Niepars

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niepars
Niepars
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niepars hervorgehoben
Koordinaten: 54° 19′ N, 12° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Niepars
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 35,9 km2
Einwohner: 1814 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 18442
Vorwahl: 038321
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 060
Adresse der Amtsverwaltung: Gartenstraße 13 b
18442 Niepars
Webpräsenz: www.gemeinde-niepars.de
Bürgermeisterin: Bärbel Schilling
Lage der Gemeinde Niepars im Landkreis Vorpommern-Rügen
RostockLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis RostockLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldAltenpleenGroß MohrdorfGroß MohrdorfGroß MohrdorfKlausdorf (bei Stralsund)KramerhofPreetz (bei Stralsund)ProhnSaal (Vorpommern)BarthDivitz-SpoldershagenFuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Karnin (bei Barth)Kenz-KüstrowLöbnitz (Vorpommern)LüdershagenPruchtenSaal (Vorpommern)TrinwillershagenBergen auf RügenBuschvitzGarz/RügenGustowLietzowParchtitzPatzigPoseritzRalswiekRappinSehlenAhrenshoopBorn a. DarßDierhagenPrerowWieck a. DarßWustrow (Fischland)FranzburgGlewitzGremersdorf-BuchholzMillienhagen-OebelitzPapenhagenRichtenbergSplietsdorfVelgastWeitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen)Wendisch BaggendorfElmenhorst (Vorpommern)SundhagenWittenhagenBaabeGöhren (Rügen)Lancken-GranitzSellinMönchgutZirkowGroß KordshagenJakobsdorfKummerow (bei Stralsund)Lüssow (bei Stralsund)Lüssow (bei Stralsund)Neu BartelshagenNieparsPantelitzSteinhagen (Vorpommern)WendorfZarrendorfAltenkirchen (Rügen)BreegeDranskeGloweLohmePutgartenSagardWiek (Rügen)Bad SülzeDettmannsdorfDeyelsdorfDrechowEixenGrammendorfGransebiethHugoldsdorfLindholzTribseesAhrenshagen-DaskowSchlemminRibnitz-DamgartenSemlowAltefährDreschvitzDreschvitzGingstHiddenseeKluisNeuenkirchen (Rügen)Neuenkirchen (Rügen)RambinSamtensSchaprodeSchaprodeTrent (Rügen)Ummanz (Gemeinde)Ummanz (Gemeinde)Ummanz (Gemeinde)BinzGrimmenMarlowPutbusPutbusSassnitzStralsundStralsundSüderholzZingstZingstZingstKarte
Über dieses Bild

Niepars ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist Amtssitz des gleichnamigen Amtes, dem weitere neun Gemeinden angehören.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niepars liegt etwa zehn Kilometer westlich von Stralsund und 56 km östlich von Rostock. Die Bahnstrecke Stralsund–Rostock mit der Station Martensdorf und die Bundesstraße 105 durchqueren das Gemeindegebiet. Der Flughafen in Barth ist etwa 20 km entfernt. Rund 10 km nördlich liegt der Grabow als Teil der Darß-Zingster Boddenkette. Der Süden der Gemeinde grenzt bei Obermützkow an das Flüsschen Barthe. Der Gemeinde gehören die Orte Duvendiek, Martensdorf, Obermützkow und Zansebuhr an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niepars wurde erstmals 1282 urkundlich erwähnt. Der Ort wurde im Zuge der deutschen Ostkolonisation planmäßig angelegt. Gegründet wurde er durch das örtliche Zisterzienserkloster, von dem aber nur die Kirche erhalten blieb. 1944 hatte Niepars ca. 800 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Gemeinde etwa 1000 Umsiedler auf und wuchs damit drastisch.
Niepars war dann bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Stralsund im Bezirk Rostock.

Obermützkow wurde als Unterteilung von Mützkow in Ober- und Untermützkow seit 1862 so benannt. Das Gut Mützkow war u. a. im Besitz der Stralsunder Adelsfamilie Mörder (15. Jahrhundert, 1730 erlosch die Familie), der Familien Göben (um 1746), von Schlagenteuffel (um 1770) und Helms (ab 1862). Das erhaltene Gutshaus stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein barockes Tor von 1746 mit Göben-Wappen ist erhalten.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 2. März 2000 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 205 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Blau mit den Stielen schräggekreuzt ein silbernes Eichenblatt und eine gestielte silberne Eichel, die Kreuzung überdeckt von einem silbernen Hammer, darüber zwischen zwei goldenen Ähren ein goldenes Schildchen, drin links oben ein grüner Halbkeil und rechts unten ein grüner steigender Halbkeil.“

Das Wappen wurde von dem Weimarer Michael Zapfe gestaltet.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Niepars aus dem späten 13. Jahrhundert
  • Museum: Ein Speicher des Gutshofes Obermützkow dient seit 1999 als Agrar- und Technikmuseum.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ort gibt es den Filmclub Niepars[2] mit regelmäßigem Kinoprogramm. Er wurde als Initiative des Freizeitvereins Obermützkow und des Landkinos 2015 gegründet.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Prof.-Gustav-Pflugradt-Regionalschule in Niepars
  • Gemeindebibliothek im Bücherturm in Niepars
  • Verein Jugendhaus Storchennest in der Fachwerkscheune in Niepars; u. a. betreutes Wohnen für Jugendliche
  • Reit- und Fahrverein Obermützkow mit neuer Reithalle

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.amt-niepars.de/wp-content/uploads/2013/01/3453_Niepars_01_15.pdf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niepars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien