Aigen im Ennstal

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Aigen im Ennstal
Wappen von Aigen im Ennstal
Aigen im Ennstal (Österreich)
Aigen im Ennstal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Fläche: 86,32 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 14° 9′ O47.52041666666714.143166666667652Koordinaten: 47° 31′ 14″ N, 14° 8′ 35″ O
Höhe: 652 m ü. A.
Einwohner: 2.560 (1. Jän. 2013)
Postleitzahl: 8943
Vorwahl: 03682
Gemeindekennziffer: 6 12 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aigen im Ennstal 6
8943 Aigen im Ennstal
Website: www.aigen.at
Politik
Bürgermeister: Raimund Hager (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
ÖVP 9, SPÖ 4, FPÖ 2
Lage der Gemeinde Aigen im Ennstal im Bezirk Liezen
Admont Aigen im Ennstal Altenmarkt bei Sankt Gallen Ardning Donnersbach Donnersbachwald Gaishorn am See Gams bei Hieflau Hall Irdning Johnsbach Landl Lassing Liezen Oppenberg Palfau Pürgg-Trautenfels Rottenmann Sankt Gallen Selzthal Stainach Tauplitz Treglwang Trieben Weißenbach an der Enns Weißenbach bei Liezen Weng im Gesäuse Wildalpen Wörschach Steiermark Bezirk LiezenLage der Gemeinde Aigen im Ennstal im Bezirk Liezen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Aigen im Ennstal ist eine Gemeinde mit 2560 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013) im Bezirk Liezen und Gerichtsbezirk Liezen in der Steiermark.

Geografie[Bearbeiten]

Aigen im Ennstal liegt im Steirischen Ennstal rechts (südlich der Enns), circa 10 km südwestlich von Liezen, direkt gegenüber der Einmündung des Hinterbergtals (vom Ausserland) in das Ennstal. Nordwestlich erhebt sich beherrschend der Grimming, dahinter links die Südflanke des Dachsteinmassivs. Nordöstlich erstreckt sich das Tote Gebirge, und in der Ferne die Gesäuseberge.

Südlich gehören die Berge zu den Wölzer Tauern. Das Aigner Gemeindegebiet ist der Taleingang der Gulling, erstreckt sich im Norden bis an die Enns (mit einem kleinen Flurstück sogar auf die andere Ennsseite), und umfasst im Süden die untere Gulling und dann die Berge links des Tals – das Gullingtal selbst ist Gemeinde Oppenberg.

Im Gemeindegebiet liegt beherrschend westlich (taleinwärts) der Kulm (918 m ü. A.), ein Inselberg des Ennstals, und dahinter der Putterersee.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 15 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aich (100)
  • Aigen im Ennstal (359)
  • Aiglern (14)
  • Fischern (32)
  • Gatschen (203)
  • Hohenberg (169)
  • Ketten (286)
  • Lantschern (454)
  • Mitteregg (1)
  • Quilk (47)
  • Ritzmannsdorf (149)
  • Sallaberg (308)
  • Schlattham (242)
  • Tachenberg (152)
  • Vorberg (54)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aigen, Gatschen, Ketten, Lantschern und Vorberg.

Statistisch gliedert sich die Gemeinde in die Zählsprengel Aigen-Talgebiet und Aigen-Bergland.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Stainach Wörschach
Irdning Nachbargemeinden
Oppenberg
Weißenbach grenzt nur ein kurzes Stück jenseits der Enns an.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

9
4
2
Von 15 Sitzen entfallen auf:

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Die Gemeinderatswahl in der Steiermark 2010 führte zu folgendem Ergebnis:

Österreichische Volkspartei (ÖVP) 61,92 % 9 Mandate
Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) 24,79 % 4 Mandate
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) 13,29 % 2 Mandate

Bürgermeister ist Raimund Hager von der ÖVP

Wappen[Bearbeiten]

AUT Aigen im Ennstal COA.jpg

Blasonierung (Wappenbeschreibung):
„In goldenem Schild ein mit drei hintereinander gereihten naturfarbenen Butterwecken belegter schwarzer Schrägrechtsbalken, links oben von einem blauen fliegenden Vogel, rechts unten von einem grünen Nadelbaum begleitet.“
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am 9. November 1959 mit Wirkung vom 1. Dezember 1959.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 89 Arbeitsstätten mit 863 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 741 Auspendler und 707 Einpendler. Es gibt 120 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 62 im Haupterwerb), die zusammen 7.295 ha bewirtschaften (Stand 1999).

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Nördlich des Ortes ist der Fliegerhorst Fiala Fernbrugg der Luftstreitkräfte des österreichischen Bundesheeres angesiedelt.

Bildung[Bearbeiten]

  • Kindergarten
  • Volksschule
  • Landesberufsschule für Tourismus

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aigen im Ennstal

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernhard A. Reismann, Elfriede Maria Huber-Reismann: Aigen im Ennstal. Eine Gemeinde und ihre Geschichte. Hagspiel, Irdning 2004, ISBN 3-9500228-8-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aigen im Ennstal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 23