Altenau

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Altenau
Berg- und Universitätsstadt
Clausthal-Zellerfeld
Wappen von Altenau
Koordinaten: 51° 48′ 13″ N, 10° 26′ 50″ O
Höhe: 513 m ü. NHN
Fläche: 4,66 km²[1]
Einwohner: 1758 (Jan. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 377 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2015
Postleitzahlen: 38707, 38667 (Torfhaus)
Vorwahlen: 05320, 05328
Altenau (Niedersachsen)
Altenau

Lage von Altenau in Niedersachsen

Blick auf Altenau vom nordöstlich gelegenen Schwarzenberg
Blick auf Altenau vom nordöstlich gelegenen Schwarzenberg

Die ehemals freie Bergstadt Altenau (Audio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i) ist ein Bestandteil der Ortschaft Bergstadt Altenau-Schulenberg im Oberharz in der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld im Landkreis Goslar in Niedersachsen. Altenau ist ein staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort im Oberharz und erhielt im Jahre 1617 Stadtrechte. Von 1972 bis 2014 gehörte die Bergstadt Altenau der Samtgemeinde Oberharz an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt zentral im Oberharz. Clausthal-Zellerfeld im Westen ist etwa zehn Kilometer, Goslar im Norden etwa 15 km und Osterode am Harz im Südwesten etwa 25 km entfernt. Östlich der Bergstadt befindet sich in zwölf Kilometern Entfernung der Gipfel des Brockens, den man von vielen Stellen Altenaus aus sehen kann. Altenau wird von Süd nach Nord von der Oker durchflossen. Weitere Bäche münden im Stadtgebiet in die Oker und verleihen Altenau ein Stadtbild mit zahlreichen Tälern und Hügelkuppen. Die Umgebung ist stark bewaldet. In nördliche Richtung wird das breite Tal Altenaus durch den Verlauf des Schwarzenberges entlang des Marktes bis zum Ortsausgang in Richtung Okertalsperre begrenzt. In östlicher Richtung wird der Ort im Bereiches der Kleinen Oker durch die Hänge des Mühlen- und des Kunstberges und von Westen her vom Rothenberg begrenzt.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenau lässt sich dem Oberharzer Diabas-Zuges zuordnen. Dieser erstreckt sich von Osterode bis in Richtung Bad Harzburg. Im Devon war das Gebiet des heutigen Altenau vollständig mit Wasser bedeckt und wurde durch tektonische Bewegungen unter Wasser geprägt. Magma und metallhaltige Dämpfe drangen aus der Tiefe in obere Segmente ein, woraus sich Erzgänge erschlossen, welche im Altenauer Raum süd-ost und nord-westlich verlaufen. Auch traten eisenhaltige hydrothermale Lösungen in die Segementsschichten ein, aus denen sich die späteren Roteisenlager entwickelten. Die auftretenden Erze beinhalten neben Bleiglanz auch Silber, Zinkblende, Quarz und Kupferkies.[3]

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Altenau gehört die etwa zehn Kilometer entfernte Siedlung Torfhaus. Diese liegt am höchsten Punkt der B 4 auf etwa 800 m Höhe und besteht vorwiegend aus Fremdenverkehrsbetrieben. Torfhaus liegt im Nationalpark Harz. Außerdem liegen das Dammhaus, das Polstertaler Zechenhaus, die Bastesiedlung und Gemkenthal im Ortsgebiet.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klimadiagramm für Altenau

Aufgrund seiner Höhenlage ist Altenau für niedersächsische Verhältnisse ein eher kühler Ort. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei +6,2 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt im Jahresmittel 3,7 Stunden. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 1252 mm, wovon ein für niedersächsische Verhältnisse nicht unerheblicher Teil als Schnee fällt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenau, Stich von Caspar Merian, 1654
Stadtschild
Altenau im Herbst

Mittelalter bis 16. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenau wurde erstmals im Jahr 1227 im Zusammenhang mit dem Bergbau erwähnt. 1298 standen in der Umgebung des heutigen Altenaus am Schwarzen Wasser (hutte ton swuarten Worden) und im Tischlertal je ein Verhüttungsbetrieb, welche durch Burchard von Wildenstein an den Goslarer Burchard Erhaftig übergeben worden sind. 1310 stand die Hütte im Tischlertal und wurde von Albrecht Colven betrieben.[4] Die Hütte am Schwarzen Wasser wechselte 1311[5] den Besitzer und ging an Hugo Grospen, welcher die Hütte 1329 an Burchard von Gardenstedt übergab,[6] der wiederum im Jahr 1381 die Anlagen an den Rat der Stadt Goslar verkaufte. Dieser gab die Anlagen bei Altenau 1402 an die Herren von Wallmoden.[7] 1411 ließ der Herzog zu Braunschweig ein Blockhaus Altenah errichten, welches als Rückszugsort für Belagerungen der Harzburg dienen sollte.[8] Die Hütte am Schwarzen Wasser trat urkundlich 1455 und 1463 abermals in Erscheinung.[9] Weitere Verhüttungsbetriebe befanden sich im 16. Jahrhundert am Lilienwasser und am Kunstberg.[10][11]

1500–1800[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1525 schlossen sich Altenauer Bürger zu einer Schützengesellschaft zusammen. Im Spätmittelalter entstanden, gewann der Ort zu Zeiten des Oberharzer Bergbaus (insbesondere des Silberbergbaus) an Bedeutung. Eine Grube, welche den Namen Altenau trug, wird 1532 erwähnt und war bis 1542 in Betrieb.[12][13] Die erste Bergfreiheit erhielt der Bergort 1554.[14] Um 1580 wurde Altenau als Bergflecken mit 20 Häusern und Hüttenwerk genannt.[15] Die ersten Siedlungen des zum Fürstentum Grubenhagen gehörenden Ortes lagen an der Rothenberger Straße (Nr. 10–12) in der Nähe der damaligen Eisenhütte und dem oberen Teil der Oberstraße, wo ab 1540 Bergbau auf den Gruben des Schatzkammerganges betrieben wurde. Im Jahr 1561 waren bereits die Gruben Schatzkammer, Güldene Schreibfeder und Rose in Betrieb. Zwischen den beiden Siedlungen wurde 1588 auf einer Terrasse über der Okerschleife eine erste Kirche errichtet.

1594 erhielt Altenau, welches damals 35 Häuser zählte, die Richtbarkeit samt Stadtbuch durch den Herzog Wolfgang von Braunschweig-Grubenhagen. Erster Richter (Bürgermeister) war Simon Hensch.[13] Zuvor unterstand der Ort den Oberförstern Barthold Gümpell und Zacharias Hennings[15] zu Osterode. Das erste Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1601 und ersetzt ein altes Zechenhaus, welches um 1520 gebaut wurde. 1603 zählt Altenau bereits 50 Häuser. 1606 ist das erste Rathaus zusammen mit der Silberhütte entstanden. Am 30. Oktober 1617 wurde Altenau vom Herzog Christian zu Lüneburg-Celle zur Stadt erhoben, nachdem es zuvor zu juristischen Auseinandersetzungen zwischen dem Herzog Heinrich Julius zu Braunschweig und Christian gekommen war.[16] Im Jahr 1620 zeigt ein Verzeichnis der Hausvorstände 56 Hauseigentümer und 14 Mieter auf.[17] 1621 wurde eine Eisenhütte am Rothenberg eingerichtet, welche Waffen und Eisenrohre herstellte.[18]

Mit der Vergabe des Stadtrechts erhielt Altenau auch das Braurecht. Ein städtisches Brauhaus (Brauerei) errichtete man 1622. Als kommunale Einrichtung stand es unter der Leitung des Richters, dem Bürgermeister.[19] Während des Dreißigjährigen Krieges erkaufte die Stadt Altenau von Tilly, Wildenstein, Wallenstein und dem König Christian unter anderem im Jahr 1626 teure Schutzbriefe.[20] In einem Zeitraum von 1620 bis 1630 kam der Bergbau zum Erliegen, so dass zur Finanzierung der Schutzbriefe in dieser Zeit am Rothenberg eine Öl- und Mahlmühle, sowie ein Bohr- und Schleifwerk errichtet wurden. Auch existierte in Altenau zu dem Zeitpunkt eine Münzstätte am Marktplatz.[18] Ab 1630 wurden die Gruben in Betrieb genommen.[18] 1636 erhielt der Ort durch den Herzog August von Braunschweig und Lüneburg[16] den Titel einer freien Bergstadt. Ein Jahr später bestätigte am 12. September 1637 Herzog Friedrich die Stadtrechte, genau so wie Herzog Christian am 7. Juni 1649.[21]

Im Jahr 1651 bestand Altenau laut Stadtbuch am 28. Juni aus 74 Wohnhäusern.[19] Ab 1652 erhob man eine Stollensteuer, um die Gewerke weiter betreiben zu können.[18] Im Jahre 1669 baute man die heutige Sankt-Nikolai-Kirche, nachdem der Vorgängerbau baufällig und zu klein geworden ist. Am 5. Juni 1671 bestätigte Herzog Johann Friedrich die Stadtrechte erneut.[21] Seit 1673 steht das damalige Rathaus der Bergstadt am Marktplatz. Im Verlauf der Stadterweiterung im 17. Jahrhundert wurde das Tal bebaut. Die ersten Siedler hatten es aufgrund der Hochwassergefahr durch die dort fließende Oker vermieden, dort zu bauen. Vor der Bebauung war das Tal mit Geröll bedeckt.[22] Den Namen verdankt der Ort dem Bach „Alte Aue“ oder „Altenah“, der das am Lilierkopf anstehende Wasser aufnimmt und sich durch das Tischlertal fortsetzt. Etwas unterhalb des Parkplatzes im Tischlertal an der Landesstraße L 504 nimmt die Altenau das Wasser des Schneidwassers auf und durchfließt das Schultal, bis sie sich am Marktplatz mit der Oker vereinigt.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts standen im Tal die Häuser am Brauhaus, am Mühlenberg (wo namensgebend eine Mühle stand), am Markt, in der Breiten Straße, sowie eine geschlossene Häuserreihe vor dem Schwarzenberg, zwischen Schneidwasser und Oker.[23] Herzog Ernst August bestätigte am 26. Dezember 1680 Altenaus Rechte.[21] 1686 wurde die Bebauung der Marktstraße abgeschlossen.[24] Ein Neubau der während des 30 Jährigen Krieges stillgelegten Silberhütte erfolgte 1691. Von 1692 gehörte Altenau zu Kurhannover.[16] Im Jahr 1699 war die Bebauung der Breite Straße in ihrer heutigen Form fertig gestellt.[24] Kurfürst Georg Ludwig erkannte am 9. Mai 1708 abermals die Stadtrechte an.[21] Der Bergbau blühte auf, und bald betrieb Altenau zwanzig Hauptwerke,[25] darunter den Schultaler Gangzug. Man findet in Altenau viele Zeugen des einstigen Bergbaus in alten Gruben und Schächten, Denkmälern, der erzgebirgischen Herkunft der Harzer und ihres erzgebirgischen Dialektes. Zur Versorgung der Altenauer Gruben und Hüttenanlagen entstand 1711 der Hüttenteich und 1714 der Okerteich. Mit der Schließung von Gruben in einem Zeitraum von 1750 bis 1780 kam es zu Abwanderungen aus Altenau, so dass die Einwohnerzahl von einst 1488 im Jahr 1740 auf 1007 im Jahr 1780 abnahm. Im Dezember 1777 übernachtete Goethe auf dem Weg zum Brocken in der Stadt. Mit der Grube Georg der Dritte schloss 1789 die letzte Grube in Altenau.[18] 1794 wurde eine Eisenhütte unterhalb der Silberhütte errichtet.

1800–1950[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der französischen Besatzung von 1806 bis 1813 gehörte die Bergstadt zum Königreich Westphalen.[16] 1813 zählt Altenau 1174 Einwohner und 165 Häuser.[26] Im Jahr 1866 wurde der Ort Preußen zugehörig.[16] 1871 schloss die die Eisenhütte und 1911 die Silberhütte aufgrund von Unrentabilität. 1872 errichtete der Tischlermeister Mügge eine Kurbadeanstalt, welche später zum Mehrzweckgebäude Altenauer Hof mit Hotelbetrieb, Rathaus, Kurverwaltung und Polizeistation wurde.[27] Im Jahr 1914 erhielt Altenau Anschluss an die Innerstetalbahn. Während des Zweiten Weltkrieges befand sich das Arbeitskommando 3302 „Am Grassstieg“, in dem ab 1942, zwischen 12 und 50 Zwangsarbeiter als Arbeitskräfte im Forstamt Altenau eingesetzt wurden.[28] Auch existierten ein Müttererholungslager sowie ein NSV-Jugend Lager.[29][30]

Am 29. März 1945 starben 10 Zivilisten bei einem alliierten Luftangriff auf die Bergstadt.[31]

Nach dem Krieg wurden Anfang der 1950-ziger Jahre Wohngebäude an der Silberhütte und an der Rose gebaut, um die vielen Neubürger beherbergen zu können.[32]

1950 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1970–1972 errichtete die Engelhardt-Gruppe aus Hannover für 100 Mio. DM den Ferienpark Glockenberg mit 5 Hochhäusern, welche über 1000 Wohnungen beinhalten.[33] Neben den Hochhäusern errichtete man auch weitere Wohngebäude auf dem Glockenberg. 1972 wurde Altenau Teil der Samtgemeinde Oberharz. Im Jahr 1976 verkehrte ein letzter Zug auf der Innerstetalbahn, die Strecke wurde anschließend demontiert.

Heute ist Altenau durch den Tourismus bekannt, bedingt durch seine idyllische Lage inmitten des Harzes und seine Angebote an Freizeitmöglichkeiten, wie zahlreiche Wanderwege und Loipen, viele Seen, die im Sommer zum Schwimmen einladen. Der Fremdenverkehr begann mit der Fortführung der Eisenbahn Goslar-Clausthal/Zellerfeld nach Altenau im Jahre 1913. Von 1914 bis 1970 stiegen die Zahlen der Kurgäste und der Übernachtungen beständig an; davon entfielen 30 % auf Kurhäuser und 70 % auf Privatvermieter. Seit Anfang der 1990er Jahre leidet die Region Westharz unter dem Rückgang der Touristenzahlen, der vielfältige Ursachen hat. 1994 wurde der Altenauer Hof abgerissen und anstelle dessen 1995 ein modernes Kurgastzentrum errichtet.[34] Sehr hohe Kosten entstanden der Samtgemeinde Oberharz jedes Jahr durch den Betrieb des Gebäudekomplexes Aqua-Polaris, bestehend aus Wellenschwimmbad und Eissporthalle, der in den 1970er Jahren erbaut und an die hohen Touristenzahlen der 1970er und 1980er Jahre angepasst war. Er wich im März 2007 dem Neubau der Thermen- und Saunalandschaft Kristall Heißer Brocken.

Am 1. Januar 2015 wurden die Samtgemeinde Oberharz sowie die ihr angehörenden Gemeinden Bergstadt Altenau, Bergstadt Clausthal-Zellerfeld, Bergstadt Wildemann und Schulenberg im Oberharz durch Landesgesetz aufgelöst und aus den bisher selbständigen Gemeinden die neue Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld gebildet.[35] Zuvor hatten sich in einer Bürgerbefragung 62 % der abstimmenden Altenauer dagegen ausgesprochen; das Ergebnis war jedoch für den Rat – gemäß einer Klausel in der Satzung – nicht bindend.[36] Seitdem bilden die bisherige Bergstadt Altenau und die bisherige Gemeinde Schulenberg im Oberharz die gemeinsame Ortschaft Altenau-Schulenberg im Oberharz mit einem Ortsrat.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergstadt Altenau wurde im Dreißigjährigen Krieg durch mehrere Schutzbriefe geschützt.[37]

Aufgrund der Lage Altenaus an der Oker besteht seit jeher ein Hochwasserpotenzial. Ein erstes Hochwasser ist für den 18. Dezember 1729 zu verzeichnen, ein weiteres ereignet sich 1740.[38] Ebenfalls 1740 brannten das Stuffpochwerk und ein Kohleschuppen der Silberhütte.[39] Drei Gebäude in der Bergstraße fielen einem Brand am 3. November 1758 sowie 1771 drei Häuser an der Schützenklippe zu Opfer.[39] Am 6. Juli 1794 zerstörte ein Feuer in der Breiten Straße 29 Gebäude.

Im Jahr 1953 wurde Altenau von einem Hochwasser heimgesucht, das das Waldschwimmbad Okerteich und weitere Gebäude beschädigte.[40]

1970 löste sich eine Schneelawine am Rothenberg und begrub zwei Menschen unter sich.[41]

1976 kam es zu einer Reihe Brandstiftungen in Altenau. Dabei brannte auch das Sägewerk in der Rothenberger Straße.[42]

Bei der eintretenden Schneeschmelze am 22. Februar 2010 wurde die Innenstadt von Altenau überflutet und Gebäude durch das durchfließende Eis der Oker beschädigt.[43]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Ortsnamen von Altenau waren in den Jahren 1298 Altena, 1311 Altena, im 16. Jahrhundert altena, 1542 Altenau, 1587 Altenaw, 1677 Altenau und 1679 Altenauer Weg.[44] Der Name Altenaus tritt im Jahre 1298 auf, als der Ritter Burchard von Wildenstein dem Bürger Burchhard Ehrhaftig zu Goslar eine casam que Altena dicitur zum Lehen übergab.[45] Die Herkunft von Altena bezieht sich dabei im Stamm a, althochdeutsch aha, acha, ach auf das Wort Wasser. Bereits im Gotischen lautet es ahva und ist desselben Ursprungs die das lateinische aqua. Der erste Teil des Namens Altenau verweist auf das gotische alan, was aufwachsen bedeutet und wiederum mit dem lateinischen alere (großziehen) verwandt ist. Zusammengenommen bezeichnen die beiden Wortteile Altenaus daher einen Fluss, der durch Zuflüsse verstärkt wird. So wird dem Bach Altena, von der Wolfswarte kommend, durch die Kleine Altena, das Lilierwasser und andere Nebenbäche, beträchtliche Wassermengen zugeführt.[46]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Altenau.svgEinwohnerentwicklung von Altenau - ab 1871.svg
Desc-i.svg
Einwohnerentwicklung von Altenau nach nebenstehender Tabelle. Oben von 1688 bis 2018. Unten ein Ausschnitt ab 1871
Jahr Einwohner Quelle
1688 0924 [24]
1698 0930 [24]
1740 1488 [24]
1750 1317 [24]
1770 1156 [24]
1780 1106 [24]
1786 1007 [24]
1791 1060 [24]
1812 1184 [24]
1821 01244 ¹
1830 1609
1835 1649
1848 01963 ¹
1852 1910
1861 2089
Jahr Einwohner Quelle
1871 02179 ¹
1875 2039
1885 02145 ¹
1890 2146 [47]
1905 02091 ¹
1910 1823 [48]
1916 1675 [49]
1917 1437 [49]
1925 1903 [47]
1933 1947 [47]
1939 2548 [47]
1946 02744 ¹
1950 2697 [50]
1956 2434 [50]
Jahr Einwohner Quelle
1961 2304 ¹
1968 02209 ¹ ²
1970 02250 ¹ ²
1973 23220 [51]
1975 2500 ² [52]
1980 2522 ² [52]
1985 2541 ² [52]
1990 2405 ² [52]
1995 2287 ² [52]
2000 2146 ² [52]
2005 1980 ² [52]
2010 1789 ² [52]
2014 1626 ² [1]
2018 17580 [2]

¹ laut Versionsgeschichte der Stadt
² jeweils zum 31. Dezember

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Mehrheit der Bevölkerung ist in der Gemeinde St. Nikolai organisiert, deren Mittelpunkt die 1669 errichtete St.-Nikolai-Kirche im Zentrum Altenaus ist. Die Kirchengemeinde gehört heute zum Kirchenkreis Clausthal-Zellerfeld, zu ihr gehört auch die St.-Petrus-Kapelle in Schulenberg.

Auf dem Glockenberg befindet sich die katholische St.-Oliver-Kirche aus dem Jahr 1979. Heute gehört die Kirche zur Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Clausthal-Zellerfeld.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat (vor 2015 Stadtrat)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Eingemeindung bildet der Ortsteil Altenau zusammen mit Schulenberg im Oberharz die Ortschaft Bergstadt Altenau-Schulenberg im Oberharz mit einem gemeinsamen Ortsrat. Dieser wurde am 26. April 2015 erstmals gewählt.

Kommunalwahl SPD CDU Einzelbewerber Trenke FDP Gesamt
11. September 2016 8
(72,67 %)
2
(21,76 %)
1
(3,89 %)

(1,66 %)
11 Sitze
11. September 2011 6
(54,77 %)
5
(45,23 %)
11 Sitze
10. September 2006 7
(54,16 %)
6
(45,84 %)
13 Sitze

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbürgermeister ist Alexander Ehrenberg (SPD).

Ehemalige Bürgermeister:

  • 1856 Tolle (erster Bürgermeister)[53]
  • 1878 Rössing[53]
  • 1879 Jordan[53]
  • 1890 Hodann[53]
  • 1894 Aderhold[53]
  • 1896 König[53]
  • 1904 Schmidt[53]
  • 1908 (17.02.) Dr. Engel[53]
  • 1913 Engel[54]
  • 1915 Sitte[55]
  • 1918 Unbesetzt[56]
  • 1919 Böttcher[57]
  • 1931 Breyel[58]
  • 1946–1948 Tosch[59]
  • 1948–1953 Heins[59]
  • 1950 Heins (Bürgermeister), Breyel (Stadtdirektor)[60]
  • 1953–1956 Knappe[59]
  • 1956–1971 Förster[59]
  • 1971–1976 Biegholdt[59]
  • 1976–1981 Loikkasek[59]
  • 1981–1986 Biegholdt[59]
  • 1986–1991 Schierloh[59]
  • 1991–2005 Gerhard Lindemann
  • seit 2005 Alexander Ehrenberg

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Altenau
Blasonierung: „Im von Grün und Silber gespaltenen Schild drei braune Bärentatzen (1 : 2 angeordnet); die vordere hält ein schwarzes Eisen, die hintere einen ebensolchen Schlägel; die obere Tatze umklammert eine schwarze Wolfsangel.“[61]
Wappenbegründung: Obwohl Bären den Harz heutzutage nicht mehr bevölkern, sind immerhin noch drei Bärentatzen im Wappen der Bergstadt Altenau zu finden. Auf heraldischen Wegen kommen sie allerdings von ganz woanders her, nämlich aus der Grafschaft Hoya. Als die Grafen von Hoya 1582 ausstarben, beerbten die Welfen sie und fügten die Bärengliedmaßen ihrem mehrfeldrigen Staatswappen ein. Wenn die Welfenherzöge ihren Städten Wappen verliehen, dann schenkten sie ihren getreuen Untertanen zuweilen Einzelstücke aus ihrem eigenen Wappen, beispielsweise den Altenauern, denen Herzog Christian von Braunschweig-Lüneburg-Celle am 30. Oktober 1617 ein grün-silbern gespaltenes Wappen übergab, das drei braune Bärentatzen enthielt – vielleicht wegen des hier naheliegenden Bezuges zum einstigen Vorkommen von „Meister Petz“ im Harz. Schlägel und Eisen waren zusammen die damaligen Werkzeuge des hier einst bedeutenden Silber- und Erzbergbaus. Die Wolfsangel versinnbildlicht als Forstsymbol den Waldreichtum und die Holzwirtschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schützenklippe
Auf der Schützenklippe

Altenau ist heute ein heilklimatischer Kurort. Die Stadt wird von alten Bergmannshäusern aus der Zeit, als Altenau freie Bergstadt war, geprägt. Typisch für die Region ist die Verwendung von Holz als Baumaterial. Im Ort befindet sich die relativ kleine Holzkirche St. Nikolai, die im Jahre 1669 erbaut wurde. Die Häuser sind vom Baustil her gut den harten Wintern angepasst und haben einen für den Harz typischen architektonischen Stil. Südlich der Ortsmitte liegt die Schützenklippe, von der aus sich ein Panoramablick über den Ort bietet.

2004 wurde in Altenau der größte Kräuterpark Deutschlands eröffnet. Viele tausend Touristen besuchen jährlich den ganzjährig gepflegten botanischen Garten, der eine Vielzahl an Varietäten zeigt. Weitere Sehenswürdigkeiten erreicht man über Wanderwege zu Fuß. So gelangt man über den Harzer Hexenstieg zum Dammgraben mit dem Dammhaus sowie dem Polsterberger Hubhaus. Des Weiteren führen Wanderwege zum Kellwassertal an der Vorsperre zur Okertalsperre sowie nach Torfhaus in den Nationalpark Harz. Die Heimatstube in Altenau bietet einen Einblick in die Geschichte des Oberharzes. Die dortige Ausstellung widmet sich besonders der Darstellung der Lebensumstände im Oberharz, die stark durch den Bergbau und die von ihm abhängigen Berufszweige – Hüttenwesen, Waldarbeit, Köhlerei und Fuhrwesen – geprägt waren. Ein wichtiger Schwerpunkt der Sammlung stellt das Lebenswerk des Künstlers Karl Reinecke-Altenau dar.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walpurgisnacht (jährlich am 30. April)
  • Hubertus-Woche (Mitte September)
  • Fackelwanderungen
  • Altenauer Heimatfest (alle fünf Jahre)
  • Oktoberfest der Feuerwehr
  • Gesamtharzer Jodlerwettstreit (fand bis 2019 in Clausthal-Zellerfeld statt)[62]
  • Der Ort ist einer der acht Orte, in denen das seit 2014 als Immaterielles Weltkulturerbe anerkannte Brauchtum des Finkenmanövers im Harz noch gepflegt wird.
  • Wintermarkt

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama vom Schwarzenberg aus über Altenau
Panorama Altenaus von der Wolfswarte aus ca. 4,5 km Entfernung

In Altenau findet jährlich der Altenauer Nordic Walking Cross statt. Teilnehmer walken dabei Strecken von 4,7 km bis 18,7 km rund um Altenau. Auch außerhalb der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist das Nordic Walking auf diesen Strecken möglich.

Altenau liegt zudem direkt an der Volksbank-Arena Harz, einem 1800 km und 62 Routen umfassenden Streckennetz für Geländetouren mit dem Mountainbike. Hier finden jährlich die Sportveranstaltungen Harzer Mountainbike Event, die größte norddeutsche MTB-Veranstaltung immer am 3. Mai-Wochenende, MTB Endurorennen (seit 2014), MTB Marathon (seit 2002) und der Kids- Schüler und Jugendcup (seit 2000) statt.

Die Deutschen Nordischen Skimeisterschaften 1957 fanden in Altenau statt. 1948 entstand im Schultal die große Schanze und 1965 die kleine Schanze am Försterkopf.[63]

Altenau ist außerdem Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Harzer Hexenstieg oder in den Nationalpark Harz. Im Winter finden sich in Altenau und Torfhaus zahlreiche Möglichkeiten für alpinen und nordischen Wintersport sowie eine Rodelbahn mit Lift.

Altenau war jahrzehntelang Austragungsort für Eishockeymeisterschaften in der örtlichen Eissporthalle.

Auf dem Gelände des ehemaligen Wellenbades befindet sich seit 2007 die Thermalsole- und Saunalandschaft „Heißer Brocken“.

In Altenau selbst existieren ein Schützenverein, ein Skiclub, Tennisclub sowie ein Fußballverein.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortszentrum
Kurhaus mit Kurpark, im Hintergrund der Schwarzenberg

Die Altenauer Brauerei, vormals Paul Kolberg GmbH & Co. KG, ist mit Wirkung zum 1. August 2012 von der Klostergutsbrauerei Wöltingerode GmbH übernommen worden. Deren Alleingesellschafter ist der Allgemeine Hannoversche Klosterfonds, vertreten durch die Klosterkammer Hannover. Die Brauerei hat gegenwärtig einen Ausstoß von jährlich etwa 7000 Hektolitern Bier, das in acht Varianten gebraut wird, und 3000 Hektolitern nichtalkoholischen Getränken.

Weiterhin gibt es zahlreiche Unternehmen, die dem Fremdenverkehr zugerechnet werden können, wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Restaurants und den entsprechenden Einzelhandel. An öffentlichen Einrichtungen sind die Tourist Information, ein Kindergarten, eine Polizeistation, der kommunale Bauhof und die als Stützpunktfeuerwehr eingestufte und mit einem erweiterten Löschzug ausgestattete Freiwillige Feuerwehr zu nennen. Die Stadtwerke Altenau (Teilunternehmen der Harzenergie) versorgen die Stadt samt Ortsteile mit Trinkwasser, Erdgas und Strom.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenau liegt an der Bundesstraße 498, die von Goslar nach Osterode führt. Über eine etwa acht Kilometer lange und bis zu neun Prozent steile Landstraße, die „Steile Wand“, erhält man in Torfhaus Anschluss an die B 4. Am Ortsausgang Richtung Okertalsperre zweigt von der B 498 die K38 durch das Hellertal ab und führt in das neun Kilometer entfernte Clausthal-Zellerfeld.

Omnibusse der Regionalbus Braunschweig (RBB) und der HarzBus fahren nach Goslar,[64] Clausthal-Zellerfeld und Sankt Andreasberg.

Bis 1976 war der Bahnhof Altenau Endpunkt der Innerstetalbahn, deren anderes Streckenende sich in Langelsheim befand. Im Jahr 1977 befuhr ein letzter Zug die Strecke. Aus Kostengründen wurde diese Strecke stillgelegt. Die Gleise wurden vollständig entfernt, die Trasse dient jetzt als Radweg und Langlauf-Loipe.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Knop (1817–1891), Agrikulturchemiker und Pflanzenphysiologe
  • Adolph Knop (1828–1893), Geologe und Mineraloge, Geheimer Hofrat, Professor an und Direktor der Polytechnischen Hochschule in Karlsruhe
  • Hermine Hartleben (1846–1919), Lehrerin und Biografin
  • Karl Fieke (1857–1945), Buchdrucker, Zeitungsverleger und Heimatschriftsteller
  • Karl Reinecke-Altenau (1885–1943), Künstler und Heimatdichter, Gründer des Oberharzer Heimatbundes (1933)
  • Hartmut Ostermann (* 1951), Unternehmer

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henning Calvör (1686–1766), Theologe, Lehrer und Gelehrter im Bereich der Bergbautechnik und Mechanik
  • Georg Schulze (1807–1866), Theologe, Germanist, Autor, Herausgeber und Dichter, er wirkte von 1842 bis 1863 als Pfarrer in Altenau

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Altenau – Sammlung von Bildern
Wikivoyage: Altenau – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gemeinden in Deutschland nach Fläche, Bevölkerung und Postleitzahl. (XLS; 4,8 MB) Siehe unter: Niedersachsen, Nr. 1437. In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 2014, abgerufen am 9. November 2019.
  2. a b Haushaltsplan 2018. (PDF; 6,7 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webseite Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. 9. Januar 2018, S. Ziffer 9, S. 9, archiviert vom Original am 19. November 2018; abgerufen am 9. November 2019 (S. 230, unter Altenau-Schulenberg).
  3. Manfred Klaube: Altenau und Torfhaus im Oberharz. 2011, S. 29.
  4. Franz Rosenhainer: Die Geschichte des Unterharzer Hüttenwesen. 1968, S. 48.
  5. Franz Rosenhainer: Die Geschichte des Unterharzer Hüttenwesens: Von seinen Anfängen bis zur Gründung der Kommunionsverwaltung im Jahre 1635. S. 73.
  6. Franz Rosenhainer: Die Geschichte des Unterharzer Hüttenwesens. S. 50.
  7. Franz Rosenhainer: Die Geschichte des Unterharzer Hüttenwesens. S. 76.
  8. Bernhard von Rohr: Geographische und historische Merckwürdigkeiten des Oberharzes. Michael Blockberger, Frankfurt/Leipzig 1739, S. 272.
  9. Harz Bergkalender. S. 55.
  10. Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde. 1885, S. 32.
  11. Calvör: Acta historico- chronologico- mechanica circa metalllurgiam. S. 217.
  12. Braunschweigischer Geschichtsverein (Hrsg.): Braunschweigische Anzeige, offizielles Regierungs- und Anzeigenblatt. Band 2, 1746, S. 2415.
  13. a b Henning Calvör: Historische Nachricht von den Unter- und gesamten Ober-Harzerischen Bergwerken. Georg Olms Verlag, 1765, S. 157.
  14. Wilfried Liessmann: Historischer Bergbau im Harz: Kurzführer. 2010, S. 380.
  15. a b Georg Marx: Geschichte des Fürstentums Grubenhagen. Band 2, Nr. 2, 1863, S. 235.
  16. a b c d e Leerstandskataster Markt 2 38707 Altenau, als PDF-Dokument
  17. Manfred Klaube: Altenau und Torfhaus im Oberharz. 2011, S. 23.
  18. a b c d e Heinrich Morich: Altenau einst blühende Bergstadt. In: Harz Bergkalender. 1950, S. 33–35.
  19. a b Manfred Klaube: Altenau und Torfhaus im Oberharz. 2011, S. 25.
  20. Vaterländische Geschichten und Denkwürdigkeiten.
  21. a b c d Manfred Klaube: Altenau und Torfhaus im Oberharz. 2011, S. 21.
  22. Voruntersuchung Altstadt Altenau, 1. Juli 2014, Seite 10–2
  23. Lars Michel, Samtgemeinde Oberharz: Voruntersuchung Bergstadt Altenau zur städtebaulichen Eigenart und Gestalt sowie Erhaltungsmöglichkeiten der historischen Altstadt. 2014, abgerufen am 8. März 2020.
  24. a b c d e f g h i j k Friedrich Jäger: Entwicklung und Wandlung der Oberharzer Bergstädte: Ein Siedlungsgeographischer Vergleich. 1972.
  25. H. Speckter: Bericht zur Ortsplanung Altenau. 1935.
  26. Dr. Georg Hassel: Statistisches Reporium über das Königreich Westphalen. Hrsg.: Friedrich Vieweg. 1813, S. 3.
  27. Giessener geographische Schriften. 25. Auflage. 1972, S. 125.
  28. Peter-Michael Steinsiek: Zwangsarbeit in den staatlichen Forsten des heutigen Landes Niedersachsen 1939-1945. Hrsg.: Niedersächsische Landesforsten. Husum, 2017, ISBN 978-3-89876-902-0, S. 160.
  29. Archiv für Wohlfahrtspflege (Hrsg.): Einrichtung des Wohlfahrts-und Gesundheitswesen. Selbstverlag des Herausgeber, Berlin 1941, S. 249,254.
  30. Helmut Schmidt, Loki Schmidt: Kindheit und Jugend unter Hitler. S. 1929.
  31. Kriegsgräberstätte Altenau. In: Volksbund. Abgerufen am 26. Oktober 2020.
  32. Die Gebäude an der Silberhütte und auf der Rose sind mündlichen Überlieferungen nach zu diesem Zweck errichtet worden.
  33. Manhattan im Harz. In: Der Spiegel. 1. Mai 1972.
  34. Angelika Potthast: Kurgastzentrum in Altenau wird 25 Jahre alt. Goslarsche Zeitung, 17. August 2020.
  35. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, Landkreis Goslar. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 21/2014. Hannover 22. Oktober 2014, S. 299, S. 13 (niedersachsen.de [PDF; 1,2 MB; abgerufen am 9. November 2019]).
  36. Satzung: Vorlage 5/2-1/2014 und Vorlage 3/40/2013.
  37. Vaterländische Geschichten und Denkwürdigkeiten. 1845, S. 73.
  38. Voruntersuchung Altstadt Altenau, Seite 10 fort Folgende
  39. a b Festschrift 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Altenau. S. 18.
  40. Wetterversicherungen-Auf Regen folgt Geld. In: Der Spiegel. 1953.
  41. 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Altenau.
  42. Goslarsche Zeitung (Hrsg.): 1976- ein Jahr der großen Einsätze, Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenau. 17. Januar 1977.
  43. Aufgestaute Oker schiebt Schnee und Eismassen durch die Stadt Altenau. Goslarsche Zeitung, 23. Februar 2010.
  44. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 7. Dezember 2015; abgerufen am 2. August 2019.
  45. Georg Bode: Urkundenbuch der Stadt Goslar 2. Nr. 535.
  46. Friedrich Günther: Die Gründung der Bergstadt Altenau und ihr Bergbau. In: Harz-Zeitschrift. Band 31, 1979, S. 41.
  47. a b c d Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Zellerfeld (Siehe unter: Nr. 1). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  48. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Zellerfeld. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, abgerufen am 2. März 2020.
  49. a b Einwohnerzahl. In: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender für das Jahr 1918. Pieper’sche Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld 1917, S. 36 (Digitalisat auf Wikisource [abgerufen am 2. März 2020]).
  50. a b Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1957 (Bevölkerungs- und Gebietsstand 25. September 1956, für das Saarland 31. Dezember 1956). W. Kohlhammer, Stuttgart 1958, S. 172 (Digitalisat).
  51. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 56, Landkreis Goslar (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 9. November 2019]).
  52. a b c d e f g h Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 9. November 2019.
  53. a b c d e f g h Karl Fieke: Altenau im Harz und Umgebung in Poesie, Sage und Geschichte. In: Françoise Lartillot/Rémy Colombat (Hrsg.): Poésie et Histoire(s) en Europe aux XX e et XXI e siècles- Poesie und Geschichte(n) in Europa im 20. und im 21. Jahrhundert. Peter Lang, Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt/M., New York, Oxford, Wien 2013, ISBN 978-3-0343-1227-1, S. 396–397, doi:10.3726/978-3-0352-0202-1/1.
  54. Beamtenverzeichnis. In: Allgemeiner Harz Berg Kalender 1913. Piepersche Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld 1912, S. 61.
  55. Beamtenverzeichnis. In: Allgemeiner Harz Berg Kalender 1915. Piepersche Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld 1914, S. 53.
  56. Beamtenverzeichnis. In: Allgemeiner Harz Bergkalender 1918. Piepersche Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld 1917, S. 47.
  57. Beamtenverzeichnis. In: Allgemeiner Harz Berg Kalender 1919. Piepersche Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld 1918, S. 38.
  58. Beamtenverzeichnis. In: Allgemeiner Harz Bergkalender 1931. Pieperschere Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld 1930, S. 87.
  59. a b c d e f g h 13. Altenauer Heimatfest 1995 Festschrift.
  60. Beamtenverzeichnis. In: Allgemeiner Harz Bergkalender. Piepersche Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld 1950, S. 81.
  61. Arnold Rabbow: Braunschweigisches Wappenbuch. Die Wappen der Gemeinden und Ortsteile in den Stadt- und Landkreisen Braunschweig, Gandersheim, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg. Hrsg.: Braunschweiger Zeitung, Salzgitter Zeitung und Wolfsburger Nachrichten. Eckensberger & Co Verlag, Braunschweig 1977, DNB 780686667, S. 48–49.
  62. Jodlerwettstreit zieht nach Altenau. In: Webseite Goslarsche Zeitung. 25. Oktober 2019, abgerufen am 9. November 2019.
  63. Geschichte. In: Heimatstube. Abgerufen am 26. Oktober 2020.
  64. Regionalverband Großraum Braunschweig (Hrsg.): Linienbus fährt wieder durch das Okertal. (Digitalisat [abgerufen am 9. August 2018]).