Hohenstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenstadt
Hohenstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenstadt hervorgehoben
Koordinaten: 48° 33′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Göppingen
Höhe: 818 m ü. NHN
Fläche: 11,64 km2
Einwohner: 760 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 73345
Vorwahl: 07335
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 031
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 9
73345 Hohenstadt
Webpräsenz: www.hohenstadt-alb.de
Bürgermeister: Günter Riebort
Lage der Gemeinde Hohenstadt im Landkreis Göppingen
Alb-Donau-KreisLandkreis EsslingenLandkreis HeidenheimLandkreis ReutlingenRems-Murr-KreisOstalbkreisOstalbkreisAdelbergAichelberg (Landkreis Göppingen)AlbershausenBad BollBad DitzenbachBad ÜberkingenBirenbachBöhmenkirchBörtlingenDeggingenDonzdorfDrackensteinDürnau (Landkreis Göppingen)Eislingen/FilsHeiningen (Landkreis Göppingen)Ebersbach an der FilsEschenbach (Württemberg)Eschenbach (Württemberg)GammelshausenGeislingen an der SteigeGingen an der FilsGöppingenGruibingenHattenhofen (Württemberg)Heiningen (Landkreis Göppingen)HohenstadtKuchen (Gemeinde)LautersteinMühlhausen im TäleOttenbach (Württemberg)RechberghausenSalachSchlatSchlierbach (Württemberg)SüßenUhingenWäschenbeurenWangen (bei Göppingen)WiesensteigZell unter AichelbergKarte
Über dieses Bild

Hohenstadt ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, die zum Landkreis Göppingen gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Plan von Hohenstadt und dessen Marckung“, 1760

Hohenstadt liegt auf der Schwäbischen Alb, etwa 18 km südlich der Kreisstadt Göppingen, und ist mit 818 m ü. NN die höchstgelegene Gemeinde im Regierungsbezirk Stuttgart. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt mit 837,8 m ü. NN im Gewann Bollergrund.[2] Bei Hohenstadt verläuft die Europäische Wasserscheide, die die Einzugsgebiete von Nordsee und Schwarzem Meer trennt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Hohenstadt gehören das Dorf Hohenstadt und das Gehöft Weilerhöhe sowie die abgegangenen Ortschaften Feuerbuch, Heudorf und Waldstetten.[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenstadt grenzt reihum im Nordwesten an die Stadt Wiesensteig, im Norden und Nordosten an die Gemeinde Drackenstein, beide im eigenen Landkreis Göppingen. Im Osten liegt kurz die Gemeinde Merklingen an, von Südosten bis Süden die Kleinstadt Laichingen und im Südwesten Westerheim, alle drei im Alb-Donau-Kreis.

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg für die Daten ab 1970

Datum Einwohner
1837 373
1907 428
17. Mai 1939 421
13. September 1950 504
27. Mai 1970 471
31. Dezember 1983 561
25. Mai 1987 524
31. Dezember 1991 572
31. Dezember 1995 643
31. Dezember 2005 725
31. Dezember 2010 722
31. Dezember 2015 817

Ende 2012 zählte der Ortsteil 807 Einwohner, Ende 2013 waren es 934. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Hauptwohnsitze von 741 auf 850 an. Als Grund für den Anstieg gilt der Bau der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm und die damit verbundenen Arbeiten am Steinbühltunnel.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. August 2008 wählten die Bürger von Hohenstadt einen neuen Bürgermeister, nachdem der Vorgänger Klaus Roller als Bürgermeister der Gemeinde Kohlberg gewählt wurde. Günter Riebort erhielt zwar im zweiten Wahlgang mit 47,13 v.H. die meisten Stimmen, lag aber mit nur 8 Stimmen knapp vor Bernd Schaefer (45,22 v.H.).

Gemeindefinanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug Ende 2013 634 Euro (2012: 678 Euro).[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenstadt um 1900

Die Blasonierung des Gemeindewappens von Hohenstadt lautet: In Rot über einer gequaderten silbernen Zinnenmauer ein hervorbrechender wachsender silberner Elefant.

Der Elefant steht für die Grafen von Helfenstein, die früher den Ort beherrschten. Die Zinnenmauer dient zur Unterscheidung von anderen Elefantenwappen, die in dieser Gegend von einigen Orten wie beispielsweise Deggingen, Wiesensteig geführt werden. Die Gemeinde hat das Wappen im Jahre 1948 festgelegt, die Verleihung samt weiß-roter Flagge durch das Innenministerium erfolgte am 19. März 1960.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenstadt ist über eine Behelfsausfahrt an die Autobahn A8 angebunden.

Im Rahmen der im Bau befindlichen Neubaustrecke Wendlingen–Ulm wird die Einrichtung des Bahnhofs Merklingen (Schwäbische Alb) erwogen, an dessen Kosten sich Hohenstadt finanziell beteiligt.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche
Funkturm
  • Katholische Kirche
  • Bei 9°40'15" östliche Länge und 48°32'58" nördliche Breite befindet sich seit 1963 ein 137 Meter hoher Richtfunkturm in Stahlfachwerkbauweise der US-Streitkräfte.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohenstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Bericht der NWZ vom 30.12.16 S.16
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 350–351
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Hohenstadt.
  5. Hohenstadt „wächst“ dank Bahnbaustelle für Tunnel. In: Schwäbische Zeitung. 23. Januar 2014, S. 16.
  6. Sendeturm Hohenstadt. In: Structurae, abgerufen 16. August 2009