The Breakfast Club

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Filmdaten
Deutscher Titel The Breakfast Club
Originaltitel The Breakfast Club
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1985
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie John Hughes
Drehbuch John Hughes
Produktion John Hughes,
Ned Tanen
Musik Keith Forsey
Kamera Thomas Del Ruth
Schnitt Dede Allen
Besetzung

The Breakfast Club, auch Breakfast Club – Der Frühstücksclub[1] (Originaltitel: The Breakfast Club) ist ein Teenager-Film von John Hughes aus dem Jahr 1985. Die Schauspieler wurden dem Brat Pack zugerechnet und galten als hoffnungsvolle Talente ihrer Generation; bei Kritikern und Publikum war der Film 1985 ein großer Erfolg. 2016 fand er Aufnahme in das National Film Registry.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Highschool in Illinois treffen an einem Samstag, dem 24. März 1984, fünf völlig unterschiedliche Schüler zum Nachsitzen aufeinander. Sie wissen wenig voneinander, glauben aber, mit den jeweils anderen wenig bis gar nichts gemeinsam zu haben: Der Streber Brian, den eine schlechte Note in Werken fast in den Suizid getrieben hat; John, der Rebell aus gewalttätigem Elternhaus; das Sport-Ass Andrew, ein muskelbepackter Highschool-Held; Claire, die „Prinzessin“ aus reichem Haus; und die schwarz gekleidete Außenseiterin Allison. Alle fünf sind Opfer der engstirnigen Erwartungen ihrer Umwelt: Der einerseits für seine Freiheit beneidete, andererseits für seine Rauheit verachtete John ist das tragische Produkt eines primitiven Elternhauses; die bei allen beliebte Claire gesteht ihre Verzweiflung darüber, sich dem Gruppenzwang ihrer Freunde nicht entziehen zu können. Der Streber Brian und der Ringer Andrew leiden beide unter dem Erwartungsdruck ihrer Eltern, die ihre eigenen Lebensziele durch ihre Kinder erreichen wollen, und Allison wiederum leidet darunter, dass ihre Persönlichkeit von ihren Eltern nicht anerkannt wird.

Diese fünf unterschiedlichen Jugendlichen müssen an einem Samstagmorgen gemeinsam in der Schulbibliothek nachsitzen und einen Aufsatz darüber schreiben, wer sie sind. Beaufsichtigt werden sie vom ebenso strengen wie überforderten Lehrer Richard Vernon, der John wegen dessen aufmüpfigen Verhalten zeitweise in einen Abstellraum sperrt, aus dem dieser aber später wieder entkommen kann. Während zu Beginn des Nachsitzens die Unterschiede zwischen den Charakteren sichtbar werden und die fünf ihre Sicht der jeweils anderen deutlich werden lassen, kommen sie sich durch Provokation, Streit und Streiche allmählich näher. Gelockert durch mehrere Joints, reden die fünf Teenager über ihre Probleme, Ängste und Sehnsüchte. Dabei werden sie mit ihren eigenen Vorurteilen und Zwängen konfrontiert und lernen das Gegenüber schätzen. Alle finden sich vereint in ihren Ängsten und ihrer verzweifelten Suche nach Individualität, und unter ihren Selbstgeständnissen finden sie langsam neue Seiten an sich. Während sich zwischen John und Claire sowie Andrew und Allison zarte Bande bilden, verfasst Brian einen gemeinsamen Aufsatz für sie alle. In diesem schreibt Brian an Mr. Vernon, dass dieser sich durch Stereotypen und Kategorisierungen schon festgelegt habe, wer sie seien: Ein Streber, ein Sportler, eine Außenseiterin, eine Prinzessin und ein Krimineller. „Wir halten Sie für verrückt uns einen Aufsatz darüber schreiben zu lassen, wer wir sind. Was interessiert Sie das? Sie sehen uns, wie sie uns sehen wollen.“

Am Ende wird allen bewusst, dass sie viel mehr gemeinsam haben als erwartet. Ob die gegenseitige Empathie den folgenden Montag überdauern wird, scheint jedoch fraglich. Der Film endet mit aus dem Off gelesenen Sätzen aus dem von Brian geschriebenen Aufsatz, an deren Ende von jedem der Schüler betont wird, dass er nicht auf eine Facette reduziert werden kann, sondern dass jeder von ihnen etwas vom anderen in sich hat.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Maine North High School, Drehort des Filmes

John Hughes hatte sich Anfang der 1980er-Jahre als Drehbuchautor von erfolgreichen Filmkomödien bereits einen Namen gemacht. Als Hughes selbst Regie führen wollte und Filmproduzenten sein Drehbuch zu Breakfast Club anbot, waren diese zunächst skeptisch und zweifelten wegen Hughes' mangelnder Erfahrung als Filmregisseur. Schließlich schrieb und drehte Hughes zunächst mit Das darf man nur als Erwachsener (Sixteen Candles, 1984) eine andere Teenager-Komödie[2], die sich beim Publikum und den meisten Kritikern als Erfolg erwies. Anschließend wandte er sich wieder dem ursprünglichen Filmprojekt Breakfast Club zu. Er bekam schließlich das Geld von den Produzenten zusammen, auch weil das letztliche Filmbudget mit rund einer Million US-Dollar vergleichsweise gering war. Somit galt das finanzielle Risiko, selbst wenn der Film ein Misserfolg werden würde, als gering. Zudem wurde an nur einem Handlungsort mit einer Handvoll Schauspieler gedreht, was die Dreharbeiten laut Produzent Andy Meyer vereinfachte.[3]

Die Bücherei, in der der Hauptteil des Filmes spielt, wurde in der Turnhalle der 1981 geschlossenen Maine North High School in Des Plaines, Illinois speziell für den Film gebaut. Im selben Gebäude entstanden auch einige Szenen für John-Hughes-Film Ferris macht blau, der ein Jahr später erschien. Heute befindet sich dort eine Polizeistation.

Die Originalfassung des Films hatte eine Laufzeit von 150 Minuten. Er wurde auf die heutigen 97 Minuten heruntergekürzt, teilweise nach Entscheidung von John Hughes, teilweise aber auch auf Veranlassung von Universal Pictures, der Vertriebsfirma, die nicht an das Potenzial des Films glaubte. Die Produzenten von Universal zeigten sich nervös über die Ernsthaftigkeit des Filmes und insbesondere die 12-minütige Szene gegen Ende des Filmes, in welcher die Teenager gegenseitig über ihre Probleme sprechen. Die Zuschauer bei den Test-Vorführungen waren über diese Szenen aber besonders positiv, weshalb sie letztlich drinblieben.[4] Später zerstörte Universal Pictures alle Negative der geschnittenen Szenen. In einem Interview sagte der 2009 verstorbene John Hughes, dass einzig er allein noch eine vollständige Version besitze. Seit seinem Tod im Jahr 2009 soll die Fassung im Besitz von Hughes' Witwe sein, bisher ist aber keine Veröffentlichung geplant.[5]

Breakfast Club startete am 15. Februar 1985 in den amerikanischen Kinos; in den westdeutschen Kinos am 5. Juli 1985. Er wurde zu einem Überraschungserfolg und spielte an den Kinokassen 51,5 Millionen US-Dollar ein[6], was bei dem bescheidenen Budget von rund einer Million US-Dollar einen satten Gewinn bedeutete.

Schauspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den jugendlichen Hauptrollen besetzte Hughes Schauspieler des sogenannten „Brat Packs“, die dem Publikum schon zum großen Teil bekannt waren. Anthony Michael Hall und Molly Ringwald hatten bereits ein Jahr zuvor unter Hughes' Regie in Das darf man nur als Erwachsener gespielt; Emilio Estevez, Judd Nelson und Ally Sheedy spielten ebenfalls 1985 gemeinsam in St. Elmo’s Fire unter Regie von Joel Schumacher.[7] Im Kampf um die Rolle des John Bender konnte sich Judd Nelson unter anderem gegen Nicholas Cage und John Cusack durchsetzen, die ebenfalls Interesse bekundet hatten. Bei den Dreharbeiten kam es zu Streitereien zwischen Regisseur Hughes und Nelson, da dieser laut Molly Ringwald auch zwischen den einzelnen Einstellungen in seiner Rolle des Bender blieb – in der klassischen Tradition des Method Acting – und ständig provozierte. Zu einem Zeitpunkt wollte Hughes bereits Nelson feuern, doch die anderen Schauspieler redeten es dem Regisseur aus.[8]

Paul Gleason wurde in der Rolle des Lehrers Mr. Vernon besetzt, weil Hughes an dessen Darstellung eines humorlosen, kriminellen Börsenmannes in Die Glücksritter (1983) Gefallen gefunden hatte. Für die Rolle des Hausmeisters Carl war zunächst der bekannte Komiker Rick Moranis vorgesehen, doch es gab Differenzen bei der Rolleninterpretation, da Moranis den Hausmeister als exzentrischen Russen mit goldenen Zähnen spielen wollte. Hughes empfand diese Ideen als störend für die Atmosphäre des Filmes und ersetzte ihn durch John Kapelos.[9] In den Schlussszenen übernimmt Hughes einen kleinen Cameo-Auftritt als Brians Vater, der im Wagen auf seinen Sohn wartet.

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Simple Minds hatten mit dem im Film vorkommenden Song Don’t You (Forget About Me) einen ihrer größten Hits. Er erreichte Spitzenpositionen in den Charts vieler Länder. Am 19. Februar 1985, vier Tage nach dem Kinostart des Filmes, erschien der offizielle Film-Soundtrack bei A&M Records. Das Album mit insgesamt zehn Songs konnte sich bis auf Platz 17 der amerikanischen Billboard 200 vorkämpfen.

  1. Don’t You (Forget About Me)“ – Simple Minds
  2. „Waiting“ – Elizabeth Daily
  3. „Fire in the Twilight“ – Wang Chung
  4. „I'm the Dude“ (Instrumental) – Keith Forsey
  5. „Heart Too Hot to Hold“ – Jesse Johnson und Stephanie Spruill
  6. „Dream Montage“ (Instrumental) – Gary Chang
  7. „We Are Not Alone“ (Instrumental) – Karla DeVito
  8. „Reggae“ (Instrumental) – Keith Forsey
  9. „Didn't I Tell You?“ – Joyce Kennedy
  10. „Love Theme“ (Instrumental) – Keith Forsey

Einflüsse und Parodien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Satz „Eat my shorts“ wird in der englischsprachigen Version des Filmes genutzt und wurde von Matt Groening auf Bart Simpson übertragen. Zudem hat Groening die Figur Bender aus Futurama nach John Bender benannt.[10] Häufig wird auch berichtet, dass die Figur des Schuldirektors Mr. Skinner bei den Simpsons auf den Lehrer Mr. Vernon in diesem Film basiert.[11]

In der Filmparodie Nicht noch ein Teenie-Film! (2001), die unter anderem auch diesen Film persifliert, spielte Paul Gleason seine Rolle als Mr. Vernon erneut. Die Fernsehserie Victorious machte 2012 eine Adaption des Filmes. Die Folge heißt The Breakfast Bunch. Auch die Fernsehserie Faking It machte 2015 eine Adaption des Films. Die Folge heißt Boiling Point. Der Albumtitel Du und wieviel von deinen Freunden der Hamburger Band Kettcar ist einem Dialog zwischen John Bender und Andrew entlehnt. Der Song Frühstücksclub der toten Dichter aus dem Album Kompass ohne Norden des Berliner Rappers Prinz Pi basiert auf den Charakteren des Films.[12]

In der NCIS-Folge "Bad Boy" (Staffel 14, Folge 2)[13] ermittelt das Team um Leroy Gibbs gegen eine Bande von Dieben, welche sich 15 Jahre zuvor beim Nachsitzen an der Highschool kennen gelernt und dabei auch die Idee zur gemeinsamen kriminellen Tätigkeit hatten. Die Zusammensetzung der Bande entspricht genau jenen fünf Charakteren, die im Frühstücksclub nachsitzen mussten. John Kapelos hat zudem einen Gastauftritt als Highschool-Rektor.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synchronfassung entstand zur deutschen Kinopremiere des Filmes im Jahre 1986.[14]

Rolle Darsteller Sprecher[1]
John Bender Judd Nelson Benjamin Völz
Claire Standish Molly Ringwald Judith Brandt
Allison Reynolds Ally Sheedy Melanie Pukaß
Andrew Clark Emilio Estevez Oliver Rohrbeck
Brian Johnson Anthony Michael Hall Santiago Ziesmer
Richard Vernon (Rektor) Paul Gleason Harald Leipnitz
Carl (Hausmeister) John Kapelos Lutz Riedel
Andrews Vater Ron Dean Alexander Herzog
Brians Mutter Mercedes Hall Sigrid Lagemann
Claires Vater Tim Gamble Hans Nitschke

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptdarsteller des Filmes erhielten retrospektiv einen Ehrenpreis bei den MTV Movie Awards 2005. 2016 wurde The Breakfast Club in das National Film Registry als „geschichtlich, kulturell oder ästhetisch signifikant“ aufgenommen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Breakfast Club wird von den meisten Kritikern bis heute positiv beurteilt, beim US-amerikanischen Kritikerportal Rotten Tomatoes besitzt er beispielsweise eine positive Wertung von 89 %.[15] Entertainment Weekly wählte ihn 2010 zum „besten Highschool-Film aller Zeiten“.[16]

„Fast auf einen Schauplatz beschränkt, fesselt der einfühlsam gestaltete Film durch psychologische Relevanz und ausgezeichnete junge Darsteller.“

film-dienst[17]

„Hughes läßt sich nicht vom Bild einer ‚ausgeflippten No-Future-Generation‘ täuschen, er zeigt, wie in jedem der Heranwachsenden Kreativität und Einfühlungsvermögen stecken. Wenn aus dem ‚Breakfast-Club‘ auch manchmal ein Quasselclub wird, liegt die Spannung des Films in der Veränderlichkeit seiner Charaktere. Man kann eben auch Filme über Jugendliche drehen, ohne in belehrende oder schicke Attitüden zu verfallen. Wenn die Fünf mit ihrer Sensibilität auch nicht repräsentativ sind, entlarvt ihre Verletztbarkeit doch ein Schulsystem, das für Talente keinen Platz läßt.“

Kölnische Rundschau[18]

„Es wäre kein echter Teeniefilm, wenn die Schüler nicht am Ende als Sieger das Feld verlassen würden, aber es ist mehr als nur eine normale Teenagerkomödie. Der Film ruft zur Toleranz gegenüber Menschen auf, die anders sind als man selbst, oder besser: die anders sind als das Idealbild des gesellschaftlichen Umfelds der einzelnen Charaktere. Die Personen sind so unterschiedlich, sich aber in den Grundzügen ihres Wesens trotzdem sehr ähnlich. […] Hughes schafft es die Jugendlichen über ihre Probleme reden zu lassen, ohne dass es auch nur ein einziges Mal gekünstelt oder schmalzig wirkt. Hut ab!“

Alexander Jachmann: zelluloid.de[19]

„Der ‚Breakfast Club‘ ist ein schönes Beispiel dafür, wie man einen Teeniefilm ohne ernüchterndes Ende machen kann, es geht aus wie man es erwartet, ganz so ist es trotzdem nicht. Ein schönes Gefühl bleibt am Ende übrig, kein Wunder, dass der Film heutige Teenager-Komödien wie ‚American Pie‘ oder ‚10 Dinge, die ich an Dir hasse‘ geprägt hat, nur richtig gut nachmachen konnte es keiner.“

Bernhard Escher: zelluloid.de[20]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jonathan Bernstein: Pretty in Pink. The Golden Age of Teenage Cinema. New York 1997. ISBN 0-312-15194-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Breakfast Club – Der Frühstücksclub. In: synchronkartei.de. Abgerufen am 23. Dezember 2015.
  2. She Won’t Forget About Him: Molly Ringwald Remembers John Hughes, Artikel in der New York Times vom 17. September 2010
  3. Interview mit Andy Meyer
  4. Interview mit Andy Meyer
  5. You Won’t Be Seeing These Alternate Editions Anytime Soon: 15 Director’s Cuts That Remain Unreleased
  6. "Breakfast Club" bei Box Office Mojo
  7. "The Breakfast Club" bei Filmspectrum
  8. She Won’t Forget About Him: Molly Ringwald Remembers John Hughes, Artikel in der New York Times vom 17. September 2010
  9. How the Female Stars of The Breakfast Club Fought to Remove a Sexist Scene, and Won; Artikel im Vanity Fair
  10. Intellectual Names. In:Sci-Fi Baby Names: 500 Out-of-this-world Baby Names from Anakin to Zardoz, S. 119.
  11. Nachruf im Independent
  12. Johannes Wächter: Prinz Pi im Interview: „Indirock ist dumm“. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 28. April 2013, abgerufen am 24. Januar 2015.
  13. imfernsehen GmbH & Co. KG: fernsehserien.de – Episodenführer, Spoiler, TV-Serien-Infos. Abgerufen am 28. Januar 2017.
  14. "Breakfast Club" bei der Deutschen Synchronkartei
  15. "The Breakfast Club" bei Rotten Tomatoes
  16. Entertainment Weeklys Liste der Besten High-School-Filme
  17. The Breakfast Club im Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 15. Februar 2008
  18. zitiert nach dem Lexikon des internationalen Films
  19. Filmkritik von Alexander Jachmann, zelluloid.de, 17. Juli 1997, abgerufen am 15. Februar 2008
  20. Filmkritik von Bernhard Escher, zelluloid.de, 29. August 2007, abgerufen am 15. Februar 2008