Steinbach (Eichsfeld)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steinbach
Steinbach (Eichsfeld)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steinbach hervorgehoben

Koordinaten: 51° 25′ N, 10° 13′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Leinetal
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 8,46 km2
Einwohner: 548 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 036085
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 089
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Website: steinbach-etzelsbach.de
Bürgermeister: Jörg Schneider (CDU)
Lage der Gemeinde Steinbach im Landkreis Eichsfeld
NiedersachsenHessenKyffhäuserkreisLandkreis NordhausenUnstrut-Hainich-KreisAm OhmbergAm OhmbergAm OhmbergArenshausenAsbach-SickenbergBerlingerodeBirkenfeldeBodenrode-WesthausenBornhagenBrehmeBreitenworbisBüttstedtBuhlaBurgwaldeDieterodeDietzenrode/VatterodeDingelstädtEcklingerodeEffelderEichstruthFernaFreienhagen (Eichsfeld)FretterodeGeisledenGeismarGerbershausenGernrode (Eichsfeld)GlasehausenGroßbartloffHaynrodeHeilbad HeiligenstadtHeuthenHohengandernHohes KreuzKellaKellaKirchgandernKirchworbisKrombach (Eichsfeld)KüllstedtLeinefelde-WorbisLenterodeLindewerraLutter (Eichsfeld)Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)MarthNiederorschelPfaffschwendeReinholterodeRöhrigRohrberg (Eichsfeld)RustenfeldeSchachtebichSchimbergSchönhagen (Eichsfeld)SchwobfeldSteinbach (Eichsfeld)Sonnenstein (Gemeinde)SteinheuterodeTastungenTeistungenThalwendenUderVolkerodeWachstedtWahlhausenWehndeWiesenfeld (Eichsfeld)WingerodeWüstheuterodeKarte
Über dieses Bild

Steinbach ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 1297 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde gehörte bis 1945 zur preußischen Provinz Sachsen.

1945 bis 1949 war der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Steinbach von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In blauem Schild eine goldene Eule; links oben eine silberne Lilie; im silbernen Schildfuß ein blauer Wellenbalken mit fünf goldenen Steinen belegt.“

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 578
  • 1995: 581
  • 1996: 577
  • 1997: 594
  • 1998: 591
  • 1999: 598
  • 2000: 590
  • 2001: 575
  • 2002: 571
  • 2003: 567
  • 2004: 572
  • 2005: 573
  • 2006: 580
  • 2007: 586
  • 2008: 571
  • 2009: 564
  • 2010: 563
  • 2011: 560
  • 2012: 555
  • 2013: 549
  • 2014: 548
  • 2015: 542
  • 2016: 537
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Steinbach setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 5 Sitze
  • FWG: 2 Sitze
  • Wahlvorschlag CAS: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[2]

Die Wahl 2014 ergab keine Änderung der Sitzverteilung.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Mauritius Hünermund (CDU) wurde am 6. Juni 2010 gewählt. Seit 2016 ist Jörg Schneider im Amt. Von 2004 bis 2010 war Hiltrud Dräger die Bürgermeisterin.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Mauritius
Hochaltar der Sankt-Mauritius-Kirche in Steinbach
  • Katholische St. Mauritiuskirche
    Die barocke Kirche wurde 1779 erbaut. Der Altar und der Orgelprospekt sind ebenfalls barock.
  • Etzelsbachkapelle
    Die neugotische Wallfahrtskapelle wurde durch Paschalis Gratze 1898 errichtet. Die Ausstattung ist im Wesentlichen frühmodern. Die Kapelle ist durch die sogenannte Pferdewallfahrt über die Landesgrenzen bekannt geworden.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gertrud Weber, Monika Klingbeil: 700 Jahre Steinbach 1297–1997. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Steinbach. o. O. 1997, S. 72.
  • Andreas Anhalt: Etzelsbach – Ein Beitrag zur Wallfahrtsgeschichte im Bistum Erfurt. Mecke, Duderstadt 1998, ISBN 3-932752-29-5, S. 112.
  • Peter Anhalt: Steinbach. Beiträge zur Ortsgeschichte und Heimatkunde. Teil 1. Selbstverlag, o. O. 1997, S. 208.
  • Peter Anhalt: Steinbach. Eine Fotodokumentation. Beiträge zur Ortsgeschichte und Heimatkunde. Teil 2. Mecke, Duderstadt 2007, ISBN 978-3-936617-71-9, S. 240.
  • Peter Anhalt: Uhlnfaddern. Gereimtes und Mundartliches aus Steinbach. Hrsg.: Heimatverein "Karl Leineweber". Cordier, Heiligenstadt 2001, ISBN 3-929413-66-3, S. 144.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. (PDF; 1,9 MB) Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010.
  3. http://www.vg-leinetal.de/html/wahlinformationen/index_wahlinfo.htm
  4. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&wJahr=0000&zeigeErg=GEM&auswertung=1&wknr=061&gemnr=61089&terrKrs=&gemteil=000&buchstabe=&Langname=&wahlvorschlag=&sort=&druck=&XLS=&anzahlH=-5&Nicht_existierende=&x_vollbildDatenteil=&optik=&aktual=&ShowLand=&ShowWK=&ShowPart=&w_datum=27.06.2004
  5. Anhalt, Peter: "allwo die seligste Mutter Gottes Himmelfahrt Patronin wäre". Dechant Johannes Simerodt, Begründer der Pferdewallfahrt zu Etzelsbach. In: EJb 17 (2009), S. 99–114.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinbach (Eichsfeld) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien