Constantin Schmid

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Constantin Schmid Skispringen
Constantin Schmid (2017)

Constantin Schmid (2017)

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 27. November 1999 (19 Jahre)
Karriere
Verein WSV Oberaudorf
Nationalkader seit 2013
Pers. Bestweite 234,0 m
(Planica, 21. März 2019)
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 2 × Gold 3 × Silber 2 × Bronze
Nationale Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Bronze0 2017 Park City Einzel
0Silber0 2017 Park City Mannschaft
0Silber0 2017 Park City Mixed-Team
0Silber0 2018 Kandersteg Einzel
0Gold0 2018 Kandersteg Mannschaft
0Silber0 2018 Kandersteg Mixed-Team
0Gold0 2019 Lahti Mannschaft
0Bronze0 2019 Lahti Mixed-Team
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
0Silber0 2018 Hinterzarten Mannschaft
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 2016
 Gesamtweltcup 33. (2017/18)
 Vierschanzentournee 18. (2017/18)
 Raw Air 15. (2019)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Teamspringen 0 2 0
Skisprung-Grand-Prix
 Gesamtwertung Grand Prix 79. (2018)
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 20. August 2016
 COC-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtwertung COC 19. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 3 3
letzte Änderung: 23. März 2019

Constantin Schmid (* 27. November 1999) ist ein deutscher Skispringer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Constantin Schmid stammt aus Oberaudorf und startet für seinen Heimatverein WSV Oberaudorf. Er besucht seit 2013 die Christophorusschulen in Berchtesgaden.

Schmid debütierte am 16. Januar 2015 in Oberwiesenthal im Alpencup, wo er Platz 52 belegte. Im März 2016 startete Schmid in Planica erstmals im FIS-Cup, wo er die Plätze vier und acht erreichte. Seitdem folgen weitere Teilnahmen an beiden Wettbewerbsserien. Beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2015 in Tschagguns belegte er im Einzelwettbewerb Platz 31 sowie im Mannschaftswettbewerb zusammen mit Axel Mayländer, Adrian Sell und Jonathan Siegel den vierten Platz.

Am 20. August 2016 debütierte Schmid in Kuopio im Continental Cup und belegte dort den vierten Platz, womit er nur knapp einen Podestplatz verpasste. Im Dezember 2016 wurde er vom DSV in die nationale Gruppe für die Vierschanzentournee 2016/17 nominiert und startete somit in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen für Deutschland.[1] Schmid überstand die Qualifikationen für die beiden Wettbewerbe, musste dann jedoch aufgrund des K.o.-Systems gegen starke Gegner antreten und schied daher jeweils im ersten Durchgang als 47. und 49. aus. In der Tournee-Gesamtwertung belegte er am Ende mit 179,9 Punkten Platz 51.

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2017 in Park City, Utah gewann Schmid die Bronzemedaille im Einzelwettbewerb hinter Viktor Polášek und Alex Insam. Darüber hinaus gewann er die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb von der Normalschanze zusammen mit Martin Hamann, Felix Hoffmann und Tim Fuchs hinter Slowenien und vor Österreich, sowie mit dem deutschen Mixed-Team. Am 19. Februar 2017 erreichte Schmid mit einem dritten Platz in Planica seine erste Podestplatzierung im Continental Cup. Einen Monat später belegte er in Zakopane zum ersten Mal den zweiten Platz in einem COC-Wettbewerb, seine bis dahin beste Platzierung. Am 18. März 2017 gewann er in Tschaikowski seinen ersten Continental-Cup-Wettbewerb.

Am 10. Dezember 2017 gelang Schmid in Titisee-Neustadt erstmals der Sprung in die Punkteränge im Weltcup. Als Achter sicherte er sich zudem seine erste Top-10-Platzierung. Die Vierschanzentournee 2017/18 begann er mit einem 28. Platz in Oberstdorf, nachdem er im ersten Durchgang überraschend den früheren Tourneesieger Peter Prevc ausschaltete.[2] Auch in den folgenden drei Springen der Tournee kam er jeweils in die Punkteränge und wurde so 18. der Gesamtwertung.[3] Bei den anschließenden Junioren-Weltmeisterschaften 2018 im schweizerischen Kandersteg wurde er im Mannschaftswettbewerb mit Philipp Raimund, Justin Lisso und Cedrik Weigel Juniorenweltmeister. Im Einzelwettbewerb und Mixed-Teamwettkampf (mit Luisa Görlich, Justin Lisso und Gianina Ernst) wurde er jeweils Vizeweltmeister.

Auch 2019 nahm er an den Junioren-Weltmeisterschaften teil, die diesmal im finnischen Lahti durchgeführt wurden. Dabei konnte er den Mannschaftstitel (nunmehr mit Luca Roth, Kilian Märkl und erneut Philipp Raimund) verteidigen. Im Mixed-Teamwettkampf erreichte er mit Agnes Reisch, Luca Roth und Selina Freitag die Bronzemedaille, während er im Einzelwettbewerb eine Medaille um nur 0,6 Punkte hinter dem Kasachen Sergei Tkatschenko verpasste.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Continental-Cup-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 18. März 2017 RusslandRussland Tschaikowski Normalschanze

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2017/18 33. 081
2018/19 38. 086

Vierschanzentournee-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2016/17 51. 179,9
2017/18 18. 892,1
2018/19 23. 763,0

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2017 81. 004
2018 79. 002

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2016/17 19. 546
2017/18 31. 366
2018/19 31. 300

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Constantin Schmid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nationale Gruppe: Team-Olympiasieger lösen Tournee-Ticket, auf skispringen.com, vom 28. Dezember 2016. Abgerufen am 31. Dezember 2016.
  2. DSV-Adler fliegen zum Doppelerfolg – „Glück des Tüchtigen“. In: zeit.de. 10. Dezember 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  3. Gesamtstände. In: berkutschi.com. Abgerufen am 10. Dezember 2018.