Gramais

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Gramais
Wappen von Gramais
Gramais (Österreich)
Gramais
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 32,43 km²
Koordinaten: 47° 16′ N, 10° 32′ O47.26833333333310.5366666666671321Koordinaten: 47° 16′ 6″ N, 10° 32′ 12″ O
Höhe: 1321 m ü. A.
Einwohner: 54 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 1,7 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6650
Vorwahl: 05634
Gemeindekennziffer: 7 08 12
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 16
6650 Gramais
Website: www.gramais.com
Politik
Bürgermeister: Michael Fasser (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
9 Gramaiser Liste
Lage der Gemeinde Gramais im Bezirk Reutte
Bach Berwang Biberwier Bichlbach Breitenwang Ehenbichl Ehrwald Elbigenalp Elmen Forchach Grän Gramais Häselgehr Heiterwang Hinterhornbach Höfen Holzgau Jungholz Kaisers Lechaschau Lermoos Musau Namlos Nesselwängle Pfafflar Pflach Pinswang Reutte Schattwald Stanzach Steeg Vorderhornbach Tannheim Vils Wängle Weißenbach am Lech Zöblen TirolLage der Gemeinde Gramais im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Gramais ist eine Gemeinde mit 54 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013) im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Lage[Bearbeiten]

Gramais ist die kleinste selbständige Gemeinde Österreichs. Sie liegt in einem Seitental des Tiroler Lechtals, das bei Häselgehr abzweigt. Die Nachbargemeinden sind Bach, Häselgehr, Imst, Zams und Pfafflar.

Geschichte[Bearbeiten]

Gramais wurde 1427 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von lat. „graminosa“ (grasreich) oder romanisch „grumoso“ (unkrautreich), eher „grasreiche Gegend“ ab.

Die Besiedlungstätigkeit erfolgte im 13. Jahrhundert vom Imster Raum aus. Zuerst nur als Weidefläche genutzt, entwickelte sich hier eine Dauersiedlung. 1837 hatte Gramais noch 121 Einwohner. Die Gemeinde ist heute über eine gut ausgebaute 8,5 km lange Straße von Häselgehr erreichbar. Gramais war bis 1938 Teil des Bezirks Imst und bis 1947 Teil des Gerichtsbezirks Imst.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gramais

Tourismus und Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft in Gramais ist bergbäuerlich geprägt. Der Ort ist Ausgangspunkt von Wanderungen und Bergtouren in den Lechtaler Alpen. Gramais ist die verschuldetste Gemeinde Österreichs.[1]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gramais – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Pleitegeier kreist über das ganze Land: So viele Schulden haben unsere Gemeinden. In: news.at. 3. September 2009, abgerufen am 3. September 2009.