Forchach

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Forchach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Forchach
Forchach (Österreich)
Forchach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 14,26 km²
Koordinaten: 47° 25′ N, 10° 36′ OKoordinaten: 47° 25′ 21″ N, 10° 35′ 32″ O
Höhe: 910 m ü. A.
Einwohner: 260 (1. Jän. 2021)
Bevölkerungsdichte: 18 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6670
Vorwahl: 05632
Gemeindekennziffer: 7 08 10
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Nr. 41
6670 Forchach
Website: [1]
Politik
Bürgermeister: Karl Heinz Weirather
Gemeinderat: (Wahljahr: 2016)
(11 Mitglieder)

11 Dorfliste

Lage von Forchach im Bezirk Reutte
BachBerwangBiberwierBichlbachBreitenwangEhenbichlEhrwaldElbigenalpElmenForchachGränGramaisHäselgehrHeiterwangHinterhornbachHöfenHolzgauJungholzKaisersLechaschauLermoosMusauNamlosNesselwänglePfafflarPflachPinswangReutteSchattwaldStanzachSteegVorderhornbachTannheimVilsWängleWeißenbach am LechZöblenTirolLage der Gemeinde Forchach im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Forchach ist eine Gemeinde mit 260 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte im Lechtal.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet reicht vom Lech, (der sein Flussbett verändert, die Gemeindegrenze stimmt nicht mit dem Flusslauf überein) bis zur 2227 m hohen Schwarzhanskarspitze in den Lechtaler Alpen.

Der Ort besteht aus nur einem Ortsteil. Die Lechtalstraße umfährt diesen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißenbach am Lech
Nachbargemeinden Reutte
Stanzach

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forchach, katholische Filialkirche Expositurkirche heilige Sebastian
Forchach 1960

Forchach wurde 1200 erstmals urkundlich als "Vorhach" (Föhrenwald) erwähnt. Bis zum Jahre 1294 besaß der schwäbische Ritter Konrad von Witzner das Land um Forchach. Im gleichen Jahr wurde es von ihm an das Füssner Stift verkauft. Nachdem ab 1326 das Land den Herren von Starkenberg gehörte, wurde Forchach eine Untergemeinde des Gerichtes Reutte.

Bereits im Jahr 1635 wurde eine Pestkapelle erbaut. Diese wurde 1742 zur barocken Kirche erweitert.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Lech bei Forchach

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Forchach

Neben der Expositurkirche Hl. Sebastian ist auch eine Hängebrücke im Gemeindegebiet zu finden. Die ursprüngliche Hängebrücke wurde 1906 in Holzbauweise erbaut und war 75 Meter lang. Nach Neubau als längere Stahlkonstruktion auf Betonpfeilern ist von der alten Brücke nur noch ein Brückenwiderlager erhalten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde lebt von einer kleinen Industrieansiedlung und etwas Landwirtschaft. Ein Zweigwerk der Urban Maschinenbau, Memmingen liegt in Forchach.

Von den rund 100 Arbeitsplätzen des Jahres 2011 entfielen sechs auf die Landwirtschaft, mehr als achtzig Prozent auf den Produktionssektor und zehn Prozent auf Dienstleistungen.[2] Im gleichen Jahr wohnten 130 Erwerbstätige in der Gemeinde. Ein Viertel arbeitete in der Gemeinde, drei Viertel pendelten aus. Fast siebzig Personen aus der Umgebung pendelten zur Arbeit nach Forchach.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Gemeinderatswahl werden 11 Mandate vergeben:

Partei 2010[4] 2016[5]
% Mandate % Mandate
Mit uns für Forchach 43,01
Dorfliste 56,99 100 11

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Forchach ist Karl Heinz Weirather.[6]

Gemeindewappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindewappen verbildlicht mit dem silbernen Föhrenzweig die Namensherkunft der Gemeinde.[7]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Forchach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Fritz: Forchach. Verein fontes historiae - Quellen der Geschichte, abgerufen am 22. Januar 2021.
  2. Ein Blick auf die Gemeinde Forchach, Erwerbstätige am Arbeitsort. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 22. Januar 2021.
  3. Ein Blick auf die Gemeinde Forchach, Berufspendler. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 22. Januar 2021.
  4. Land Tirol - Wahlen 2010. Abgerufen am 22. Januar 2021.
  5. Land Tirol - Wahlen 2016. Abgerufen am 22. Januar 2021.
  6. Politik. In: Gemeinde Forchach. Abgerufen am 22. Januar 2021 (deutsch).
  7. Tirol Atlas, Geographie Innsbruck: Forchach. Abgerufen am 2. Juni 2016.