Vorderhornbach

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Vorderhornbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Vorderhornbach
Vorderhornbach (Österreich)
Vorderhornbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 17,23 km²
Koordinaten: 47° 22′ N, 10° 32′ OKoordinaten: 47° 22′ 17″ N, 10° 32′ 21″ O
Höhe: 974 m ü. A.
Einwohner: 243 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 14 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6645
Vorwahl: 05632
Gemeindekennziffer: 7 08 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 60
6645 Vorderhornbach
Website: vorderhornbach.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gottfried Ginther
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

11 Gemeindeliste

Lage der Gemeinde Vorderhornbach im Bezirk Reutte
BachBerwangBiberwierBichlbachBreitenwangEhenbichlEhrwaldElbigenalpElmenForchachGränGramaisHäselgehrHeiterwangHinterhornbachHöfenHolzgauJungholzKaisersLechaschauLermoosMusauNamlosNesselwänglePfafflarPflachPinswangReutteSchattwaldStanzachSteegVorderhornbachTannheimVilsWängleWeißenbach am LechZöblenTirolLage der Gemeinde Vorderhornbach im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Vorderhornbach
Vorderhornbach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Vorderhornbach ist ein Dorf und eine Gemeinde mit 243 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorderhornbach liegt auf um die 970 m ü. A. im Lechtal, am Eingang des Hornbachtals, am Schwemmkegel des Hornbachs. Der Ort liegt etwas abseits der Hauptverkehrsroute. Von Bedeutung ist die Landwirtschaft, daneben ist Vorderhornbach eine Auspendlergemeinde.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kleine Gemeinde umfasst nur eine Katastralgemeinde und Ortschaft.
Neben dem Dorf Vorderhornbach selbst gehört der Weiler Spiesemühl zur Gemeinde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißenbach am Lech
Nachbargemeinden Stanzach
Hinterhornbach Elmen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1218 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.[1] Vorderhornbach war von alters her der Pfarre Wängle unterstellt (Seelsorgestelle ab 1675, Expositur 1756). Durch die Zugehörigkeit zum Gericht Aschau (heute Lechaschau, linksufrig des Lech bis Musau)[2] machte Vorderhornbach eine andere Entwicklung durch als die anderen Gemeinden im Lechtal. Historisch findet sich der Ort auch als Hornbach in der Aschau.[3] Es gehörte zur Anwaltschaft Reutte.

1810–1833 (1805–1816 im Innkreis des Königreich Bayern, dann wieder österreichisch) war die Ortschaft mit Hinterhornbach zum Steuerdistrikt (österreichisch Steuergemeinde) Hornbach vereinigt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen at vorderhornbach.png

Blasonierung:

Ein von Silber und Blau schräglinks geteilter Schild, im silbernen Feld ein schwarzes, rechtsgewendetes Horn.

Das 1973 verliehene Gemeindewappen[4] symbolisiert mit dem Horn und dem blauen Feld als redendes Wappen den Ortsnamen.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Vorderhornbach

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sebastian Hölzl: Die Gemeindearchive des Bezirkes Reutte: T. Ohne Markt Reutte und Stadt Vils. Band 1, Amt der Tiroler Landesregierung, Tiroler Landesarchiv, Innsbruck 1997, ISBN 978-3-901464-06-5 (= Band 37 von Edition Atelier: Tiroler Geschichtsquellen), 34/Vorderhornbach, S. 503 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vorderhornbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Anreiter, Christian Chapman, Gerhard Rampl: Die Gemeindenamen Tirols: Herkunft und Bedeutung. Band 17 von Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchivs, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0449-0, Abschnitt Hornbach (Vorder-, Hinter-), S. 508 ff.
  2. Erstmals 1216 provincia Aschowe. Nach Eduard Widmoser: Tirol A bis Z. Südtirol-Verlag, 1970, S. 466. Sowie: Anreiter, Chapman, Rampl: Die Gemeindenamen Tirols, S. 488 und 518 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Richard Lipp Ausserfern: der Bezirk Reutte, Tyrolia-Verlag, 1994, Kapitel Das ehemalige Gericht Aschau, S. 57, 68.
  4. Landesgesetzblatt für Tirol Nr. 92/1973 (Digitalisat)
  5. Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 69.