Asbach-Sickenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Asbach-Sickenberg führt kein Wappen
Asbach-Sickenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Asbach-Sickenberg hervorgehoben
Koordinaten: 51° 17′ N, 10° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Uder
Höhe: 256 m ü. NHN
Fläche: 9,91 km2
Einwohner: 102 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036087
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 002
Adresse der Verbandsverwaltung: Siedlung 14
37318 Uder
Webpräsenz: vg-uder.de
Bürgermeisterin: Ulrike Tylkowski (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Asbach-Sickenberg im Landkreis Eichsfeld
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Asbach-Sickenberg ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Uder im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Asbach und Sickenberg sind zwei der wenigen Dörfer im Landkreis Eichsfeld, die nicht zum historischen Eichsfeld gehören.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asbach-Sickenberg liegt nahe der hessisch-thüringischen Grenze in den nördlichen Ausläufern des Höhenzugs Gobert. Durch Asbach fließt der Alte Hainsbach als östlicher und durch das nahe Bad Sooden-Allendorf verlaufender Zufluss der Werra. Sickenberg liegt oberhalb vom Tal der Walse, einem weiteren östlichen Werra-Zufluss.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wurde am 1. Juli 1950 durch den Zusammenschluss der zuvor selbstständigen politischen Gemeinden Asbach und Sickenberg gebildet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asbach wurde erstmals 1284 und Sickenberg erstmals 1298 urkundlich erwähnt. Die Orte gehörten zum Amt- und Burgbezirk der landgräflichen Burg Altenstein (hessisches Amt Allendorf). Seit dem 16. Jahrhundert bildeten beide Dörfer eine Kirchengemeinde. Die zuvor hessischen Dörfer Asbach und Sickenberg kamen 1945 im Zuge von Grenzkorrekturen (Wanfrieder Abkommen) zur sowjetischen Besatzungszone und somit zu Thüringen. Zu einer Namensänderung kam es am 1. Mai 1992, als sich die Gemeinde von Asbach/Sickenberg in Asbach-Sickenberg umbenannte.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 101
  • 1995: 114
  • 1996: 117
  • 1997: 121
  • 1998: 113
  • 1999: 113
  • 2000: 114
  • 2001: 114
  • 2002: 120
  • 2003: 113
  • 2004: 124
  • 2005: 124
  • 2006: 120
  • 2007: 124
  • 2008: 119
  • 2009: 110
  • 2010: 116
  • 2011: 118
  • 2012: 107
  • 2013: 105
  • 2014: 101
  • 2015: 102
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Asbach-Sickenberg setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • Wahlvorschlag FWG Asbach-Sickenberg: 6 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 21. April 2013 wurde Ulrike Tylkowski (Freie Wähler) zur Bürgermeisterin gewählt [3].

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sickenberg

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Unmittelbar nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze entstand das „Grenzmuseum Schifflersgrund“. Es liegt zwischen Bad Sooden-Allendorf und Sickenberg direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die noch in den 1940er Jahren bewohnte und als Forsthaus genutzte Burgruine Altenstein ist durch die Grenzlage unzugänglich gewesen und war 1990 bereits stark verfallen.
  • Der denkmalgeschützte Hof Sickenberg – mit historischer Backstube. Im Hofcafe haben die Betreiber eine Ausstellung zur Geschichte des Ortes Sickenberg eingerichtet.[4]

Alle drei genannten Ziele liegen am 2014 neu eröffneten Wanderweg Premiumweg 16 Asbach-Sickenberg der durch die Eichsfeldische Schweiz führt.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Versöhnungskirche (Asbach)

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FsV Asbach-Sickenberg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verein für Eichsfeldische Heimatkunde und Historische Gesellschaft des Werratals (Hrsg.): Der Altenstein. 675 Jahre im hessisch-eichsfeldischen Grenzland. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 20–24.
  • Ursel Lange: Asbach-Sickenberg – Landkreis Eichsfeld – 1284–2009. Festschrift anlässlich der 725-jährigen Ersterwähnung des Ortes. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Asbach-Sickenberg. 2009, S. 84.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Asbach-Sickenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen - endgültiges Ergebnis. Thüringer Landesamt für Statistik; abgerufen am 15. Mai 2017.
  3. Neue Bürgermeisterin in Asbach-Sickenberg. Online auf TLZ.de vom 22. April 2013.
  4. Sickenberg – am Tag des offenen Denkmal. Auszug aus Höhberg-Echo. (Nicht mehr online verfügbar.) VG Uder; ehemals im Original; abgerufen am 10. Mai 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.vg-uder.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)