Dries Mertens

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Dries Mertens
Bel-Tun (12).jpg
Dries Mertens bei der WM 2018
Personalia
Geburtstag 6. Mai 1987
Geburtsort LöwenBelgien
Größe 169 cm
Position Linksaußen
Junioren
Jahre Station
0000–1998 Stade Leuven
1998–2003 RSC Anderlecht
2003–2005 KAA Gent
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2007 KAA Gent 0 0(0)
2005–2006 → Eendracht Aalst (Leihe) 14 0(4)
2006–2007 → AGOVV Apeldoorn (Leihe) 35 0(2)
2007–2009 AGOVV Apeldoorn 63 (28)
2009–2011 FC Utrecht 65 (16)
2011–2013 PSV Eindhoven 62 (37)
2013– SSC Neapel 170 (68)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2004 Belgien U17 4 0(0)
2011– Belgien 64 (13)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2017/18

2 Stand: 18. Oktober 2017

Dries Mertens [ˈdris ˈmɛrtə(n)s] (* 6. Mai 1987 in Löwen) ist ein belgischer Fußballspieler, der seit der Saison 2013/14 beim italienischen Erstligisten SSC Neapel unter Vertrag steht und in der belgischen Nationalmannschaft aktiv ist.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mertens spielte in der Jugend unter anderem für den belgischen Spitzenverein RSC Anderlecht, ehe er in die Nachwuchsabteilung des KAA Gent wechselte. Nachdem er zur Saison 2005/06 in den Profikader stoßen sollte, entschieden sich die KAA-Verantwortlichen für eine Ausleihe mit dem Stürmertalent. So zog es Mertens zum unterklassigen Verein Eendracht Aalst. Nach ersten Pflichtspielauftritten und Toren sollte er ein Jahr später zurückkehren. Doch die Genter entschieden sich für ein erneutes Leihgeschäft, sodass der Angreifer zum niederländischen Klub AGOVV Apeldoorn transferiert wurde. Trotz einer mäßigen Torausbeute sicherte sich Apeldoorn zur Spielzeit 2006/07 die Dienste des Stürmers und verpflichtete ihn dauerhaft. Dieser erzielte fünfzehn Tore in der Saison 2007/08. Auch im Jahr darauf schoss Mertens regelmäßig Tore und wurde zum Kapitän von Apeldoorn.

Im Sommer 2009 verpflichtete der FC Utrecht Mertens. Dort war er zwei Jahre lang Stammspieler und konnte sich in seiner ersten Saison mit Utrecht für die Europa League qualifizieren, aus der die Mannschaft in der Gruppenphase ausschied. Zur Saison 2011/12 wechselte Mertens gemeinsam mit seinem Mannschaftskollegen Kevin Strootman zur PSV Eindhoven.[1] Dort gehörte er direkt zur Stammelf und erzielte zu Beginn der Saison gegen Excelsior Rotterdam drei und gegen Roda JC Kerkrade vier Tore in einem Spiel. Über die Saison verteilt kam er so auf 21 Treffer und war damit viertbester Torschütze der Liga. Zum Ende der Saison wurde er mit der PSV Tabellendritter und gewann mit 3:0 gegen Heracles Almelo den KNVB-Pokal, wobei er das 2:0 erzielte.[2]

Zur Saison 2013/14 wechselte Mertens nach Italien zum SSC Neapel unter Trainer Rafael Benítez.[3]

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2004 bestritt Mertens vier Freundschaftsspiele für die belgische U-17. Sechs Jahre später wurde er für die Qualifikationsspiele zur EM 2012 gegen Kasachstan und Österreich erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen, musste aber wegen Blessuren absagen.[4] Zu Beginn des Jahres 2011 gab er schließlich in einem Freundschaftsspiel gegen Finnland sein Debüt, als er in der 58. Minute für Nacer Chadli eingewechselt wurde. In der Folge kam er auch in der EM-Qualifikation zu ersten Pflichtspieleinsätzen, schaffte diese als Tabellendritter aber nicht und blieb dabei auch ohne Tor. In einem Testspiel kurz vor Beginn der Europameisterschaft 2012 gegen England schubste er den gegnerischen Verteidiger Gary Cahill mit Wucht in dessen Torwart Joe Hart hinein, sodass dieser aufgrund eines doppelten Kieferbruchs für die Europameisterschaft ausfiel.[5] Im August des Jahres gelang ihm beim 4:2-Sieg im Freundschaftsspiel gegen die Niederlande sein erstes Länderspieltor mit dem Treffer zum 2:2.[6]

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das belgische Aufgebot aufgenommen. In der Gruppenphase kam er dreimal nur als Einwechselspieler zum Einsatz, im Achtelfinale gegen Ungarn spielte er auch von Beginn an. Gegen Wales wurde er im Viertelfinale in der Schlussviertelstunde ins Spiel geschickt, als der Gegner 2:1 führte. Belgien schied nach einer 1:3-Niederlage aus.

Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dries Mertens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemeldung auf psv.nl (Memento des Originals vom 4. Juli 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.psv.nl
  2. Pressemeldung auf kicker.de
  3. Mertens is a new Napoli player. Mitteilung auf der Homepage des SSC Neapel, 25. Juni 2013 (englisch). Abgerufen am 25. Juni 2013.
  4. Pressemeldung auf knack.be@1@2Vorlage:Toter Link/sportmagazine.knack.be (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Pressemeldung auf kicker.de
  6. Pressemeldung auf kicker.de
  7. Pressemeldung auf voetbalkrant.com