Ignaz Weise

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Michael-Weise-Orgel in der Pfarrkirche St. Anna in St. Wendel (III/37)
Firmengebäude

Ignaz Weise (* 10. Januar 1864 in Amberg; † 1932 in Passau) war ein ostbayerischer Orgelbauer.

Ignaz Weise erlernte das Orgelbauerhandwerk in der Orgelbauwerkstatt Maerz in München. 1889 gründete er einen eigenen Betrieb in Passau, den er 1903 nach Plattling verlegte. Er baute zahlreiche Orgeln in Niederbayern und in der östlichen Oberpfalz. 1919 übergab er den Betrieb an seinen Adoptivsohn Michael.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Weise (* 15. Januar 1889 in Grafentraubach; † 24. April 1969 bei Ruhmannsfelden).

Michael Weise lernte bei Ignaz Weise und bei E. F. Walcker in Ludwigsburg. 1919 übernahm er den Betrieb seines Adoptivvaters und leitete ihn bis zu einem tödlichen Verkehrsunfall 1969. Unter seiner Leitung entstanden Hunderte von Orgeln, darunter auch 1935 die Orgel (III/P/42) in St. Augustin (Weiden), die sich sehr gut zur Interpretation der Musik Max Regers eignet.

Reinhard Weise (* 8. März 1946 in Plattling)

Reinhard Weise führte die „Orgelbauanstalt“ ab 1972 bis in die Gegenwart weiter. Unter seiner Ära wurde die Opuszahl von 1200 Instrumenten erreicht. Auch wurden unter Reinhard Weise größere mechanische Orgeln mit bis zu 4 Manualen und bis zu 45 Registern während dieser Zeit vor allem im Fränkischen und Badischen Raum gebaut, so unter vielen anderen in und um Würzburg, Heidelberg, Sandhausen, Mannheim, Ludwigshafen, Wendlingen oder Öhringen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internetpräsenz der Firma Orgelbau Weise