Volkswerft Stralsund

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Volkswerft Stralsund GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 15. Juni 1948
Sitz Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern
Mitarbeiter 1255 (2007)[1]
Umsatz 348,7 Mio. Euro (2007)[1]
Branche Schiffbau
Produkte Windkraftanlagen, Schiffsreparaturen (Containerschiffe, Spezialschiffe)Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website volkswerft.de
Volkswerft in Stralsund mit Verwaltungsgebäude, alter und neuer Schiffbauhalle
Schiffbauhalle im Oktober 2007
Schiffbauhalle am Strelasund
Volkswerft (2011)
Schiffe vom Typ Atlantik am Ausrüstungskai, 1967
Maersk Boston, im März 2006 vor der Volkswerft
Schiffslift mit Plattform unter Wasser (vor der Verlängerung)
Die Gorch Fock (noch als Towarischtsch, Товарищ) vor der Schiffbauhalle der Volkswerft

Die Volkswerft Stralsund GmbH ist eine Werft in der Hansestadt Stralsund.

Die Werft wurde 1948 auf den Gelände der enteigneten Kröger-Werft am Ufer des Strelasunds gegründet und trug zu einem großen Teil zur Fischereischiffsproduktion der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bei. Nach 1990 spezialisierte sich die Werft zunächst auf den Bau von Containerschiffen und Offshore-Versorgern. Seit 2005 wurden die zweitgrößten in Deutschland gefertigten Containerschiffe mit einer Kapazität von etwa 4200 TEU (Standard-Container) auf der Stralsunder Volkswerft gebaut. Im Jahr 2009 änderte die Werft die Ausrichtung hin zum Spezialschiffbau.

Seit dem 1. Juni 2014 gehört die Werft zur russischen Unternehmensgruppe Nordic Yards.[2] Seitdem werden dort u. a. Teile für Offshore-Windanlagen gefertigt.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

1945 bis 1990[Bearbeiten]

Bis Ende April 1945 wurden auf der Stralsunder Kröger-Werft Schiffe für die Kriegsmarine der deutschen Wehrmacht produziert. Als die Rote Armee auf Stralsund vorrückte, flohen die Eigner der Werft, die Gebrüder Kröger, in den westlichen Teil Deutschlands, wobei sie alle schwimmfähigen Boote und Produktionseinrichtungen mitnahmen. Im Oktober 1945 befahl die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) mit den Befehlen Nr. 124 und 126 die Beschlagnahme und Übernahme des Eigentums des Deutschen Reichs, der NSDAP, Kriegsverbrecher und aktiver Nationalsozialisten. Die in Stralsund eingerichtete Sequesterkommission, bestehend aus Vertretern des Rates der Stadt, der SED, LDPD, CDU und des FDGB angehörten, beschloss die Beschlagnahme von 34 Betrieben, darunter die Kröger-Werft, die Dornquast-Werft sowie Zweigstellen von Siemens & Halske, Siemens-Schuckert und AEG.

Am 9. Oktober 1945 wurde die Ingenieurbau Ges.m.b.H. als Nachfolgerin der ehemaligen Kröger-Werft neu gegründet; 106 Beschäftigte waren dort tätig. Mit 90 % der Anteile war die Hansestadt Stralsund Hauptgesellschafterin. Im März 1946 forderten die enteigneten Brüder Kröger in einem Brief an den Stralsunder Oberbürgermeister die Rückgabe der Werft mit den Worten: „Die Wiederingangsetzung der Werft wird jedoch nur durch wirklich erfahrene und mit den örtlichen Verhältnissen vertraute Schiffbausachverständige möglich sein.“[4] Dessen ungeachtet wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, wobei zunächst die Trümmer beseitigt und die verbliebenen Werftanlagen demontiert wurden. Im Mai 1946 hatte die SMAD die beschlagnahmten Betriebe den Ländern und Provinzen zur Selbstverwaltung übergeben. Im selben Monat wurden auf der Werft erste Schiffsreparaturen durchgeführt und im September 1946 mit dem Bau des ersten Fischkutters begonnen. Im März 1948 erhielt die Entscheidung zur Enteignung u.a. der Kröger-Werft auf der Grundlage des „Gesetzes Nr. 4 zur Sicherung des Friedens durch Überführung von Betrieben der faschistischen Kriegsverbrecher in die Hände des Volkes“ ihre Rechtskraft, der Betrieb wurde endgültig in Volkseigentum überführt. 1947 trafen sich auf dem Gelände der Werft der stellvertretende Chef der SMAD, Armeegeneral Wassili Iwanowitsch Tschuikow, und der Vertreter der „Deutschen Wirtschaftskommission“ Fritz Selbmann[5]. Sie prüften vor Ort die Möglichkeiten zum Aufbau einer Großwerft. Noch unter dem Namen Ingenieurbau Ges.m.b.H. wurde am 25. April 1948 das erste Fischereischiff ausgeliefert, mehr als 1000 Beschäftigte waren mittlerweile hier tätig. Am 7. Juni 1948 ordnete die SMAD im Befehl Nr. 103 den Bau einer Werft in Stralsund an, die am 15. Juni 1948 als Volkseigener Betrieb VEB Volkswerft Stralsund in das Handelsregister eingetragen und am 1. Juli 1948 der Vereinigung Volkseigener Werften (VVW) unterstellt wurde.

Am 1. Juli 1948 wurde eine Lehrwerkstatt aufgebaut, aus der am 17. Oktober 1949 das Lehrkombinat der Werft entstand. Damit erfolgte die Ausbildung des dringend benötigten Nachwuchses fast komplett auf der Werft selbst; 1949 waren hier insgesamt 4420 Mitarbeiter beschäftigt[6], wobei allerdings von den 727 Arbeitern im Schiffbau nur 39 gelernte Schiffbauer waren. Am 27. September 1948 wurde die BSG Motor Stralsund gegründet. Im selben Monat fand eine von FDJ und FDGB organisierte „Jungaktivistenkonferenz“ mit 100 Jugendlichen statt, die zur Erfüllung des Zweijahrplanes höhere Arbeitsleistungen forderten. Dieser Plan beinhaltete die Erschließung von sumpfigem Gelände als Bauland für die neuen Werkshallen, für die über 8000 Pfähle gerammt werden mussten. Am 28. Oktober 1948 leistete der Maurerpolier und spätere Ehrenbürger Stralsunds Paul Sack eine gut organisierte Höchstleistungsschicht, bei der er die Norm mit 2600 vermauerten Steinen mit 430 % übererfüllte[7]; weitere derartige Schichten anderer Maurer folgten. Wurden zum Bau der Halle II noch 44 Tage benötigt, waren es für die Halle V nur noch 12 Tage. Die „Aktivistenbewegung“ wurde ins Leben gerufen.

Am 7. November 1949, vier Wochen vor dem Besuch des Präsidenten der DDR Wilhelm Pieck, lief der erste Logger mit Namen „Oktoberrevolution“ vom Stapel. Anstelle des Nietverfahrens war erstmals das Vollschweißverfahren angewandt worden. Der Bau der Logger erfolgte in immer weniger Stunden: Für den Logger 401 wurden 212.247 Stunden benötigt, für Logger 403 159.337 und für Logger 406 94.268 Stunden.[8] Zum III. Parteitag der SED im Juli 1950 wurde die Erfüllung des Zweijahrplanes mit der Fertigstellung des Loggers 424 als „Schiff der Partei“ gemeldet. Zu Beginn des ersten Fünfjahresplans forderten die Stralsunder Werftarbeiter die Arbeiter der anderen DDR-Werften zum „Massenwettbewerb“. Am 13. Oktober 1951 erfolgte der Stapellauf für das erste Hochseefischereifahrzeug der DDR, Trawler ROS 201, in Anwesenheit des stellvertretenden Ministerpräsidenten Heinrich Rau. Dieser hob in seiner Rede hervor, dass die Werftarbeiter den Plan der Loggerproduktion um fünf Logger übererfüllt hätten.[9]

Am 2. Juli 1952 wurde die Betriebspoliklinik „Speranski“ (benannt nach Alexei Speranski) eröffnet, die die medizinische Betreuung der Werftmitarbeiter sicherstellte. Anfang 1953 bildeten die Werftarbeiter Dittmeier und der spätere Stralsunder Ehrenbürger Otto Nautsch die ersten „Komplexbrigaden“ zur Umsetzung der „kollektiven Aktivistenarbeit“. Ein „Kampfplan für den sparsamsten Materialverbrauch“ sah die Einsparung von Kohle, Koks, Blechen, Eisen und Öl im Wert von 700.000 Mark vor. Am 18. Juni 1953 kam es auf der Werft zu Streiks, die wie überall in der DDR innerhalb des 1953er Volksaufstands durch die Staatsmacht schnell beendet wurden. Im Ergebnis wurden Pläne gesenkt, aber auch Kampfgruppen aufgebaut; bis Ende 1953 hatte die Kampfgruppe der Volkswerft schon 60 Mitglieder.

Der IV. Parteitag der SED im März/April 1954 brachte den Beschluss, noch 1954 Massenbedarfsgüter für eine Milliarde Mark zusätzlich zu produzieren. Die Volkswerft stellte dafür verzinkte Wannen, Wassereimer und Ersatzteile für landwirtschaftliche Maschinen her. Zur Verbesserung der angespannten Wohnungssituation (zahlreiche Häuser waren beim Bombenangriff auf Stralsund am 6. Oktober 1944 zerstört worden) wurde am 8. Juni 1954 die Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft (AWG) Volkswerft gegründet (1996 verfügte diese über 3975 Wohnungen). Am 3. Januar 1956, dem 80. Geburtstag Wilhelm Piecks, lief ein Werftschlepper vom Stapel, der von Jugendlichen in 20.000 Stunden freiwilliger Arbeit und aus eingespartem Material gebaut worden war.[10] Im selben Jahr berichtete die Werftzeitung „Unsere Werft“, dass 450 junge Werftangehörige freiwillig der KVP beigetreten seien.[11] Klaus-Jürgen Baarß, später stellvertretender Chef der Luftstreitkräfte der DDR, lernte auf der Volkswerft Stahlschiffbauer; er war einer von diesen Männern.

Die Volkswerft entwickelte sich ab 1954 zu einem der größten Exportbetriebe der DDR; vor allem für die Sowjetunion wurden Schiffe produziert. Von 1949 bis 1958 werden 594 Logger gebaut. Der erste Seitentrawler wurde am 17. Mai 1952 an das Fischkombinat Rostock übergeben. Nachdem 1954 der Außenhandel der DDR hauptsächlich auf die Sowjetunion ausgerichtet wurde, präsentierte sich die Volkswerft im Mai 1956 erstmals im westlichen Ausland bei der Fischereimesse in Kopenhagen. Hier wurde auch der 350. Logger ausgestellt; Island bestellte 12 Logger, von denen der erste, ein Seitenfänger mit Walback, am 31. Oktober 1957 nach Island exportiert wurde. Am 16. Juni 1956 lief der erste von zwanzig für die DDR-Hochseeflotte bestimmten Stahlkuttern mit einer Länge über alles von 26,5 Metern vom Stapel. Der erste Mitteltrawler wurde am 9. August 1957 in Anwesenheit des Ersten Stellvertreters des Ministerrates der UdSSR Anastas Iwanowitsch Mikojan und des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Otto Grotewohl an die Sowjetunion übergeben. Er bildete den Beginn einer 172 umfassenden Großserie, die den Hauptteil des Volkswerft-Programms bis 1960 bildete und von denen 171 an die sowjetische Fischfangflotte übergeben wurden.[12] Dank dieses Großauftrages nahm die Stadt Stralsund 1960 im Exportaufkommen den zweiten Platz von 13 Kreisen des Ostseebezirkes ein, 32,4 % der Exportproduktion (282 Millionen Mark) produzierte die Volkswerft.[13]

Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes wurde auf der Werft eine Personenfähre gebaut und am 30. April 1957 zu Wasser gelassen. „Der Stralsunder“ fährt seit August 1957 in Diensten der „Weißen Flotte“ auf dem Strelasund. Am 1. Januar 1958 wurde der bisher eigenständige VEB Schiffbau- und Reparaturwerft Stralsund der Volkswerft als Bereich Schiffsreparaturen angegliedert. Nach dem V. Parteitag der SED, auf dem die Werft für die Zukunft mit dem Bau von größeren Schiffen beauftragt wurde, begannen die Projektierungsarbeiten für den Typ „Tropik“. Für die sowjetische Fischfangflotte wurde im September 1960 das erste Heckfangschiff des Typs auf Kiel gelegt. Das Schiff konnte noch auf See unter Deck den Fang verarbeiten und einfrieren. Die westdeutsche Hallstein-Doktrin wirkte sich jedoch auch auf die Volkswerft aus; die Lieferung von Stahl und anderem Material verzögerte sich oder blieb ganz aus, zudem nutzten viele Werftangehörige die noch offenen Grenze zur Bundesrepublik zur Flucht. Innerhalb des „sozialistischen Wettbewerbs“ wurden daher neue Wege zur Planerfüllung gesucht. Ingenieuren der Werft gelang es, für die Tropik-Serie einen Verstellpropeller zu entwickeln, der die Produktion unabhängiger von westlicher Lieferung machte. Dennoch gelang es der Werft noch 1961 nicht, den Plan zu erfüllen.[14]

Im Mai 1962 wurde eine automatische Fließstraße, auf der Platten vom Stahllager über mehrere Stationen in die Halle VII transportiert wurden, in Betrieb genommen und am 15. November 1962 eine 3000-Tonnen-Schiffshebe- und Absenkanlage. Im selben Jahr war das erste Schiff vom Typ „Tropik“ ausgeliefert worden. Am 15. Juli 1963 beurteilte der Vorsitzende des Staatsrates der DDR Walter Ulbricht auf der 29. Sitzung des Staatsrates die planwirtschaftliche Situation der Volkswerft wie folgt: „Die Stralsunder Werftarbeiter haben den Zusammenhang zwischen dem Niveau ihres Lebensstandards und dem wissenschaftlich-technischen Höchststand klar erkannt. Sie haben heute einen Rückstand gegenüber der vergleichbaren westdeutschen Rickmers-Werft, der sich in 20 Prozent höheren Produktionskosten ausdrückt. Sie sind entschlossen, diesen Weg aufzuholen, und sie kennen den Weg dazu“[15] 61 % des Endprodukts, in diesem Fall der Schiffe vom Typ „Tropik“, wurden von der Zulieferindustrie bereitgestellt. Daher startete die Volkswerft im August 1963 einen „Komplexwettbewerb“ mit den Zulieferern, darunter dem VEB Kühlautomat Berlin, zur Beseitigung des zu hohen Aufwandes bei der Fertigung der Schiffe, was auch erreicht wurde; beim Schiff „Tropik“ 7031 wurden die Kosten erstmals um 20 % gesenkt, beim Schiff „Tropik“ 7044 um weitere 10 %. Die Bauzeit verkürzte sich von 310 Tagen beim Schiff 7014 auf 161 Tage beim Schiff 7056.[16] Dafür erhielt die Volkswerft am 6. Oktober 1964 das Banner der Arbeit. Mit einer Industrieproduktion in Höhe von 416 Millionen Mark erwirtschaftete die Werft in diesem Jahr 76,5 % der industriellen Gesamtproduktion Stralsunds, die Stadt stand im Bezirk Rostock mit 41,1 % des Exportaufkommens dank der Werft an erster Stelle[16]

Einen neuen Schiffstyp namens „Atlantik“ legte die Volkswerft am 22. Juni 1965 auf Kiel. Am 7. November 1966 wurde das letzte von 86 Schiffen des Typs „Tropik“ übergeben, am 24. April 1967 wurde das erste Schiff Typ „Atlantik“ an die Sowjetunion übergeben, für den 360.000 Arbeitsstunden aufgewendet wurden. Die Volkswerft hatte, wie der sowjetische Außenhandelsminister Nikolai Patolitschew am 17. März 1967 bei einem Besuch der Werft feststellte, den größten Exportanteil aller DDR-Betriebe in die UdSSR.[17] Im November 1967 wurde mit dem Schiff „Atlantik“ 7120 das 1000. Schiff auf der Volkswerft fertiggestellt.

Ein weiterer Betrieb wurde am 1. Januar 1968 mit dem „Maschinen- und Apparatebau Stralsund“ angegliedert. Im selben Jahr wurden die Dispatcherzentrale rationalisiert, die EDV-Anlage „Robotron 300“ installiert und eine automatisch gesteuerte Fließstraße für Profilfertigung sowie eine komplexe Verzinkerei im Rohrbau eingeführt. Am 1. Januar 1971 wurden die Betriebe „Fischbearbeitungsautomat Trassenheide“, „Boots- und Reparaturwerft Greifswald“ und „Metallbearbeitung Greifswald“ in die Volkswerft eingegliedert und am 30. Januar 1971 der Grundstein für die Großsektionsbauhalle gelegt; diese 32 Meter hohe, 148 Meter lange und 78 Meter breite Montagehalle wurde 1973 fertiggestellt und ermöglichte eine witterungsgeschützte Montage. Nachdem 1970 das letzte von 107 Schiffen des Typs „Atlantik“ übergeben wurde, erfolgte am 16. März 1971 die Kiellegung des ersten Schiffes vom Typ „Atlantik-Supertrawler“. Das ehemalige Urlauberschiff des FDGB Fritz Heckert diente ab 1972 im Stralsunder Hafen der Unterbringung von zusätzlich geworbenen Werftarbeitern. Im selben Jahr wurden auf der Werft 17 Schiffe vom Typ „Atlantik“, eins vom Typ „Atlantik Supertrawler“ und sechs Forschungsschiffe gefertigt.[18] Am 22. Juni 1973 wurden die neuen Produktionshallen IX und X übernommen. Anfang Februar 1974 wurde die Volkswerft mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet. Zum 30. Betriebsjubiläum konnte die Werft 1.238 hier gefertigte Schiffe und Boote ausweisen, davon 1198 Fischereischiffe, von denen 1108 unter sowjetischer Flagge fuhren.[19]

Am 1. Januar 1979 wurde die Volkswerft dem Kombinat Schiffbau Rostock unterstellt. Am 22. Dezember 1980 wurde der erste Gefriertrawler-Seiner Typ „Atlantik-333“ auf Kiel gelegt, der am 2. Januar 1981 übergeben wurde. 1985 wurde erstmals ein Schweißroboter eingesetzt. Im selben Jahr wurde die Volkswerft Stralsund vom Londoner Lloyd als Nummer Eins in der Welt beim Bau von Fischereischiffen geführt.

1990–1993: Deutsche Maschinen- und Schiffbau AG Rostock und Treuhand[Bearbeiten]

Schild auf der Kong Harald der Hurtigruten

Mit der „Wende“ brach 1990 der Absatzmarkt im „Osten“ komplett ein. Die Volkswerft sollte nach dem letzten Regierungsabkommen der DDR und der Sowjetunion vom 24. Januar 1990 bis 1995 noch 45 Trawler für die Sowjetunion produzieren. Am 1. Juni 1990 wurde die Volkswerft in eine GmbH umgewandelt, eine Tochter der Deutschen Maschinen- und Schiffbau AG Rostock, vollständig in Besitz der Treuhandanstalt. 1991 meldete der Auftraggeber für die sieben fertigen Fabriktrawler seine Zahlungsunfähigkeit an; ein Fertigungsstopp für die an Russland zu liefernden Schiffe wurde beschlossen. Bis 1994 werden drei Passagier-Fracht-Schiffe (MS Kong Harald, MS Richard With, MS Nordlys) an die norwegische Hurtigruten übergeben.

1993–1997: Bremer Vulkan und Treuhand[Bearbeiten]

1993 erfolgte die erste Privatisierung der Volkswerft unter Federführung der Bremer Vulkan-Gruppe. Am 21. Februar 1996 stellte die Vulkan-Gruppe einen Insolvenzantrag. In der Folge wurde bekannt, dass Millionenbeträge der für die ostdeutschen Betriebe der Vulkan-Gruppe bestimmten Fördermitteln zweckwidrig an die westdeutschen Betriebe der Vulkan-Gruppe umgeleitet worden waren. Die Werft wurde in die Ostseebeteiligungsgesellschaft ausgegliedert, deren Hauptgesellschafter die BvS war. Am 5. Juli 1997 wurde die neue Schiffbaumontagehalle offiziell in Betrieb genommen: Mit einer Höhe von 74 Metern, einer Länge von 300 Metern und einer Breite von 108 Metern war sie zum damaligen Zeitpunkt die größte Schiffbauhalle der Welt. Gleichzeitig wurde der neue Schiffslift übergeben, der mit 21.735 Tonnen Tragkraft zu diesem Zeitpunkt ebenfalls weitaus der größte der Welt ist. Im Jahr 1997 wurde mit der Michaela S. ein Containerschiff des Standard-Typs Flender FW 2500, entwickelt von der zum Bremer Vulkan gehörenden Flender Werft AG, Lübeck, erstmals bei der Volkswerft gebaut. Bis heute ist der Typ CV 2500, in zum Teil weiterentwickelter Version, der meistgebaute Schiffstyp der Werft seit 1997.

1998–2007: A. P. Møller-Mærsk[Bearbeiten]

Am 31. Januar 1998 erfolgte die zweite Privatisierung der Werft. Der dänische Konzern A. P. Møller-Mærsk übernahm die Mehrheitsanteile für 25 Millionen DM. Für die Gestaltung der Schiffbauhalle erhielt die Volkswerft am 23. September 1999 den “European Structural Steel Award” verliehen. Im Juni 2004 verließ der 1600. Neubau die Werft in Stralsund. Im April 2005 wurde der bestehende Schiffslift um 40 Meter auf 275 Meter verlängert. Der Lift war damit in der Lage, auch 4000-TEU-Containerschiffe der Panamax-Klasse, die jetzt in der Werft gefertigt wurden, bis zu elf Meter tief abzusenken. Der Ausbau der Anlage kostete annähernd zehn Millionen Euro. Diese Anlage ist einzigartig in der Welt. Die Neubauten wurden in der Schiffbauhalle ebenerdig gebaut, dann aus der Halle hinausgezogen und auf den Schiffslift gerollt und dort ins Wasser abgesenkt. Durch Aufträge der Reederei Maersk Sealand war die Auslastung der Werft bis 2008 gesichert.

2003 wurden drei Containerschiffe der „Olga-Maersk“-Klasse gebaut, mit einer Kapazität von 3028 TEU und einer Länge ü.a. von 237 Metern. Es waren die bis dahin größten jemals auf der Volkswerft gebauten Schiffe. 2004 und 2005 wurden weitere sechs Schiffe des 2500-TEU-Typs gebaut. Übertroffen wurde diese Kapazität von sieben Schiffen mit Platz für mehr als 3000 TEU, deren erstes am 19. August 2005 auf Kiel gelegt wurde. Die Schiffe waren 293 Meter lang und 33 Meter breit und für den A.-P.-Møller-Mærsk-Konzern bestimmt. Damit war die Auslastung der Werft bis Ende 2007 gesichert. Voraussetzung für den Bau war die Ausbaggerung der Stralsunder Ostansteuerung des Strelasundes auf 7,5 Meter; 16 Millionen Euro kostete die Ausbaggerung der 50 Kilometer Seeweg. Unbeladen hat ein 3000-TEU-Containerfrachter dann noch ca. einen Meter Wasser unterm Kiel, wenn er den Strelasund passiert.[20] Aufgrund stark gestiegener Stahlpreise erwirtschaftete die Volkswerft in den Jahren 2006 und 2007 ein Minus in zweistelliger Millionenhöhe. Da für die bestellten Schiffe keine Gleitklausel vereinbart worden war, die es der Werft ermöglicht hätte, Preissteigerungen auf den Kaufpreis umzulegen, die Kosten für die Produktion eines Containerschiffes aber von 35 Millionen im Jahr 2004 auf 50–55 Millionen Euro gestiegen waren, mussten die Verluste anderweitig aufgefangen werden. So wurde das Weihnachtsgeld für die Beschäftigten weiter ausgesetzt und eine 40-Stunden-Woche vereinbart.[21] Im Sommer 2005 begannen die Arbeiten an einer neuen Serie von sieben 4200-TEU-Panamax-Containerschiffen, im Herbst 2005 wurde das erste auf Kiel gelegt. Der erste von sieben derartigen, 293 Meter langen Frachtern wurde am 19. Februar 2006 aus der Schiffbauhalle gezogen und zu Wasser gelassen. Im Mai 2006 wurde es als Maersk Boston abgeliefert als größtes in Deutschland gebautes Containerschiff. Ausgestattet mit einem 12-Zylinder-Sulzer-Diesel mit 93.400 PS erreicht es eine Dienstgeschwindigkeit von 29,2 Knoten, und war somit das schnellste Containerschiff der Welt. Es fährt unter britischer Flagge und wird im Transpazifikdienst eingesetzt.

Im Dezember 2006 billigte die EU-Kommission eine staatliche Beihilfe für die Werft in Höhe von 4,2 Millionen Euro. Die Volkswerft investierte inklusive dieser Mittel 18,8 Millionen Euro in die Modernisierung.[22]

2007–2010: Hegemann-Gruppe[Bearbeiten]

Ende Juli 2007 wechselte die Schiffswerft ihren Besitzer. Der Kaufpreis betrug laut Financial Times Deutschland vom 5. Juli 2007 26 Millionen Euro, andere Schätzungen gehen -abhängig vom Auftragsbestand- von 40 bis 100 Millionen Euro aus. Der neue Eigner, Detlef Hegemann, erwog eine Umbenennung in “Hanse-Werft”, was von der Belegschaft abgelehnt wurde. Im September wurde an der Fassade der Werfthalle demonstrativ die Inschrift „VOLKSWERFT STRALSUND“ erneuert, darunter der Zusatz „d h“, die Initialen Hegemanns. Auch ein weithin sichtbarer Würfel auf einem Verwaltungshochhaus, der auf zwei Seiten das Schiffsymbol trägt, wurde durch die Initialen „d h“ ergänzt.

Das letzte Schiff der 4200-TEU-Panmax-Serie wurde am 4. November 2007 zu Wasser gelassen. Ab 2008 wurden nochmals 2500-TEU-Containerschiffe produziert. Im Mai 2009 hatte die Werft noch feste Aufträge für drei Containerschiffe und fünf Ankerziehversorgungsschiffe.

Aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Containerschiffen änderte die Werft im Jahr 2009 ihre Ausrichtung hin zum Spezialschiffbau. Im Mai 2009 gab sie einen Vertragsabschluss mit der Reederei Premicon AG über den Bau von sechs Flusskreuzfahrtschiffen bekannt, wovon drei als Festauftrag und drei weitere als Option vereinbart wurden.

2010–2014: P+S-Werften[Bearbeiten]

Im Juni 2010 entstand die P+S Werften GmbH, in der die Stralsunder Volkswerft und die Wolgaster Peenewerft verschmolzen waren. 93 % der Anteile der GmbH hielt die HSW Treuhand- und Beteiligungsgesellschaft, eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Cornelius Treuhand GmbH, die restlichen 7 % hielt die Hegemann-Gruppe.[23]

Die P+S Werften GmbH stellte im August 2012 einen Insolvenzantrag. Die Beschäftigten der Werft erhielten zunächst Insolvenzausfallgeld und wurden anschließend von einer dafür gegründeten Auffanggesellschaft übernommen. Von September 2012 bis Januar 2013 ruhte der Schiffbaubetrieb; dann wurde der Bau von zwei Schiffen für die dänische Reederei Det Forenede Dampskibs-Selskab (DFDS) wieder aufgenommen.[24]

Während des Insolvenzverfahrens wurde ein Käufer für die Volkswerft selbst sowie für zwei nicht abgenommenene Fährschiffe (Berlin und Copenhagen), die im Auftrag der Reederei Scandlines gefertigt wurden, gesucht. Erst im März 2014 wurden die zu schwer geratenen Schiffe an den ursprünglichen Auftraggeber für ein sechstel des ursprünglichen Kaufpreises verkauft.[25]

Der größte Teil der in die Transfergesellschaft gewechselten Arbeiter der insolventen P+S-Werften GmbH war in Stralsund beschäftigt; dort arbeiteten sie für die neu gegründete Stralsunder Schiffbaugesellschaft bis Anfang 2014 noch zwei Schiffbauaufträge der P+S-Werften auf der Volkswerft ab; von den ab November 2012 in die Transfergesellschaft gewechselten 1681 Arbeitern waren Anfang Juli 2013 833 in einem Arbeitsverhältnis.[26] Anfang August 2013 berichtete die Ostsee-Zeitung erstmals, dass Witalij Jussufow, der russische Eigner der Nordic Yards, Interesse an der Übernahme der Volkswerft bekundet hätte.[27] Der zum Insolvenzverwalter bestellte Berthold Brinkmann gab Mitte August 2013 bekannt, dass er mit mehreren Interessenten in Gesprächen stehen würde. Neben dem Eigner der Nordic Yards war auch eine Holding aus Tatarstan im Gespräch. Brinkmann ging im August 2013 noch davon aus, dass die Werft zum Jahresende 2013 einen neuen Eigner haben würde.[28] Die noch in der Transfergesellschaft verbliebenen 750 Arbeiter wurden zum 1. November 2013 arbeitslos, da die Transfergesellschaft nur für ein Jahr Bestand hatte; etwa 200 Mitarbeiter waren weiter mit der Fertigstellung von zwei Aufträgen der DFDS beschäftigt.[29] Nachdem die russische Regierung erklärt hatte, Schiffbau-Aufträge ausschließlich an russische Werften zu vergeben, wurden Witalij Jussufow nur noch geringe Aussichten auf eine Übernahme eingeräumt; ihm wurde eher Interesse an den qualifizierten Arbeitern nachgesagt. Zu den Bewerbern zählten auch eine Staatsholding aus Tatarstan[30] und ein französisch-deutsches Konsortium.[31]

Im Januar 2014, kurz vor der Entscheidung der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und des Gläubigerausschusses über die Zukunft der Volkswerft, gab es nach einem Bericht der Ostseezeitung drei Interessenten an der Werft: Die Nordic-Yards-Gruppe gab ein Gebot über drei Millionen Euro für die Werft und die beiden unfertigen Fähren ab, ohne Beschäftigungsgarantie für die Arbeiter. Als weiterer Interessent gab die Hamburger Windkraft-Investmentfirma New Global Wind ein Angebot für die Immobilien der Werft ab. Die dänische Fährlinie Scandlines bot für die beiden einst von ihr im Auftragswert von 184 Mio. Euro bestellten, aber nicht abgenommenen Fährschiffe Berlin und Copenhagen, 27 Mio. Euro, und erhielt letztlich auch den Zuschlag. Die beim Amtsgericht Stralsund eingetragene Maritime Beteiligungsgesellschaft mbH bot zuletzt 62,2 Mio. Euro für die Übernahme der Werft und die beiden Fährschiffe, zudem wolle sie zunächst 450 Mitarbeiter, später sogar 950 Mitarbeiter beschäftigen; die Finanzierung des Angebots wurde nach Angaben des Insolvenzverwalters allerdings nicht ausreichend dargelegt[32].

Anfang 2014 berichtete der Insolvenzverwalter, dass es auch beim Bau der beiden für die Reederei DFDS bestimmten Schiffe technische Probleme gab. Die Ostseezeitung berichtete, dass die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern statt auf die Fortführung des Schiffbaus am Standort Stralsund auf eine Ansiedlung des Kranbauers Liebherr setze, dafür müsste allerdings das Fahrwasser der Ostansteuerung vertieft und verbreitert werden. Die russische Nordic Yards erhöhte ihr Angebot auf eine Summe von 6,5 Millionen Euro[33].

seit 2014: Nordic Yards[Bearbeiten]

Am 22. April 2014 berichtete der Insolvenzverwalter, dass die Bemühungen von Nordic Yards um eine Übernahme der Volkswerft Erfolg hatten. Die Landesregierung in Schwerin als größter Gläubiger der Volkswerft sprach sich für einen Verkauf an die Nordic-Werftengruppe aus[34].

Am 27. Mai 2014 wurden die Verträge zur Übernahme der Werft in Stralsund durch das russische Unternehmen Nordic Yards unterzeichnet. Der Geschäftsführer erklärte dabei, dass im Zuge der Umstrukturierung der Name Volkswerft durch den Namen Nordic ersetzt wird[35]. Die Übernahme durch Nordic erfolgte bereits zum 1. Juni 2014. Der Kaufbetrag beträgt zunächst fünf Millionen Euro, weitere 1,5 Millionen Euro will Nordic erst nach Überschreiten der Gewinnzone der Volkswerft zahlen[36]. Nordic Yards verpflichtet sich zudem nach eigenen Angaben, bis zum Jahresende 2014 250 Mitarbeiter zu beschäftigen, bis Ende 2017Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren sollen es 500 Beschäftigte sein, die Aufträge aus dem Schiffbau bzw. dem Bau von Offshore-Anlagen wahrnehmen sollen[37]. Den im Mai 2014 angekündigten Großauftrag zur Herstellung einer Offshore-Anlage für ein spanisches Unternehmen an[38] erhielt die Volkswerft nicht[39].

Schiffsproduktion[Bearbeiten]

In ihren Anfangsjahren wurden auf der Stralsunder Volkswerft überwiegend Fischkutter als Reparationsleistung für Ansprüche aus dem Zweiten Weltkrieg an die Sowjetunion geliefert. 18 Kutter, 138 Logger und 160 Rettungsboote wurden bis zum 31. Dezember 1953, der offiziellen Beendigung der Reparationslieferungen, an die Sowjetunion übergeben. Auf der Preisbasis von 1954 hatten diese Lieferungen einen Wert von 175 Millionen DM.

Die Volkswerft, bis 1990 in der Rechtsform eines Volkseigenen Betriebes tätig, entwickelte sich schnell zum Spezialbetrieb für Fischfangschiffe. Nahezu ausschließlich wurden Trawler hergestellt, die zumeist im Auftrag der sowjetischen Hochseefischfangflotte gebaut wurden. Besonders leistungsfähige Schiffe waren die Serien Atlantik-Supertrawler und Gefriertrawler Seiner. Pläne für eine in den 1950er Jahren geplante Produktion von U-Booten für die NVA wurden aus finanziellen Gründen schnell wieder verworfen.

Nach der Wende wurde die Produktion der Volkswerft völlig neu ausgerichtet, da mit der Sowjetunion der Hauptauftraggeber für Fischereischiffe weggefallen war. Bis 1994 wurden drei Passagier-Fracht-Schiffe (Kong Harald, Richard With, Nordlys) an die norwegische Postschifflinie Hurtigruten sowie ein Laderaumsaugbagger an Indonesien übergeben. Es folgen Fabriktrawler und Containerschiffe (auch der Panamax-Klasse), sowie Ankerzieh- und andere Versorgungsschiffe.

Schiffsproduktion auf der Stralsunder Volkswerft
Typ Anzahl Auftraggeber Bauzeit Technische Daten Anmerkungen Bild
17-m-Kutter 23 Sowjetunion 1947–1949 Kutter; Länge über alles 17,60 m, Breite auf Außenhaut 5,0 m, Seitenhöhe 2,30 m, Tiefgang 1,54 m, Zuladung 11 t, Antriebsleistung 80 PS, Geschwindigkeit 8 kn, Aktionsweite 100 sm, Vermessung 30 BRT, Besatzung 4 Mann Fang mit Schleppnetz: Küstenfischerei; Holzbauweise, Jahresfang ca. 125 t
erstes Schiff: KD SH 4, letztes Schiff: Str 29 STRALSUND
Modell eines 17-m-Kutters im Meeresmuseum
Logger 594 UdSSR (569), DDR (24 + 1) 1949–1958 Logger; Länge über alles 39,15 m, Breite auf Spanten 7,30 m, Seitenhöhe 3,50 m, Tiefgang 2,70 m, Zuladung 60 t, Antriebsleistung 200 kW, ab 1952 294 kW, Geschwindigkeit 9,5 kn, Aktionsweite 5000 sm, Vermessung 260/264 BRT, Besatzung 18/23 Mann Frischfischfänger: (Nordsee, Ostsee, Nordatlantik, sowjetische Randmeere; Jahresfang ca. 1000 t
erstes Schiff: RL 401 “Oktoberrevolution”, letztes Schiff: SRT-4594 PLAVINAS, ein Logger fuhr als Forschungsschiff METEOR für das Amt für Messwesen und Warenprüfung
Typ I und Typ II 10 VEB Fischkombinat Rostock 1951–1955 Seitentrawler; Länge über alles 57,54/58,53 m, Breite auf Spanten 9,00 m, Seitenhöhe bis Hauptdeck 4,83 m, Tiefgang 4,06/3,94 m, Zuladung 339 t, Antriebsleistung 920 PS, Geschwindigkeit 11,5 kn, Aktionsweite 8500 sm, Vermessung 575/665 BRT, Besatzung 32/28 Mann Fang mit Schleppnetz: europäisches Nordmeer, Nordatlantik; Jahresfang ca. 1600/2600 t
erstes Schiff: ROS-201, letztes Schiff: ROS-210
„Habicht“ 6 Volkspolizei See 1952–1953 Minenleg- und -räumschiff; Länge über alles 59,20 m, Breite 8,00 m, Tiefgang 2,30 m, Antriebsleistung 1.840 kW, Geschwindigkeit 18 kn, Besatzung 38 Mann Seestreitkräfte der DDR
erstes Schiff: 611, letztes Schiff: 616
26,5-m-Kutter 20 VEB Fischkombinat Saßnitz 1956–1958 Kutter; Länge über alles 26,65 m, Breite auf Spanten 6,70 m, Seitenhöhe 3,65 m, Tiefgang 3,00 m, Tragfähigkeit 84 t, Zuladung Fisch 45 t, Antriebsleistung 184 kW, Geschwindigkeit 9,5 kn, Aktionsweite 5000 sm, Vermessung 131 BRT, Besatzung 8 Mann Fang mit Schleppnetz: Ostsee, Nordsee; Jahresfang ca. 1000 t
erstes Schiff: SAS 270 ELBE, letztes Schiff SAS 289 UTSIRALOCH
Mitteltrawler 171 UdSSR 1956–1961 Mitteltrawler; Länge über alles 50,80 m, Breite auf Spanten 8,80 m, Seitenhöhe 4,30 m, Tiefgang 3,40 m, Tragfähigkeit 250 t, Antriebsleistung 397 kW, Geschwindigkeit 11 kn, Aktionsweite 7900 sm, Vermessung 507 BRT, Fischraumvolumen 352 m², Besatzung 26-28 Mann Frischfischfänger mit Schleppnetz, Treibnetz und Ringwade: Nordatlantik, Fernost; Jahresfang ca. 3600 t
erstes Schiff: OKEAN, letztes Schiff: ?
Mitteltrawler, 1960
Island-Logger 12 Isländische Reeder 1958–1959 Logger; Länge über alles 38,65 m, Breite auf Spanten 7,30 m, Seitenhöhe 3,60 m, Tiefgang 3,30 m, Tragfähigkeit 157 t, Antriebsleistung 588 kW, Geschwindigkeit 12 kn, Vermessung 253,7 BRT, Fischraumkapazität 125 t, Besatzung 21 Mann Fang mit Schleppnetz: Nordatlantik, um Island; Jahresfang ca. 4000 t
erstes Schiff: GUDMUNDUR PETURS, letztes Schiff: BJOERGULFUR
Island-Trawler, 1959
Schwimmkran 15 t 24 UdSSR 1958–1959 Schwimmkran; Länge über alles 42,20 m, Breite über Scheuerleisten 38,00 m, Tiefgang 2,09 m, Seitenhöhe 3,20 m, Antriebsleistung 590 kW, Geschwindigkeit 8 kn, Vermessung 596 BRT, Tragkraft am Haken 15 t, Besatzung 18 Mann Güterumschlag in Binnen- und Seehäfen, Schiffsreparaturen, Bergungen
erstes Schiff: PK 1-58, letztes Schiff PK X-61
Gefrierschiff 10 UdSSR 1958–1962 Gefrierschiff; Länge über alles 82,40 m, Breite auf Spanten 13,00 m, Seitenhöhe 6,70 m, Tiefgang 4,40 m, Tragfähigkeit 964 t, Antriebsleistung 956 kW, Geschwindigkeit 10,5 kn, Aktionsweite 3500 sm, Vermessung 2295 BRT, Kühlladeraumkapazität 645 t, Besatzung 91 Mann Übernahme des Fisches von Loggern, Trawlern auf hoher See mit eigenem Ladegeschirr, der Fisch wurde tiefgefroren
erstes Schiff: BRATSK, letztes Schiff: MICHAIL LOMONOSSOW
Tropik 86 UdSSR 1960–1966 Fang- und Gefrierschiff; Länge über alles 79,80 m, Breite auf Spanten 13,20 m, Seitenhöhe 7,00 m, Tiefgang 4,90 m, Tragfähigkeit 862 t, Antriebsleistung Hauptmotoren 985/mit Elektromotoren 1.220 kW, Geschwindigkeit 11,7 kn, Vermessung 2435 BRT, Laderaumkapazität 470 t, Besatzung 86 Mann Fang mit Schleppnetz: tropische Gewässer, Fang wurde tiefgefroren; Jahresfang ca. 5600 t
erstes Schiff: TROPIK, letztes Schiff: RUSTAVI
Tropik, 1967
Stubnitz 2 VEB Fischkombinat Saßnitz 1963–1965 Kühl- und Transportschiff; Länge über alles 79,80 m, Breite auf Spanten 13,20 m, Seitenhöhe 9,50 m, Tiefgang 4,90 m, Tragfähigkeit 1538 t, Antriebsleistung Hauptmotoren mit Elektromotoren 1220 kW, Geschwindigkeit 11,9 kn, Vermessung 2585 BRT, Kühlladeraumkapazität 1017 t Fang mit Schleppnetz, aber auch Übernahme des Fangs anderer Schiffe auf hoher See
erstes Schiff: SAS 501 STUBNITZ, letztes Schiff: SAS 502 GRANITZ
Stubnitz, 2011
Atlantik 147 UdSSR, Rumänien, Kuba 1965–1972 Fang- und Gefrierschiff; Länge über alles 82,20 m, Breite auf Spanten 13,60 m, Seitenhöhe 9,55 m, Tiefgang 5,00 m, Tragfähigkeit 1150 t, Antriebsleistung 1706 kW, Geschwindigkeit 13,6 kn, Vermessung 2657 BRT, Kühlladeraumkapazität 520 t, Besatzung 80 Mann Fang mit Grundschleppnetz, pelagische Fischerei, einfrieren und verpacken des Fangs, Übergabe auf hoher See an Transportschiffe; Jahresfang ca. 8000 t
erstes Schiff: ATLANTIK, letztes Schiff: TIMOFEJ GORNOW
Atlantik, 1967
„Atlantik“ 7 UdSSR 1971–1972 Fischereiforschungsschiff; Länge über alles 82,20 m, Breite auf Spanten 13,60 m, Seitenhöhe 9,55 m, Tiefgang 5,00 m, Tragfähigkeit 1150 t, Antriebsleistung 1706 kW, Geschwindigkeit 13,6 kn, Vermessung 2657 BRT, Kühlladeraumkapazität 520 t, Besatzung 80 Mann + 88 Forscher Kombination von Forschungsschiff und kommerziellem Fangschiff mit Schleppnetz, Elektro- und Langleinenfischerei, 10 Labors
erstes Schiff: EURIKA, letztes Schiff: ZUND
„Atlantik“ 7 UdSSR 1972–1973 Fischereischulschiff; Länge über alles 82,20 m, Breite auf Spanten 13,60 m, Seitenhöhe 9,55 m, Tiefgang 5,00 m, Tragfähigkeit 1150 t, Antriebsleistung 1706 kW, Geschwindigkeit 13,6 kn, Vermessung 2657 BRT, Kühlladeraumkapazität 520 t, Besatzung 61 Mann + 54 Ausbilder und Kursanten Fang- und Schulschiff für Ausbildung
erstes Schiff: KURSOGRAF; letztes Schiff: KVADRANT
Atlantik-Supertrawler 195 UdSSR (172), Rumänien (15), DDR (8) 1970–1983 Fang- und Verarbeitungsschiff; Länge über alles 102,00 m, Breite auf Spanten 15,20 m, Seitenhöhe 9,70 m, Tiefgang 5,20 m, Tragfähigkeit 2068 t, Antriebsleistung 2850 kW, Geschwindigkeit 14,6 kn, Vermessung 3977 BRT, Verarbeitungsleistung 152 t/Tag, Gefrierleistung 65 t/Tag, Kühlladeraumvolumen 1858 m³, Besatzung 83 Mann Fang mit Grundschleppnetz, pelagische Fischerei: teilautomatisiertes Fabrikschiff im Flottillenverband mit Kühl- und Transportschiffen; Jahresfang ca. 14.000 t
erstes Schiff: PROMETEY, letztes Schiff: KURTNA
Modell Atlantik Supertrawler im Meeresmuseum
„Atlantik-Supertrawler“ 6 UdSSR 1978–1979 Fischereischulschiff; Länge über alles 102,00 m, Breite auf Spanten 15,20 m, Seitenhöhe 9,70 m, Tiefgang 5,20 m, Tragfähigkeit 2068 t, Antriebsleistung 2850 kW, Geschwindigkeit 14,6 kn, Vermessung 3977 BRT, Verarbeitunsleistung 152 t/Tag, Gefrierleistung 65 t/Tag, Kühlladeraumvolumen 1858 m³, Besatzung 72 Mann + 80 Ausbilder und Kursanten Fang- und Schulschiff für Ausbildung Modell Atlantik Supertrawler im Meeresmuseum
„Atlantik-333“ 134 UdSSR (126), DDR (8) 1980–1987 Gefriertrawler Seiner / Gefriertrawler; Länge über alles 62,20 m, Breite auf Spanten 13,80 m, Seitenhöhe 9,20 m, Tiefgang 4,80 m, Tragfähigkeit 653 t, Antriebsleistung 1764 kW, Geschwindigkeit 12,5 kn, Vermessung 1989 BRT, Gefrierleistung 60 t/Tag, Kühlladeraumvolumen 507 m³, Besatzung 40 Mann im Flottenverband, 200-sm-Wirtschaftszone, Fangverarbeitung; Jahresfang ca. 7500 t
erstes Schiff: ORLYONOK, letztes Schiff: ERNST HAECKEL
Modell eines Atlantik-333 im Meeresmuseum
„Atlantik-833“ 12 UdSSR 1986–1987 Wissenschaftliches Forschungsschiff; Länge über alles 62,20 m, Breite auf Spanten 13,80 m, Seitenhöhe 9,20 m, Tiefgang 4,80 m, Tragfähigkeit 653 t, Antriebsleistung 1764 kW, Geschwindigkeit 12,5 kn, Vermessung 1989 GT, Gefrierleistung 60 t/Tag, Laderauminhalt 120 m³, Besatzung 27 Mann + 12 Wissenschaftler wissenschaftliche Erkundungen zum Fischfang
erstes Schiff: PPROFESSOR MARTI, letztes Schiff: PINRO
Atlantik-488 37 UdSSR/Russland 1984–1993 Fabriktrawler; Länge über alles 120,70 m, Breite 19,00 m, Seitenhöhe 12,22 m, Tiefgang 6,40 m, Tragfähigkeit 3372 t, Antriebsleistung 5296 kW, Geschwindigkeit 15,0 kn, Vermessung 7765 GT, Verarbeitungsleistung 150 t/Tag, Gefrierleistung 60 t/23 h, Konservenproduktion 26.000 Dosen/20 h, Besatzung 115/122 Mann Fang mit Grund- und pelagischen Schleppnetzen, 200-sm-Wirtschaftszone
erstes Schiff: MOONZUND, letztes Schiff: KAPITAN BUBNOW
Passagier- & RoRo-Schiff 3 Hurtigruten ASA 1992–1993 Passagier-und Frachtschiff, sowie Autofähre Kong Harald (Juni 1993)
Richard With (November 1993)
Nordlys (März 1994)
Kong Harald, 2008
VW 1100
VW 1100.1
3
9
 ? 1995–1996 Containerschiff erstes Schiff: KATRIN S, letztes Schiff: OCEAN
VW 9300 2 Ming Sung Shipping, Hong Kong (China) 1997 Mehrzweck-Frachtschiff, Länge über alles 128,53 m, Breite 20,20 m, Tiefe 10,90 m, Tiefgang: 8,30 m, DWT 9630 t, GWT 7310 t, Stückgut 9.941 m³, Schüttgut 10.289 m³, Container 672 TEU, bei 14 t 420 TEU, Geschwindigkeit 16,2 kn[40] erstes Schiff JIN MAN YU (IMO 9145621), zweites und letztes Schiff JIN MAN CHUAN (IMO 9145633)
Eisbrecher, Notschlepper, Tonnenleger 1 WSV 1997 Mehrzweckschiff Neuwerk Neuwerk, 2006
VW 2500  ?  ? 1998– ? Containerschiff: Länge über alles 207,40 m, Breite 29,80 m, Seitenhöhe 16,40 m, Tiefgang 10,10 m, Antriebsleistung 2 × 2000 kW + 1 × 1300 kW, Geschwindigkeit 22,0 kn, Aktionsweite 14.000 sm, Vermessung 25.80 GT, Tragfähigkeit 2474 ISO-Container, Besatzung 24 Mann CSAV Peru, 2006
VW 3000  ?  ?  ? Containerschiff: Länge über alles 237,35 m, Breite 32,30 m, Seitenhöhe 18,15 m, Tiefgang 12,25 m, Antriebsleistung 4 x 2744 kW Geschwindigkeit 25,0 kn, Aktionsweite 13.500 sm, Vermessung 34.200 GT, Tragfähigkeit 2090 TEU, Besatzung 25 Mann
VWS 4000 7 The Maersk Company Ltd. 2006–2007 Containerschiff, Länge 294,10 m (Lüa), 278,20 m (Lpp); Breite 32,18 m, Seitenhöhe 21,40 m, Tiefgang max. 13,50 m, Vermessung 48.853 BRZ / 16.832 NRZ, Maschine 1 × Dieselmotor, Maschinenleistung 68.640 kW (93.324 PS), Geschwindigkeit max. 29,2 kn (54 km/h), 1 × Propeller, Container 4170 TEU Schiffsnamen: Maersk Boston, Maersk Baltimore, Maersk Bentonville, Maersk Brooklyn, Maersk Buffalo, Maersk Brownsville, Maersk Beaumont Maersk Boston, 2006
VW 2500.3 16 Safmarine (5) 2008– Containerschiff, Länge 210 m, Breite 29,80 m, 25.904 BRT, Tragfahigkeit 35.119 t, 2500 TEU, Geschwindigkeit (Max./Durchschnitt): 8,4/7,6 kn erstes Schiff SAFMARINE NGAMI (IMO 9356074)
Premicon 2010 6 Premicon 2010– Flusskreuzfahrtschiff, Länge 135 m, drei Decks, 110 Kabinen, Antriebsleistung 2 × 800 kW  ? TUI Sonata, 2013
Anchor Handling Tug / Supply Vessel (AHTS)  ?  ?  ? Länge 90,3 m, Breite 23,0 m, Tiefgang 9,5 m, DWT 4606 t, Geschwindigkeit 17,07 kn, Tonnage 6821 GT, Besatzung 70 Personen, Hauptmaschine 4 × 4320 kW / 600 rpm, Propeller 2 x 5200 kW bei 1800 rpm  ? Maersk Advancer, 2009
 ? 2 Scandlines 2010–2014 Fährschiff Berlin, Copenhagen Berlin, 2012
Arctic Cargo Vessel (ACV) 36 5 Royal Arctic Line 2012 Spezial-Frachtschiff; Länge 45,00 Meter, Breite max.: 12,80 Meter, Tiefgang 4,25 Meter, Mannschaft 9 Personen, Passagiere 12 Personen, Kapazität 36 TEU, 26 reefer plugs, Bekranung 1 × cargo cranes, Hauptmaschine 1 × 1040 kW, Propeller 1 × CPP
Arctic Cargo Vessel (ACV) 108 2 Royal Arctic Line 2012 Spezial-Frachtschiff; Länge 71,00 m, Breite max. 15,20 m, Tiefgang 6,00 Meter, Mannschaft 16 Personen, Kapazität Passagiere 12 Personen, Kapazität 108 TEU, 80 reefer plugs, Bekranung 2 x cargo cranes, Hauptmaschine 1 × 2040 kW, Propeller 1 × CPP
RO-RO Cargo 2 DFDS 2012–2014 Spezialtransporter; Länge 195 Meter, Kapazität 342 TEU, Ladekapazität 3000 Spurmetern für bis zu 185 Lkw erstes Schiff: ARK GERMANIA, zweites Schiff: ARK DANICA Ark Germania, 2013

Quelle für obige Zahlen 1945–1993: D. Strobel/W. Ortlieb: Volkswerft Stralsund 1948–1998, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 1998

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Die Zahl der Mitarbeiter entwickelte sich analog der Produktionskapazität stetig. Waren es im Jahr 1945 noch 162, stieg diese Zahl schon im Jahr 1948 auf 1462 an. Im Jahr 1984 waren 8406 Menschen auf der Volkswerft beschäftigt. Die Volkswerft war somit der größte und bedeutendste Betrieb in Stralsund. Nach der Wende wurden die Beschäftigtenzahlen stark reduziert. Durch Ausgliederungen und Entlassungen sank die Beschäftigtenzahl auf 1236 im Jahr 1998. Nach der Insolvenz der P+S-Gruppe gingen im November 2013 750 Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit, etwa 200 Mitarbeiter waren zu diesem Zeitpunkt noch beschäftigt.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dietrich Strobel und Werner Ortlieb: Volkswerft Stralsund 1948–1998, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 1998, ISBN 3-7822-0727-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volkswerft Stralsund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Elektronischer Bundesanzeiger, 8. Januar 2009, Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
  2. Insolvenzverwalter übergibt die Volkswerft an Yusufov. In: Täglicher Hafenbericht vom 3. Juni 2014, S. 1/2
  3. Nach der Übernahme durch Nordic Yards entstehen in dem Stralsunder Schiffbaubetrieb riesige Stahlkonstruktionen für eine Offshore-Konverterplattform, Ostsee-Zeitung, abgerufen am 22. November 2014
  4. Stadtarchiv Stralsund, 2.00.3.1.152
  5. Waldemar Verner, Erinnerungsbericht, 15. Oktober 1979
  6. Stadtarchiv Stralsund, 2.00.3.1.50
  7. Stadtarchiv Stralsund, 2.00.3.1.65
  8. Dietrich Richter: Die Entwicklung Stralsunds zur Werft- und Industriestadt 1949–1961. In: Herbert Ewe, Geschichte der Hansestadt Stralsund, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1984, S. 369
  9. Landes-Zeitung, 16. und 20. Oktober 1951
  10. Ostsee-Zeitung, 5. Januar 1956
  11. „Unsere Werft“, 23. Februar 1956
  12. Zeittafel des VEB Volkswerft 1948–1969
  13. Statistisches Taschenbuch der DDR, Kreis Stralsund-Stadt 1960, S. 30 f. und 58
  14. Dietrich Richter: Stralsund von 1961 bis 1970. In: Herbert Ewe, Geschichte der Hansestadt Stralsund, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1984, S. 410
  15. Ostsee-Zeitung, 16. Juli 1963
  16. a b Dietrich Richter: Stralsund von 1961 bis 1970. In: Herbert Ewe, Geschichte der Hansestadt Stralsund, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1984, S. 416
  17. Dietrich Richter: Stralsund von 1961 bis 1970. In: Herbert Ewe, Geschichte der Hansestadt Stralsund, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1984, S. 428
  18. „Unsere Werft“, 22. Dezember 1972
  19. Dietrich Richter: Stralsund von 1971 bis 1980. In: Herbert Ewe, Geschichte der Hansestadt Stralsund, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1984, S. 463
  20. NDR online, 20. August 2005
  21. NDR online, 9. Januar 2006
  22. NDR online, 6. Dezember 2006
  23. www.ndr.de, 7. Juni 2010
  24. Ostsee-Zeitung, Stralsund, 26. Januar 2013
  25. Volkswerft: Erneute Probefahrt für DFDS · Scandlines-umbau nicht in Stralsund. In: Täglicher Hafenbericht vom 25. April 2014, S. 1/3
  26. P+S: Hälfte der Schiffbauer in Wolgast und Stralsund ohne Job. In: Ostsee-Zeitung vom 2. Juli 2013
  27. Ostsee-Zeitung, 3. August 2013
  28. Ostseezeitung, 20. August 2013
  29. Ostseezeitung, 1. November 2013
  30. Michael Meyer: Tataren wollen Volkswerft nicht. In: Täglicher Hafenbericht vom 18. November 2013, S. 2
  31. Michael Meyer: DCNS hat kein Interesse an Volkswerft. In: Täglicher Hafenbericht vom 13. November 2013, S. 4
  32. Volkswerft: Stralsunder Investor setzt Scandlines unter Druck. In: Ostseezeitung vom 18. Januar 2014
  33. Ostseezeitung, 10. April 2014
  34. Erklärung des Insolvenzverwalters der P+S Werften, Berthold Brinkmann, Pressemitteilung der Kanzlei Brinkmann & Partner vom 22. April 2014
  35. Nordic wird neuer Eigner der Volkswerft. In: Täglicher Hafenbericht vom 28. Mai 2014, S. 2
  36. Insolvenzverwalter übergibt die Volkswerft an Yusufov. In: Täglicher Hafenbericht vom 3. Juni 2014, S. 1/2
  37. Ostseezeitung, 23. April 2014
  38. Ostseezeitung, 28. Mai 2014
  39. Ostseezeitung, 29. August 2014
  40. www.forum-schiff.de

54.30083333333313.1075Koordinaten: 54° 18′ 3″ N, 13° 6′ 27″ O