Daniel Huber (Skispringer)

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Daniel Huber Skispringen
Huber bei der WM 2019 in Seefeld

Huber bei der WM 2019 in Seefeld

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 2. Jänner 1993 (26 Jahre)
Geburtsort Salzburg, Österreich
Beruf Student
Karriere
Verein SC Seekirchen
Nationalkader seit 2008
Pers. Bestweite 231,0 m (Planica 2018)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Universiade-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Silber0 2019 Seefeld Team
Logo der FISU Winter-Universiade
0Bronze0 2013 Predazzo Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 31. Jänner 2016
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 16. (2018/19)
 Skiflug-Weltcup 19. (2018/19)
 Vierschanzentournee 09. (2018/19)
 Raw Air 22. (2019)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 1
 Teamspringen 1 2 2
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 23. August 2014
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 05. (2018)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 1 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 29. Jänner 2011
 COC-Siege (Einzel) 03  (Details)
 Gesamtwertung COC 03. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 3 5 9
letzte Änderung: 23. November 2019

Daniel Huber (* 2. Jänner 1993 in Salzburg) ist ein österreichischer Skispringer. Sein bisher größter Erfolg war die Silbermedaille im Mannschaftsspringen bei den Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Huber gab am 1. März 2008 bei einem Junioren-Wettkampf in Bois-d’Amont sein internationales Debüt und belegte den 19. Platz. Ende 2008 gab er in Seefeld in Tirol sein Debüt im Alpencup und wurde 48. und 35. Am 1. Februar 2009 gab er in Eisenerz sein FIS-Cup-Debüt, verpasste jedoch als 34. knapp den zweiten Durchgang. Anschließend ging Huber diese Saison noch bei mehreren Junioren-Wettbewerben an den Start. Im Sommer 2009 ging er bei mehreren FIS-Cups an den Start. Sein bestes Ergebnis dabei war ein 20. Platz in Val di Fiemme. In dieser Saison startete Huber bei allen zwölf Alpencup-Wettbewerben. Er schaffte es jedoch nur in Seefeld als Neunter in die Top Ten. Im Winter startete Huber in Lauscha wieder im FIS-Cup und wurde zweimal 19. Auch in Villach ging Huber im FIS-Cup an den Start, konnte jedoch als 46. den zweiten Durchgang nicht erreichen. Für die Saison 2010/11 wurde Huber für den österreichischen C-Kader nominiert. Im Sommer sprang er jedoch nur im Alpencup, bis Jänner ebenso im Winter. Ende Jänner gab Huber in Bischofshofen sein Debüt im Continental Cup und wurde 39. und 49. Im Februar schaffte Huber in Kranj den Durchbruch. Zunächst belegte er im FIS-Cup die Plätze fünf und neun. Eine Woche später schaffte er es im Alpencup als Dritter und Zweiter erstmals auf das Podest. Danach erreichte er beim Continental Cup in Kranj am 19. und 20. Februar mit den Plätzen acht und elf erstmals den zweiten Durchgang. Dies gelang ihm eine Woche später in Zakopane erneut. Seine bis dahin besten Ergebnisse im Continental Cup erreichte er mit zwei siebten Plätze am 2. Juli 2011 in Kranj und 10. Juli 2011 in Stams.[1] Beim Alpencup in Chaux-Neuve sprang Huber als Dritter erneut auf das Podest. Für die Saison 2011/12 wurde er für den B-Kader nominiert.

Huber startete bis 2013 noch parallel im Alpen- sowie im FIS-Cup, da im Continental Cup große Erfolge ausblieben. Bei der Winter-Universiade 2013 in Predazzo gewann er mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Nur wenige Tage nach der Universiade wechselte Huber fest in den B-Nationalkader und konnte im Februar 2014 mit zwei dritten Plätzen in Brotterode seine ersten beiden Podestplatzierungen im Continental Cup feiern.

Im Sommer 2014 startete Huber in Hakuba im Rahmen des Skisprung-Grand-Prix 2014 und erreichte mit Rang 30 im ersten Springen die Punkteränge. Am Ende belegte er Rang 80 in der Gesamtwertung. Bei der Vierschanzentournee 2014/15 gehörte er in Innsbruck und Bischofshofen zur nationalen Gruppe, scheiterte aber jeweils bereits in der Qualifikation.

Nachdem Huber bei den Continental-Cup-Wettbewerben vom 22. bis 24. Jänner 2016 in Sapporo mit den Plätzen 15, 4 und 16 gute Ergebnisse erzielte, gehörte er auch für die Weltcup-Springen eine Woche später am selben Ort zur österreichischen Mannschaft. Dabei gab er am 31. Jänner 2016 sein Weltcup-Debüt, bei dem er mit Rang 35 aber die Punkteränge verpasste. Dies blieb seine einzige Weltcup-Station in der Saison 2015/16. Am 27. Februar 2016 erreichte er mit Platz zwei in Brotterode seine bis dahin beste Platzierung in einem COC-Springen. Nach zwei weiteren Podestplatzierungen im Continental Cup in der Saison 2016/17 erzielte er am 28. Dezember 2016 in Engelberg seinen ersten Sieg in dieser Serie. Bei der anschließenden Vierschanzentournee 2016/17 gehörte er nur in Innsbruck zur nationalen Gruppe. Mit Platz 30 im Wettbewerb holte er den ersten Weltcuppunkt seiner Karriere. Es blieb trotz weiterer Einsätze im Weltcup bei diesem einen Punkt in der Gesamtwertung der Saison 2016/17.

Im Sommer 2017 war er in Wisła erstmals Teil der österreichischen Mannschaft in einem Teamspringen im Rahmen des Grand Prix, wobei das Team den fünften Rang belegte. Im weiteren Verlauf des Sommers erzielte er drei Podiumsplatzierungen im Continental Cup, darunter ein Sieg am 10. September 2017 in Stams. Im darauffolgenden Winter gehörte Huber dauerhaft zur österreichischen Weltcup-Mannschaft. Zum Auftakt in Wisła sprang er in seinem ersten Weltcup-Teamspringen auf Platz zwei und erreichte damit seine erste Podestplatzierung im Weltcup. Im Einzelspringen am Folgetag belegte er den sechsten Rang und verbesserte seine beste Platzierung in einem Einzel-Weltcupspringen deutlich (vorher 30). Am 27. Jänner 2018 erzielte er in Sapporo seinen dritten Sieg in einem Continental-Cup-Springen. In der weiteren Weltcup-Saison 2017/18 sprang er regelmäßig in die Punkteränge, konnte aber seine Top-Platzierung vom Auftakt in Wisła nicht mehr erreichen. Er beendete die Saison als 28. im Gesamtweltcup mit 117 Punkten.

Am 11. August 2018 erreichte Huber in Courchevel als Zweiter hinter Jewgeni Klimow erstmals eine Podestplatzierung in einem Grand-Prix-Springen. Zudem belegte er bei den beiden Bewerben in Hakuba die Plätze sechs und drei. Beim abschließenden Bewerb in Hinzenbach gewann er vor Killian Peier und Karl Geiger sein erstes Grand-Prix-Springen. In der Grand-Prix-Gesamtwertung wurde er Fünfter mit 305 Punkten. Am 15. Dezember 2018 erzielte Huber in Engelberg als Dritter sein erstes Weltcup-Podium im Einzel. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol gewann er mit seinen Mannschaftskameraden Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und Stefan Kraft die Silbermedaille im Mannschaftsspringen. In den beiden Einzelspringen belegte er die Plätze elf von der Großschanze und 21 von der Normalschanze.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 23. November 2019 PolenPolen Wisła Großschanze

Grand-Prix-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 30. September 2018 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze

Continental-Cup-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 28. Dezember 2016 SchweizSchweiz Engelberg Großschanze
2. 10. September 2017 OsterreichÖsterreich Stams Großschanze
3. 27. Jänner 2018 JapanJapan Sapporo Großschanze

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2016/17 71. 001
2017/18 28. 117
2018/19 16. 413

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2014 80. 001
2018 05. 305
2019 67. 003

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2010/11 067. 073
2011/12 126. 002
2012/13 183. 002
2013/14 025. 317
2014/15 074. 085
2015/16 056. 178
2016/17 003. 965
2017/18 006. 917

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Daniel Huber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisübersicht von Daniel Huber. In: fis-ski.com. FIS, abgerufen am 27. Mai 2018 (englisch).