Freienhagen (Eichsfeld)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Freienhagen
Freienhagen (Eichsfeld)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Freienhagen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 25′ N, 10° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Hanstein-Rusteberg
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 4,11 km2
Einwohner: 282 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036083
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 032
Adresse der Verbandsverwaltung: Steingraben 49
37318 Hohengandern
Webpräsenz: www.vg-hanstein-rusteberg.de
Bürgermeister: Markus Kaspari (CDU)
Lage der Gemeinde Freienhagen im Landkreis Eichsfeld
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Über dieses Bild
Die Kirche St. Johannes der Täufer in Freienhagen

Freienhagen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freienhagen liegt ungefähr sechs Kilometer nordwestlich von Heilbad Heiligenstadt auf dem Buntsandsteinplateau des mittleren Eichsfeldes. Nachbargemeinden sind Streitholz im Osten, Schachtebich im Süden, Rohrberg im Westen und das niedersächsische Gleichen mit der Ortschaft Ischenrode im Nordwesten. Die höchste Erhebung mit 352,6 m befindet sich östlich des Ortes, die Gemarkung wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Unmittelbar südlich verläuft die Bundesautobahn 38 mit einer Anschlussstelle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freienhagen wurde 1304 erstmals erwähnt.[2] Bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1802 gehörte Freienhagen zu Kurmainz und ab 1815 als Teil des Landkreises Heiligenstadt bis 1945 zur preußischen Provinz Sachsen. 1945 bis 1949 lag der Ort in der Sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 befand sich der Ort nahe der innerdeutschen Grenze.

Bei Freienhagen liegt ein großer Gesteinsblock. Er wird Kucken- oder Bonifatiusstein genannt. Bonifatius soll dort im 8. Jahrhundert die Heiden getauft haben. Die Oberfläche des Steines ist pultförmig geneigt und besitzt näpfchenförmige Einbuchtungen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 368
  • 1995: 361
  • 1996: 358
  • 1997: 356
  • 1998: 345
  • 1999: 338
  • 2000: 348
  • 2001: 336
  • 2002: 338
  • 2003: 328
  • 2004: 326
  • 2005: 328
  • 2006: 316
  • 2007: 312
  • 2008: 311
  • 2009: 309
  • 2010: 305
  • 2011: 294
  • 2012: 295
  • 2013: 290
  • 2014: 291
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Gemeinderat von Freienhagen setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[4]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Bürgermeister von Freienhagen ist Markus Kaspari.[5] Kaspari wurde im April 2013 mit 96,4 % der Stimmen wiedergewählt.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot eine verkürzte eingebogene, silberne Spitze, vorn eine silberne Glocke mit einem schwarzen Passionskreuz, hinten eine gewölbte silberne Flasche, in der Spitze ein rotes sechsspeichiges Rad.“

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Weidemann: 600 Jahre Freienhagen. Jubiläumsschrift. Freienhagen 2007, S. 68.

Ortsansicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von Süden auf Freienhagen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. 5. Auflage, Verlag Rockstuhl, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 78.
  3. Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer. Jenzig-Verlag, 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 123.
  4. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 9. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  5. Gemeinde Freienhagen. Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg, abgerufen am 18. Mai 2010.
  6. http://m.thueringer-allgemeine.de/web/mobil/eichsfeld/detail/-/specific/Markus-Kaspari-erneut-Buergermeister-von-Freienhagen-1304838186

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freienhagen (Eichsfeld) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien