Finnische U20-Eishockeynationalmannschaft

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FinnlandFinnland Finnland

Finnische U20-Eishockeynationalmannschaft
Verband Suomen Jääkiekkoliitto
Trainer Jukka Jalonen
Co-Trainer Timo Lehkonen
Meiste Spiele Reijo Ruotsalainen (24)
Meiste Punkte Esa Tikkanen (36)
Statistik
Erstes Länderspiel
Sowjetunion 6:2 Finnland
Leningrad, Sowjetunion; 27. Dezember 1973
Höchster Sieg
Finnland 19:1 Schweiz
Helsinki, Finnland; 27. März 1979
Höchste Niederlage
Kanada 8:1 Finnland
Edmonton, Kanada; 26. Dezember 2011


Weltmeisterschaft
Teilnahmen seit 1974
Bestes Ergebnis 4x Weltmeister (1987, 1998, 2014, 2016)
(Stand: 6. Januar 2016)

Die finnische U20-Eishockeynationalmannschaft vertritt den Eishockeyverband Finnlands im Eishockey in der U20-Junioren-Leistungsstufe bei internationalen Wettbewerben. Sie wurde 1987, 1998, 2014 und 2016 Weltmeister ihrer Altersklasse.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freundschaftsspiel gegen Kanada 2009

Die finnische U20-Eishockeynationalmannschaft wurde 1974 anlässlich der ersten inoffiziellen Austragung einer Junioren-Weltmeisterschaft gegründet. Bis einschließlich 1998 deckte die U20-Nationalmannschaft den kompletten Juniorenbereich bei den Weltmeisterschaften ab, während die U19-Nationalmannschaft an den Junioren-Europameisterschaften teilnahm. Seit der Einführung der U18-Weltmeisterschaften 1999 vertritt die U20-Nationalmannschaft Finnlands bei Weltmeisterschaften ausschließlich die Leistungsstufe der U20-Junioren.

Die finnische U20-Nationalmannschaft gehört zu den stärksten der Welt und liegt im ewigen Medaillenspiegel im Anschluss an die U20-WM 2016 auf Rang drei mit vier Weltmeistertiteln, vier Silber- und sechs Bronzemedaillen. Seit der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft, bei der hinter der Sowjetauswahl die Silbermedaille gewonnen wurde, spielt die finnische U20 durchgängig in der höchsten Leistungsstufe (zunächst A-Weltmeisterschaft, seit 2001 Top-Division). Auf den ersten Titelgewinn mussten die Skandinavier jedoch bis 1987 warten. Nachdem es bis zu Titel zwei (1998) und drei (2014) jeweils erneut mehr als zehn Jahre dauerte, konnte der vierte Titel bereits weitere zwei Jahre später errungen werden.

Teilnahme an der Mestis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2005/06 nimmt die U20-Nationalmannschaft Finnlands zur besseren Vorbereitung auf die internationalen Turnieren am Spielbetrieb der Mestis, der zweithöchsten finnischen Profispielklasse im Eishockey, teil, wobei die Mannschaft weniger Spiele als die regulären Teilnehmer bestreitet und ihre Spiele nicht in die offizielle Wertung eingehen.

WM-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Weltmeisterteams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister 1987
FinnlandFinnland
Marko Allen, Mikko Haapakoski, Markus Ketterer, Teppo Kivelä, Marko Kiuru, Timo Kulonen, Mikko Laaksonen, Jari Laukkanen, Antti Lehtosaari, Jukka Marttila, Petri Matikainen, Janne Ojanen, Jari Parviainen, Kari Rosenberg, Jukka-Pekka Seppo, Jyrki Silius, Pekka Tirkkonen, Antti Tuomenoksa, Sami Wahlsten, Sami Wikström
Trainerstab: Hannu Jortikka, Urpo Ylönen
Weltmeister 1998
FinnlandFinnland
Timo Ahmaoja, Olli Ahonen, Johannes Alanen, Niklas Bäckström, Toni Dahlman, Teemu Elomo, Niklas Hagman, Olli Jokinen, Tomi Källarsson, Kari Kalto, Niko Kapanen, Marko Kauppinen, Jyrki Louhi, Ilkka Mikkola, Mika Noronen, Pasi Petriläinen, Pasi Puistola, Timo Seikkula, Eero Somervuori, Ari Vallin, Tomasz Valtonen, Timo Vertala
Trainer: Hannu Kapanen
Weltmeister 2014
FinnlandFinnland
Henrik Haapala, Julius Honka, Ville Husso, Henri Ikonen, Juusu Ikonen, Jann Juvonen, Saku Kinnonen, Rasmus Kulmala, Artturi Lehkonen, Miko Lehtonen, Ville Leskinen, Esa Lindell, Saku Maenälänen, Aleksi Mustonen, Topi Nättinen, Joni Nikko, Ville Pokka, Otto Rauhala, Rasmus Ristolainen, Juuse Saros, Teuvo Teräväinen, Juuso Vainio, Mikko Vainonen
Trainerstab: Karri Kivi, Mikko Haapakoski
Weltmeister 2016
FinnlandFinnland
Sebastian Aho, Kasper Björkvist, Roope Hintz, Olli Juolevi, Kaapo Kähkönen, Antti Kalapudas, Kasperi Kapanen, Miro Keskitalo, Patrik Laine, Juho Lammikko, Emil Larmi, Niko Mikkola, Julius Nättinen, Sami Niku, Jesse Puljujärvi, Mikko Rantanen, Sebastian Repo, Aleksi Saarela, Vili Saarijärvi, Miska Sikonen, Eetu Sopanen, Joni Tuulola, Veini Vehviläinen
Trainerstab: Jukka Jalonen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]