Matzingen

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Matzingen
Wappen von Matzingen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
BFS-Nr.: 4591i1f3f4
Postleitzahl: 9548
UN/LOCODE: CH MZI
Koordinaten: 712532 / 264322Koordinaten: 47° 31′ 12″ N, 8° 55′ 58″ O; CH1903: 712532 / 264322
Höhe: 450 m ü. M.
Fläche: 7.7 km²
Einwohner: 2631 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 342 Einw. pro km²
Website: www.matzingen.ch
Karte
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Matzingen [ˈmatsiŋən] (im einheimischen Dialekt: [ˈmatsiŋːə])[2] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld Kantons Thurgau in der Schweiz. Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile Weierhäusli und Gass sowie die Weiler Ristenbüel, Halingen und Dingenhart.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Matzingen liegt in einer vom Immenberg, Altholz-Fuchsberg, dem Ristenbühl und dem Guggenbühl umgebenen Mulde, an der Vereinigung des Thunbachs und der Lauche mit der Murg und der Lützelmurg.[3] Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Norden dem Lauf des Thunbachs folgend bis zum Stählibuck.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der älteste Beleg für den Ortsnamen (Mazcingas) stammt aus dem Jahr 779. Es handelt sich um eine Bildung zum althochdeutschen Personennamen Maz(z)o mit dem Ortsnamensuffix -ing- ‚bei den Gefolgsleuten, der Sippe des Genannten‘.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung:

Schwarz mit goldenem Bord (schwarzes Schild auf goldenem Feld).

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Lebten 1990 noch 1841 Menschen in der Gemeinde, waren es per 31. Dezember 2015 2631 Einwohner.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirche Verena beherbergt ein eigenes Pfarramt und blickt auf eine lange Geschichte zurück; sie wird 894 erstmals urkundlich erwähnt. Die katholische Kirche Heiliger Josef wurde 1971 geweiht und gehört zur Pfarrei Wängi. Die frei-evangelische Gemeinde Webi Matzingen [4] wurde 1994 gegründet. Sie gehört zum Gemeinde-Verband BewegungPlus Schweiz.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matzingen liegt an der Strecke der Frauenfeld-Wil-Bahn und ist ausserdem durch die Autobahn A1 erschlossen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Matzingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. a b Andres Kristol, Matzingen TG (Frauenfeld) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 579.
  3. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 3: Krailigen – Plentsch. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1905, S. 319, Stichwort Matzingen  (Scan der Lexikon-Seite).
  4. Christliches Gemeindezentrum Webi Matzingen :: BewegungPlus :: Evangelische Freikirche. In: webimatzingen.ch. Abgerufen am 29. Januar 2013.