Beifuß

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Dieser Artikel behandelt die Pflanzenart Beifuß (Artemisia vulgaris), für weitere Bedeutungen von Beifuß siehe Beifuß (Begriffsklärung)
Beifuß
Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)

Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)

Systematik
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Anthemideae
Untertribus: Artemisiinae
Gattung: Artemisia
Art: Beifuß
Wissenschaftlicher Name
Artemisia vulgaris
L.
Beifuß, Zeichnung 19. Jhd.
Detailaufnahme von Beifußblättern

Der Gewöhnliche Beifuß oder Gemeine Beifuß (Artemisia vulgaris), auch Gewürzbeifuß oder einfach Beifuß genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia in der Familie der Korbblütler (Asteraceae, veraltet Compositae). Weitere deutsche Trivialnamen sind Besenkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Johannesgürtelkraut, Jungfernkraut, Sonnenwendkraut, Weiberkraut, Wilder Wermut oder Wisch.[1] Vom Gemeinen Beifuß gibt es eine europäische (Artemisia vulgaris var. vulgaris) und eine asiatische Varietät (Artemisia vulgaris var. indica), die sich geringfügig in der Zusammensetzung des ätherischen Öls unterscheiden. Die Pollen des Beifuß sind ein häufiger und bekannter Auslöser allergischer Reaktionen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 60 Zentimeter bis zu 2 Meter. Die meist aufrechten Stängel sind höchstens spärlich behaart. Die fiederteiligen Laubblätter sind derb, meist 2,5 bis 5 (selten bis zu 10) Zentimeter lang und 2 bis 3 Zentimeter breit. Die Blattoberseite ist grün, die Unterseite auf Grund von Behaarung grau-weißlich.

In endständigen, rispigen Blütenständen stehen viele körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Die unscheinbaren, weißlich-grauen, gelblichen oder rotbraunen Blütenkörbchen weisen eine Höhe von 2,5 bis 3,8 Millimeter und einen Durchmesser von 2 bis 3 Millimeter auf. Die Blütenkörbchen enthalten nur fertile, radiärsymmetrische Röhrenblüten, außen sieben bis zehn weibliche und innen (selten fünf bis) acht bis 20 zwittrige. Die eiförmigen Hüllblätter sind filzig behaart. Die gelblichen bis rötlich-braunen Röhrenblüten sind 1 bis 3 Millimeter lang.

Die glatten, dunkelbraunen bis schwarzen, ellipsoiden Achänen sind 0,5 bis 1 Millimeter lang und 0,1 bis 0,3 Millimeter breit.

Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September. Die Fruchtreife beginnt ab September.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18, 36, 40 oder 54.

Ökologie[Bearbeiten]

Der Beifuß ist ein ausdauernder, kurzlebiger Hemikryptophyt, er wurzelt 60 bis 155 cm tief.[2]

Die Blüten unterliegen der Windbestäubung, die Pollenfreisetzung erfolgt morgens zwischen 6 und 11 Uhr; er ist ein bedeutender Heuschnupfenerreger. Er blüht schon im ersten Lebensjahr.[2]

Die Früchte sind nur 1,5 mm lange und 0,1 mg schwere, kahle Achänen ohne Pappus, ihre Hüllblätter bilden von der Funktion her eine Kapsel, die sich bei Trockenheit öffnet und durch den Wind ausgestreut wird. Daneben erfolgt eine Bearbeitungsausbreitung z.B. durch Kleinvögel. Die ganze Pflanze kann pro Jahr bis maximal etwa 500.000 Früchte produzieren. Die Samen sind langlebige Lichtkeimer.[2]

Vorkommen[Bearbeiten]

Beifuß ist ein typisches „Hackfrucht-Unkraut“ und verbreitete sich vermutlich zusammen mit dem neolithischen Ackerbau. In Mitteleuropa findet er sich seit der Bandkeramik. Die ursprüngliche Verbreitung des Beifuß ist heute nicht mehr zu bestimmen, nachdem er durch den Menschen über fast alle nördlichen Gebiete der Erde verbreitet wurde. Auf nährstoffreichen Böden, vor allem Ruderalfluren, kommt der Beifuß wild vor.

Der Beifuß ist in allen Bundesländern Österreichs sehr häufig anzutreffen.[3]

Der Anbau zur Gewinnung von in der Parfümindustrie genutztem Öl findet in Nordafrika (Algerien, Marokko) und Südeuropa (Frankreich, Balkan) statt.

Systematik[Bearbeiten]

Artemisia vulgaris wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht.[4] Synonyme für Artemisia vulgaris sind Artemisia opulenta Pamp., Artemisia samamisica Besser und Artemisia superba Pamp.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Die wichtigsten Inhaltsstoffe im Kraut des Beifuß sind die Sesquiterpenlactone, die für den bitteren Geschmack verantwortlich sind, und bis zu 0,2 % komplex zusammengesetztes ätherisches Öl. Der Beifuß enthält folgende Stoffklassen/Stoffe:

Nutzung[Bearbeiten]

Die Erntezeit reicht von Juli bis Oktober.[5] Man schneidet die oberen Triebspitzen, solange die Blütenkörbchen noch geschlossen sind. Sobald sich diese öffnen, werden die Blätter bitter und eignen sich nicht mehr zum Würzen. Die Erntezeit für die Wurzel ist der Spätherbst.

Beifuß gehört zu den traditionellen Grutbier-Kräutern und wird als Gewürzpflanze zu fetten, schweren Fleischgerichten benutzt. Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit an und unterstützen so die Verdauung. Durch Wasserdampfdestillation wird aus den getrockneten Pflanzen Parfümöl („Essence d’Armoise“) gewonnen.

Beifuß wird auch phytotherapeutisch eingesetzt. Einige Inhaltsstoffe (beispielsweise Thujon) sind giftig und machen längere Anwendungen oder hohe Gaben bedenklich. Wegen der Giftigkeit seiner ätherischen Öle wird vor der Verwendung des Beifuß in der Aromatherapie gewarnt. Die Droge nennt man Artemisiae herba oder Herba Artemisiae, es sind die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten Stängelspitzen mit den Blütenkörbchen. In der traditionellen chinesischen Medizin findet er Verwendung in der Moxa-Therapie.

Pharmazie- und Botanikgeschichte[Bearbeiten]

Artemisia byfuß. Abbildung im Gart der Gesundheit, Mainz 1485.

Unklar und umstritten bleibt, welche Pflanzen-Arten in den Heilpflanzen-Büchern der antiken und mittelalterlichen Autoren mit den Namen „Artemisia“[6][7][8][9][10][11][12], „Biboz“ [13], „Peipoz“ [14], „Peyfues“ [15][16][17] und „Bucken“[18][19][20][21] gemeint waren. Durch Abbildung und Beschreibung wurde diesen Namen erst ab der Wende vom 15. zum 16. Jh. die Pflanzen-Art Beifuß (Artemisia vulgaris) sicher zugeordnet.

Als „Mutter aller Kräuter“ bezeichnet (Macer floridus 11. Jh.), galt der Beifuß als Hauptmittel zur Behandlung von Frauenkrankheiten. In zweiter Linie sollte er Verdauungsstörungen und Harnstauung heilen.

Beifuß im Ritus[Bearbeiten]

Nach Plinius sollten Wanderer, die „Artemisia“ bei sich tragen, auf der Reise nicht müde werden.[22]

Im Deutschen Macer floridus (13. Jh.) wurde zwischen einem Beifuß mit rotem Stiel und einem Beifuß mit weißem Stiel unterschieden. Die Blätter des rotstieligen Beifuß, nach unten abgestreift, sollten bei verspäteter Menstruation helfen, die des weißstieligen, nach oben abgestreift, bei zu lange dauernder Menstruation.

Besondere Beziehung sollte der Beifuß zur Sommer-Sonnenwende haben. Daher rühren seine Benennungen „Sunbent Gürtel“, „Sant Johans Kraut“ und „Himmelker“. Umgürtert mit einem Kranz aus Beifuß wurde das Johannisfeuer umtanzt. Dieser Kranz wurde anschließend „zusammen mit allen Anfeindungen“ ins Feuer geworfen.[23]

Beifußwurzeln gegen Epilepsie[Bearbeiten]

„Beyfůssz: oder Buck. ... Die magi graben diße wurtzel vff S. Johanns abent / so die sonn vndergadt / so finden sye darbey schwartze köenlin an der wurtzelen hangen. Vnnd das dem also / hab ich selb gesehen / ist ein sonderlich geheymnussz was damit gehandlet würt. …“

Otto Brunfels: Kräuterbuch. Straßburg 1532, S. 237. [24]

„Diß erwürdig kraut Beifůß / oder Bucken / S. Johans kraut vnnd gurtel / ist auch in die superstition vnnd zauberey kommen / also das etlich diß kraut / auff gewissen tag vnd stund graben wie Verbenam / sůchen kolen vnd narren steyn darunder / für febres …“

Hieronymus Bock: Kräuterbuch. Straßburg 1539, Teil I, Kapitel 113.[25]

„Artemisia … Die Wurzel wird selten gebraucht, einige machen viel Wesens von den Beyfußkohlen, welche nichts anders sind, als die alten, abgestorbenen schwarzen Wurzeln davon, sie sollen ein zuverlässiges Mittel wider die fallende Krankheit sein, und im Sommer um Johannistag gesammelt werden. …“

Albrecht von Haller (Hrsg.): Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexikon … Gaum, Ulm u.a. 1755, Spalte 140. [26]

Im 19. Jh. (1824 - ca. 1900) wurden Beifußwurzeln in Deutschland zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt.[27][28]

Im Bundesanzeiger No 122 vom 6. Juli 1988 veröffentlichte die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes eine (Negativ-)Monographie über Beifuß-Kraut und Beifuß-Wurzel. Darin wird eine therapeutische Anwendung nicht empfohlen.[29]

Mythologisches[Bearbeiten]

Beifuß galt im Mittelalter als sehr wirksames Mittel gegen und für Hexerei. Beigemischt war es Bestandteil vieler sogenannter magischer Rezepturen. Die Germanen trugen zu Johanni geernteten Beifuß zu einem Gürtel geflochten um den Körper. Der Johannis- oder Sonnwendgürtel sollte gegen Zauberei und böse Dämonen schützen. Am Dachfirst mit den Spitzen nach unten geheftet, wehrt Beifuß angeblich Blitze ab und hält Seuchen fern. Ähnliches gilt für die Thorellensteine oder auch Narrenkohle genannt, die man dem Glauben nach am Johannestag an den Wurzeln der Pflanze findet.[30]

Der Beifuß ist das erste der neun Kräuter in dem altenglischen Text Nine Herbs Charm, Näheres siehe dort.

Name[Bearbeiten]

Der deutsche Name Beifuß (althochdeutsch pīpōʒ, mittelhochdeutsch bībuoʒ) wird von dem althochdeutschen Verb bōʒen „stoßen, schlagen“ abgeleitet. Der Zusammenhang ist unklar, gegebenenfalls besteht er darin, dass die Blätter zur Verwendung gestoßen wurden oder aufgrund ihrer nachgesagten abstoßenden Wirkung auf sogenannte dunkle Mächte. Verwandt ist auch Amboss.

Die volksetymologische Umdeutung zu Fuß (sichtbar bereits an der mittelhochdeutschen Nebenform bīvuoʒ) steht in Zusammenhang mit einem Aberglauben, wonach Beifuß beim Laufen Ausdauer und Geschwindigkeit verleihen würde, wie bereits Plinius berichtete.

Der Name der ukrainischen Stadt Tschornobyl (besser bekannt unter dem russischen Namen Tschernobyl), in der sich am 26. April 1986 eine der schwersten Nuklearkatastrophen der Geschichte ereignete, bedeutet auf Deutsch „Beifuß“.

Trivialnamen[Bearbeiten]

Im deutschsprachigen Raum werden oder wurden für diese Pflanzenart, zum Teil nur regional, auch die folgenden weiteren Trivialnamen verwandt: Beifess (Siebenbürgen), Beipes (Erzgebirge), Beiposs (mittelhochdeutsch), Beiras (mittelhochdeutsch), Beivoss, Beiweich (mittelhochdeutsch), Bibes (althochdeutsch), Biboess (mittelhochdeutsch), Bibot (Altmark, althochdeutsch), Biboz, Bibs (Inselberg), Bibus (mittelhochdeutsch), Biefes (Eifel, Altenahr), Bifaut (Pommern), Bifood (Holstein), Bifoss (mittelniederdeutsch), Bifot (Pommern, Mecklenburg), Bigfood (Holstein), Bivoet, Bivuz (mittelhochdeutsch), Biwes (Ruhla), Bletechan (mittelhochdeutsch), Buchen (mittelhochdeutsch), Buck, Buckela (Bern), Bucken, Budschen, Bugel (mittelhochdeutsch), Bugga (mittelhochdeutsch), Buggel (mittelhochdeutsch), Buggila (mittelhochdeutsch), Bybot (mittelniederdeutsch), Byfas (mittelniederdeutsch), Byfass (mittelniederdeutsch), Byfoss (mittelniederdeutsch), Byfus, Byssmolte (mittelhochdeutsch), Byvoet (mittelniederdeutsch), Bywt, Flegenkraut (Altmark), Gänsekraut (Schlesien), Gurtelkraut (mittelhochdeutsch), Hermalter (mittelhochdeutsch), Himmelker (mittelhochdeutsch, bereits um 1519 erwähnt), Himmelskehr, St. Johannisgürtel (Österreich, Schweiz), St. Johanniskraut (Vorarlberg), Jungfernkraut (Altmark), Männerkrieg, Magert (Bremen), Melcherstengel (Augsburg), Müggerk (Ostfriesland, Oldenburg), Muggart, Muggerk (Oldenburg), Muggert (Ostfriesland), Mugwurz, Muterkraut, Muzwut, Peifos, Peipoz, Pesenmalten (mittelhochdeutsch), Pesmalten, Peypoz (althochdeutsch), Pipoz (althochdeutsch), Puckel (mittelhochdeutsch), Puggel (mittelhochdeutsch), Gross Reinfarn (mittelhochdeutsch), Reynber (mittelhochdeutsch), Siosmelta (althochdeutsch), Schossmalten (Salzburg, Linz), Sonnenwendel, Sonnenwendgürtel, Sunbentgürtel, Sunibentgürtel (mittelhochdeutsch), Suniwendgürtel (mittelhochdeutsch), Sunnenwendelgürtel, Weiberkraut, Weibpass (mittelhochdeutsch), Wermet (Bern), Wermut (mittelhochdeutsch), Wipose (mittelhochdeutsch), Wisch (Eifel) und Wil Wurmbiok (Wangerooge).[31]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Leila M. Shultz: Artemisia. In:  Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 19: Magnoliophyta: Asteridae, part 6: Asteraceae, part 1 (Mutisieae–Anthemideae), Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2006, ISBN 0-19-530563-9, Artemisia vulgaris, S. 533 (online). (Abschnitt Beschreibung)
  • M. Qaiser: Flora of Pakistan 207: Asteraceae (1) – Anthemideae. University of Karachi u.a., Karachi u.a. 2002, S. 123, Artemisia vulgaris, online. (Abschnitt Beschreibung)
  • Anne Iburg (Hrsg.): Dumonts kleines Gewürzlexikon. Edition Dörfler im Nebel Verlag, Egolsheim 2004, ISBN 3-89555-202-X.
  • Siegfried Bäumler: Heilpflanzenpraxis heute: Porträts, Rezepturen, Anwendung. Sonderausgabe der 1. Auflage von 2007, Urban & Fischer, München 2010, ISBN 978-3-437-57271-5.
  • Christoph Jänicke, Jörg Grünwald, Thomas Brendler: Handbuch Phytotherapie: Indikationen – Anwendungen – Wirksamkeit – Präparate. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2003, ISBN 3-8047-1950-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Synonyme für Heilpflanzen
  2. a b c  Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Porträt. 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1, S. 117–118.
  3.  Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9, S. 924.
  4.  Carl von Linné: Species Plantarum. 2, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 848 (Digitalisat).
  5. Essen und Trinken: Beifuß: kleine Warenkunde
  6. Julius Berendes (Hrsg.): Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern. (1. Jh.) Enke, Stuttgart 1902, Buch III, Cap. 117: Artemisia; Cap. 118: Zartblättrige Artemisia Universitätsbibliothek Düsseldorf Digitalisat
  7. Plinius der Ältere. Naturalis historia (1. Jh.) (nach der Ausgabe König 1996). Buch XXV, § 73-74: Artemisia ; Buch XXVI, § 150.
  8. Galenos. De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus, lib. VI, Cap. I/62 (2. Jh.) (Ausgabe Kühn 1826, Band XI, S. 839): Artemisia Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  9. Pseudo-Apuleius. (4. Jh.), (nach Howald Sigerist 1927: Kapitel 10: Artemisia monoclonos; Kapitel 11: Artemisia tagantes; Kapitel 12: Artemisia leptofillos). Druck Rom 1481 Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  10. Macer floridus. (11. Jh.) Druck Basel 1527, Kapitel 1: Artemisia Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  11. Circa instans. De simplicibus medicinis. (12. Jh.) Druck Venedig 1497, No XXIV: Artemisia Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  12. Hildegard von Bingen. Physica. (12. Jh.) Druck Straßburg 1533, S. 37: Artemisia Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  13. Innsbrucker (Prüler) Kräuterbuch. (12. Jh.) Staatsbibliothek München Clm 536 Blatt 86v Biboz Digitalisat. Friedrich Wilhelm. Denkmäler deutscher Prosa. München 1914-16, Band I (Text), S. 42-43 Universitätsbibliothek Düsseldorf Digitalisat; Band II (Kommentar), S. 109 Universitätsbibliothek Düsseldorf Digitalisat.
  14. Franz Pfeiffer (Hrsg.). Konrad von Megenberg. Buch der Natur. (14. Jh.) Stuttgart 1861, S. 385: Peipoz. Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  15. Deutscher Macer. (13. Jh.) Universitätsbibliothek Heidelberg Cpg 226, Elsass 1459-1469, Blatt 179v-180r Artemisia byfuß Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat. Bernhard Schnell, William Crossgrove: Der deutsche ›Macer‹ (Vulgatfassung) ... M. Niemeyer, Tübingen 2003, Kapitel 1.
  16. Herbarius Moguntinus. Mainz 1484. Kapitel 12: Arthimesia Bifoiß Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  17. Gart der Gesundheit. Mainz 1485. Ausgabe Augsburg (Schönsberger) 1485: Kapitel 1: Arthemisia Beifuß Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  18. Galgant-Gewürz-Traktat (14. / 15. Jh.) Heidelberg Cpg 620, Rezeptsammlung – Nordbayern um 1450, Blatt 85v: Arthemisia puggel Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat. Zur komplizierten Entstehungs- und Überlieferungs-Geschichte des Galgant-Gewürz-Traktats siehe: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. III, Sp. 476-479: G. Keil. Henrik Harpestraeng und Bd. VI, Sp. 988-990: W.C. Crossgrove. Niederdeutscher Gewürztraktat.
  19. Gabriel von Lebenstein. (14. / 15. Jh.) Edition Eis / Vermeer 1965, S. 62-63: Pejppos, Peyfues.
  20. Michael Puff. Büchlein von den ausgebrannten Wässern (15. Jh.) Druck Augsburg (Johannes Blaubirer) 1481 Blatt 6v: Beifuß Sunbentgürtel oder rot Pucken Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  21. Hieronymus Brunschwig. Kleines Destillierbuch. Straßburg 1500, Blatt 31v: Bucken Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  22. Naturalis historia. Buch XXVI, § 150.
  23. Lorenz Fries. Synonima … Straßburg 1535, A 9 Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat.
  24. Otto Brunfels. Kräuterbuch Straßburg 1532, Seite 237: Beyfuss oder Buck Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  25. Hieronymus Bock. Kräuterbuch, Straßburg 1539, Teil I, Kapitel 113: Beifuß Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  26. Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexikon … Gaum, Ulm u.a. 1755, Spalte 140 Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  27. Christoph Wilhelm Hufeland. Die Kräfte der Artemisia vulgaris gegen die Epilepsie. Journal der practischen Heilkunde. 1824 LVIII. Band (IV. Stück, April 1824, S. 78-88) Internet Archive Digitalisat
  28. Theodor Friedrich Ludwig Nees von Esenbeck und Karl Heinrich Ebermaier. Handbuch der Medicinisch-pharmaceutischen Botanik. Arnz & Comp., Düsseldorf 1831, Band II, S. 731-733 Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  29. (Negativ-) Monographie der Kommission E Digitalisat
  30. Anne Iburg (Hrsg.): Dumonts kleines Gewürzlexikon. S. 51–52
  31. Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 44–45 (online).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beifuß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Beifuß – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen