Grünbach (Sachsen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grünbach
Grünbach (Sachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grünbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 27′ N, 12° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Vogtlandkreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Falkenstein (Vogtland)
Höhe: 697 m ü. NHN
Fläche: 27,54 km2
Einwohner: 1766 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 08223
Vorwahlen: 03745, 037465 (Muldenberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Gemeindeschlüssel: 14 5 23 130
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 4
08223 Grünbach
Webpräsenz: www.gruenbach.de
Bürgermeister: Ralf Kretzschmann (Initiative)
Lage der Gemeinde Grünbach im Vogtlandkreis
Tschechien Bayern Thüringen Erzgebirgskreis Landkreis Zwickau Adorf/Vogtl. Auerbach/Vogtl. Bad Brambach Bad Elster Bergen (Vogtland) Bösenbrunn Eichigt Ellefeld Elsterberg Falkenstein/Vogtl. Grünbach (Sachsen) Heinsdorfergrund Klingenthal Lengenfeld (Vogtland) Limbach (Vogtland) Markneukirchen Mühlental Muldenhammer Netzschkau Neuensalz Neumark (Vogtland) Neustadt/Vogtl. Oelsnitz/Vogtl. Pausa-Mühltroff Plauen Pöhl Reichenbach im Vogtland Weischlitz Rodewisch Rosenbach/Vogtl. Schöneck/Vogtl. Steinberg (Vogtland) Triebel/Vogtl. Theuma Tirpersdorf Treuen WerdaKarte
Über dieses Bild
Loipe zwischen Grünbach und Muldenberg, beleuchtet, im Hintergrund die Skibrücke

Grünbach ist eine Gemeinde im Vogtlandkreis/Sachsen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt in rund 700 m ü.d.M in einem Waldgebiet. Direkt bei Grünbach erhebt sich der Wendelstein (732 m), eine Quarzitklippe. Im Ortsteil Muldenberg ist die Zwickauer Mulde zur Trinkwassertalsperre Muldenberg gestaut. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich ca. 842 m über dem Meeresspiegel am Westhang des Kiels.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören folgende Ortsteile:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Muldenhammer, Neustadt, Falkenstein/Vogtl., Klingenthal, Schöneck/Vogtl. sowie Zwota.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grünbach wurde erstmals 1524 als „newes dörfflein“ vor dem „grünen bächel“ erwähnt. Der Ort gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Plauen.[3] Nach 1856 gehörte Grünbach zum Gerichtsamt Falkenstein und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Auerbach. [4]

Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam die Gemeinde Grünbach im Jahr 1952 zum Kreis Auerbach im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der ab 1990 als sächsischer Landkreis Auerbach fortgeführt wurde und 1996 im Vogtlandkreis aufging.[5]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1971: 2374
  • 1998: 2085
  • 1999: 2054
  • 2000: 2098
  • 2001: 2097
  • 2002: 2069
  • 2003: 1997
  • 2004: 1975
  • 2007: 1894
  • 2008: 1881
  • 2012: 1810
  • 2013: 1787

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 mit einer Wahlbeteiligung von 58,1 % verteilen sich die 10 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Initiative Grünbach/Muldenberg (IGM): 6 Sitze, Stimmenanteil 61,3 %
  • CDU: 4 Sitze, Stimmenanteil 38,7 %

Bürgermeister ist Ralf Kretzschmann.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstadt von Grünbach ist Goldkronach in Bayern.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultureller Mittelpunkt des Ortes ist die Brauerei Bayrischer Hof, für die im Oktober 2014 ein Insolvenz-Antrag gestellt wurde. Seit März 2015 wird sie wieder durch die Familie Manthey betrieben.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hp Grünbach (Vogtl)

Der Haltepunkt Grünbach (Vogtl) liegt an der Bahnstrecke Falkenstein–Muldenberg. Der Bahnhof Muldenberg liegt zudem an der Bahnstrecke Chemnitz–Adorf. Er ist seit der Eröffnung des Haltepunkts Muldenberg Floßplatz an der Bahnstrecke Chemnitz–Adorf ohne Personenhalt. Beide Haltepunkte werden von der Vogtlandbahn bedient.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grünbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Grünbach im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen
  3. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 76 f.
  4. Die Amtshauptmannschaft Auerbach im Gemeindeverzeichnis 1900
  5. Historisches Ortsverzeichnis Sachsen
  6. Der Bayerische Hof in Grünbach steht nach Pleite vor dem Aus. Freie Presse. 2. Oktober 2014, abgerufen am 18. April 2016.