Bodenrode-Westhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Bodenrode-Westhausen führt kein Wappen
Bodenrode-Westhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bodenrode-Westhausen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 24′ N, 10° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Leinetal
Höhe: 279 m ü. NHN
Fläche: 14,63 km²
Einwohner: 1114 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 03606
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Webpräsenz: www.vg-leinetal.de
Bürgermeister: Gerald Weidemann (FW Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Bodenrode-Westhausen im Landkreis Eichsfeld
Niedersachsen Hessen Kyffhäuserkreis Landkreis Nordhausen Unstrut-Hainich-Kreis Am Ohmberg Am Ohmberg Am Ohmberg Arenshausen Asbach-Sickenberg Berlingerode Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) Birkenfelde Bodenrode-Westhausen Bornhagen Brehme Breitenworbis Büttstedt Buhla Burgwalde Deuna Dieterode Dietzenrode-Vatterode Dingelstädt Ecklingerode Effelder Eichstruth Ferna Freienhagen (Eichsfeld) Fretterode Geisleden Geismar Gerbershausen Gernrode (Eichsfeld) Gerterode Glasehausen Großbartloff Hausen (Eichsfeld) Haynrode Heilbad Heiligenstadt Helmsdorf (Eichsfeld) Heuthen Hohengandern Hohes Kreuz Hundeshagen Kallmerode Kefferhausen Kella Kella Kirchgandern Kirchworbis Kleinbartloff Kreuzebra Krombach (Eichsfeld) Küllstedt Leinefelde-Worbis Lenterode Lindewerra Lutter (Eichsfeld) Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) Marth Niederorschel Pfaffschwende Reinholterode Röhrig Rohrberg (Eichsfeld) Rustenfelde Schachtebich Schimberg Schönhagen (Eichsfeld) Schwobfeld Steinbach (Eichsfeld) Sonnenstein (Gemeinde) Steinheuterode Tastungen Teistungen Thalwenden Uder Volkerode Deuna Wachstedt Wahlhausen Wehnde Wiesenfeld (Eichsfeld) Wingerode WüstheuterodeKarte
Über dieses Bild

Bodenrode-Westhausen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal. Der Ort hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Halle–Hann. Münden.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodenrode-Westhausen liegt gut 5 Kilometer östlich von Heilbad Heiligenstadt im Leinetal. Im Süden begrenzt der Höhenzug Dün das Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodenrode wurde erstmals 1305 und Westhausen 1146 urkundlich erwähnt.[2] Beide Orte gehörten ab 1816 zum Regierungsbezirk Erfurt der preußischen Provinz Sachsen.

Am 2. Januar 1992 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Leinetal gegründet, damals bestehend aus den noch selbstständigen Mitgliedsgemeinden Bodenrode und Westhausen, die am 6. November 1993 fusionierten.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 1.168
  • 1995: 1.171
  • 1996: 1.152
  • 1997: 1.154
  • 1998: 1.160
  • 1999: 1.164
  • 2000: 1.180
  • 2001: 1.182
  • 2002: 1.181
  • 2003: 1.196
  • 2004: 1.208
  • 2005: 1.210
  • 2006: 1.190
  • 2007: 1.189
  • 2008: 1.182
  • 2009: 1.173
  • 2010: 1.159
  • 2011: 1.159
  • 2012: 1.137
  • 2013: 1.119
  • 2014: 1.121
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Bodenrode-Westhausen setzt sich aus 12 Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 9 Sitze
  • Wahlvorschlag FWG: 3 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 9. Juni 2009)[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Gerald Weidemann (FW Freie Wähler) wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche St. Laurentius: Kirchenschiff von 1688 bis 1706, Einbeziehung des romanischen Turms eines Vorgängerbaus. Reiche Innenausstattung. Radwegekirche, Bodenrode liegt am Leine-Radweg.
Kirche St. Laurentius in Bodenrode

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Ortsteil Bodenrode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber über blauem Wellenschildfuß mit zwei silbernen Wellenbalken zwischen sechs grünen Halmen ein goldener nach links blickender Vogel.“

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeinde Bodenrode-Westhausen (Hrsg.): Chronik von Westhausen. Mecke, Duderstadt 1996, ISBN 3-923453-74-4, S. 182.
  • Gemeinde Bodenrode-Westhausen und Freiwillige Feuerwehr (Hrsg.): 700 Jahre Bodenrode. Festschrift. Dingelstädt 2005, ISBN 3-923453-74-4, S. 64.
  • Ottmar Weinrich: 110 Jahre Männergesangverein Westhausen. Festschrift zum Stiftungsfest. Leinefelde 2000, S. 56.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Godehardt, Helmut: Westhausen, Günterode und Wingerode können im Jahre 1996 ihre 850-Jahr-Feier begehen. In: EJb 2 (1994), S. 272-274.
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 8. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  4. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bodenrode-Westhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien