Carolina Vera

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Carolina Vera bei der Premiere von Katharina Luther, Februar 2017, Berlin

Carolina Vera Squella (* 4. Januar 1973 in Valparaíso, Chile) ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin chilenischer Herkunft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von zehn Jahren wanderte sie mit ihrer Mutter nach Deutschland aus und erlernte die deutsche Sprache.[1] Vor dem Abitur zog sie für ein Jahr zu ihrem Vater zurück nach Chile und erlangte dort die Hochschulreife. Zurück in Berlin begann sie an der Universität der Künste ein Studium im Fachbereich Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.[2]

Ihre erste kleine Rolle hatte sie in Ulli Baumanns Fernsehfilm Little White Lies.[3] Während der Studienzeit übernahm sie eine durchgehende Rolle in der RTL-Serie OP ruft Dr. Bruckner (1996–1998). Im Dezember 1996 verlegte sie ihren Wohnsitz für vier Jahre nach Barcelona. Zwischen den darauf folgenden Dreharbeiten für die Fernsehserien Wolffs Revier (1998), Klinik unter Palmen (1999 und 2000) und dem Berliner Tatort besuchte sie im Sommer 1999 drei Monate lang die Central School of Speech and Drama in London.

Es folgten diverse Rollen im deutschen Fernsehen, u. a. in Die Nesthocker (2001), Der Bestseller (2002), dem ARD-Zweiteiler Vera – Die Frau des Sizilianers (2003) unter der Regie von Joseph Vilsmaier und als engagierte, sinnliche Lehrerin Esther Schumann in der ProSieben-Serie 18 – Allein unter Mädchen (2003–2004). Außerdem wirkte sie als naive Powerfrau Doro Zöllner in der Sat.1-Comedyserie Bewegte Männer mit, die 2003 und 2004 als beste Sitcom für den Deutschen Fernsehpreis und 2003 für den Deutschen Comedypreis nominiert wurde, in der Romanverfilmung Commissario Laurenti – die Toten vom Karst (2005) unter der Regie von Sigi Rothemund und auch in dem ZDF-Zweiteiler Afrika – wohin mein Herz mich trägt (2006).

In den beiden Kinofilmen Blow und Head in the Clouds synchronisierte Vera die spanische Schauspielerin Penélope Cruz. Ihr Kinodebüt gab sie in dem Kurzfilm Der Pakt (1999/ Regie: Marc Malze). Es folgten mit Total B (1999/ Regie: Oliver Elias) und Who Is Who (2000/ Regie: Marc Malze) zwei weitere Kurzfilme. In Tom Tykwers Romanverfilmung Das Parfum aus dem Jahr 2006 war sie als neapolitanische „Traumfrau“ von Dustin Hoffman zu sehen.

2008 spielte sie in der TV-Serie Die Anwälte neben Kai Wiesinger die türkische Anwältin Dilek; RTL setzte die Serie allerdings bereits nach der ersten ausgestrahlten Folge wegen der zu geringen Einschaltquote wieder ab. Im Oktober 2008 begann die ARD mit deren Neuausstrahlung. Seit 2008 ist Vera als Staatsanwältin im Stuttgarter Tatort zu sehen.

Carolina Vera lebt in Berlin.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspielerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronsprecherin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carolina Vera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jürgen Overkott: Carolina Vera - die TV-Schauspielerin mit der Prise Exotik. In: derwesten.de. 18. April 2014; abgerufen am 10. Juni 2017.
  2. VITA von Carolina Vera. In: sandrapaule-pr.de. Abgerufen am 3. Juni 2017.
  3. Joachim Schmitz: „Sexy“? – Finde ich super: Carolina Vera zwischen „Tatort“ und Rosamunde Pilcher. In: noz.de. 12. April 2014; abgerufen am 10. Juni 2017.