Atting

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Atting
Atting
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Atting hervorgehoben

Koordinaten: 48° 54′ N, 12° 29′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain (Niederbayern)
Höhe: 332 m ü. NHN
Fläche: 14,92 km2
Einwohner: 1712 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94348
Vorwahl: 09429
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 117
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 28
94348 Atting
Website: www.atting.de
Erster Bürgermeister: Robert Ruber[2] (CSU[3])
Lage der Gemeinde Atting im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt)WindbergWiesenfeldenStraßkirchenSteinach (Niederbayern)StallwangSchwarzach (Niederbayern)Sankt EnglmarSalchingRattiszellRattenberg (Niederbayern)Rain (Niederbayern)PerkamPerasdorfParkstettenOberschneidingNiederwinklingNeukirchen (Niederbayern)MitterfelsMariaposchingMallersdorf-PfaffenbergLoitzendorfLeiblfingLaberweintingKonzellKirchrothIrlbachHunderdorfHaselbach (Niederbayern)Haibach (Niederbayern)GeiselhöringFeldkirchen (Niederbayern)FalkenfelsAttingAschaAiterhofenAholfingStraubingLandkreis KelheimRegensburgLandkreis LandshutLandkreis RegenLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis ChamLandkreis ChamLandkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Atting ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen sowie Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald am Ausgang des Tals der Kleinen Laber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt fünf Ortsteile: den Hauptort und Pfarrdorf Atting, das Kirchdorf Rinkam, den Weiler Einhausen und die Einöden Bruckmühle und Wallmühle.[4] Es gibt nur die Gemarkung Atting.[5]

Bis 1946 gehörte Landstorf zur Gemeinde.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Atting wurde im Jahr 847 erstmals urkundlich erwähnt.[7] Es gehörte zum Rentamt und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Pfarrei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Pfarrei Atting gehören neben der gesamten Gemeinde Atting die Ortschaften Wiesendorf und Bergstorf der Gemeinde Rain.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum 1988 bis 2019 wuchs die Gemeinde von 1117 auf 1712 um 595 Einwohner bzw. um 53,27 %.

  • 1961: 0846 Einwohner
  • 1970: 0843 Einwohner
  • 1987: 1131 Einwohner
  • 1991: 1222 Einwohner
  • 1995: 1402 Einwohner
  • 2000: 1597 Einwohner
  • 2005: 1693 Einwohner
  • 2010: 1647 Einwohner
  • 2015: 1650 Einwohner
  • 2016: 1676 Einwohner
  • 2017: 1675 Einwohner
  • 2018: 1693 Einwohner
  • 2019: 1712 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2008 Robert Ruber. Er wurde am 15. März 2020 als Wahlvorschlag von CSU/ÜPWG mit 88,2 % wiedergewählt.[2] Der Gemeinderat besteht in der Wahlperiode 2020–2026 aus dem ersten Bürgermeister, sechs Gemeinderatsmitgliedern der ÜPWG und sechs Mitglieder der CSU.[8]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahre 2018 ca. 1,37 Mio. €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) ca. 958.000 €.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Atting.svg
Blasonierung: „In Rot ein silberner Schrägwellenbalken, oben begleitet von einer goldenen heraldischen Lilie, unten von einem goldenen Mühlstein.“[9]

Seit 1982.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Firlbeck (1905–1990), bedeutender Pflanzenzüchter aus Rinkam
  • Dekan Sebastian Kolbinger (1916–1997), langjähriger Pfarrer der Pfarrei Atting
  • Ludwig Rothamer (* 1. Juni 1935, † 14. Juni 2011), Erster Bürgermeister der Gemeinde Atting von 1970 bis zum 31. Dezember 1993
  • Adolf Lehner (* 8. April 1938), Erster Bürgermeister der Gemeinde Atting vom 1. Januar 1994 bis zum 30. April 2008

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 175 und im Bereich Handel und Verkehr zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 39 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 538. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 27 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1339 ha, davon waren 1076 ha Ackerfläche und ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verkehrslandeplatz Straubing-Wallmühle liegt im Gemeindebereich und beherbergt vier luftfahrttechnische Betriebe.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2019):

  • Kindergarten Maria Himmelfahrt (Träger: Kirchenstiftung Atting): 70 Kindergartenplätze, 12 Krippenplätze, mit insgesamt 78 Kindern

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 22. März 2015 ist die Gemeinde die erste und bislang einzige offizielle Fair-Trade-Stadt im Landkreis Straubing-Bogen.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Atting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Kommunalwahlen im Landkreis-Straubing-Bogen. Landkreis Sraubing-Bogen, abgerufen am 30. Mai 2020.
  3. CSU Atting
  4. Gemeinde Atting in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. Juli 2017.
  5. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 14. Juli 2020, abgerufen am 29. Januar 2021.
  6. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, S. 70–71, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat).
  7. Historie des Ortes
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020. (PDF) Wahlleiter der Gemeinde Atting, abgerufen am 12. Mai 2020.
  9. Eintrag zum Wappen von Atting in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  10. Städteverzeichnis bei fairtrade-towns.de