Hüttwilen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hüttwilen
Wappen von Hüttwilen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
BFS-Nr.: 4821i1f3f4
Postleitzahl: 8536
Koordinaten: 707392 / 273123Koordinaten: 47° 36′ 0″ N, 8° 52′ 0″ O; CH1903: 707392 / 273123
Höhe: 455 m ü. M.
Fläche: 17,6 km²
Einwohner: 1669 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 95 Einw. pro km²
Website: www.huettwilen.ch
Karte
Mindelsee Bodensee Nussbommersee Raffoltersee Hasensee Hüttwilersee Guemüliweier Deutschland Deutschland Kanton St. Gallen Kanton Schaffhausen Kanton Schaffhausen Kanton Zürich Bezirk Kreuzlingen Bezirk Münchwilen Bezirk Weinfelden Basadingen-Schlattingen Berlingen TG Diessenhofen Eschenz Felben-Wellhausen Frauenfeld Gachnang Herdern TG Homburg TG Hüttlingen TG Hüttwilen Mammern Matzingen Müllheim TG Neunforn Pfyn Schlatt TG Steckborn Stettfurt Thundorf TG Uesslingen-Buch Wagenhausen TG Warth-WeiningenKarte von Hüttwilen
Über dieses Bild
ww

Hüttwilen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hüttwilen liegt im Seebachtal, nördlich von Frauenfeld, und besteht aus den drei früheren Ortsgemeinden Hüttwilen, Nussbaumen und Uerschhausen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Nussbaumen steht das Schloss Steinegg, ein 1866 im Neorenaissancestil erbautes Gebäude. Darin integriert sind Teile einer ursprünglichen Burg aus dem 13. Jahrhundert, welche von den Herren von Steinegg gebaut wurden. Sie brannte 1517 ab. 1583–1798 war sie Sitz des Zürcher Obervogtes. Heute befindet sich das Schloss Steinegg in privatem Besitz. In Uerschhausen befindet sich die Burg Helfenberg.

Oberhalb Hüttwilen wurde im 13. Jahrhundert Zisterzienserinnenkloster Mariazell zu Kalchrain („Unserer Lieben Frauen Zelle zu Kalchrain“) gegründet. Das Kloster überstand mehrere Brandkatastrophen, die Reformation, Erdbeben, bis es 1848 endgültig von der thurgauischen Regierung aufgehoben wurde. In den entleerten Klostergebäuden wurde 1949 eine kantonale Zwangsarbeitanstalt, seit 1942 Arbeitserziehungsanstalt genannt, eingerichtet. 2013 wurde sie in „Massnahmenzentrum Kalchrain“ umbenannt. Es dient heute der Ausbildung von straffälligen jungen männlichen Erwachsenen.[2]

Der Hüttwilersee hat eine Fläche von einem Quadratkilometer und liegt zusammen mit den benachbarten Hasensee und Nussbaumersee in einem Naturschutzgebiet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfons Raimann, Peter Erni: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Thurgau VI. Der Bezirk Steckborn. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2001 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 98). ISBN 3-906131-02-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hüttwilen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Kloster Kalchrain