Lalling

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lalling
Lalling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lalling hervorgehoben
Koordinaten: 48° 51′ N, 13° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Lalling
Höhe: 446 m ü. NHN
Fläche: 27,94 km2
Einwohner: 1566 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94551
Vorwahl: 09904
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 130
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 28
94551 Lalling
Webpräsenz: lalling.de
Bürgermeister: Josef Streicher (SPD / Unabhängige Bürger)
Lage der Gemeinde Lalling im Landkreis Deggendorf
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Über dieses Bild
Blick auf Lalling im Lallinger Winkel von Langfurth aus
Die Pfarrkirche St. Stephanus

Lalling ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lalling und ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lalling liegt in der Region Donau-Wald im südwestlichen Bayerischen Wald, genauer im Lallinger Winkel.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile sind:[2]
Datting, Dösing, Durchfurth, Durchfurtherschuß, Euschertsfurth, Frohnmühl, Gerholling, Ginn, Kapfing, Kaußing, Lalling, Oisching, Ranzing, Ranzingerberg, Stritzling, Urding, Watzing und Woiding.

Es existiert nur die Gemarkung Lalling.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lalling und der Gemeindeteil Ranzing wurden im Jahre 1148 in einem Schutzbrief von Papst Eugen III. erstmals urkundlich erwähnt. Größter Grundherr war von Beginn des 13. Jahrhunderts bis zur Säkularisation in Bayern 1803 das Kloster Niederalteich. Lalling gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Hengersberg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1205 Einwohner
  • 1987: 1393 Einwohner
  • 1991: 1501 Einwohner
  • 1995: 1530 Einwohner
  • 2000: 1623 Einwohner
  • 2005: 1601 Einwohner
  • 2010: 1579 Einwohner
  • 2015: 1545 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1996 Josef Streicher (SPD/Unabhängige Bürger). Er gewann die letzte Bürgermeisterwahl 2014 mit 57,39 % gegen seinen Herausforderer Michael Reitberger (CSU). Dieser hatte 42,61 % der Wählerstimmen erhalten.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen vom 16. März 2014 ergaben bei einer Wahlbeteiligung von 69,14 % folgendes Ergebnis:

  • CSU 6 Sitze (43,7 %)
  • SPD/Unabhängige Bürger 4 Sitze (35,8 %)
  • FW 1 Sitz (10,9 %)
  • Junge Liste 1 Sitz (9,6 %)

Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2012 insgesamt 851 T€, davon betrug die Gewerbesteuer (netto) 100 T€.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber ein grüner Schrägbalken, dem eine wachsende goldene Lanze aufgelegt ist, beseitet oben von einem schwarzen Stein, unten von einem roten Apfel mit zwei grünen Blättern.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FrankreichFrankreich Frankreich: Am 30. April 2000 wurde mit der Gemeinde Rémy eine Gemeindepartnerschaft eingegangen.[3]
  • TschechienTschechien Tschechien: Am 10. April 2005 schlossen Lalling und Rémy mit Běšiny (deutsch Bieschin – Region Pilsen, Böhmen) offiziell einen Freundschaftsvertrag.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundliche Erwähnung fand die Lallinger Kirche 1149. Die Erhebung der Filiale Lalling zur Pfarrei fand im Jahre 1718 statt. Die katholische Pfarrkirche St. Stephanus wurde 1722/23 erbaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zehentstadel des Klosters Niederalteich
  • Fahrzeug- und Kunstmuseum Streicher in Stritzling
  • Dorfensemble in Datting und Gerholling
  • Kapelle am Ranzingerberg mit Totenbrettergruppe
  • Lallinger Stephanuskirche
  • Erster Feng Shui-Kurpark Deutschlands

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 50 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 76 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 685. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 784 ha, davon waren 216 ha Ackerfläche und 552 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindertageseinrichtungen: 66 Plätze mit 72 Kindern, davon fünf Kinder unter drei Jahren
  • Volksschulen: zwei mit 19 Lehrern und 242 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, München 1987 (Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns), S. 167.
  3. Festakt zum 15jährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft. Gemeinde Lalling, abgerufen am 29. Juni 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lalling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien