Drechow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Drechow führt kein Wappen
Drechow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Drechow hervorgehoben
Koordinaten: 54° 8′ N, 12° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Recknitz-Trebeltal
Höhe: 19 m ü. NHN
Fläche: 15,51 km2
Einwohner: 242 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km2
Postleitzahl: 18465
Vorwahl: 038320
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 020
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Straße 18
18465 Tribsees
Webpräsenz: www.recknitz-trebeltal.de
Bürgermeister: Heiko Schütze
Lage der Gemeinde Drechow im Landkreis Vorpommern-Rügen
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Drechow ist eine Gemeinde im Westen des Kreises Vorpommern-Rügen südöstlich von Ribnitz-Damgarten. Bis 2004 war die Gemeinde Teil des Amtes Tribsees, gehört heute aufgrund einer Ämterfusion zum Amt Recknitz-Trebeltal.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drechow liegt etwa 30 Kilometer südwestlich der Hansestadt Stralsund und zirka fünf Kilometer nordöstlich von Tribsees. Die südlich der Gemeinde liegende Bundesautobahn 20 ist über den Anschluss Tribsees (etwa sechs Kilometer) zu erreichen. Die Ostgrenze des Gemeindegebietes bildet die Blinde Trebel, in welche bei Drechow die Bek mündet. Größere Seen- und Waldgebiete gibt es im Gemeindegebiet nicht.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile:

  • Drechow
  • Katzenow
  • Krakow
  • Werder

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drechow wurde erstmals im Jahr 1250 urkundlich erwähnt. Bei Drechow befindet sich am Ufer der Blinden Trebel ein slawischer Burgwall.

Nach Zugehörigkeit zum Fürstentum Rügen fiel Drechow 1326 an das Herzogtum Pommern. Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis 1815 gehörte die Gegend zu Schwedisch-Pommern und danach zur preußischen Provinz Pommern. 1701 ging das Gut Drechow in das Eigentum der Familie von Gadow über. 1945 wurde der Rittmeister und Pastor Mogens von Gadow (* 1899) im Zuge der Bodenreform enteignet. Bis 1952 war Drechow Teil des Landkreises Stralsund und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Stralsund-Land im Bezirk Rostock.

Krakow: Das Gut Krakow war im 13. Jahrhundert im Besitz der Familien von Krakevitz und ab dem 14. Jahrhundert von Moltke. Das eingeschossige, sanierte Gutshaus wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Drechow

  • Evangelische Kirche Drechow aus dem 14. Jahrhundert aus Feldstein
  • Turmhügel Krakow
  • Gutshaus Katzenow von 1885

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Drechow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. ADB, Band 52 (1906), S. 485–491