H. P. Lovecraft

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H. P. Lovecraft, Fotografie aus dem Jahr 1915

Howard Phillips Lovecraft (* 20. August 1890 in Providence, Rhode Island; † 15. März 1937 ebenda; meist nur H. P. Lovecraft) war ein amerikanischer Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten Autoren phantastischer Horrorliteratur und hat mit dem von ihm erfundenen Cthulhu-Mythos zahlreiche Nachfolger beeinflusst.

Zu Lovecrafts Lebzeiten erschien nur die umfangreiche Erzählung Schatten über Innsmouth als Buch, während die anderen Texte in Pulp-Magazinen wie Weird Tales veröffentlicht wurden. Nach seinem Tod gaben August Derleth und Donald Wandrei mehrere Sammelbände im Verlag Arkham House heraus, die in vielen Taschenbüchern nachgedruckt wurden. Auf diese Weise entwickelte sich Lovecraft in den folgenden Jahren zu einer Kultfigur, wohingegen die Kritik unterschiedlich ausfiel und sich häufig an seinem Stil entzündete.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft im Alter von etwa zehn Jahren

Howard Phillips Lovecraft wurde 1890 in Providence, Rhode Island geboren. Sein Vater, Winfield Scott Lovecraft, war Handelsreisender. Seine Mutter, Sarah Susan Phillips Lovecraft, konnte den Stammbaum ihrer Familie bis ins Jahr 1630 zurückverfolgen, als ihre Vorfahren die Massachusetts Bay erreicht hatten, um dort zu siedeln. Lovecraft war das erste Kind seiner Eltern, die beide bereits über 30 Jahre alt waren, als er auf die Welt kam. Das Geburtshaus in der Angell Street 194 (heute 454) wurde 1961 abgerissen.

Als Lovecraft drei Jahre alt war, erlitt sein Vater einen (angeblichen) Nervenzusammenbruch in einem Hotel in Chicago und wurde ins Butler Hospital in Providence gebracht, wo er bis zu seinem Tod fünf Jahre später blieb. Als Todesursache wurde „generelle Parese“ angegeben. Mit diesem Begriff wurden seinerzeit auch die Symptome einer fortgeschritten Syphiliserkrankung beschrieben, die sogenannte Neurolues. Es wurde daher vermutet, Lovecrafts Vater hätte an Syphilis gelitten.[1]

Lovecraft wurde fortan hauptsächlich von seiner Mutter, seinem Großvater und zwei Tanten aufgezogen und zeigte bereits früh literarische Begabung. Als Kleinkind lernte er Gedichte auswendig und begann im Alter von sechs Jahren, eigene Gedichte zu schreiben. Sein Großvater unterstützte diese Neigung sowie Lovecrafts Interesse am Mysteriösen und Fantastischen, indem er ihm Bücher wie die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht sowie Kinderausgaben von Klassikern wie der Odyssee und der Ilias zu lesen gab. Der Großvater erzählte Lovecraft auch selbsterfundene Horrorgeschichten, teils zum Missfallen der Mutter, die sich um deren möglichen Einfluss auf den Jungen sorgte.

Lovecraft hatte im Schulalter sowohl körperliche als auch psychische Probleme, weshalb er bis zum Alter von acht Jahren nur sporadisch den Unterricht besuchte und dann ein Jahr später aufgrund seines aggressiven und undisziplinierten Verhaltens von der Schule genommen wurde. In dieser Zeit las Lovecraft viel und entwickelte eine große Begeisterung für die Geschichte Neu-Englands, Chemie und Astronomie und schrieb ab 1899 zu diesen Themen handschriftliche Zeitschriften wie The Scientific Gazette und The Rhode Island Journal of Astronomy, die er unter seinen Verwandten und Freunden verteilte.[2] Vier Jahre später, im Alter von 13, wurde Lovecraft wieder eingeschult, auf der Hope Street High School in Providence.

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecrafts Großvater verstarb 1904 und die Familie geriet alsbald in Armut, da die Hinterlassenschaft infolge von Misswirtschaft bald aufgebraucht war. Die Familie musste ihr Haus aufgeben und in eine Pension in derselben Straße ziehen. Lovecraft litt so schwer an den Veränderungen, vor allem daran, sein Geburtshaus verloren zu haben, dass er eine Zeitlang Suizidabsichten hegte. 1908, kurz vor dem Ende seines letzten Schuljahres, erlitt Lovecraft einen Nervenzusammenbruch, sodass er nie einen High-School-Abschluss erwarb. Den Umstand, dass er nie seine Schullaufbahn beenden und auch nie, wie gewünscht, die Brown University besuchen konnte, empfand er selbst noch spät in seinem Leben als schmerzend und beschämend.

1914 wurde Lovecraft Mitglied der United Amateur Press Association (UAPA), einer Vereinigung von amerikanischen Hobbyautoren. Ziel der UAPA war die Förderung des Austausches unter den Autoren, zu diesem Zweck wurden auch Kongresse veranstaltet. Durch einen Leserbrief Lovecrafts im Pulp-Magazin The Argosy, in dem er sich über die fehlende „Würze“ bei den Liebesgeschichten beschwerte, war Edward F. Daas, der Präsident der UAPA, auf den jungen Schriftsteller aufmerksam geworden und hatte ihn eingeladen, dem Verband beizutreten. Lovecraft urteilte zurückblickend, dass dies einer der entscheidenden Schritte in seinem Leben gewesen sei. Er erfuhr im Miteinander mit Gleichgesinnten einen neuen Schwung, der ihn bestärkte. Er schrieb in dieser Zeit die Kurzgeschichten The Tomb und vor allem Dagon, die 1923 als seine erste professionelle Veröffentlichung in Weird Tales gedruckt wurde, einem Fantasy- und Horrormagazin.

Ab dieser Zeit begann er ein Netzwerk brieflicher Korrespondenz aufzubauen, das später kolossale Ausmaße annehmen sollte. Unter seinen Brieffreunden waren junge Autoren wie Forrest J. Ackerman, Henry S. Whitehead, Robert H. Barlow, Donald Wandrei, August Derleth, Fritz Leiber, Robert Bloch (Autor von Psycho) und Robert E. Howard (Autor von Conan der Barbar). Letzterer beging mit 30 Suizid, was Lovecraft tief berührte.

1919 wurde Lovecrafts Mutter, so wie sein Vater zuvor, wegen psychischer Leiden ins Butler Hospital eingewiesen, wo sie nach sehr reger brieflicher Korrespondenz mit ihrem Sohn 1921 verstarb. Dieses Ereignis erschütterte Lovecraft ebenfalls sehr stark.

Eheleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurze Zeit nach dem Tod seiner Mutter lernte Lovecraft auf einer Tagung junger Journalisten die sieben Jahre ältere Sonia Greene kennen. Die beiden heirateten 1924. Lovecrafts Tanten waren dagegen, denn sie hielten diese Ehe für eine Mesalliance: Sonia Greene kam aus der Ukraine, war Jüdin, hatte ein Hutgeschäft und war in einer ersten, turbulenten Ehe mit dem zehn Jahre älteren Samuel Greene verheiratet gewesen, der 1916 offenbar Suizid begangen hatte.

Das Ehepaar zog nach New York. Anfänglicher Enthusiasmus über das Leben in Brooklyn verflog und finanzielle Schwierigkeiten bestimmten den Alltag der Lovecrafts. Sonia verlor ihr Geschäft und litt unter schlechter Gesundheit. Da Lovecraft nicht alleine für beide sorgen konnte, suchte sie sich eine Arbeit in Cleveland und zog fort. Lovecraft musste viele Fehlschläge hinnehmen und war lange Zeit erwerbslos. In dieser Zeit steigerte sich nach Ansicht einiger Biographen sein allgemeiner Menschen- und speziell Fremdenhass, bis zur panischen Angst vor Einwanderern, die ihm in seinen Augen den Zugang zu Arbeitsplätzen versperrten.[3]

Einige Jahre später einigte sich das getrennt lebende Ehepaar auf eine einvernehmliche Scheidung, die jedoch nie rechtswirksam vollzogen wurde.

Letzte Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecrafts Grabstein mit der Inschrift „I AM PROVIDENCE“

Lovecraft kehrte zurück nach Providence und lebte dort wieder mit seinen Tanten. Dieser letzte Abschnitt seines Lebens war der produktivste. Nahezu sämtliche seiner bekannten Erzählungen, wie Der Fall Charles Dexter Ward oder Berge des Wahnsinns stammen aus dieser Zeit. Ein Großteil dieser Erzählungen wurde im Magazin Weird Tales veröffentlicht. Darüber hinaus lektorierte und überarbeitete er Werke anderer Autoren oder betätigte sich im Ausnahmefall als Ghostwriter, etwa für Harry Houdini, für den er Imprisoned with the Pharaos verfasste.

Seine zu Lebzeiten recht bescheidenen literarischen Erfolge waren mitverantwortlich dafür, dass Lovecraft immer mehr verarmte und schließlich gezwungen war, mit seiner Tante in eine günstigere Unterkunft zu ziehen. Er betrachtete sich selbst als eine Art Aristokrat und hielt an einem Ehrenkodex fest, der ihn zeitweilig den Hunger einer niederen Arbeit vorziehen ließ. Sein Ehrgefühl umfasste auch seine literarische Arbeit: Er bemühte sich, künstlerisch anspruchsvolle, wirkungstechnisch ausgefeilte und oft komplex inszenierte Erzählungen zu verfassen, die „ehrliche“ Emotionen darstellen und auch erwecken sollten. Eine Tätigkeit als Lohnschreiber oder Verfasser billiger Groschenromane lehnte er von Herzen ab.

1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tode ein Jahr später litt er an ständigen Schmerzen und Unterernährung. Sein Name ist neben denen seiner Eltern auf dem Familiengrabstein eingemeißelt.

1977 setzten Verehrer seiner Werke Lovecraft einen eigenen Grabstein; außer den Lebensdaten enthält dieser den mehrdeutigen Spruch „I AM PROVIDENCE“, der aus einem seiner Briefe stammt. Öfter tauchen auf dem Grabstein auch Graffiti von Fans auf, allen voran ein Zitat aus The Nameless City: „That is not dead which can eternal lie, and with strange aeons even death may die.“[4] (Etwa: „Das ist nicht tot, was ewig liegen kann, und nach befremdlichen Äonen mag gar der Tod sterben.“ – Freier übersetzt von Charlotte Gräfin von Klinckowstroem: „Das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt.“[5])

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecrafts erzählerisches Werk wird in der Regel dem „Supernatural Horror“, also der übernatürlichen Horrorliteratur zugeordnet. Lovecraft selbst sah sich als Erben einer ehrwürdigen literarischen Tradition:

“The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown. These facts few psychologists will dispute, and their admitted truth must establish for all time the genuineness and dignity of the weirdly horrible tales as a literary form.”

„Die älteste und stärkste Emotion des Menschen ist Furcht, und die älteste und stärkste Form der Furcht ist die Angst vor dem Unbekannten. Diese Tatsachen wird kaum ein Psychologe bestreiten, und sie begründen ein für allemal Echtheit und Rang der übernatürlichen Horrorgeschichte als literarische Form.“

H. P. Lovecraft: Supernatural Horror in Literature, S. 12

Der Titel seines Essays Supernatural Horror in Literature sollte nicht darüber täuschen, dass er zu den Vorläufern des Cosmic Horror nicht nur die Klassiker des englischen Schauerromans, sondern auch Werke der Schwarzen Romantik wie Henry JamesThe Turn of the Screw oder Byrons Childe Harold’s Pilgrimage zählte.[6]

Lovecrafts Schaffen lässt sich grob in drei Kategorien unterteilen: traditionelle Schauergeschichten, Traumweltgeschichten und die Mythosgeschichten. Hinzu kommen viele Gedichte, Essays und unzählige Briefe.

Traditionelle Schauergeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hierzu zählen viele der frühen Kurzgeschichten; sie sind stark inspiriert von den Schriften Edgar Allan Poes, dessen Stil und unheimliche, teils makabre Erzählungen einen großen Einfluss auf den Lovecraft der jüngeren Schaffensperiode hatten. Typische Schauplätze sind Friedhöfe und verlassene, unheimliche Häuser. Die Geschichten sind durch keinen Hintergrund miteinander verbunden; Lovecraft wurde allerdings oft von Albträumen inspiriert, und in einigen dieser Erzählungen lassen sich bereits Motive ausmachen, die später in meisterhaft ausgeführten Erzählungen wiederkehren sollten.

Traumweltgeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist eine Reihe von mystischen und mythischen Kurzgeschichten, die von Lord Dunsany Erzählungen und William Beckfords Schauerroman Vathek inspiriert wurden[7] und eher der Fantasy als der phantastischen Literatur zuzuordnen sind. Fremdartige Landschaften, exotische Städte, verbotene Berge, geheimnisvolle Götter – mit all diesen Phänomenen ist die Traumwelt ausstaffiert, die dieser Reihe von Geschichten als gemeinsamer Hintergrund dient; dazu kommen Ghoule, Ghasts, Dryaden und weitere bizarre Wesen. Auch Katzen, denen Lovecraft ebenso wie Poe zugetan war, sind bevorzugte Bewohner dieser Traumwelt. Es gibt zudem einige mehrfach wiederkehrende Charaktere wie einen gewissen Kuranes – im Traum ein König, im wachenden Leben ein Nichts – oder etwa den berüchtigten Traumreisenden Randolph Carter, quasi ein Alter Ego des Autors.

Mythosgeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist der lose zusammenhängende Kreis von Kurzgeschichten und Erzählungen, auf denen Lovecrafts heutiger Ruhm und Status als Kult-Autor zum größten Teil beruht; mit ihnen fand der Autor zu „seinem“ großen Thema. Sie mögen beeinflusst sein von Arthur Machen, mit seinen sorgfältig konstruierten Geschichten vom Überleben eines uralten Übels und der verborgenen Mystik, die hinter der Realität steht.

Die Geschichten bilden die Basis für den Cthulhu-Mythos, der von anderen Autoren erweitert wurde. Lovecraft selbst sprach vom Arkham Cycle, da in vielen seiner Geschichten die fiktive neuenglische Stadt Arkham vorkommt; andere Namen für den Kreis lauten Yog-Sothoth-Zyklos oder Cthulhu-Zyklus, nach der prominentesten Schöpfung Lovecrafts, die im ersten wirklichen Vertreter des Zirkels mit The Call of Cthulhu 1926 ihr Debüt hatte.

Gedichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein weniger bekannter Teil von Lovecrafts Schaffen sind seine lyrischen Arbeiten, obwohl er sich bis zum Alter von etwa 25 Jahren in erster Linie als Dichter und erst in zweiter Linie als Prosaautor sah.[8] Seine Liebe zur Vergangenheit und seine intensive Beschäftigung mit der Literatur verflossener Jahrhunderte schlug sich beispielsweise in langen Lehrgedichten im Stil des 18. Jahrhunderts nieder, die heute kaum mehr nachvollziehbar sind. Neben solchen Nachbildungen altertümlicher Formen gibt es auch Gedichte, die den Hintergrund seiner Mythoserzählungen aufgreifen. Hierzu zählt vor allem der Sonettenzyklus Fungi from Yuggoth (deutscher Titel: Saat von den Sternen).

Essays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecrafts essayistische Arbeiten teilen sich in drei Hauptbereiche:

  • Wissenschaft und Philosophie
  • Amateurjournalismus
  • Literaturtheorie und -kritik

Hinzu kommt Vermischtes und Verstreutes, so zum Beispiel einige Berichte über Reisen vor allem an der Ostküste (Sleepy Hollow To-day, Account of a Visit to Charleston, S.C., etc.), sowie einige autobiographische Notizen (z. B. The Brief Autobiography of an Inconsequential Scribbler und Some Notes on a Nonentity).

Wissenschaft und Philosophie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft begann bereits in sehr jungen Jahren damit, populärwissenschaftliche Arbeiten zu verfassen, praktisch gleichzeitig damit, dass er die betreffenden Bereiche der Wissenschaft – hier vor allem Chemie und Astronomie – für sich entdeckte. So verfasste er um 1899 mehrere Abhandlungen über Chemie und gab noch als Teenager mehrere Zeitschriften heraus, deren Beiträge sämtlich von ihm verfasst wurden, darunter:

  • The Scientific Gazette (32 Ausgaben, 1899–1909)
  • The Rhode Island Journal of Astronomy (69 Ausgaben, 1903–1909)
  • Astronomy/The Monthly Almanack (9 Ausgaben, 1903–1904)

Aufgrund der Jugend des Autors und der seitherigen Entwicklung der Wissenschaft sind diese populärwissenschaftlichen Beiträge heute nur noch von antiquarischem bzw. philologischem Interesse.

Amateurjournalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bedeutung, die Lovecrafts Beteiligung an der Bewegung des Amateurjournalismus ab 1914 für ihn als Person und als Schriftsteller hatte, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er selbst bemerkte vor allem den positiven Einfluss, den die so entstandenen Kontakte auf seinen Stil hatten, der so von Archaismen und verstaubten Umständlichkeiten gereinigt wurde.[9] Lovecraft engagierte sich intensiv – auch als Funktionär – in den konkurrierenden amateurjournalistischen Verbänden, und daher rührt es, dass er nicht nur belletristische und allgemein diskursive Arbeiten in Amateurzeitschriften veröffentlichte, sondern auch den Amateurjournalismus zum Thema machte und sowohl programmatische als auch historische Beiträge über Amateurjournalismus verfasste. Sie reflektieren seine zunehmende Einbindung in die Bewegung und haben durch seine exponierte Position in dieser Bedeutung für die Geschichte des Amateurjournalismus.

Literaturtheorie und -kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft verfasste auch eine Reihe literaturgeschichtlicher und -theoretischer Arbeiten. Seine frühen Arbeiten in diesem Bereich zeigen seine Neigung zu antiquierten Formen und Normen und sind heute nur noch von geringem Interesse. Ganz anders seine Beiträge zur Theorie der phantastischen Literatur, an erster Stelle Supernatural Horror in Literature (1927) und danach auch seine Notes on Writing Weird Fiction. Vor allem Supernatural Horror in Literature hat Bedeutung als programmatische Schrift sowohl für Lovecraft selbst als auch für seine Schüler und Nachahmer und hier definiert er den Cosmic bzw. Supernatural Horror gegenüber anderen Formen der Weird Fiction. Neben diesen Bereichen gibt es dann auch noch eine Gruppe von Arbeiten mit Beiträgen zu Fragen der Verslehre und Metrik.

Briefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Lovecraft durch seine Erzählungen bekannt wurde, bestand der überwiegende Teil seiner schreibenden Tätigkeit im Verfassen von umfangreichen Briefen, in denen er sich zu allen möglichen Themen äußert, wie der fantastischen Literatur, Kritiken, Politik und Geschichte. S. T. Joshi schätzt, dass Lovecraft zwischen 1912 und seinem Todesjahr 1937 etwa 87.500 Briefe verfasst haben muss. Ein bekannt gewordener Brief an Woodburn Harris umfasste 70 Seiten.

Dabei war Lovecraft in jungen Jahren kein sehr eifriger Briefeschreiber. 1931 bemerkte er: „In meiner Jugend schrieb ich kaum einen Brief. Jemandem schriftlich für ein Geschenk zu danken, war für mich eine derartige Qual, als müsste ich einen 250-seitigen Hirtenbrief oder eine 20-seitige Abhandlung über die Saturnringe schreiben.“ Sein Interesse am Schreiben von Briefen wurde durch die Korrespondenz mit seinem Cousin Phillips Gamwell geweckt. Sein späterer umfangreicher Schriftverkehr war die Folge seines Engagements für den Amateurjournalismus.

Lovecraft bekannte, dass sein brieflicher Austausch mit zahlreichen unterschiedlichen Menschen mit am meisten dazu beitrug, seine Weltanschauung zu formen und seinen Horizont zu erweitern: „Ich sah mich dutzenden von unterschiedlichen Gesichtspunkten gegenüber, die mir ansonsten nie in den Sinn gekommen wären. Mein Verständnis und meine Sympathien wuchsen und viele meiner sozialen, politischen und wirtschaftlichen Ansichten änderten sich als Folge meines wachsenden Wissens.“

Teile von Lovecrafts Briefverkehr wurden von mehreren Verlagen veröffentlicht. So brachte Arkham House eine Auswahl seiner Briefe als fünfbändige Ausgabe unter dem Titel Selected Letters heraus.

Methodik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkten Einblick in seine konzeptionelle Arbeitsweise gibt Lovecraft in den Essays Anmerkungen zum Schreiben unheimlicher Erzählungen und Einige Anmerkungen zu interplanetarischen Erzählungen sowie in seinem Anmerkungs- und Notizbuch.[10] Er vertrat Poes Theorie der kurzen Erzählung[11], wonach jede Geschichte erst dann ihren maximalen Effekt entfaltet, wenn sie in einer einzigen Sitzung komplett durchlesbar ist. Daher schrieb Lovecraft – wie Poe – keine längeren Romane.

Cosmicism und cosmic horror[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Cosmicism ist eine literarische Philosophie, die von H. P. Lovecraft begründet und oft von ihm als Bezeichnung für seine weird fiction verwendet wurde. Davon ausgehend, dass die moderne, in seinen Augen von der Wissenschaft durchwirkte und deterministisch bestimmte Weltsicht keine Wunder mehr bieten kann, versetzte Lovecraft die Quelle des Schreckens vorzugsweise in die Vergangenheit oder in die Tiefen des Weltalls. Aus diesen zwei bodenlosen Abgründen der Zeit und des Raumes erheben sich kosmische Kräfte und dringen in das alltägliche Leben der im Vergleich mit ihnen völlig unbedeutenden Menschen ein, in der Regel in der vertrauten und beschaulichen Umgebung, in der der Autor aufwuchs. Die Vergangenheit der Erde birgt mehrere den Menschen weit überlegene Rassen, von denen zum Teil in entlegenen Gebieten noch Spuren und Relikte künden; aus dem All und aus anderen, „äußeren“ Dimensionen drohen Furcht einflößende kosmische Gottheiten, deren alleiniger Anblick schon genügt, sterbliche Menschen dem Wahnsinn anheimfallen zu lassen.

Diese Erzählungen sind präzise konstruiert und laufen in der Regel nach einem ähnlichen Schema ab. Als Bekenntnis, Brief oder Tagebuch angelegt, schildern sie mit vielen Vordeutungen das kafkaeske Einbrechen des übermächtigen Fremden in das Leben gewöhnlicher Menschen, oftmals ausgelöst durch Nachforschungen oder Expeditionen, die es besser nie gegeben hätte. Dabei sind die menschlichen Charaktere dem Übernatürlichen fast durchweg schutzlos ausgesetzt und verfallen häufig dem Wahnsinn, wenn sie schließlich die Augen gegenüber der Wahrheit nicht mehr verschließen können.

In seinen gelungensten Texten, zu denen Die Ratten im Gemäuer, Die Musik des Erich Zann, Cthulhus Ruf oder Schatten über Innsmouth gerechnet werden, versetzt Lovecraft den Leser gewaltsam in eine bedrohliche Sphäre. Die Spannung entsteht, indem der neugierige Erzähler (und so auch der sich mit ihm identifizierende Leser) immer tiefer in die Welt des Bösen eindringt, dem er sich schließlich gleichsam lustvoll hingibt. In der „Vereinigung“ mit dem Grauenvollen, das anfangs noch als widerlich geschildert wird, ist nach Ansicht Rein A. Zondergelds die erotische Komponente Lovecrafts spürbar, der ein gehemmter Eremit gewesen sei.[12]

Motivation und Inspiration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft zog die Ausstrahlung seiner Erzählungen aus Themen und Ängsten, die ihn tief bewegten: die moderne Weltsicht, die den Menschen aus dem Zentrum der Schöpfung reißt und zu einem Staubkorn im All reduziert; die Liebe zur Vergangenheit mit ihren zugedeckten Geheimnissen; die Angst vor Inzucht, Degeneration, Dekadenz, Regression, kulturellem Zerfall, historischem Verfall und nicht zuletzt seine rassistische Furcht vor „rassischer Verunreinigung“. Eine ganz spezifische Abscheu vor Meeresgetier hat in zahlreichen Geschichten tiefe Spuren hinterlassen.

Rassistische Gedanken lassen sich bereits in dem frühen Essay The Crime of the Century erkennen, in dem Lovecraft den Ersten Weltkrieg aus einer eigenwilligen Perspektive beklagte. So schrieb er der „teutonischen Rasse“ eine führende Rolle in der Welt zu, bezeichnete die Germanen als „Gipfel der Evolution“ und bedauerte den sinnlosen „Selbstmord“ der Briten und Deutschen, die beide doch eine führende Rolle in der Welt übernehmen sollten.[13] Lovecraft verwendete hier bereits den von Thomas Henry Huxley geprägten Begriff „Xanthochroi“, der sich aus heute überholter Sichtweise auf hellhäutige Nordeuropäer bezog.

Seine Erzählungen spielen dabei in der Regel in seiner Heimat, dem Neu-England des 20. Jahrhunderts, doch sind auch Ausflüge in entlegene Regionen (Antarktis, Australien, Afrika, Arabien, Europa, Südamerika) und die lokale Vergangenheit darunter. Gerade in der Kombination des alltäglich Vertrauten mit dem unsagbaren Schrecken aus weiter Vergangenheit, ferner Zukunft oder kosmischen Tiefen liegt einer der besonderen Reize seiner Texte.

Zu den Autoren mit dem größten Einfluss auf Lovecraft zählen Edgar Allan Poe, mit dem er sich stilistisch, konzeptionell und inhaltlich seelenverwandt fühlte, Lord Dunsany, über den er ein huldigendes Essay verfasste, aber auch antike Klassiker wie Herodot, Plutarch und Epikur, die er unter anderem in jenem Essay erwähnt, sowie Arthur Machen, Lord Byron, Charles Baudelaire und William Butler Yeats, deren Namen er ebenfalls in mehreren Geschichten einbaute. In Lovecrafts früher Erzählung Die Dichtkunst und die Götter werden vor allem Dante, Shakespeare, Goethe, John Keats, John Milton, Platon und Homer als „göttlich“, ja als „Traumgestalten der Götter“ aufgeführt. Des Weiteren inspirierten Lovecraft bildende Künstler wie Jack Butler Yeats, Harry Clarke, Aubrey Beardsley, Johann Heinrich Füssli, Gustave Doré und Francisco de Goya. Letztere drei nennt er in Pickmans Modell explizit beim Namen.

Lovecraft ließ sich bisweilen auch von zeitgenössischen Autoren anregen, indem er bestimmte Namen und Wesenheiten in sein eigenes Werk übernahm. Von Clark Ashton Smith, dessen Lyrik und Prosa er enthusiastisch lobte und mit dem er eine rege Brieffreundschaft pflegte, lieh er sich den Namen „Tsathoggua“ für seine Erzählung Der Flüsterer im Dunkeln, während Smith Elemente des Cthulhu-Mythos einsetzte und mit dem „Book of Eibon“ auf das Necronomicon Lovecrafts reagierte.[14]

Intertextuell Wiederkehrendes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indem Lovecraft werksübergreifend wiederkehrende Versatzstücke verwendete, erreichte er eine höchst eigene Gesamtwirkung. Dazu zählen fiktive Orte wie das Plateau von Leng ebenso wie zahlreiche fiktive Bücher voll von verbotenem Wissen. Das bekannteste dieser Werke ist das Necronomicon, eine Schrift, die vorgeblich von dem verrückten Araber Abdul Alhazred verfasst wurde. Bis heute regt dieses Buch die Fantasie von Lovecrafts Lesern an, und die Spekulationen, es gebe dieses Buch wirklich oder habe es einmal gegeben, reißen nicht ab und füllen ihrerseits ganze Bücher. Lovecrafts Biograph Lyon Sprague de Camp berichtet, der Name Alhazred sei von Lovecraft schon als Kind während seiner Tausendundeine-Nacht-Phase verwendet worden und spiele scherzhaft auf eine befreundete Familie an.[15] Lovecraft selbst schrieb, er habe sich so genannt, wenn er Araber spielte.[16] Als Jugendlicher schrieb Lovecraft regelmäßig eine astronomische Kolumne für eine Lokalzeitung und erwähnte hier häufiger das antike Lehrgedicht Astronomicon des Marcus Manilius. In Anlehnung an diesen Titel könnte der Titel Necronomicon entstanden sein. Lovecraft verwendete in seinen Geschichten häufig Namen aus seiner direkten Umgebung oder wandelte diese leicht ab. Ein anderes fiktives Buch, das von Lovecraft des Öfteren erwähnt wird, ist von Junzts Unaussprechliche Kulte.

Vor allem jedoch durch die Schaffung wiederkehrender kosmischer Quasi-Gottheiten entsteht eine Intertextualität, die eine beklemmende Kohärenz erzeugt. August Derleth bemühte sich später, diese Wesen – mit Namen wie Cthulhu, Yog-Sothoth, Tsathoggua, Azathoth und Nyarlathotep – in ein manichäisches Raster zu zwängen und ein komplettes Pantheon aus ihnen zu bilden; darunter hat sein Ansehen bei vielen heutigen Anhängern schwer gelitten.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft bezeichnete sich selbst als einen „Menschen des 18. Jahrhunderts“, da diese Epoche ihm mit ihren Ansichten, noblen Gesten und Umgangsformen als die beste erschien. Das 20. Jahrhundert hingegen erschien ihm als eine Zeit der Barbarei. Seine Briefe datierte er in der Regel 200 Jahre zurück, in die Kolonialzeit vor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Diese Vorliebe für das Altertümliche findet sich in seinem Schreibstil und seiner Wortwahl wieder, die gewollt antiquiert erscheinen. Als selbsterklärter Anglophiler bediente er sich auch häufiger älterer englischer Ausdrücke und Bezeichnungen anstelle der amerikanisierten. Der Kurz-Roman Der Fall des Charles Dexter Ward, dessen Titelfigur sich geradezu wahnhaft in altertümliche Denk- und Sprechweisen hineinsteigert, kann als Lovecrafts selbstironische Reflexion der eigenen Person betrachtet werden.

Kritiker bemängeln Lovecrafts übermäßigen Gebrauch von Adjektiven und seinen oft archaischen Stil,[17] während wohlmeinende Rezensenten darauf hinwiesen, seine Sprache sei präzise und auf Wirkung berechnet. Lieblingswörter wie „blasphemisch“, „zyklopisch“ und „abscheulich“ stets wiederholend und sich zum bombastischen Finale steigernd, verbinden diese Stilelemente, zusammen mit dem oft abgefeimt konstruierten Handlungsgerüst, den ritualistisch wiederholten Versatzstücken, geheimnisvollen Andeutungen und der offensichtlichen Sorgfalt und Liebe zu seinem Thema zu einem Ganzen, das bis heute viele Leser in den Bann zieht.

Für Rein A. Zondergeld etwa schwelgt der von einer Adjektiv-Sucht gekennzeichnete Stil in „obsoleten Ausdrücken und Archaismen“ und kann nur selten überzeugen. Häufig lasse diese Sprache das Grauen ins Lächerliche umschlagen.[18]

Jörg Drews hingegen hält trotz der bisweilen fragwürdigen Konstruktion vieler Geschichten den Stil für sehr unterhaltsam: Wenn in der Kurzgeschichte Pickmans Modell „hündische Wesen […] mit der Beschaffenheit von zähem Schleim und grauem, warm zerfließenden Gummi“[19] in die irdische Realität eindringen, bleibe „kein Auge trocken.“[20] An Figuren und Bildern wie „namenlos seelenzermürbender Leichengestank“, „nebelzerkauten Friedhöfen“ mit „verfluchte[n] unheilige[n] Gesichter[n]“, die „mit der Schmierigkeit des tiefsten Höllensumpfes“ blicken würden, habe man seine Freude.[21]

Fritz Leiber wiederum spricht von „wissenschaftlich-realistischen“ Elementen und späteren Veränderungen seines Stils. In seinem Frühwerk habe Lovecraft sich einer wohltönenden lyrischen Prosa bedient und Adjektive „nahezu byzantinisch“ verwendet. Obwohl er im Laufe der Zeit zu einer neutraleren Darstellungsweise überging, vermochte er die Neigung, das Geschehen auf diese Weise plastisch auszumalen, nie völlig zu überwinden.[22]

In diesem Zusammenhang unterscheidet Leiber drei Techniken („Kunstgriffe“) Lovecrafts: Die Bestätigung, ein Begriff, den er Henry Kuttner verdanke, die (Schluss-)Klimax und die damit verbundene orchestrierte Prosa. Weil der Leser den verborgenen Grund der bedrohlichen Mysterien ahnt, die sich später offenbaren, kommt es nicht zu einer Überraschung, sondern der lange erwarteten und endgültigen Überzeugung. In Erzählungen wie Die lauernde Furcht oder der berühmten Kurzgeschichte Der Außenseiter verwendet Lovecraft zwar das Modell der überraschenden Enthüllung, ging später aber zunehmend dazu über, den eindringlicheren Typus der Bestätigung zu verwenden.[23]

Damit ist die Schlussklimax verbunden, indem der erwartete Höhepunkt mit dem letzten Satz zusammenfällt. So verdichtet sich das Grauen am Ende in Sätzen wie „Aber bei Gott, Eliot, es war eine Blitzlichtaufnahme nach dem Leben“ in Pickmans Modell oder „Es war sein Zwillingsbruder – aber dem Vater ähnlicher als er“ aus dem Grauen von Dunwich.[24]

Mit seiner orchestrierten Prosa schließlich verstärkt Lovecraft den Schlusseffekt, indem er Sätze und manchmal ganze Absätze wiederholt und ihnen „kräftige“ Adverbien, Adjektive und Redewendungen hinzufügt, vergleichbar mit dem dichter und lauter werdenden Orchestereinsatz in einer Sinfonie.[25]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele spätere Schöpfer von Horrorliteratur oder -filmen und Künstler wurden von Lovecraft beeinflusst, darunter Clive Barker und H. R. Giger. Autoren wie Clark Ashton Smith, August Derleth, Neil Gaiman, Alan Moore, Ljubko Deresch, Wolfgang Hohlbein, Stephen King und Brian Lumley verfassten Geschichten, die in Lovecrafts „Universum“ angesiedelt sind. Lovecrafts Erzählungen von außerirdischen Wesen, die vor dem Menschen die Erde beherrschten und wiederzukehren drohen, könnten auch einige Autoren der pseudowissenschaftlichen Prä-Astronautik-Theorie (etwa Erich van Däniken) beeinflusst haben. Hier wurden die von Lovecraft als absolut menschenfeindlich konzipierten Kreaturen jedoch zu 'göttlichen Entwicklungshelfern' umfunktioniert.[26] Die Hörbuchbearbeitung von Der Cthulhu Mythos wurde 2002 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.[27] 2014 wurde in Flensburg die Deutsche Lovecraft Gesellschaft gegründet,[28] die u. a. Rollenspiel-Conventions ausrichtet und Projekte fördert, die sich mit der Welt von H. P. Lovecraft befassen.[29]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als literarische Nachfahren Lovecrafts können Clark Ashton Smith, Robert Bloch und Frank Belknap Long angesehen werden. Auch Autoren wie H. C. Artmann (der auch einige Geschichten ins Deutsche übersetzt hat), Jorge Luis Borges, Michel Houellebecq und Colin Wilson sowie die US-Comic-Künstler Richard Corben und Mike Mignola wurden von seinem Werk beeinflusst.

In Deutschland hat Arno Schmidt Lovecrafts Geschichten in Julia, oder die Gemälde verwendet. Er sah zwischen Lovecraft und sich eine Art Verwandtschaft. Michael Marrak schuf 2002 mit Imagon eine aktualisierte, recht freie Analogie zu Berge des Wahnsinns, die im Grönland der Gegenwart spielt und 2003 mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet wurde.[30] Der Künstler Reinhard Kleist hat einige von Lovecrafts Geschichten als Comic umgesetzt. Arthur C. Clarke veröffentlichte 1973 eine Parodie auf Berge des Wahnsinns mit dem Titel At the Mountains of Murkiness (etwa: Berge der Düsterkeit)[31] und Neil Gaiman schrieb die Kurzgeschichte I Cthulhu (dt. Ich, Cthulhu).[32]

Die erstmals 2010 erschienene Graphic Novel Neonomicon von Alan Moore und Jacen Burrows enthält zahlreiche Anspielungen auf Lovecraft und sein Werk. Der Plot geht von der Annahme aus, dass es bei den „blasphemischen Ritualen“, die in mehreren seiner Geschichten erwähnt werden, um Sex mit nichtmenschlichen Monstern geht, der im Comic explizit ausgemalt wird.[33]

Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das sich direkt auf Lovecrafts Welt beziehende amerikanische Pen-and-Paper-Rollenspiel Call of Cthulhu des US-Verlags Chaosium gilt als eines der einflussreichsten Rollenspiele überhaupt, weil es mit den „übermenschlichen“ Fähigkeiten der klassischen Fantasyrollenspiele brach und stattdessen normale Menschen in den Mittelpunkt stellte, die den Ungeheuern des Cthulhu-Mythos fast immer hoffnungslos unterlegen sind. Call of Cthulhu war auch Pate für verschiedene Brett- und Kartenspiele, die bis heute sehr populär sind, so zum Beispiel das Sammelkartenspiel Call of Cthulhu und die kooperativen Brettspiele Arkham Horror und Eldritch Horror. Auch im Bereich der Computerspiele sind mehrere Lovecraft-Umsetzungen zu nennen, zum Beispiel die Spiele Shadow of the Comet, Prisoner of Ice und The Secret World. 2005 erschien Dark Corners of the Earth, das auf Lovecrafts Erzählung Schatten über Innsmouth basiert. 2007 veröffentlichten österreichische Hobby-Entwickler das Spiel Robert D. Anderson & Das Erbe Cthulhus. Für PC und mobile Geräte mit Android und iOS ist das Strategiespiel Call of Cthulhu: The Wasted Land (2011) erhältlich.

Mehrere Bossgegner in World of Warcraft sind von Lovecrafts Chthulhu- Mythos inspiriert, allen voran die Alten Götter.[34]

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Werke Lovecrafts wurden oft verfilmt. Manche Filme halten sich eng an die Vorlage, meist werden jedoch nur einige Themen oder Figuren aufgegriffen. Die größte Zahl dieser Filme sind als B-Movies oder Genrefilme für Freunde des Horrorfilms einzuordnen. Ähnlich wie Versuche seiner literarischen Epigonen arbeiten sie sich oft am Vorbild ab und verfehlen doch das Ziel weit.

Als gelungenere Adaption gilt Roger Cormans Die Folterkammer des Hexenjägers, trotz des originalen Poe-Titels The Haunted Palace eine Verfilmung von Lovecrafts Der Fall Charles Dexter Ward. Als drei der besseren neueren Verfilmungen gelten Re-Animator von 1985, Hemoglobin von 1997 und Dagon von 2001. Eine werkgerechte Verfilmung der Erzählung The Call of Cthulhu wurde im Jahr 2005 von der H.P. Lovecraft Historical Society (HPLHS) herausgebracht. Dabei handelt es sich um einen Schwarzweiß-Stummfilm im Stil der 1920er-Jahre (die Originalstory stammt aus dem Jahr 1926).[35] Vorbild für die Darsteller und die zur Anwendung kommende Tricktechnik ist der expressionistische deutsche Film. 2010/11 wurde Die Farbe aus dem All (Filmtitel: Die Farbe) als eine deutsche Independent-Verfilmung aus Eigenmitteln umgesetzt.[36] 2011 folgte die Verfilmung von The Whisperer in Darkness, erneut durch die HPLHS.[37] Seit Jahren plant der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro eine Verfilmung von At the Mountains of Madness. Aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten liegt das Projekt auf Eis.[38]

Das Internationale Filmfest Braunschweig zeigte 2015 in einem Themenschwerpunkt drei Langfilme und 14 Kurzfilme, die an Erzählungen von Lovecraft angelehnt sind, u. a. Shadow of the Unnamable (Sascha Renninger, DE 2011) mit Robert Lyons.[39]

Liste von Verfilmungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Originaltitel Regisseur Vorlage (deutscher Titel) Anmerkungen
1963 Die Folterkammer des Hexenjägers
The Haunted Palace Roger Corman Der Fall Charles Dexter Ward Wahrscheinlich die erste Lovecraft-Verfilmung überhaupt. Offiziell als Teil von Roger Cormans Poe-Zyklus vermarktet (der Originaltitel ist einem Gedicht von Poe entlehnt).
1965 Das Grauen auf Schloß Witley
Die, Monster, Die Daniel Haller frei nach Motiven aus Die Farbe aus dem All Der erste Film als Regisseur von Daniel Haller, der zuvor nur als Filmarchitekt gearbeitet hatte, unter anderem auch für Cormans Die Folterkammer des Hexenjägers
1968 Die Hexe des Grafen Dracula
Curse of the Crimson Altar Vernon Sewell frei nach Motiven aus Träume im Hexenhaus
1970 Voodoo Child
The Dunwich Horror Daniel Haller frei nach Motiven aus Das Grauen von Dunwich
1981 Tanz der Teufel
The Evil Dead Sam Raimi Keine direkte Lovecraft-Verfilmung, aber das Necronomicon hat eine zentrale Funktion in der Handlung.
1985 Der Re-Animator
Re-Animator Stuart Gordon Herbert West – der Wiedererwecker Erster Lovecraft-Film von Stuart Gordon. Zog mehrere Fortsetzungen nach sich, beginnend mit Bride of Re-Animator, die außer der Titelfigur mit Lovecraft nicht mehr viel zu tun haben.
1986 From Beyond – Aliens des Grauens
From Beyond Stuart Gordon Vom Jenseits
1988 White Monster
The Unnamable Jean-Paul Ouellette Das Unnennbare
1991 Evil Dead – Die Saat des Bösen
The Resurrected Dan O’Bannon Der Fall Charles Dexter Ward
1992 Der Dämon erwacht
The Unnamable II: The Statement of Randolph Carter Jean-Paul Ouellette Die Aussage des Randolph Carter Sequel zu White Monster
1993 H. P. Lovecrafts Necronomicon
Episodenfilm
Necronomicon Brian Yuzna, Christophe Gans, Shûsuke Kaneko frei nach Die Ratten im Gemäuer, Kühle Luft und Der Flüsterer im Dunkeln In der Rahmenhandlung spielt H. P. Lovecraft selbst die Hauptrolle. Regisseur Yuzna war zuvor auch als Produzent und Drehbuchautor bei einigen von Stuart Gordons Lovecraft-Filmen tätig gewesen.
1994 Shocking Fear
Lurking Fear C. Courtney Joyner frei nach Die lauernde Furcht
1994 Die Mächte des Wahnsinns
In the Mouth of Madness John Carpenter frei nach Motiven von H. P. Lovecraft Keine offizielle Lovecraft-Verfilmung, aber voller Anspielungen auf seine Werke. So sind die Ausschnitte aus den Erzählungen von Sutter Cane eigentlich Lovecraft-Zitate. Der Originaltitel ist eine Paraphrase auf Shadow over Innsmouth und Mountains of Madness
1995 Castle Freak
Castle Freak Stuart Gordon sehr frei nach Der Außenseiter
1997 Hemoglobin
Bleeders Peter Svatek Die lauernde Furcht Drehbuch: Dan O’Bannon, der 1991 als Regisseur Evil Dead gedreht hatte
1998 (Kein deutscher Titel)
TV-Film
Out of Mind: The Stories of H. P. Lovecraft Raymond Saint-Jean nach Motiven mehrerer Erzählungen, unter Verwendung von Ausschnitten aus Briefen Lovecrafts H. P. Lovecraft selbst ist eine der Hauptfiguren in diesem Film, der in mehreren sich durchdringenden Zeit- und Traumebenen spielt. Im Zentrum stehen u. a. das Necronomicon und die Figur des Randolph Carter
2001 Dagon
Dagon Stuart Gordon nach Motiven aus Schatten über Innsmouth und Dagon
2004 Marebito
Marebito Takashi Shimizu unter Verwendung einiger Motive aus Berge des Wahnsinns
2005 The Call of Cthulhu
The Call of Cthulhu Andrew Leman Cthulhus Ruf Stummfilm in Schwarzweiß, im Stil der 20er Jahre. Erster Film der H. P. Lovecraft Historical Society (HPLHS)
2005 Dreams in the Witch-House
TV-Episode
Dreams in the Witch-House Stuart Gordon Träume im Hexenhaus Episode 2 in Staffel 1 der Horror-Serie Masters of Horror
2008 H. P. Lovecrafts Saat des Bösen
Color from the Dark Ivan Zuccon Die Farbe aus dem All
2010 (Kein deutscher Titel)
Film in zwei Teilen
La herencia Valdemar /

La herencia Valdemar II – La sombra prohibida

José Luis Alemán frei nach Motiven aus verschiedenen Erzählungen Lovecrafts Unter anderem werden Pickmans Modell und Cthulhus Ruf zitiert. Cthulhu selber hat am Ende des zweiten Teils einen Auftritt. Auch der Autor Lovecraft tritt in Erscheinung.
2010 Die Farbe
Die Farbe Huan Vu Die Farbe aus dem All
2011 The Whisperer in Darkness
The Whisperer in Darkness Sean Branney Der Flüsterer im Dunkeln Zweiter Film der H. P. Lovecraft Historical Society (HPLHS), diesmal mit Ton, aber wieder in Schwarzweiß, im Stil von Horrorfilmen der 30er Jahre

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft und sein Werk werden in der Pop- und Rockmusik rezipiert. 1967 gründete sich zum Beispiel eine Psychedelic-Rockband unter dem Namen H. P. Lovecraft. Die Mitglieder verarbeiteten in verschiedenen Musikstücken einige Geschichten und Elemente aus Lovecrafts literarischem Werk.

Auch im Metal-Bereich wird Lovecraft stark rezipiert, siehe etwa The Call of Ktulu (1984), The Thing That Should Not Be (1986) und All Nightmare Long (2008) von Metallica oder das Konzeptalbum der deutschen Band Payne’s Gray Kadath Decoded (1995). Im Gothic Rock finden sich Anleihen aus Lovecrafts Werken unter anderem bei Bands wie Fields of the Nephilim, Garden of Delight und Whispers in the Shadow.

Auch in der zeitgenössischen E-Musik bietet Lovecrafts Werk Anregung. Die Komponistin Olga Neuwirth komponierte etwa das Orchesterstück Cthulhu-Ludium – Vor der Dunkelheit (1991) für Orchester, Moritz Eggert vertonte Lovecrafts Geschichte The Outsider (Der Außenseiter) als Melodram (Der Andere). John Zorns Band Electric Masada veröffentlichte 2005 das Album At the Mountains of Madness.

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft hinterließ aufgrund seines relativ frühen Todes ein eher schmales belletristisches Werk, das zudem in unzähligen Zeitschriften verstreut war, sowie eine sehr umfangreiche Korrespondenz. Weniger bekannt sind seine Essays, Teile seiner Rezensionen, seine Theaterstücke und Gedichte. Dank seiner Freunde und Kollegen Robert H. Barlow, August Derleth und Donald Wandrei, die seine Werke sammelten, im eigens dafür gegründeten Verlag Arkham House veröffentlichten und somit vor dem Vergessen bewahrten, gilt Lovecraft heute als einer der großen Meister der Horrorliteratur.

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel Übersetzung geschrieben erschienen Erstdruck Kollaboration / Bemerkung
The Noble Eavesdropper 1897? verloren
The Little Glass Bottle Die kleine Glasflasche 1897 1959 The Shuttered Room and Other Pieces, Arkham House
The Secret Cave or John Lees Adventure Die geheime Höhle 1898 1959 The Shuttered Room and Other Pieces, Arkham House
The Mystery of the Grave-Yard Das Rätsel des Friedhofs 1898 1959 The Shuttered Room and Other Pieces, Arkham House
The Haunted House 1898/1902 verloren
The Secret of the Grave 1898/1902 verloren
John, the Detective 1898/1902 verloren
The Mysterious Ship Das geheimnisvolle Schiff 1902 1959 The Shuttered Room and Other Pieces, Arkham House
The Beast in the Cave Das Tier in der Höhle 1905 1918, Juni The Vagrant, No. 7
The Picture 1907 verloren
The Alchemist Der Alchemist 1908 1916, November The United Amateur, 16, No. 4
The Tomb Das Grab 1917 1922, März The Vagrant, No. 14
Dagon Dagon 1917 1919, November The Vagrant, No. 11
A Reminiscence of Dr. Samuel Johnson Eine Erinnerung an Dr. Samuel Johnson 1917 1917, November The United Amateur, 17, No. 2
Sweet Ermengarde Die holde Ermengarde 1917 1943 Beyond the Wall of Sleep, Arkham House
Polaris Polaris 1918 1920, Dezember The Philosopher, 1, No. 1
The Mystery of Murdon Grange 1918 verloren
The Green Meadow Die grüne Wiese 1918/19 [1927, Frühjahr] The Vagrant mit Winifred V. Jackson
Beyond the Wall of Sleep Jenseits der Mauer des Schlafes 1919 1919, Oktober Pine Cones, 1, No. 6
Memory Erinnerung 1919 1919, Juni The United Co-operative, 1, No. 2 Prosagedicht
Old Bugs Old Bugs 1919 1959 The Shuttered Room and Other Pieces, Arkham House
The Transition of Juan Romero Das Verschwinden des Juan Romero 1919 1944 Marginalia
The White Ship Das weiße Schiff 1919 1919, November The United Amateur, 19, No. 2
The Doom That Came to Sarnath Das Verderben, das über Sarnath kam 1919 1920, Juni The Scot, No. 44
The Statement of Randolph Carter Die Aussage des Randolph Carter 1919 1920, Mai The Vagrant, No. 13
The Terrible Old Man Der schreckliche alte Mann 1920 1921, Juli The Tryout, 7, No. 4
The Tree Der Baum 1920 1921, Oktober The Tryout, 7, No. 7
The Cats of Ulthar Die Katzen von Ulthar 1920 1920, November The Tryout, 6, No. 11
The Temple Der Tempel 1920 1925, September Weird Tales, 6, No. 3
Facts concerning the Late Arthur Jermyn and His Family Arthur Jermyn 1920 1921, März The Wolverine, No. 9
The Street Die Straße 1920? 1920, Dezember The Wolverine, No. 8
Life and Death 1920? verloren
Poetry and the Gods Die Dichtkunst und die Götter 1920 1920, September The United Amateur, 20, No. 1 mit Anna Helen Crofts
Celephaïs Celephaïs 1920 1922, Mai The Rainbow, No. 2
From Beyond Vom Jenseits 1920 1934, Juni The Fantasy Fan, 1, No. 10
Nyarlathotep Nyarlathotep 1920 1920, November The United Amateur, 20, No. 2
The Picture in the House Das Bild im Haus 1920 1921, Sommer The National Amateur, 41, No. 6
The Crawling Chaos Das schleichende Chaos 1920/21 1921, April The United Co-operative, 1, No. 3 mit Winifred V. Jackson
Ex Oblivione Ex Oblivione 1920/21 1921, März The United Amateur, 20, No. 4 Prosagedicht
The Nameless City Stadt ohne Namen 1921 1921, November The Wolverine, No. 11
The Quest of Iranon Iranons Suche 1921 1935, Juli–August The Galleon, 1, No. 5
The Moon-Bog Das Mond-Moor 1921 1926, Juni Weird Tales, 7, No. 6
The Outsider Der Außenseiter 1921 1926, April Weird Tales, 7, No. 4
The Other Gods Die anderen Götter 1921 1933, November The Fantasy Fan, 1, No. 3
The Music of Erich Zann Die Musik des Erich Zann 1921 1922, März The National Amateur, 44, No. 4
Herbert West—Reanimator Herbert West – Der Wiedererwecker 1921/1922 1922, February–July Home Brew, 1, No. 1–6
Hypnos Hypnos 1922 1923, Mai The National Amateur, 45, No. 5
What the Moon Brings Was der Mond bringt 1922 1923, Mai The National Amateur, 45, No. 5 Prosagedicht
Azathoth Azathoth 1922 1938 Leaves, 2
The Horror at Martin’s Beach (auch: The Invisible Monster) Das unsichtbare Ungeheuer 1922 1923, November Weird Tales, 2, No. 4 mit Sonia H. Greene
The Hound Der Hund 1922 1924, Februar Weird Tales, 3, No. 2
The Lurking Fear Die lauernde Furcht 1922 1923, Januar–April Home Brew, 2, No. 6 – 3, No. 3
The Rats in the Walls Die Ratten im Gemäuer 1923 1924, März Weird Tales, 3, No. 3
The Unnamable Das Unnennbare 1923 1925, Juli Weird Tales, 6, No. 1
Ashes Asche 1923 1924, März Weird Tales, 3, No. 3 mit C. M. Eddy, Jr.
The Ghost-Eater 1923 1924, April Weird Tales, 3, No. 4 mit C. M. Eddy, Jr.
The Loved Dead Die geliebten Toten 1923 1924, May–June–July Weird Tales, 4, No. 2 mit C. M. Eddy, Jr.
The Festival Das Fest 1923 1925, Januar Weird Tales, 5, No. 1
Deaf, Dumb, and Blind Taub, stumm und blind 1924? 1925, April Weird Tales, 5, No. 4 mit C. M. Eddy, Jr.
Under the Pyramids (auch: Imprisoned with the Pharaohs) Gefangen bei den Pharaonen 1924 1924, Mai–Juni–Juli Weird Tales, 4, No. 2 mit Harry Houdini
The Shunned House Das gemiedene Haus 1924 1928 The Shunned House, The Recluse Press
The Horror at Red Hook Grauen in Red Hook 1925 1927, Januar Weird Tales, 9, No. 1
He Er 1925 1926, September Weird Tales, 8, No. 3
In the Vault In der Gruft 1925 1925, November The Tryout, 10, No. 6
The Descendant Der Spross 1926? 1938 Leaves, 2
Cool Air Kühle Luft 1926 1928, März Tales of Magic and Mystery, 1, No. 4
The Call of Cthulhu Cthulhus Ruf 1926 1928, Februar Weird Tales, 11, No. 2
Two Black Bottles Zwei schwarze Flaschen 1926 1927, August Weird Tales, 10, No. 2 mit Wilfred Blanch Talman
Pickman’s Model Pickmans Modell 1926 1927, Oktober Weird Tales, 10, No. 4
The Silver Key Der Silberschlüssel 1926 1929, Januar Weird Tales, 13, No. 1
The Strange High House in the Mist Das merkwürdige hochgelegene Haus im Nebel 1926 1931, Oktober Weird Tales, 18, No. 3
The Dream-Quest of Unknown Kadath Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath 1926/1927 1943 Beyond the Wall of Sleep, Arkham House
The Case of Charles Dexter Ward Der Fall Charles Dexter Ward 1927 1941, Mai & Juli Weird Tales, 35, Nos. 9 & 10
The Colour out of Space Die Farbe aus dem All 1927 1927, September Amazing Stories, Vol. 2, No. 6
The Very Old Folk Das uralte Volk 1927 1940, Sommer Scienti-Snaps, 3, No. 3
The Thing in the Moonlight Das Ding im Mondlicht 1927 1941, Januar Bizarre, 4, No. 1 zweifelhaft
The Last Test Das letzte Experiment 1927 1928, November Weird Tales, 12, No. 5 mit Adolphe de Castro
History of the Necronomicon Geschichte und Chronologie des Necronomicons 1927 1938 A History of the Necronomicon, The Rebel Press
The Curse of Yig Der Fluch des Yig 1928 1929, November Weird Tales, 14, No. 5 mit Zealia Bishop
Ibid Ibid 1928? 1938, Januar The O-Wash-Ta-Nong, 3, No. 1
The Dunwich Horror Das Grauen von Dunwich 1928 1929, November Weird Tales, 14, No. 5
The Electric Executioner Die elektrische Hinrichtungsmaschine 1929? 1930, August Weird Tales, 16, No. 2 mit Adolphe de Castro
The Mound Der Hügel 1929/1930 1940, November Weird Tales, 35, No. 6 mit Zealia Bishop
Medusa’s Coil Das Haar der Medusa 1930 1939, Januar Weird Tales, 33, No. 1 mit Zealia Bishop
The Whisperer in Darkness Der Flüsterer im Dunkeln 1930 1931, August Weird Tales, 18, No. 1
At the Mountains of Madness Berge des Wahnsinns 1931 1936, Februar–April Astounding Stories, 16, No. 6 – 17, No. 2
Discarded Draft of The Shadow over Innsmouth 1931 1994 The Shadow over Innsmouth, Necronomicon Press
The Shadow over Innsmouth Schatten über Innsmouth 1931 1936 The Shadow over Innsmouth, Visionary Publishing Co.
The Trap Die Falle 1931 1932, März Strange Tales of Mystery and Terror, 2, No. 1 mit Henry S. Whitehead
The Dreams in the Witch House Träume im Hexenhaus 1932 1933, Juli Weird Tales, 22, No. 1
The Man of Stone Der Mann aus Stein 1932 1932, Oktober Wonder Stories, 4, No. 5 mit Hazel Heald
The Horror in the Museum Das Grauen im Museum 1932 1933, Juli Weird Tales, 22, No. 1 mit Hazel Heald
Through the Gates of the Silver Key Durch die Tore des Silberschlüssels 1932 1934, Juli Weird Tales, 24, No. 1 mit E. Hoffmann Price
Winged Death Flügel des Todes 1933 1934, März Weird Tales, 23, No. 3 mit Hazel Heald
Out of the Aeons Aus Äonen 1933 1935, April Weird Tales, 25, No. 4 mit Hazel Heald
The Thing on the Doorstep Das Ding auf der Schwelle 1933 1937, Januar Weird Tales, 29, No. 1
The Evil Clergyman Der boshafte Geistliche 1933 1939, April Weird Tales, 33, No. 4
The Horror in the Burying-Ground Das Grauen auf dem Gottesacker 1933/35 1937, Mai Weird Tales, 29, No. 5 mit Hazel Heald
The Hoard of the Wizard-Beast Der Schatz der Zauberbestie 1933 1994 The Hoard of the Wizard-Beast and One Other, Necronomicon Press mit R. H. Barlow
The Slaying of the Monster Tötet das Ungeheuer! 1933 1994 The Hoard of the Wizard-Beast and One Other, Necronomicon Press mit R. H. Barlow
The Book Das Buch 1933? 1938 Leaves, 2
The Tree on the Hill Der Baum auf dem Hügel 1934 1940, September Polaris mit Duane W. Rimel
The Battle that Ended the Century Der Faustkampf am Ende des Universums 1934 1934 The Battle That Ended the Century, Robert H. Barlow mit R. H. Barlow
The Shadow out of Time Der Schatten aus der Zeit 1934/1935 1936, Juni Astounding Stories, 17, No. 4
“Till A’ the Seas” Bis zur Neige 1935 1935, Sommer The Californian, 3, No. 1 mit R.H. Barlow
Collapsing Cosmoses Sterbende Universen 1935 1938 Leaves, 2 mit R.H. Barlow
The Challenge from Beyond Die Gefahr aus dem Jenseits 1935 1935, September Fantasy Magazine, 5, No. 4 mit C. L. Moore, A. Merritt, Robert E. Howard und Frank Belknap Long
The Disinterment Die Exhumierung 1935 1937, Januar Weird Tales, 29, No. 1 mit Duane W. Rimel
The Diary of Alonzo Typer Das Tagebuch des Alonzo Typer 1935 1938, Februar Weird Tales, 31, No. 2 mit William Lumley
The Haunter of the Dark Der leuchtende Trapezoeder (auch: Jäger der Finsternis) 1935 1936, Dezember Weird Tales, 28, No. 5
In the Walls of Eryx In den Mauern von Eryx 1936 1939, Oktober Weird Tales, 34, No. 4 mit Kenneth Sterling
The Night Ocean Das Nachtmeer 1936 1936, Winter The Californian, 4, No. 3 mit R.H. Barlow

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Sammelbände mit Erzählungen Lovecrafts erschienen ab 1939 in dem von August Derleth und anderen mit dem Ziel der Publikation der Werke Lovecrafts und nahestehender Weird-Fiction-Autoren gegründeten Verlag Arkham House. Die ersten Sammlungen waren:

  • The Outsider and Others. 1939. Mit dem Einleitungsessay Howard Phillips Lovecraft: Outsider von August Derleth und Donald Wandrei.
  • Beyond the Wall of Sleep. 1943. Kurzgeschichten, Gedichte und Essays.
  • Marginalia. 1944. Herausgegeben von August Derleth und Donald Wandrei. Enthält Kollaborationen, einige kleinere Kurzgeschichten, sowie Erinnerungen an und Essays über Lovecraft.
  • Something About Cats and Other Pieces. 1949. Enthält Essays von und über Lovecraft, sowie einige Gedichte und Überarbeitungen.
  • The Shuttered Room and Other Pieces. 1949. Enthält nur teilweise Arbeiten Lovecrafts, hauptsächlich kleinere Arbeiten und Juvenilia, ansonsten Essays über und Erinnerungen an Lovecraft. Nicht zu verwechseln mit The Shuttered Room and Other Tales of Terror (1971)., einem Band mit „postumen Kollaborationen“ Derleths.

Eine dreibändige Sammlung der Erzählungen Lovecrafts erschien ab 1963. Derleth teilte die Prosatexte in drei Bände auf. Chronologische oder thematische Kategorien spielten dabei offensichtlich keine große Rolle:

  • The Dunwich Horror and Others (1963): Enthält eine Mischung aus traditionellen Kurzgeschichten und Mythosgeschichten, darunter The Call of Cthulhu sowie The Shadow over Innsmouth und The Shadow out of Time.
  • At the Mountains of Madness, and Other Novels (1964): Enthält die meisten längeren Geschichten sowie die namensgebende, dazu The Case of Charles Dexter Ward und mehrere Traumgeschichten um Randolph Carter.
  • Dagon and Other Macabre Tales. (1965): Enthält die restlichen Traumweltgeschichten und viele traditionelle Kurzgeschichten minderer Qualität. Der Band ist mit Fragmenten und Jugendwerken aufgefüllt.

Weitere Bände enthalten sogenannte Kollaborationen von H.P. Lovecraft und August Derleth:

  • The Lurker at the Threshold. 1945.
  • The Survivor and Others. 1957.
  • The Watchers out of Time, and Others. 1974.

Tatsächlich handelt es sich um Werke Derleths unter Verwendung von Notizen und Entwürfen Lovecrafts.[40]

Eine textlich überarbeitete, von S. T. Joshi herausgegebene Neuausgabe der drei Bände Derleths erschien ab 1984 und war lange Zeit die maßgebliche Ausgabe:

  • The Complete Fiction of H. P. Lovecraft. Ausgewählt von August Derleth. Herausgegeben von S. T. Joshi. Arkham House, Sauk City, Wisc.
    • The Dunwich Horror and Others. Einführung von Robert Bloch. 1984, ISBN 0-87054-037-8.
    • At the Mountains of Madness, and Other Novels. Einführung von James Turner. 1985, ISBN 0-87054-038-6.
    • Dagon and Other Macabre Tales. 1965. Einführung von T. E. D. Klein. 1986, ISBN 0-87054-039-4.

Bei Hippocampus Press erschien 2015 eine dreibändige Ausgabe von Lovecrafts Erzählungen. Die gebundene Ausgabe war auf 750 Exemplare limitiert.

  • H. P. Lovecraft: Collected fiction: A Variorum Edition. Herausgegeben von S. T. Joshi. 3 Bde. Hippocampus Press, New York, NY 2015, ISBN 978-1-61498-108-4.
    • Band 1: 1905–1925, 530 S.
    • Band 2: 1926–1930, 538 S.
    • Band 3: 1931–1936, 520 S.

Kollaborationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lovecraft lebte in bescheidenen Verhältnissen und bestritt seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit dem Redigieren von Manuskripten anderer Verfasser. Die meisten dieser Texte wurden zunächst nur in Amateurzeitschriften abgedruckt. Einige Geschichten konnten jedoch (nach mehrfacher Überarbeitung) auch kommerziell publiziert werden. Seine Bearbeitungen beschränkten sich meist auf die Korrektur von Syntax, Sprache und Interpunktion. Doch gab es auch Manuskripte, die ihn so sehr interessierten, dass er aktiv daran mitwirkte. Manche Geschichten wurden von ihm so überarbeitet, dass man sie eigentlich als eigene Werke einstufen müsste. Nur Thema und Grundhandlung wurden vom ursprünglichen Fremd-Manuskript übernommen. Lovecraft sah sich hier eher als Co-Autor denn als Lektor. Viele der mit anderen Autoren verfassten Werke enthalten seine eigenen Ideen, sind aber stilistisch und inhaltlich von sehr unterschiedlicher Qualität. Einige von Lovecrafts eigenen Werken wurden postum durch andere Autoren bearbeitet. Alle derartigen Kollaborationen sind (soweit bekannt), oben rechts angemerkt.

Neben diesen bekannten und nachgewiesenen Kollaborationen Lovecrafts gibt es eine Reihe von Arbeiten, bei denen eine Beteiligung Lovecrafts behauptet oder angenommen wurde. Bei einigen weiteren Arbeiten, insbesondere den Kollaborationen Derleths, ist bekannt, dass allenfalls Ideen von Lovecraft eingeflossen sind. In diesem Zusammenhang sind die folgenden Autoren und Texte zu nennen:

Robert Bloch

  • Satan’s Servants („Die Diener Satans“)

Donald Burleson

  • The Pool („Der Teich“)

Lin Carter

  • The Bell in the Tower („Die Glocke im Turm“)

August Derleth

  • The Peabody Heritage („Das Erbe der Peabodys“)
  • The Gable Window („Das Giebelfenster“)
  • The Horror from the Middle Span („Das Grauen vom mittleren Brückenbogen“)
  • Witches’ Hollow („Das Hexenloch“)
  • The Lurker at the Threshold („Das Tor der Verderbnis“)
  • The Shuttered Room („Das vernagelte Zimmer“)
  • The Watcher out of Time („Der Beobachter aus der Zeit“)
  • The Fisherman of Falcon Point („Der Fischer von Falcon Point“)
  • The Survivor („Der Nachkomme“)
  • The Shadow out of Space („Der Schatten aus dem All“)
  • The Shadow in the Attic („Der Schatten in der Dachkammer“)
  • The Ancestor („Der Vorfahr“)
  • The Dark Brotherhood („Die Dunkle Bruderschaft“)
  • The Lamp of Alhazred („Die Lampe des Alhazred“)
  • The Return of Hastur („Hasturs Rückkehr“)
  • Innsmouth Clay („Innsmouth-Ton“)
  • Wentworth’s Day („Wentworths Tag“)

Sonia Greene

  • Four o’Clock („Vier Uhr“)

E. Hoffmann Price

  • The Vermont Horror („Das Grauen von Vermont“)

Duane W. Rimel

  • The Sorcery of Aphlar („Der Zauberer des Aphlar“)

Richard F. Searight

  • The Sealed Casket („Die versiegelte Urne“)

Henry S. Whitehead

  • Bothon („Bothon“)

Lyrik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Lovecrafts Lyrik wurde zu dessen Lebzeiten nur wenig veröffentlicht, und dann nur in eigenen Zeitschriften Lovecrafts wie etwa The Conservative oder in denen anderer Amateure. Hierzu zählen sowohl der 1915 von dem Waliser Arthur Harris im Rahmen seiner Amateurzeitschrift Interesting Items veröffentlichte Erstdruck von The Crime of Crimes, als auch das 1937 von Corwin F. Stickney an seinen Amateurpresse-Zirkel in einer Auflage von 75 Exemplaren versandte Heftchen HPL. Beide Publikationen zählen inzwischen zu den seltensten und höchstbezahlten Lovecraftiana.

Die erste reguläre Publikation von Gedichten Lovecrafts erfolgte als Teil der 1943 von August Derleth herausgegebenen Sammlung Beyond the Wall of Sleep, die 70 Gedichte Lovecrafts enthielt, darunter den Sonettenzyklus Fungi from Yuggoth. 1963 erschien dann eine ausschließlich Lovecrafts Lyrik gewidmete Sammlung ebenfalls bei Arkham House. Weitere frühe Publikationen waren die beiden von S. T. Joshi editierten Hefte in dem von Robert M. Price herausgegebenen Fanzine Crypt of Cthulhu.

2001 erschien dann The Ancient Track, die von S. T. Joshi herausgegebene, bis auf weiteres maßgebliche Ausgabe der Gedichte Lovecrafts. 2013 wurde The Ancient Track bei Hippocampus Press neu aufgelegt.

Weitere Ausgaben von Gedichten Lovecrafts:

  • The Crime of Crimes. A. Harris, Llandudno, Wales [1915].
  • HPL. Corwin F. Stickney, Bellville, NJ 1937.
  • Beyond the Wall of Sleep. Hrsg. von August Derleth. Arkham House, Sauk City, WI 1943.
  • Fungi from Yuggoth. FAPA [Fantasy Amateur Press Association] (Bill Evans), 1943.
  • Collected Poems. Hrsg. von August Derleth. Arkham House, Sauk City, WI 1963.
  • A Winter Wish. Hrsg. von Tom Collins. Whispers Press, Chapel Hill, NC 1977.
  • Saturnalia and Other Poems. Hrsg. von S. T. Joshi. Crypt of Cthulhu #21 Eastertide 1984. Cryptic Publications, Bloomfield, NJ 1984.
  • Medusa and Other Poems. Hrsg. von S. T. Joshi. Crypt of Cthulhu #44 Yuletide 1986. Cryptic Publications, Mount Olive, NC 1986.
  • The Fantastic Poetry. Hrsg. von S. T. Joshi. Necronomicon Press, West Warwick, RI 1990.
  • The Ancient Track: Complete Poetical Works. Hrsg. von S. T. Joshi. Night Shade Books, San Francisco 2001. Neuausgabe: Hippocampus Press, New York 2013, ISBN 1-61498-070-5.

Deutsche Übersetzung:

  • Saat von den Sternen = Fungi from Yuggoth. Nachdichtungen von Michael Siefener. Ed. Phantasia, Bellheim 1999, ISBN 3-924959-55-2.

Die Gedichte Lovecrafts erschienen in zwei Auswahlbänden:

Essays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine von S. T. Joshi herausgegebene Ausgabe der Essays von Lovecraft in 5 Bänden erschien 2004 bis 2006 Hippocampus Press:

Briefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste Sammlung von ausgewählten Briefen Lovecrafts erschien 1962:

  • Dreams and Fancies. Hrsg. von August Derleth. Arkham House, Sauk City 1962.

Von 1965 bis 1967 erschien dann eine fünfbändige, chronologisch angelegte Auswahl aus dem Briefwechseln:

In den folgenden Jahren erschien eine Reihe von Sammlungen bestimmter Briefwechsel oder zeitlich-thematisch bestimmte Auswahlbände:

  • Uncollected Letters. Hrsg. S. T. Joshi. Necronomicon Press, West Warwick, RI 1986.
  • Yr Obt Servt: Some Postcards of Howard Phillips Lovecraft Sent to Wilfred Blanch Talman. Hrsg. R. Alain Everts. The Strange Co., Madison, WI 1988.
  • Letters to Henry Kuttner. Hrsg. David E. Schultz und S. T. Joshi. Necronomicon Press, West Warwick, RI 1990.
  • Letters to Richard F. Searight. Hrsg. David E. Schultz und S. T. Joshi, mit Franklyn Searight. Necronomicon Press, West Warwick, RI 1992.
  • Letters to Samuel Loveman and Vincent Starrett. Hrsg. S. T. Joshi und David E. Schultz. Necronomicon Press, West Warwick, RI 1994.
  • Letters to Robert Bloch. Hrsg. David E. Schultz und S. T. Joshi. Necronomicon Press, West Warwick, RI 1993.
  • Lord of a Visible World: An Autobiography in Letters. Hrsg. S. T. Joshi und David E. Schultz. Ohio University Press, Athens 2000.
  • Mysteries of Time and Spirit: The Letters of H. P. Lovecraft and Donald Wandrei. Hrsg. S. T. Joshi und David E. Schultz. Night Shade Books, San Francisco 2002.
  • Letters to Rheinhart Kleiner. Hrsg. S. T. Joshi und David E. Schultz. Hippocampus Press, New York 2003.
  • Letters from New York. Hrsg. S. T. Joshi und David E. Schultz. Night Shade Books, San Francisco 2005.
  • Letters to Alfred Galpin. Hrsg. S. T. Joshi und David E. Schultz. Hippocampus Press, New York 2005.
  • O Fortunate Floridian: H. P. Lovecraft’s Letters to R. H. Barlow. Hrsg. S. T. Joshi und David E. Schultz. University of Florida Press, Tampa 2007.
  • Essential Solitude: The Letters of H. P. Lovecraft and August Derleth. Hrsg. David E. Schultz and S. T. Joshi. Hippocampus Press, New York 2008. 2 Bde.
  • A Means to Freedom: The Letters of H. P. Lovecraft and Robert E. Howard. Hrsg. S. T. Joshi, David E. Schultz und Rusty Burke. Hippocampus Press, New York 2009. 2 Bde.

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten deutschen Übersetzungen von Erzählungen erschienen 1965 unter dem Titel 12 Grusel-Stories in der Reihe der Heyne-Anthologien. Eine nennenswerte Lovecraft-Rezeption in Deutschland begann jedoch erst mit den Lovecraft-Bänden, die im Rahmen der von Kalju Kirde herausgegebenen Bibliothek des Hauses Usher ab 1968 im Insel-Verlag und in der Folge als Suhrkamp-Taschenbuch erschienen. Zu dem Erfolg trugen auch die namhaften Übersetzer bei:

  • Cthulhu. Deutsch von H. C. Artmann. 1968.
  • Das Ding auf der Schwelle. Deutsch von Rudolf Hermstein. 1969.
  • Berge des Wahnsinns. Deutsch von Rudolf Hermstein. 1970.
  • Der Fall Charles Dexter Ward. Deutsch von Rudolf Hermstein. 1971.
  • Stadt ohne Namen. Deutsch von Charlotte Gräfin von Klinckowstroem. 1973.

Seit 2005 veröffentlicht der Verlag Edition Phantasia eine auf Vollständigkeit angelegte Ausgabe der Werke in deutscher Übersetzung (überwiegend lizenziert aus den Bänden der Bibliothek des Hauses Usher, jetzt bei Suhrkamp). Die bereits erschienenen Teile umfassen das erzählerische Werk. Weitere Bände sind in Vorbereitung.[41]

Gesammelte Werke: Edition Phantasia, Bellheim 2005 ff. (durch * markierte Titel erscheinen erstmals in deutscher Übersetzung)

Übersicht zum Inhalt der Bände

Werkgruppe I. Erzählungen. 5 Bände.

  • Band 1: Die kleine Glasflasche*; Die geheime Höhle*; Das Rätsel des Friedhofs*; Das geheimnisvolle Schiff*; Das Tier in der Höhle, Der Alchimist; Das Grab; Dagon; Eine Erinnerung an Dr. Samuel Johnson*; Polaris; Jenseits der Mauer des Schlafes; Erinnerung; Old Bugs*; Das Verschwinden des Juan Romero; Das weiße Schiff; Die Straße; Das Verderben, das über Sarnath kam; Die Aussage des Randolph Carter; Die holde Ermengarde*; Der schreckliche alte Mann; Der Baum; Die Katzen von Ulthar; Der Tempel; Arthur Jermyn; Nyarlathotep; Celephaïs; Vom Jenseits; Das Bild im Haus; Ex Oblivione; Stadt ohne Namen; Iranons Suche; Das Mond-Moor; Der Außenseiter; Die anderen Götter; Die Musik des Erich Zann; Azathoth; Herbert West – Der Wiedererwecker.
  • Band 2: Hypnos; Was der Mond bringt; Der Hund; Die lauernde Furcht; Die Ratten im Gemäuer; Das Unnennbare; Das Fest; Gefangen bei den Pharaonen; Das gemiedene Haus; Grauen in Red Hook; Er; In der Gruft; Kühle Luft; Cthulhus Ruf; Pickmans Modell; Der Silberschlüssel; Das merkwürdige hochgelegene Haus im Nebel; Der Sproß.
  • Band 3: Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath; Der Fall Charles Dexter Ward; Die Farbe aus dem All.
  • Band 4: Das uralte Volk; Geschichte und Chronologie des Necronomicons; Das Ding im Mondlicht; Ibid*; Das Grauen von Dunwich; Der Flüsterer im Dunkeln; Berge des Wahnsinns.
  • Band 5: Schatten über Innsmouth; Entwurf zu Schatten über Innsmouth*; Träume im Hexenhaus; Durch die Tore des Silberschlüssels; Der boshafte Geistliche; Das Ding auf der Schwelle; Das Buch; Der Schatten aus der Zeit; Der leuchtende Trapezoeder.

Werkgruppe II. Gemeinschaftsarbeiten und Überarbeitungen. 5 Bände.

  • Band 1: Erzählungen 6, Gemeinschaftsarbeiten und Überarbeitungen 1, (1918-1930)
    • mit Elizabeth Berkeley: The Green Meadow
    • mit Anna Helen Crofts, als Henry Paget-Low: Poetry And the Gods
    • mit Elizabeth Berkeley: The Crawling Chaos
    • mit Sonia Greene: Four O'clock; The Horror At Martin' S Beach
    • mit C. M. Eddy: The Ghost Eater; The Loved Dead; Ashes; Deaf, Dumb And Blind
    • mit Wilfred Blanch Talman: Two Black Bottles
    • mit Zelia Bishop: The Curse of Yig
    • mit Adolphe De Castro: The Last Test; The Electric Executioner (mit der Originalfassung von De Castro)
    • mit Zelia Bishop: The Mound
  • Band 2: Erzählungen 7, Gemeinschaftsarbeiten und Überarbeitungen 2, (1930-1933)
    • mit Zelia Bishop: Medusa's Coil
    • mit Frank B. Long: The Horror from the Hills*
    • mit Henry S. Whitehead: The Trap; Bothon
    • mit Hazel Heald: The Man of Stone; The Horror In the Museum; Winged Death
  • Band 3: Erzählungen 8, Gemeinschaftsarbeiten und Überarbeitungen 3, (1933-1936)
    • mit E. Hoffmann Price: Through the Gates of the Silver Key (mit Der Originalfassung Von Hoffmann Price)
    • mit Robert H. Barlow: The Slaying of the Monster*
    • mit Hazel Heald: Out of the Eons
    • mit Robert H. Barlow: The Hoard of the Wizard-beast*
    • mit Richard F. Searight: The Sealed Casket
    • mit Hazel Heald: The Horror in the Burying Ground; 1932 Bis 1935
    • mit Duane W. Rimel: The Tree on the Hill
    • mit R. M. Farley, D. Keller, C. A. Smith, H. Vincent, E. E. Smith, O. A. Kline, S. A. Coblentz: Cigarette Characterisations*
    • mit Robert H. Barlow: The Battle that Ended the Century*
    • mit Duane W. Rimel: The Sorcery of Aphlar
    • mit Robert H. Barlow: Till All the Seas
    • mit Robert Bloch: Satan's Servants*
    • mit Robert E. Howard, Frank B. Long, A. Merritt, C. L. Moore: The Challenge From Beyond
    • mit Robert H. Barlow: Collapsing Cosmoses*
    • mit Duane W. Rimel: The Disinterment
    • mit William Lumley: The Diary of Alonzo Typer
    • mit Kenneth Sterling: In the Walls of Eryx
    • mit Robert H. Barlow: The Night Ocean
  • Band 4: Erzählungen 9, Gemeinschaftsarbeiten und Überarbeitungen 4, Postume Ausgaben (1937-1957)
    • mit August Derleth: The Return of Hastur; The Lurker at the Threshold; The Ancestor; The Survivor; The Peabody Heritage; The Gable Window; The Shadow Out of Space
  • Band 5. Erzählungen 10, Gemeinschaftsarbeiten und Überarbeitungen 5, Postume Ausgaben (1957–1998)
    • mit August Derleth: The Lamp of Alhazred; Wentworth's Day; The Fisherman of Falcon Point; The Shuttered Room; Witches' Hollow; The Shadow in the Attic; The Dark Brotherhood; The Horror from the Middle Span; Innsmouth Clay; The Watchers Out of Time*
    • mit Lin Carter: The Bell in the Tower*
    • mit Donald Burleson: The Pool*
    • mit Robert M. Price: The Vermont Horror*

Werkgruppe III. Theaterstücke und Gedichte. 3 Bände.

Weitere Lovecraft-Ausgaben des Phantasia-Verlags:

  • Die Musik des Erich Zann. Übersetzung von H. C. Artmann. Illustrationen von Klaus Hagemeister. Edition Phantasia, Bellheim 2001, ISBN 3-924959-59-5 (limitierte, farbig illustrierte Ausgabe).
  • Saat von den Sternen / Funghi from Yuggoth. Nachdichtungen von Michael Siefener. Edition Phantasia, Bellheim 1999, ISBN 3-924959-55-2 (limitierte, zweisprachige, farbig illustrierte Ausgabe).
  • Die Literatur des Grauens. Edition Phantasia, Bellheim 1985, ISBN 978-3-924959-01-2. Übersetzung von Supernatural Horror in Literature (1927, 1945).

Weitere deutsche Übersetzungen:

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975–2015: Der World Fantasy Award wurde 40 Jahre lang in Form einer Büste verliehen, die Lovecraft darstellt.
  • 1990: Die Stadt Providence enthüllt vor der John-Hay-Bibliothek der Brown University das Lovecraft Memorial, bestehend aus Granitblock und Metalltafel, die ein Profilbild und ein Gedicht aus Fungi from Yuggoth enthält („Dedicated on the Centennial of his birth · August 20, 1990“).
  • 2013: Der Stadtrat von Providence gibt einer historischen Straßenkreuzung den Namen „H.P. Lovecraft Memorial Square“.[42] Hier kreuzen sich Angell Street und Prospect Street – zwei Schauplätze in Der Fall Charles Dexter Ward.
  • 2013: Installation einer lebensgroßen Bronze-Büste im Providence Athenaeum, einer öffentlichen Bibliothek, die Lovecraft oft nutzte.[43]
  • 2017: Postume Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame.[44]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biographien und Allgemeines
  • Ramsey Campbell: Lovecraft: Eine Einführung. Aus dem Englischen von Joachim Körber. In: Krachkultur 12, 2008.
  • Lyon Sprague de Camp: Lovecraft. A Biography. Doubleday, Garden City 1975.
    • Deutsch: Lovecraft. Eine Biografie. Übersetzung von Andreas Diesel. Festa, Almersbach 2002, ISBN 3-935822-48-0.
  • Michel Houellebecq: Gegen die Welt, gegen das Leben. Übersetzung von Ronald Voullié. Rowohlt, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-24541-1 (biographischer Essay).
  • Sunand T. Joshi: I Am Providence. The Life and Times of H. P. Lovecraft. 2 Bände, Hippocampus Press, New York 2010, ISBN 978-0982429679 (derzeit die maßgebliche Biographie).
    • Deutsch: H. P. Lovecraft – Leben und Werk. 2 Bde. Aus dem Englischen von Andreas Fliedner. Golkonda-Verlag, Berlin. Band 1: 1890–1924. 2017, ISBN 978-3944720-51-7. Band 2 angekündigt Dezember 2018, ISBN 978-3-944720-52-4.
  • Sunand T. Joshi: A Dreamer and a Visionary. H. P. Lovecraft in His Time. Liverpool University Press, Liverpool 2001, ISBN 0-85323-936-3.
  • Frank Belknap Long: Phillips Lovecraft : Dreamer on the Nightside. Arkham House, Sauk City 1975, ISBN 0-87054-068-8.
    • Deutsch: Mein Freund H. P. Lovecraft : Dreamer on the Nightside. Festa, Borsdorf 2016, ISBN 978-3-86552-478-2.
  • Wolfgang H. Müller: Lovecraft. Schatzmeister des Verbotenen. Schulze, Bergen/Dumme 1992, ISBN 3-89423-113-0.
  • Franz Rottensteiner: Der Einsiedler von Providence : Lovecrafts ungewöhnliches Leben. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-38126-1.
  • William Schoell: H. P. Lovecraft. Master of Weird Fiction. Reynolds, Greensboro 2004, ISBN 1-931798-15-X.
  • Donald Tyson: The dream world of H. P. Lovecraft : his life, his demons, his universe. Llewellyn, Woodbury, Minn. 2010, ISBN 978-0-7387-2284-9.
Monographien zu Einzelaspekten
  • Hans Joachim Alpers (Hrsg.): H. P. Lovecraft – der Poet des Grauens. Corian, Meitingen 1983, ISBN 3-89048-201-5 (Essays zu Lovecraft und Anthologie einiger Erzählungen).
  • Timo Airaksinen: The Philosophy of H. P. Lovecraft. The Route to Horror. Peter Lang, New York 1998. ISBN 0-8204-4022-1.
  • Jens Malte Fischer: Produktiver Ekel. Zum Werk Howard Phillips Lovecrafts. In: Christian W. Thomsen, Jens Malte Fischer (Hrsg.): Phantastik in Literatur und Kunst. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980, ISBN 3-534-08293-1, S. 314–332.
  • Gary Hill: The Strange Sound of Cthulhu. Music Inspired by the Writings of H.P. Lovecraft. Lulu.com, 2006, ISBN 1-84728-776-X.
  • Kezia L'Engle de Figueiredo: Weird Fiction and the Unholy Glee of H. P. Lovecraft. (PDF; 321 kB) Dissertation. Universidade Federal de Santa Catarina, Florianópolis (Santa Catarina, Brasilien) 2003.
  • Sunand T. Joshi: Lovecraft and a World in Transition: Collected Essays on H. P. Lovecraft. Hippocampus Press, New York 2014, ISBN 978-1-61498-079-7.
  • Peter Priskil: Freuds Schlüssel zur Dichtung. Drei Beispiele: Rilke, Lovecraft, Bernd. Ahriman, Freiburg im Breisgau 1996, ISBN 3-89484-807-3.
  • Franz Rottensteiner (Hrsg.): Über H. P. Lovecraft. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-37527-X (Sammlung von Essays).
  • Susanne Smuda: H. P. Lovecrafts Mythologie. Bricolage und Intertextualität – Erzählstrategien und ihre Wirkung. Aisthesis, Bielefeld 1997, ISBN 3-89528-185-9.
  • Johannes Weyrauch: Racism and White Anxiety in H. P. Lovecraft's Weird Tales. Longtai, Heuchelheim 2011, ISBN 978-3-938946-18-3.
  • Thekla Zachrau: Mythos und Phantastik. Funktion und Struktur der Cthulhu-Mythologie in den phantastischen Erzählungen H. P. Lovecrafts. Lang, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-8204-8841-3.
Bibliographien und Referenz
  • Sunand T. Joshi: H. P. Lovecraft : A Comprehensive Bibliography. University of Tampa Press, Tampa, FL 2009, ISBN 978-1-59732-068-9.
  • Sunand T. Joshi, David E. Schultz: An H. P. Lovecraft Encyclopedia. Greenwood Press, Westport 2001, ISBN 0-313-31578-7.
  • Sunand T. Joshi: H. P.Lovecraft and Lovecraft Criticism: An Annotated Bibliography. Kent State University Press, Kent, OH 1981, ISBN 0-87338-248-X.
  • Charles P. Mitchell: The Complete H. P. Lovecraft Filmography. Greenwood Press, Westport 2001, ISBN 0-313-31641-4.
  • Mark Owings, Jack L. Chalker: The Revised H. P. Lovecraft Bibliography. Mirage Press, Baltimore 1973.
Lexikonartikel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: H. P. Lovecraft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Werke
 Wikisource: H. P. Lovecraft – Quellen und Volltexte (englisch)
Sekundärliteratur
  • Open Lovecraft – neueste internationale wissenschaftliche Literatur online zu H.P. Lovecraft (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lyon Sprague de Camp: Lovecraft. Eine Biografie. Übersetzung von Rainer Schmidt. Ullstein, Frankfurt am Main 1989 (gekürzte Ausgabe), S. 18.
  2. De Camp: Lovecraft. Eine Biografie. Ullstein, 1989, ISBN 3-548-36561-2, S. 59.
  3. Michel Houellebecq: The myth maker. In: The Guardian. 4. Juni 2005
  4. Das Grab befindet sich auf dem Swan Point Cemetery, 585 Blackstone Boulevard, Providence, Lot 5, Group 281.
  5. H.P. Lovecraft: Stadt ohne Namen. Aus dem Englischen von Charlotte Gräfin von Klinckowstroem. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1981, ISBN 3-518-37194-0, S. 7.
  6. Supernatural Horror in Literature, Dover, New York 1973, S. 15.
  7. Sunand T. Joshi, David E. Schultz: Dream-Quest of Unknown Kadath, The. In: An H.P. Lovecraft Encyclopedia, Hippocampus Press, Westport 2001, S. 74
  8. S. T. Joshi: H. P. Lovecraft: Leben und Denken. In: Franz Rottensteiner (Hrsg.): Über H. P. Lovecraft. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-37527-X.
  9. „The benefit received from this affiliation can scarcely be overestimated, for contact with the various members and critics helped me infinitely in toning down the worst archaisms and ponderosities in my style.“ Lovecraft in Some Notes on a Nonentity, 1943.
  10. H.P. Lovecraft: Azathoth · Vermischte Schriften, Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1989, S. 255 ff. (Anmerkungen zum Schreiben unheimlicher Erzählungen), 260 ff. (Einige Anmerkungen zu interplanetarischen Erzählungen) u. 268–297 (Anmerkungs- und Notizbuch).
  11. Johannes Kleinstück: Poes Theorie der kurzen Erzählung, in: E.A. Poe: Geschichten zwischen Tag, Traum und Tod, Rowohlt, Hamburg 1984, S. 150.
  12. Rein A. Zondergeld, Lovecraft, Howard Phillips, in: Lexikon der phantastischen Literatur, Suhrkamp, Phantastische Bibliothek, Frankfurt 1983, S. 161
  13. Sunand T. Joshi, David E. Schultz: Crime of the Century, The. In: An H. P. Lovecraft Encyclopedia, Hippocampus Press, Westport 2001, S. 50
  14. Sunand T. Joshi, David E. Schultz: Smith, Clark Ashton. In: An H. P. Lovecraft Encyclopedia, Hippocampus Press, Westport 2001, S. 247
  15. De Camp: Lovecraft: Eine Biographie, Ullstein 1989, ISBN 3-548-36561-2, S. 20
  16. H.P. Lovecraft: Letter to Robert E. Howard. 4. Oktober 1930 (Quotes Regarding the Necronomicon from Lovecraft's Letters).
  17. Lin Carter: Lovecraft: A Look Behind the Cthulhu Mythos. Ballantine Books, 1972, ISBN 0-345-25295-0., S. xiii
  18. Rein A. Zondergeld, Lovecraft, Howard Phillips, in: Lexikon der phantastischen Literatur, Suhrkamp, Phantastische Bibliothek, Frankfurt 1983, S. 160
  19. H.P. Lovecraft, Pickmans Modell, in Cthulhu, Geistergeschichten, Phantastische Bibliothek, Band 19, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972, S. 26
  20. Jörg Drews, Vier Rezensionen, in: Über H. P. Lovecraft, Franz Rottensteiner (Hrsg.), Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, S. 201
  21. Jörg Drews, Vier Rezensionen, in: Über H. P. Lovecraft, Franz Rottensteiner (Hrsg.), Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, S. 202
  22. Fritz Leiber jr., Ein literarischer Kopernikus, in: Über H. P. Lovecraft, Franz Rottensteiner (Hrsg.), Phantastische Bibliothek, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, S. 51
  23. Fritz Leiber jr., Ein literarischer Kopernikus, in: Über H. P. Lovecraft, Franz Rottensteiner (Hrsg.), Phantastische Bibliothek, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, S. 52
  24. H.P. Lovecraft, Das Grauen von Dunwich, in Cthulhu, Geistergeschichten, Phantastische Bibliothek, Band 19, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972, S. 192
  25. Fritz Leiber jr., Ein literarischer Kopernikus, in: Über H. P. Lovecraft, Franz Rottensteiner (Hrsg.), Phantastische Bibliothek, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, S. 53
  26. Johann Thun: Besuch der alten Götter. Von H.P. Lovecrafts 'Cthulhu-Mythos' zu Erich von Danikens 'Prä-Astronautik'. Eine Spurensuche aus literaturwissenschaftlicher Sicht. In: Pawel Walowski (Hrsg.): Der (neue) Mensch und seine Welten. Deutschsprachige fantastische Literatur und Science-Fiction. 1. Auflage. Frank & Timme, Berlin 2017, ISBN 978-3-7329-0237-8, S. 47–61.
  27. Literaturpreis Gewinner Deutscher Phantastik Preis
  28. Deutsche Lovecraft Gesellschaft e.V., Amtsgericht Flensburg, Register-Nr.: VR 3047 FL. (Vereinsregister)
  29. Deutsche Lovecraft Gesellschaft
  30. Laudatio zum Kurd Lasswitz-Preis 2003 auf michaelmarrak.de
  31. "About 'At the Mountains of Murkiness'"
  32. Kurzgeschichte "I Cthulhu" von Neil Gaiman unter www.neilgaiman.com
  33. Alan Moore und Jacen Burrows: Neonomicon. Panini, Stuttgart 2012, ohne Paginierung. Das Zitat in der Einleitung.
  34. Michael Hitchens, Adam Ruch: Form over Function: The Use of Lovecraftian Elements in World of Warcraft. In: Proceedings of The 9th Australasian Conference on Interactive Entertainment: Matters of Life and Death (= IE '13). ACM, New York, NY, USA 2013, ISBN 978-1-4503-2254-6, S. 23:1–23:8, doi:10.1145/2513002.2513004 (acm.org [abgerufen am 5. November 2016]).
  35. Verfilmung der Erzählung The Call of Cthulhu durch die H.P. Lovecraft Historical Society, 2005 (Memento des Originals vom 2. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cthulhulives.org auf cthulhulives.org
  36. Die Farbe – Offizielle Film-Website
  37. The Whisperer in Darkness DVD (Memento des Originals vom 3. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cthulhulives.org
  38. Information auf herocomplex.latimes.com
  39. filmfest-braunschweig.de (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filmfest-braunschweig.de abgerufen am 19. August 2015
  40. Hans Joachim Alpers (Hrsg.): H. P. Lovecraft – der Poet des Grauens. Corian, Meitingen 1983, S. 176.
  41. Verlagsseite der Werkausgabe (abgerufen am 4. Mai 2018)
  42. Providence Council names intersection after HP Lovecraft. Abgerufen am 15. Dezember 2017.
  43. https://providenceathenaeum.org/collections/art-collection/sculpture/
  44. science fiction awards database - H. P. Lovecraft. Abgerufen am 24. November 2017.