Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit

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Gleichstellung der Geschlechter“ ist das 5. der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) – der GII enthält dazu einen Unterindex: den Frauen­anteil im Landes­parlament (SDG 5.5)

Der Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit – englisch Gender Inequality Index, kurz GII – ist ein sozialer Indikator zur Gleichstellung der Geschlechter in den Ländern der Welt, der vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) seit 2010 jährlich veröffentlicht wird. Der Index wird gebildet aus fünf statistischen Angaben zur Fortpflanzungsgesundheit von Frauen, zum Frauenanteil im Landesparlament sowie zur sekundären Schulbildung und Erwerbsbeteiligung im Geschlechtervergleich. Durch eine schrittweise Mittelung der Einzelangaben berechnet sich ein GII zwischen 1,000 und optimal 0,000: Je kleiner der GII, desto weniger sind Frauen gegenüber Männern benachteiligt bezüglich der erfassten Lebensqualitäten. Vier der Einzelangaben dienen als Ungleichverteilungsmaß der 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenen „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (SDGs). Insgesamt zeigt der GII eines Landes seinen Verlust an „menschlicher Entwicklung(human development), der durch geschlechtsspezifische Ungleichheit entsteht.

Ende 2019 veröffentlichte UNDP zum Jahr 2018 die GII-Werte für 162 Länder (siehe unten), zu 27 weiteren lagen keine ausreichenden Daten vor.[1] Als zusätzlichen Vergleichsmaßstab zur Gleichberechtigung berechnet UNDP den länderspezifischen GDI (Gender Development Index zur geschlechtsspezifischen Entwicklung), gebildet aus Lebenserwartung, Schuljahren und Einkommen im Vergleich zwischen Frauen und Männern. Als eigenen Index veröffentlichte das Weltwirtschaftsforum zeitgleich seinen Global Gender Gap Index 2020 (GGGI) zum Jahr 2019[2] – die folgende Übersicht zeigt alle drei Indizes zum Gender Gap in den D-A-CH-Ländern[3] und vergleicht sie zu den weltweit sehr hohen Durchschnittswerten (43,9 % Ungleichheit), dabei bedeuten GII-Minuswerte ab 2010 (+/−) einen Abbau der Frauenbenachteiligung:[4]

Land 2018 GII Rang ab 2017 ab 2010 GDI # GGGI Rang
+/− GII +/− GII
Schweiz 0,037 1 (+3) −0,003 0,040 −0,025 0,062 0,963 82 0,779 18
Österreich 0,073 14 (−1) −0,005 0,078 −0,038 0,111 0,963 84 0,744 34
Deutschland 0,084 19 (−11) 0,000 0,084 −0,013 0,097 0,968 72 0,787 10
Welt 0,439 100 (−11) −0,003 0,442 −0,034 0,473 0,941 101 0,686 95

Entwicklung des GII[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung für alle“ ist das 4. Ziel für nachhaltige Entwicklung – dazu enthält der GII den Unterindex „sekundäre Schul­bildung“ von Frauen und von Männern (SDG 4.6)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) führte zunächst im Berichtsjahr 1995 zwei geschlechtsspezifische Indizes ein: eine frühere Form des GDI und den Frauenbeteiligungsindex GEM. Beide wurden aber in den Folgejahren von verschiedenen Seiten als mangelhaft kritisiert. Mit dem UNDP-Bericht 2010 wurde dann der GII (Gender Inequality Index) als Ungleichverteilungsmaß vorgestellt, der wesentliche Kritikpunkte berücksichtigten und die Auswertung von Daten zu möglichst vielen UN-Mitgliedsstaaten ermöglichen soll. Statistischen Daten des Jahres 2008 waren zu 137 Ländern verfügbar. Die Einführung des GII wurde folgendermaßen begründet (in Übersetzung):

„Geschlechtsspezifische Ungleichheit bleibt weiterhin ein Haupthindernis für menschliche Entwicklung. Mädchen und Frauen haben große Schritte gemacht seit 1990, aber sie haben noch nicht die geschlechtliche Gleichstellung erlangt. […] Messungen der Benachteiligungen von Frauen steigern das Bewusstsein von Problemen, erlauben die Überwachung des Fortschritts in Richtung der Ziele der Gleichstellung der Geschlechter und nehmen Regierungen in die Verantwortung.“

UNDP: Human Development Report 2010[5]

Der Bericht über die menschliche Entwicklung 2019 berechnet die Veränderungen der GII-Werte nicht ab 2008, sondern anhand neuester Daten und Berechnungsmethoden ab dem Jahr 2010 sowie rückwirkend für die Jahre 2005, 2000 und 1995.[4] UNDP bemängelt regelmäßig fehlende Datenzulieferung seitens einiger Länder, stellt aber insgesamt eine stetige Verbesserung der Datenlage fest: 2019 konnten statistische Angaben zu 162 Ländern ausgewertet werden, zu 27 weiteren lagen nur unzureichende Daten vor (siehe unten). Der Bericht fasst die Gesamtlage zusammen (in Übersetzung):

„Geschlechtsspezifische Entwicklungsgefälle gehören weiterhin zu den hartnäckigsten Formen von Ungleichheit in allen Ländern. Ausgehend davon, dass diese Nachteile die Hälfte der Weltbevölkerung betreffen, ist geschlechtsspezifische Ungleichheit wohl eines der größten Hindernisse für Fortschritte in der menschlichen Entwicklung. Viel zu oft werden Frauen und Mädchen diskriminiert bezüglich Gesundheit, Bildung, im häuslichen Bereich und im Arbeitsmarkt – mit negativen Rückwirkungen auf ihre Freiheiten.“

UNDP: Human Development Report 2019[6]

Weltweit liegt der GII 2018 bei 0,439 – das entspricht einer durchschnittlichen Ungleichheit von 43,9 % in den erfassten Lebensqualitäten, mit einer Verringerung von 3,4 % seit 2010 (0,473) und 8,2 % seit dem Jahr 2000 (0,521).

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der spanische Demograf Iñaki Permanyer begrüßte 2011 die Einführung des GII: „UNDPs neuer Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion des Messens von geschlechtlicher Ungleichheit. Eingeführt im Bericht zur menschlichen Entwicklung 2010, wurde der neue Index gestaltet, um viele Beschränkungen seines Vorgängers − des GDI − zu überwinden.“[7]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Permanyer kritisierte in mehrfacher Hinsicht die Kompliziertheit des GII sowie seine Vermischung von Dimensionen und schlug 2011 vereinfachende Verbesserungen vor.[8]

Der deutsche Entwicklungsökonom Stephan Klasen (Universität Göttingen) ist Mitglied des UN-Ausschusses für Entwicklungspolitik und begleitet die geschlechtsspezifischen Maßnahmen und Indizes des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) seit den 2000er-Jahren mit kritischen Analysen und Verbesserungsvorschlägen. Klasen schrieb 2017:

„Meine zusammenfassende Einschätzung des GII ist, dass er in keinerlei Hinsicht eine Verbesserung ist und tatsächlich eine Verschlechterung in vielerlei Hinsicht darstellt gegenüber der früheren Sachlage, insbesondere gegenüber den überarbeiteten und zuvor besprochenen GDI- und GEM-Messungen. Der GII vermischt Wohlergehen [Gesundheit] mit Befähigung [empowerment] sowie Stufen des Erreichten mit Geschlechtslücken, und er ist viel zu komplex, um sinnvoll kommuniziert und interpretiert zu werden.“[9]

Berechnung des GII und Beispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Gesundes Leben für alle“ ist das 3. der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – der GII enthält dazu zwei Unterindizes: die Mütter­sterblich­keits­rate (SDG 3.1) und die Mutterschaft Minderjähriger im Alter von 15–19 Jahren (SDG 3.7)

Der Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit (GII) wird vom UN-Entwicklungsprogramm berechnet anhand von Daten der Vereinten Nationen (UNDESA, UNESCO), der Interparlamentarischen Union IPU (Parlamentssitze) sowie der Internationalen Arbeitsorganisation ILU (Erwerbsquote). Die Daten entstammen drei grundlegenden Bereichen der „menschlichen Entwicklung(human development):[10]

  1. Reproduktive Gesundheit (reproductive health), ermittelt aus
    a) Müttersterblichkeitsrate: Zahl der Todesfälle von Müttern pro 100.000 Lebendgeburten (Minimum: 10, Grenzwert: 1.000)
    b) Mutterschaft Minderjähriger: Geburten je 1.000 Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren
    Beide Werte − in der Berechnung für Männer auf 1 gesetzt − sind Teil der „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Ziel 3.1 und 3.7). Das Konzept „Reproduktive Gesundheit und Reproduktive Rechte“ steht für einen Rechtsansatz der UN, Familienplanung als Menschenrecht zu verankern.
  2. Teilhabe (empowerment), ermittelt aus
    a) politische Beteiligung: Sitze im Landesparlament von Frauen und von Männern (nachhaltiges Ziel 5.5)
    b) sekundäre Schulbildung von Frauen und von Männern ab 25 Jahren (nachhaltiges Ziel 4.6)
  3. Erwerbsbeteiligung (labour force participation) von Frauen und von Männern ab 15 Jahren

Für jeden der 5 Indikatoren wird ein Mindestwert von 0,1 Prozent gesetzt. Zunächst wird dann ein geometrisches Mittel der 5 Einzelwerte je Geschlecht gebildet, im Anschluss werden die beiden Endwerte harmonisch gemittelt. UNDP nennt dazu als Beispiel die konkreten Zahlen für das Land Papua-Neuguinea:[10]

1. a) Müttersterblichkeit: 215 (je 100.000 Lebendgeburten)
1. b) Jugendliche Geburtenrate: 52,7 (je 1.000)
2. a) Parlamentssitze von Frauen: 0,0 % (gesetzt auf das Minimum: 0,1 %)
2. b) Sekundärbildung: 9,94 % der Frauen und 15,16 % der Männer (ab 25 Jahren)
3. Erwerbsquote: 46,0 % bei Frauen und 47,6 % bei Männern (ab 15 Jahren)

Mit einer komplexen Formel werden aus den Einzelwerten getrennt für beide Geschlechter Zwischenwerte errechnet:

  1. Frauen:f 0,05146
  2. Männer: 0,57005

Harmonisches Mittel: 0,0944

Dann wird das geometrische Mittel sämtlicher Einzelwerte berechnet: 0,3637

Zum Schluss wird der GII berechnet: 1 − (0,0944 / 0,3637) = 0,740

Damit liegt Papua-Neuguinea im Jahr 2018 auf GII-Rang 161 (von 162), sein HDI von 0,543 liegt auf Rang 155 (von 189).

Liste von Ländern nach ihrem GII[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt den GII (Gender Inequality Index) zu den 162 ausgewerteten UN-Mitgliedsstaaten im Jahr 2018 gemäß der Rangordnung des UN-Entwicklungsprogramms in seinem Bericht über die menschliche Entwicklung 2019 (siehe unten zum Vergleich mit dem HDI), zusammen mit den 5 sozialen Indikatoren zur reproduktiven Gesundheit von Frauen, zur Befähigung und Teilhabe von Frauen sowie zu ihrer Beteiligung am Arbeitsmarkt:

  1. Müttersterblichkeit je 100.000 Lebendgeburten
  2. Mutterschaft Minderjähriger je 1.000 Mädchen im Alter 15–19
  3. Frauenanteil im Landesparlament (👩-Sitze) – siehe dazu die Länderliste mit Veränderungen ab 1995
  4. Sekundäre Schulbildung von Frauen (👩) und Männern (👨)
  5. Erwerbsbeteiligung (👩 und 👨 ab 15 Jahren)

Rang 1 belegt die Schweiz mit dem niedrigsten GII (0,037: geringe Frauenbenachteiligung), Österreich belegt Rang 14 und Deutschland Rang 19, zum Vergleich die Durchschnittswerte der UN-Mitglieder sowie der OECD-Staaten:[1]

Land 2018 GII Rang Mütter-
sterbl.
Jugendl.
Mütter
👩  Parla-
mentssitze
Sekundärbildung Erwerbsquote
👩 👨 👩 👨
162 UN-Mitglieder ø 0,439 100 216 42,9 24,1 % 62,8 % 71,2 % 48,0 % 74,9 %
36 OECD-Staaten ø 0,182 42 14 20,5 30,1 % 84,8 % 87,7 % 51,6 % 68,5 %
SchweizSchweiz Schweiz 0,037 1 5 2,8 29,3 % 96,4 % 97,2 % 62,6 % 74,1 %
Schweden 0,040 2 4 5,1 46,1 % 88,8 % 89,0 % 61,1 % 67,6 %
Dänemark 0,040 2 6 4,1 37,4 % 89,2 % 89,4 % 58,1 % 65,9 %
Niederlande 0,041 4 7 3,8 35,6 % 86,6 % 90,1 % 58,0 % 68,9 %
Norwegen 0,044 5 5 5,1 41,4 % 96,1 % 94,8 % 60,2 % 66,7 %
Belgien 0,045 6 7 4,7 41,4 % 82,6 % 87,1 % 47,9 % 58,9 %
Finnland 0,050 7 3 5,8 42,0 % 100,0 % 100,0 % 55,0 % 62,2 %
Frankreich 0,051 8 8 4,7 35,7 % 81,0 % 86,3 % 50,3 % 60,0 %
Island 0,057 9 3 6,3 38,1 % 100,0 % 100,0 % 72,1 % 80,6 %
Südkorea 0,058 10 11 1,4 17,0 % 89,8 % 95,6 % 52,8 % 73,3 %
Singapur 0,065 11 10 3,5 23,0 % 76,3 % 83,3 % 60,5 % 76,3 %
Slowenien 0,069 12 9 3,8 20,0 % 97,0 % 98,3 % 53,4 % 62,7 %
Italien 0,069 12 4 5,2 35,6 % 75,6 % 83,0 % 40,0 % 58,4 %
OsterreichÖsterreich Österreich 0,073 14 4 7,3 34,8 % 100,0 % 100,0 % 54,8 % 65,9 %
Spanien 0,074 15 5 7,7 38,6 % 73,3 % 78,4 % 51,7 % 63,4 %
Luxemburg 0,078 16 10 4,7 20,0 % 100,0 % 100,0 % 53,5 % 62,7 %
Portugal 0,081 17 10 8,4 34,8 % 53,6 % 54,8 % 53,9 % 64,2 %
Kanada 0,083 18 7 8,4 31,7 % 100,0 % 100,0 % 60,9 % 69,7 %
DeutschlandDeutschland Deutschland 0,084 19 6 8,1 31,5 % 96,0 % 96,6 % 55,3 % 66,2 %
Zypern, Republik 0,086 20 7 4,6 17,9 % 78,2 % 82,6 % 57,3 % 67,2 %
Estland 0,091 21 9 7,7 26,7 % 100,0 % 100,0 % 57,0 % 70,9 %
Irland 0,093 22 8 7,5 24,3 % 90,2 % 86,3 % 55,1 % 68,1 %
Japan 0,099 23 5 3,8 13,7 % 95,2 % 92,2 % 51,4 % 70,7 %
Israel 0,100 24 5 9,6 27,5 % 87,8 % 90,5 % 59,2 % 69,1 %
Australien 0,103 25 6 11,7 32,7 % 90,0 % 90,7 % 59,7 % 70,5 %
Verein. Arab. Emirate 0,113 26 6 6,5 22,5 % 78,8 % 65,7 % 51,2 % 93,4 %
Vereinigtes Königreich 0,119 27 9 13,4 28,9 % 82,9 % 85,7 % 57,1 % 67,8 %
Weißrussland 0,119 27 4 14,5 33,1 % 87,2 % 92,5 % 58,1 % 70,3 %
Montenegro 0,119 27 7 9,3 23,5 % 88,0 % 97,5 % 43,6 % 58,1 %
Polen 0,120 30 3 10,5 25,5 % 82,9 % 88,1 % 48,9 % 65,5 %
Griechenland 0,122 31 3 7,2 18,7 % 61,5 % 73,2 % 45,3 % 60,7 %
Kroatien 0,122 31 8 8,7 18,5 % 94,5 % 96,9 % 45,7 % 58,2 %
Litauen 0,124 33 10 10,9 21,3 % 92,9 % 97,5 % 56,4 % 66,7 %
Neuseeland 0,133 34 11 19,3 38,3 % 97,2 % 96,6 % 64,6 % 75,7 %
Tschechien 0,137 35 4 12,0 20,3 % 99,8 % 99,8 % 52,4 % 68,4 %
Nord­mazedonien 0,145 36 8 15,7 38,3 % 41,6 % 57,6 % 42,7 % 67,5 %
Serbien 0,161 37 17 14,7 34,4 % 85,7 % 93,6 % 46,8 % 62,1 %
Bosnien-Herzegowina 0,162 38 11 9,6 19,3 % 73,1 % 90,0 % 35,6 % 58,6 %
China, Volksrepublik 0,163 39 27 7,6 24,9 % 75,4 % 83,0 % 61,3 % 75,9 %
Lettland 0,169 40 18 16,2 31,0 % 100,0 % 99,1 % 55,4 % 68,0 %
Libyen 0,172 41 9 5,8 16,0 % 69,4 % 45,0 % 25,7 % 79,0 %
USA 0,182 42 14 19,9 23,6 % 95,7 % 95,5 % 56,1 % 68,2 %
Slowakei 0,190 43 6 25,7 20,0 % 99,1 % 100,0 % 52,7 % 67,4 %
Malta 0,195 44 9 12,9 11,9 % 74,3 % 82,2 % 43,3 % 66,2 %
Katar 0,202 45 13 9,9 9,8 % 73,5 % 66,1 % 57,8 % 94,7 %
Kasachstan 0,203 46 12 29,8 22,1 % 98,3 % 98,9 % 65,2 % 77,1 %
Bahrain 0,207 47 15 13,4 18,8 % 64,2 % 57,5 % 44,5 % 87,3 %
Bulgarien 0,218 48 11 39,9 23,8 % 94,2 % 96,2 % 49,5 % 61,6 %
Saudi-Arabien 0,224 49 12 7,3 19,9 % 67,8 % 75,5 % 23,4 % 79,2 %
Moldau, Republik 0,228 50 23 22,4 22,8 % 95,5 % 97,4 % 38,9 % 45,6 %
Brunei 0,234 51 23 10,3 9,1 % 69,5 % 70,6 % 58,2 % 71,7 %
Albanien 0,234 51 29 19,6 27,9 % 93,5 % 92,8 % 47,2 % 64,9 %
Kuwait 0,245 53 4 8,2 3,1 % 56,8 % 49,3 % 57,5 % 85,3 %
Russland 0,255 54 25 20,7 16,1 % 96,3 % 95,7 % 54,9 % 70,5 %
Barbados 0,256 55 27 33,6 27,5 % 94,6 % 91,9 % 61,9 % 69,6 %
Ungarn 0,258 56 17 24,0 12,6 % 96,3 % 98,2 % 48,3 % 65,0 %
Armenien 0,259 57 25 21,5 18,1 % 96,9 % 97,6 % 49,6 % 69,9 %
Malaysia 0,274 58 40 13,4 15,8 % 79,8 % 81,8 % 50,9 % 77,4 %
Uruguay 0,275 59 15 58,7 22,3 % 57,8 % 54,0 % 55,8 % 73,8 %
Ukraine 0,284 60 24 23,7 12,3 % 94,0 % 95,2 % 46,7 % 62,8 %
Costa Rica 0,285 61 25 53,5 45,6 % 53,8 % 52,3 % 45,7 % 74,6 %
Chile 0,288 62 22 41,1 22,7 % 79,0 % 80,9 % 51,0 % 74,2 %
Tunesien 0,300 63 62 7,8 31,3 % 42,3 % 54,6 % 24,1 % 69,9 %
Usbekistan 0,303 64 36 23,8 16,4 % 99,9 % 99,9 % 53,4 % 78,2 %
Oman 0,304 65 17 13,1 8,8 % 73,4 % 63,7 % 31,0 % 88,7 %
Türkei 0,305 66 16 26,6 17,4 % 44,3 % 66,0 % 33,5 % 72,6 %
Kuba 0,312 67 39 51,6 53,2 % 86,7 % 88,9 % 40,0 % 67,4 %
Vietnam 0,314 68 54 30,9 26,7 % 66,2 % 77,7 % 72,7 % 82,5 %
Rumänien 0,316 69 31 36,2 18,7 % 87,2 % 93,1 % 45,6 % 64,2 %
Aserbaidschan 0,321 70 25 55,8 16,8 % 93,9 % 97,5 % 63,1 % 69,7 %
Mongolei 0,322 71 44 31,0 17,1 % 91,2 % 86,3 % 53,3 % 66,7 %
Trinidad und Tobago 0,323 72 63 30,1 30,1 % 74,4 % 71,2 % 50,4 % 71,3 %
St. Lucia 0,333 73 48 40,5 20,7 % 49,2 % 42,1 % 60,2 % 75,3 %
Mexiko 0,334 74 38 60,4 48,4 % 58,4 % 61,1 % 43,8 % 78,9 %
Georgien 0,351 75 36 46,4 16,0 % 97,4 % 98,6 % 57,8 % 78,7 %
Bahamas 0,353 76 80 30,0 21,8 % 88,0 % 91,0 % 67,6 % 82,0 %
Argentinien 0,354 77 52 62,8 39,5 % 66,5 % 63,3 % 49,0 % 72,8 %
Fidschi 0,357 78 30 49,4 19,6 % 78,3 % 70,2 % 38,1 % 76,1 %
Libanon 0,362 79 15 14,5 4,7 % 54,3 % 55,6 % 23,5 % 70,9 %
Samoa 0,364 80 51 23,9 10,0 % 79,1 % 71,6 % 23,7 % 38,6 %
Land 2018 GII Rang Mütter-
sterbl.
Jugendl.
Mütter
👩  Parla-
mentssitze
👩 Sek.
Bildung
👨 Sek.
Bildung
👩
Arbeit
👨
Arbeit
Malediven 0,367 81 68 7,8 5,9 % 44,9 % 49,3 % 41,9 % 82,0 %
Mauritius 0,369 82 53 25,7 11,6 % 65,7 % 68,1 % 45,0 % 71,8 %
Kap Verde 0,372 83 42 73,8 20,8 % 28,7 % 31,2 % 65,1 % 73,2 %
Thailand 0,377 84 20 44,9 5,3 % 43,1 % 48,2 % 59,5 % 76,2 %
Tadschikistan 0,377 84 32 57,1 20,0 % 98,8 % 87,0 % 27,8 % 59,7 %
Sri Lanka 0,380 86 30 20,9 5,8 % 82,6 % 83,1 % 34,9 % 72,2 %
Peru 0,381 87 68 56,9 27,7 % 57,4 % 68,5 % 69,9 % 84,7 %
Kirgisistan 0,381 87 76 32,8 19,2 % 98,6 % 98,3 % 48,0 % 75,8 %
Brasilien 0,386 89 44 59,1 15,0 % 61,0 % 57,7 % 54,0 % 74,4 %
Ecuador 0,389 90 64 79,3 38,0 % 51,9 % 51,9 % 56,6 % 81,8 %
Belize 0,391 91 28 68,5 11,1 % 78,9 % 78,4 % 53,3 % 81,4 %
El Salvador 0,397 92 54 69,5 31,0 % 39,9 % 46,3 % 46,1 % 78,9 %
Jamaika 0,405 93 89 52,8 19,0 % 69,9 % 62,4 % 60,4 % 73,9 %
Kolumbien 0,411 94 64 66,7 19,0 % 53,1 % 50,9 % 58,6 % 82,0 %
Ruanda 0,412 95 290 39,1 55,7 % 12,9 % 17,9 % 84,2 % 83,6 %
Tonga 0,418 96 124 14,7 7,4 % 94,0 % 93,4 % 45,3 % 74,1 %
Südafrika 0,422 97 138 67,9 41,8 % 75,0 % 78,2 % 48,9 % 62,6 %
Philippinen 0,425 98 114 54,2 29,1 % 75,6 % 72,4 % 45,7 % 74,1 %
Bhutan 0,436 99 148 20,2 15,3 % 7,6 % 17,5 % 58,2 % 74,5 %
Algerien 0,443 100 140 10,1 21,3 % 39,1 % 38,9 % 14,9 % 67,4 %
Bolivien 0,446 101 206 64,9 51,8 % 52,8 % 65,1 % 56,6 % 79,4 %
Ägypten 0,450 102 33 53,8 14,9 % 59,2 % 71,2 % 22,8 % 73,2 %
Indonesien 0,451 103 126 47,4 19,8 % 44,5 % 53,2 % 52,2 % 82,0 %
Dominikan. Republik 0,453 104 92 94,3 24,3 % 58,6 % 54,4 % 50,9 % 77,6 %
Nicaragua 0,455 105 150 85,0 45,7 % 48,3 % 46,6 % 50,7 % 83,7 %
Venezuela 0,458 106 95 85,3 22,2 % 71,7 % 66,6 % 47,7 % 77,1 %
Myanmar 0,458 106 178 28,5 10,2 % 28,7 % 22,3 % 47,7 % 77,3 %
Panama 0,460 108 94 81,8 18,3 % 74,8 % 68,4 % 52,5 % 80,5 %
Namibia 0,460 108 265 63,6 39,7 % 40,5 % 41,9 % 56,2 % 65,9 %
Laos 0,463 110 197 65,4 27,5 % 35,0 % 46,0 % 76,8 % 79,7 %
Botswana 0,464 111 129 46,1 9,5 % 89,6 % 90,3 % 66,2 % 78,6 %
Suriname 0,465 112 155 61,7 25,5 % 61,5 % 60,1 % 39,2 % 64,2 %
Jordanien 0,469 113 58 25,9 15,4 % 82,0 % 85,9 % 14,1 % 64,0 %
Kambodscha 0,474 114 161 50,2 19,3 % 15,1 % 28,1 % 75,2 % 87,6 %
Nepal 0,476 115 258 65,1 33,5 % 29,0 % 44,2 % 81,7 % 69,1 %
Honduras 0,479 116 129 72,9 21,1 % 34,2 % 32,6 % 47,2 % 83,7 %
Paraguay 0,482 117 132 70,5 16,0 % 47,3 % 48,3 % 56,9 % 84,1 %
Iran 0,492 118 25 40,6 5,9 % 67,4 % 72,0 % 16,8 % 71,2 %
Marokko 0,492 118 121 31,0 18,4 % 29,0 % 35,6 % 21,4 % 70,4 %
Guyana 0,492 118 229 74,4 31,9 % 70,9 % 55,5 % 41,2 % 73,6 %
Guatemala 0,492 118 88 70,9 12,7 % 38,4 % 37,2 % 41,1 % 85,0 %
Indien 0,501 122 174 13,2 11,7 % 39,0 % 63,5 % 23,6 % 78,6 %
Äthiopien 0,508 123 353 66,7 37,3 % 11,5 % 22,0 % 74,2 % 86,5 %
Burundi 0,520 124 712 55,6 38,8 % 7,5 % 11,0 % 80,4 % 77,6 %
Senegal 0,523 125 315 72,7 41,8 % 11,1 % 21,4 % 35,2 % 58,6 %
Simbabwe 0,525 126 443 86,1 34,3 % 55,9 % 66,3 % 78,6 % 89,0 %
Uganda 0,531 127 343 118,8 34,3 % 27,4 % 34,7 % 67,2 % 75,0 %
Gabun 0,534 128 291 96,2 17,4 % 65,6 % 49,8 % 43,4 % 60,2 %
Bangladesch 0,536 129 176 83,0 20,3 % 45,3 % 49,2 % 36,0 % 81,3 %
Tansania 0,539 130 398 118,4 37,2 % 11,9 % 16,9 % 79,4 % 87,2 %
Irak 0,540 131 224 120,1 18,0 % 39,2 % 52,4 % 70,8 % 79,8 %
Sambia 0,540 131 50 71,7 25,2 % 39,5 % 56,5 % 12,4 % 72,6 %
Ghana 0,541 133 319 66,6 12,7 % 55,7 % 71,1 % 63,6 % 71,5 %
Kenia 0,545 134 510 75,1 23,3 % 29,8 % 37,3 % 63,6 % 84,4 %
Lesotho 0,546 135 487 92,7 22,7 % 32,8 % 25,1 % 59,8 % 74,9 %
São Tomé & Príncipe 0,547 136 156 94,6 14,5 % 31,5 % 45,8 % 43,3 % 76,2 %
Pakistan 0,547 136 178 38,8 20,0 % 26,7 % 47,3 % 23,9 % 81,5 %
Syrien 0,547 136 68 38,6 13,2 % 37,1 % 43,4 % 12,0 % 70,3 %
Sudan 0,560 139 311 64,0 31,0 % 15,3 % 19,6 % 24,5 % 70,3 %
Kamerun 0,566 140 596 105,8 29,3 % 32,7 % 40,9 % 71,2 % 81,4 %
Togo 0,566 140 368 89,1 17,6 % 27,6 % 54,0 % 76,1 % 79,3 %
Mosambik 0,569 142 489 148,6 39,6 % 14,0 % 27,3 % 77,5 % 79,6 %
Afghanistan 0,575 143 396 69,0 27,4 % 13,2 % 36,9 % 48,7 % 82,1 %
Angola 0,578 144 477 150,5 30,5 % 23,1 % 38,1 % 75,4 % 80,1 %
Kongo, Republik 0,579 145 442 112,2 14,0 % 46,7 % 51,3 % 66,9 % 71,6 %
Eswatini 0,579 145 389 76,7 12,1 % 31,3 % 33,9 % 41,4 % 65,9 %
Burkina Faso 0,612 147 371 104,3 11,0 % 6,0 % 12,1 % 58,5 % 75,1 %
Benin 0,613 148 405 86,1 7,2 % 18,2 % 33,6 % 69,2 % 73,3 %
Malawi 0,615 149 634 132,7 16,7 % 17,6 % 25,9 % 72,9 % 82,0 %
Mauretanien 0,620 150 602 71,0 20,3 % 12,7 % 24,9 % 29,2 % 63,2 %
Haiti 0,620 150 359 51,7 2,7 % 26,9 % 39,9 % 63,3 % 72,8 %
Gambia 0,620 150 706 78,2 10,3 % 30,7 % 43,6 % 51,7 % 67,7 %
Sierra Leone 0,644 153 1360 112,8 12,3 % 19,9 % 32,9 % 57,7 % 58,5 %
Niger 0,647 154 553 186,5 17,0 % 4,3 % 8,9 % 67,3 % 90,5 %
Liberia 0,651 155 725 136,0 11,7 % 18,5 % 39,6 % 54,7 % 57,5 %
Kongo, Dem. Rep. 0,655 156 693 124,2 8,2 % 36,7 % 65,8 % 60,8 % 66,5 %
Elfenbeinküste 0,657 157 645 117,6 9,2 % 17,8 % 34,1 % 48,3 % 66,0 %
Mali 0,676 158 587 169,1 8,8 % 7,3 % 16,4 % 61,3 % 80,9 %
Zentralafrika 0,682 159 882 129,1 8,6 % 13,4 % 31,1 % 64,7 % 79,8 %
Tschad 0,701 160 856 161,1 15,3 % 1,7 % 10,3 % 64,8 % 77,9 %
Papua-Neuguinea 0,740 161 215 52,7 0,0 % 9,9 % 15,2 % 46,0 % 47,6 %
Jemen 0,834 162 385 60,4 0,5 % 19,9 % 35,5 % 6,0 % 70,8 %
162 UN-Mitglieder ø 0,439 100 216 42,9 24,1 % 62,8 % 71,2 % 48,0 % 74,9 %
Land 2018 GII Rang Mütter-
sterbl.
Jugendl.
Mütter
👩  Parla-
mentssitze
Frau Mann Frau Mann
Sekundärbildung Erwerbsquote

GII-Liste ab 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste vergleicht den GII von 162 Ländern mit ihrem grundlegenden HDI (Index der menschlichen Entwicklung) und ihrem GDI (Index der geschlechtsspezifischen Entwicklung), zusammen mit den Veränderung des GII seit 2017, seit 2010 und seit 2000, alle auf Basis der Daten und Berechnungsmethoden von 2019 – Minus-Veränderungen sind positiv, Pluswerte bedeuten eine Zunahme des Gender Gaps in der Gleichstellung der Geschlechter; die drei D-A-CH-Länder[3] liegen auf HDI-Rang 20, Rang 4 und Rang 2:[4]

Land 2018 Vergleich GII Rang ab 2017 ab 2010 ab 2000
HDI Rang GDI # Rang +/− GII Rang +/− GII +/− GII
162 UN-Mitglieder ø 0,731 93 0,941 101 0,439 100   −2 −0,003 0,442   −11 −0,034 0,473 −0,082 0,521
36 OECD-Staaten ø 0,895 25 0,976 56 0,182 42   −0,007 0,189   −2 −0,052 0,234 −0,109 0,291
SchweizSchweiz Schweiz 0,946 2 0,963 82 0,037 1   −0,003 0,040   +3 −0,025 0,062 −0,057 0,094
Schweden 0,937 8 0,982 50 0,040 2   +1 −0,003 0,043   −1 −0,010 0,050 −0,021 0,061
Dänemark 0,930 11 0,980 52 0,040 2   −0,001 0,041   +1 −0,016 0,056 −0,036 0,076
Niederlande 0,934 10 0,967 76 0,041 4   −0,003 0,044   −2 −0,013 0,054 −0,055 0,096
Norwegen 0,954 1 0,990 31 0,044 5   −0,003 0,047   −0,031 0,075 −0,064 0,108
Belgien 0,919 17 0,972 64 0,045 6   −0,005 0,050   +1 −0,046 0,091 −0,077 0,122
Finnland 0,925 12 0,990 32 0,050 7   +1 −0,005 0,055   −1 −0,027 0,077 −0,035 0,085
Frankreich 0,891 26 0,984 42 0,051 8   +1 −0,007 0,058   +4 −0,056 0,107 −0,121 0,172
Island 0,938 6 0,966 77 0,057 9   +2 −0,008 0,065   +1 −0,042 0,099 −0,091 0,148
Südkorea 0,906 22 0,934 109 0,058 10   −0,002 0,060   −1 −0,040 0,098 −0,133 0,191
Singapur 0,935 9 0,988 36 0,065 11   +2 −0,001 0,066   −1 −0,034 0,099 −0,209 0,274
Slowenien 0,902 24 1,003 21 0,069 12   −5 +0,016 0,053   +5 −0,057 0,126
Italien 0,883 29 0,967 74 0,069 12   +4 −0,011 0,080   +4 −0,056 0,125 −0,109 0,178
OsterreichÖsterreich Österreich 0,914 20 0,963 84 0,073 14   +1 −0,005 0,078   −1 −0,038 0,111 −0,077 0,150
Spanien 0,893 25 0,981 51 0,074 15   −1 −0,003 0,077   −1 −0,041 0,115 −0,045 0,119
Luxemburg 0,909 21 0,970 70 0,078 16   −4 +0,013 0,065   +3 −0,054 0,132 −0,097 0,175
Portugal 0,850 40 0,984 44 0,081 17   +2 −0,007 0,088   +6 −0,060 0,141 −0,128 0,209
Kanada 0,922 13 0,989 34 0,083 18   +2 −0,009 0,092   −1 −0,043 0,126
DeutschlandDeutschland Deutschland 0,939 4 0,968 72 0,084 19   −2 0,000 0,084   −11 −0,013 0,097 −0,046 0,130
Zypern, Republik 0,873 31 0,983 47 0,086 20   −2 −0,001 0,087   −1 −0,046 0,132 −0,172 0,258
Estland 0,882 30 1,016 7 0,091 21   +4 −0,019 0,110   +8 −0,078 0,169 −0,191 0,282
Irland 0,942 3 0,975 59 0,093 22   −1 −0,008 0,101   +8 −0,077 0,170 −0,105 0,198
Japan 0,915 19 0,976 56 0,099 23   −1 −0,003 0,102   −8 −0,022 0,121 −0,036 0,135
Israel 0,906 22 0,972 66 0,100 24   −1 −0,004 0,104   +1 −0,049 0,149 −0,097 0,197
Australien 0,938 6 0,975 58 0,103 25   −1 −0,001 0,104   −3 −0,035 0,138 −0,057 0,160
Verein. Arab. Emirate 0,866 35 0,965 79 0,113 26   +9 −0,025 0,138   +14 −0,118 0,231 −0,496 0,609
Vereinigtes Königreich 0,920 15 0,967 75 0,119 27   −0,009 0,128   +5 −0,064 0,183 −0,096 0,215
Weißrussland 0,817 50 1,010 11 0,119 27   +4 −0,010 0,129   −1 −0,031 0,150
Montenegro 0,816 52 0,966 78 0,119 27   +1 −0,009 0,128   +11 −0,097 0,216
Polen 0,872 32 1,009 14 0,120 30   −1 −0,008 0,128   −0,050 0,170 −0,085 0,205
Griechenland 0,872 32 0,963 85 0,122 31   −5 −0,002 0,124   −4 −0,035 0,157 −0,099 0,221
Kroatien 0,837 46 0,989 35 0,122 31   −1 −0,006 0,128   −7 −0,024 0,146 −0,084 0,206
Litauen 0,869 34 1,028 4 0,124 33   −1 −0,005 0,129   −5 −0,044 0,168 −0,157 0,281
Neuseeland 0,921 14 0,963 81 0,133 34   −0,004 0,137   −1 −0,053 0,186 −0,057 0,190
Tschechien 0,891 26 0,983 48 0,137 35   −2 +0,004 0,133   −14 +0,002 0,135
Nord­mazedonien 0,759 82 0,947 95 0,145 36   −0,005 0,150
Serbien 0,799 63 0,976 57 0,162 37   +2 −0,006 0,168   +2 −0,059 0,221
Bosnien-Herzegowina 0,769 75 0,924 117 0,162 38   −0,005 0,167   +3 −0,073 0,235
China, Volksrepublik 0,758 85 0,961 88 0,163 39   −2 −0,001 0,164   −5 −0,029 0,192 −0,105 0,268
Lettland 0,854 39 1,030 3 0,169 40   +5 −0,039 0,208   −4 −0,039 0,208 −0,107 0,276
Libyen 0,708 110 0,931 111 0,172 41   −1 −0,001 0,173   +3 −0,074 0,246
USA 0,920 15 0,991 30 0,182 42   +1 −0,020 0,202   +3 −0,072 0,254
Slowakei 0,857 36 0,992 29 0,190 43   −2 +0,003 0,187   −8 −0,005 0,195 −0,029 0,219
Malta 0,885 28 0,965 80 0,195 44   −2 −0,002 0,197   +5 −0,077 0,272 −0,125 0,320
Katar 0,848 41 1,043 1 0,202 45   +1 −0,007 0,209   +77 −0,378 0,580
Kasachstan 0,817 50 0,999 24 0,203 46   −2 −0,001 0,204   +1 −0,065 0,268 −0,201 0,404
Bahrain 0,838 45 0,937 106 0,207 47   +1 −0,016 0,223   −5 −0,029 0,236
Bulgarien 0,816 52 0,993 28 0,218 48   −1 −0,002 0,220   −5 −0,020 0,238 −0,118 0,336
Saudi-Arabien 0,857 36 0,879 135 0,224 49   −0,008 0,232   +88 −0,409 0,633
Moldau, Republik 0,711 107 1,007 15 0,228 50   −0,004 0,232   −0,058 0,286 −0,192 0,420
Brunei 0,845 43 0,987 38 0,234 51   +1 −0,009 0,243
Albanien 0,791 69 0,971 68 0,234 51   −0,002 0,236   −3 −0,035 0,269 −0,146 0,380
Kuwait 0,808 57 0,999 23 0,245 53   −0,006 0,251   −16 +0,030 0,215 −0,331 0,576
Russland 0,824 49 1,015 8 0,255 54   −0,007 0,262   −0,061 0,316 −0,168 0,423
Barbados 0,813 56 1,010 12 0,256 55   +3 −0,027 0,283   +1 −0,064 0,320 −0,100 0,356
Ungarn 0,845 43 0,984 45 0,258 56   −0,012 0,270   −10 +0,003 0,255 −0,030 0,288
Armenien 0,760 81 0,972 63 0,259 57   −2 −0,004 0,263   +6 −0,086 0,345 −0,209 0,468
Malaysia 0,804 61 0,972 67 0,274 58   +1 −0,012 0,286   −6 −0,035 0,309 −0,061 0,335
Uruguay 0,808 57 1,016 6 0,275 59   −2 −0,001 0,276   +1 −0,052 0,327 −0,114 0,389
Ukraine 0,750 88 0,995 26 0,284 60   −0,005 0,289   +2 −0,053 0,337 −0,101 0,385
Costa Rica 0,794 68 0,977 55 0,285 61   +1 −0,018 0,303   −4 −0,036 0,321 −0,138 0,423
Chile 0,847 42 0,962 87 0,288 62   +3 −0,074 0,362 −0,145 0,433
Tunesien 0,739 91 0,899 126 0,300 63   −2 +0,001 0,299   −10 −0,013 0,313 −0,129 0,429
Usbekistan 0,710 108 0,939 103 0,303 64   −1 0,000 0,303
Oman 0,834 47 0,943 100 0,304 65   −1 −0,003 0,307   −4 −0,024 0,328
Türkei 0,807 59 0,924 116 0,305 66   +4 −0,016 0,321   +15 −0,120 0,425 −0,286 0,591
Kuba 0,778 72 0,948 94 0,313 67   −1 −0,005 0,318   −8 −0,013 0,326 −0,066 0,379
Vietnam 0,693 118 1,003 20 0,314 68   −1 −0,004 0,318   −10 −0,010 0,324 −0,033 0,347
Rumänien 0,816 52 0,986 40 0,316 69   −4 0,000 0,316   −3 −0,049 0,365
Aserbaidschan 0,754 87 0,940 101 0,321 70   −2 +0,003 0,318   −19 +0,019 0,302
Mongolei 0,735 92 1,031 2 0,322 71   −2 +0,004 0,318   +2 −0,084 0,406 −0,130 0,452
Trinidad und Tobago 0,799 63 1,002 22 0,324 72   −1 −0,003 0,327   −8 −0,030 0,354
St. Lucia 0,745 89 0,975 60 0,333 73   −1 −0,003 0,336
Mexiko 0,767 76 0,957 90 0,334 74   −1 −0,012 0,346   −2 −0,067 0,401 −0,158 0,492
Georgien 0,786 70 0,979 54 0,351 75   −0,003 0,354   +2 −0,069 0,420 −0,071 0,422
Bahamas 0,805 60 0,353 76   −2 0,000 0,353   −5 −0,033 0,386 −0,034 0,387
Argentinien 0,830 48 0,988 37 0,354 77   −1 −0,001 0,355   −8 −0,017 0,371 −0,055 0,409
Fidschi 0,724 98 0,357 78   −1 −0,010 0,367
Libanon 0,730 93 0,891 130 0,362 79   +10 −0,033 0,395   −4 −0,050 0,412
Samoa 0,707 111 0,364 80   −2 −0,005 0,369   −4 −0,054 0,418 −0,107 0,471
Land 2018 HDI Rang GDI # GII Rang seit
2017
Wert
+/−
2017
GII
seit
2010
Wert
+/−
2010
GII
Wert
+/−
2000
GII
Malediven 0,719 104 0,939 102 0,367 81   +1 −0,008 0,375   −1 −0,057 0,424 −0,169 0,536
Mauritius 0,796 66 0,974 61 0,369 82   −3 −0,004 0,373   −12 −0,013 0,382 −0,084 0,453
Kap Verde 0,651 126 0,984 46 0,372 83   −3 −0,002 0,374
Thailand 0,765 77 0,995 25 0,377 84   +1 −0,009 0,386   −29 +0,058 0,319 −0,020 0,397
Tadschikistan 0,656 125 0,799 157 0,377 84   −3 +0,003 0,374   −16 +0,010 0,367 −0,061 0,438
Sri Lanka 0,780 71 0,938 104 0,380 86   −3 −0,001 0,381   −12 −0,028 0,408
Peru 0,759 82 0,951 92 0,381 87   −3 −0,002 0,383   −9 −0,040 0,421
Kirgisistan 0,674 122 0,959 89 0,381 87   −1 −0,008 0,389   −21 +0,016 0,365 −0,095 0,476
Brasilien 0,761 79 0,995 27 0,386 89   +2 −0,018 0,404   −1 −0,070 0,456 −0,121 0,507
Ecuador 0,758 85 0,980 53 0,389 90   −3 −0,001 0,390   −12 −0,032 0,421 −0,101 0,490
Belize 0,720 103 0,983 49 0,391 91   −3 −0,002 0,393   −10 −0,034 0,425 −0,090 0,481
El Salvador 0,667 124 0,969 71 0,397 92   −2 −0,001 0,398   −8 −0,045 0,442 −0,124 0,521
Jamaika 0,726 96 0,986 41 0,405 93   −1 −0,003 0,408   −6 −0,050 0,455 −0,065 0,470
Kolumbien 0,761 79 0,986 39 0,411 94   −1 0,000 0,411   −6 −0,045 0,456 −0,092 0,503
Ruanda 0,536 157 0,943 99 0,412 95   −1 0,000 0,412   −10 −0,034 0,446 −0,142 0,554
Tonga 0,717 105 0,944 97 0,418 96   −1 −0,001 0,419   +51 −0,263 0,681 −0,259 0,677
Südafrika 0,705 113 0,984 43 0,422 97   −1 −0,002 0,424   −14 −0,010 0,432 +0,006 0,416
Philippinen 0,712 106 1,004 17 0,425 98   −1 −0,002 0,427   −12 −0,024 0,449 −0,051 0,476
Bhutan 0,617 134 0,893 129 0,436 99   +14 −0,048 0,484
Algerien 0,759 82 0,865 144 0,443 100   −2 −0,004 0,447   +4 −0,080 0,523 −0,184 0,627
Bolivien 0,703 114 0,936 107 0,446 101   −2 −0,002 0,448   −6 −0,057 0,503 −0,141 0,587
Ägypten 0,700 116 0,878 136 0,450 102   −2 −0,002 0,452 −0,186 0,636
Indonesien 0,707 111 0,937 105 0,451 103   −2 −0,002 0,453   −11 −0,035 0,486 −0,110 0,561
Dominikan. Republik 0,745 89 1,003 18 0,453 104   −2 −0,001 0,454   −14 −0,020 0,473 −0,041 0,494
Nicaragua 0,651 126 1,013 10 0,455 105   −2 −0,003 0,458   −4 −0,065 0,520 −0,151 0,606
Venezuela 0,726 96 1,013 9 0,458 106   −2 −0,001 0,459   −15 −0,017 0,475
Myanmar 0,584 145 0,953 91 0,459 106   −1 −0,001 0,460   −6 −0,058 0,517
Panama 0,795 67 1,005 16 0,460 108   −2 −0,002 0,462   −7 −0,060 0,520 −0,046 0,506
Namibia 0,645 130 1,009 13 0,460 108   +2 −0,010 0,470   −9 −0,054 0,514 −0,085 0,545
Laos 0,604 140 0,929 114 0,463 110   −3 −0,002 0,465   −13 −0,047 0,510 −0,117 0,580
Botswana 0,728 94 0,990 33 0,464 111   −3 −0,002 0,466   −16 −0,039 0,503 −0,067 0,531
Suriname 0,724 98 0,972 65 0,465 112   −3 −0,002 0,467   −5 −0,069 0,534
Jordanien 0,723 102 0,868 142 0,469 113   −2 −0,002 0,471   −19 −0,025 0,494 −0,163 0,632
Kambodscha 0,581 146 0,919 118 0,474 114   −2 −0,002 0,476   −21 −0,019 0,493 −0,124 0,598
Nepal 0,579 147 0,897 127 0,476 115   −0,012 0,488   −8 −0,058 0,534 −0,193 0,669
Honduras 0,623 132 0,970 69 0,479 116   −15 −0,041 0,520 −0,071 0,550
Paraguay 0,724 98 0,968 73 0,482 117   −3 −0,003 0,485   −19 −0,029 0,511 −0,070 0,552
Iran 0,797 65 0,874 138 0,492 118   −2 +0,004 0,488   −12 −0,037 0,529 −0,104 0,596
Marokko 0,676 121 0,833 151 0,492 118   −1 −0,002 0,494   −3 −0,072 0,564 −0,214 0,706
Guyana 0,670 123 0,973 62 0,492 118   −0,003 0,495   −14 −0,031 0,523 −0,052 0,544
Guatemala 0,651 126 0,943 98 0,492 118   +1 −0,003 0,495   −9 −0,047 0,539 −0,104 0,596
Indien 0,647 129 0,829 153 0,501 122   −0,021 0,522   +5 −0,099 0,600
Äthiopien 0,470 173 0,844 148 0,508 123   −3 −0,004 0,512   −1 −0,072 0,580
Burundi 0,423 185 1,003 19 0,520 124   −3 −0,001 0,521   −14 −0,024 0,544 −0,102 0,622
Senegal 0,514 166 0,873 139 0,523 125   −2 −0,001 0,524   −1 −0,060 0,583 −0,118 0,641
Simbabwe 0,563 150 0,925 115 0,525 126   −2 −0,003 0,528   −6 −0,053 0,578 −0,102 0,627
Uganda 0,528 159 0,863 145 0,531 127   −2 −0,001 0,532   −10 −0,038 0,569 −0,116 0,647
Gabun 0,702 115 0,917 119 0,534 128   −1 −0,003 0,537   −15 −0,021 0,555 −0,075 0,609
Bangladesch 0,614 135 0,895 128 0,536 129   −1 −0,002 0,538   −3 −0,052 0,588 −0,144 0,680
Tansania 0,528 159 0,936 108 0,539 130   −1 0,000 0,539
Irak 0,689 120 0,789 161 0,540 131   +1 −0,004 0,544   −6 −0,047 0,587 −0,112 0,652
Sambia 0,591 143 0,949 93 0,540 131   −1 −0,003 0,543   −17 −0,016 0,556 −0,113 0,653
Ghana 0,596 142 0,912 120 0,541 133   −2 −0,002 0,543   −15 −0,033 0,574
Kenia 0,579 147 0,933 110 0,545 134   +1 −0,003 0,548   −3 −0,069 0,614 −0,150 0,695
Lesotho 0,518 164 1,026 5 0,546 135   −2 +0,001 0,545   −19 −0,019 0,565 −0,043 0,589
São Tomé & Príncipe 0,609 137 0,900 123 0,547 136   −10 +0,011 0,536   −25 −0,001 0,548
Pakistan 0,560 152 0,747 163 0,547 136   −0,002 0,549   −15 −0,031 0,578
Syrien 0,549 154 0,795 160 0,547 136   −2 0,000 0,547   −24 −0,002 0,549 −0,001 0,548
Sudan 0,508 168 0,837 150 0,560 139   −2 −0,006 0,566   −3 −0,065 0,625
Kamerun 0,563 150 0,869 141 0,566 140   +1 −0,006 0,572   −7 −0,057 0,623 −0,122 0,688
Togo 0,513 167 0,818 154 0,566 140   −2 −0,001 0,567   −11 −0,041 0,607 −0,097 0,663
Mosambik 0,446 180 0,901 122 0,569 142   −3 −0,001 0,570   −14 −0,036 0,605 −0,065 0,634
Afghanistan 0,496 170 0,723 164 0,575 143   +1 −0,015 0,590   −3 −0,090 0,665
Angola 0,574 149 0,902 121 0,578 144   −2 −0,002 0,580
Kongo, Republik 0,609 138 0,931 112 0,579 145   −2 −0,001 0,580   −15 −0,034 0,613 −0,037 0,616
Eswatini 0,608 138 0,962 86 0,579 145   −5 +0,008 0,571   −26 +0,002 0,577 −0,085 0,664
Burkina Faso 0,434 182 0,875 137 0,612 147   −2 0,000 0,612   −15 −0,007 0,619
Benin 0,520 163 0,883 133 0,613 148   −1 −0,001 0,614   −15 −0,010 0,623 −0,065 0,678
Malawi 0,485 172 0,930 113 0,615 149   −1 −0,003 0,618   −16 −0,008 0,623 −0,076 0,691
Mauretanien 0,527 161 0,853 146 0,620 150   −4 +0,008 0,612   −12 −0,036 0,656 −0,135 0,755
Haiti 0,503 169 0,890 131 0,620 150   −1 −0,002 0,622
Gambia 0,466 174 0,832 152 0,620 150   −0,005 0,625   −10 −0,045 0,665 −0,128 0,748
Sierra Leone 0,438 181 0,882 134 0,644 153   −2 −0,002 0,646   −13 −0,021 0,665 −0,052 0,696
Niger 0,377 189 0,298 166 0,647 154   −2 −0,002 0,649 −0,150 0,797
Liberia 0,465 176 0,899 125 0,651 155   −0,008 0,659   −16 −0,009 0,660 −0,039 0,690
Kongo, Dem. Rep. 0,459 179 0,844 147 0,655 156   −3 0,000 0,655   −11 −0,024 0,679
Elfenbeinküste 0,516 165 0,796 158 0,657 157   −3 −0,001 0,658   −12 −0,022 0,679
Mali 0,427 184 0,807 155 0,676 158   −2 −0,001 0,677   −14 +0,007 0,669 −0,033 0,709
Zentralafrika 0,381 188 0,795 159 0,682 159   −2 −0,002 0,684   −11 −0,006 0,688 −0,028 0,710
Tschad 0,401 187 0,774 162 0,701 160   −2 −0,009 0,710
Papua-Neuguinea 0,543 155 0,740 161   −2 −0,002 0,742   −18 +0,073 0,667 +0,074 0,666
Jemen 0,463 177 0,458 165 0,834 162   −2 −0,001 0,835   −13 +0,013 0,821 +0,016 0,818
162 UN-Mitglieder ø 0,731 93 0,941 101 0,439 100   −2 −0,003 0,442   −11 −0,034 0,473 −0,082 0,521
Land 2018 HDI Rang GDI # GII Rang Rang +/− +/− GII Rang +/− +/− GII +/− GII
Vergleich ab 2017 ab 2010 ab 2000

Länder ohne GII[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das Jahr 2018 konnte das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) die „geschlechtsspezifische Ungleichheit“ (GII) nur für 162 UN-Mitgliedsstaaten berechnen – zu 27 weiteren lagen zwar volkswirtschaftliche Daten vor zur Berechnung ihres „Index der menschlichen Entwicklung“ (HDI), teils auch unterschieden in Frauen und Männer im Index der geschlechtsspezifischen Entwicklung (GDI), aber keine ausreichenden Daten zu den 5 sozialen Indikatoren des GII (vergleiche 23 Länder ohne GDI):[1]

Land 2018 Vergleich Mütter-
sterbl.
Jugendl.
Mütter
👩  Parla-
mentssitze
Sekundärbildung Erwerbsquote
HDI Rang GDI # 👩 👨 👩 👨
Andorra 0,857 36 32,1 % 71,5 % 73,3 %
Antigua & Barbuda 0,776 74 42,8 31,4 %
Äquatorialguinea 0,588 144 342 155,6 18,0 % 55,2 % 67,1 %
Dominica 0,724 98 25,0 %
Dschibuti 0,495 171 229 18,8 26,2 % 54,8 % 71,1 %
Eritrea 0,434 182 501 52,6 22,0 % 74,1 % 87,1 %
Grenada 0,763 78 27 29,2 39,3 %
Guinea 0,466 174 0,806 156 679 135,3 21,9 % 64,1 % 65,1 %
Guinea-Bissau 0,461 178 549 104,8 13,7 % 67,3 % 78,9 %
Hongkong 0,939 4 0,963 83 2,7 76,6 % 82,9 % 54,1 % 67,8 %
Kiribati 0,623 132 90 16,2 6,5 %
Komoren 0,538 156 0,888 132 335 65,4 6,1 % 37,4 % 50,7 %
Liechtenstein 0,917 18 12,0 %
Madagaskar 0,521 162 0,946 96 353 109,6 19,6 % 83,6 % 89,3 %
Marshallinseln 0,698 117 9,1 % 91,6 % 92,5 %
Mikronesien 0,614 135 100 13,9 0,0 %
Nigeria 0,534 158 0,868 143 814 107,3 5,8 % 50,6 % 59,8 %
Osttimor 0,626 131 0,899 124 215 33,8 33,8 % 25,0 % 52,6 %
Palau 0,814 55 13,8 % 96,9 % 97,3 %
Palästina 0,690 119 0,871 140 45 52,8 60,0 % 62,2 % 19,3 % 71,1 %
Salomonen 0,557 153 114 78,0 2,0 % 62,4 % 80,3 %
Seychellen 0,801 62 62,1 21,2 %
St. Kitts und Nevis 0,777 73 13,3 %
St. Vincent & Gren. 0,728 94 45 49,0 13,0 % 57,3 % 79,2 %
Südsudan 0,413 186 0,839 149 789 62,0 26,6 % 71,8 % 74,3 %
Turkmenistan 0,710 108 42 24,4 24,8 % 52,8 % 78,0 %
Vanuatu 0,597 141 78 49,4 0,0 % 61,5 % 79,6 %

Für die folgenden 10 Staaten und Gebiete lagen auch keine geeigneten Daten zur Berechnung des HDI vor, teils sind sie nicht Mitglied der Vereinten Nationen (UN):

  1. Kosovo – Republik auf der Balkanhalbinsel, kein UN-Mitglied
  2. Monaco – europäisches Fürstentum
  3. Nauru – pazifischer Ministaat
  4. Nordkorea – außenpolitisch isoliert, kaum verlässliche Daten verfügbar
  5. San Marino – Minirepublik, von Italien umgeben
  6. Taiwan (Republik China) – kein UN-Mitglied aufgrund des Taiwan-Konflikts
  7. Somalia – „gescheiterter Staat“ in Ostafrika
  8. Tuvalu – pazifischer Ministaat
  9. Vatikanstadt – kein UN-Mitglied, der Vatikan hat kein eigenes Bildungssystem
  10. Westsahara – kein UN-Mitglied, von Marokko beanspruchtes und besetztes Territorium (Westsaharakonflikt)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltbank:

Vereinte Nationen:

Weltwirtschaftsforum:

CIA (World Factbook):

UNDP-Berichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP):

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (Übersetzungen und Zusammenfassungen):

  • 2019: Bericht über die menschliche Entwicklung 2019. 15. Januar 2020 (Downloadseite).
  • 2018: Menschliche Entwicklung: Zahlen und Fakten 2018 – Statistisches Update zum Human Development Report. Berlin, 14. Dezember 2018, S. 7–10: Ungleichheit der Geschlechter – das Gefälle verringern, um die Hälfte der Weltbevölkerung zu stärkerer Teilhabe zu befähigen, sowie S. 39–39: Tabelle 4: Index der geschlechtsspezifischen Entwicklung (Zusammenfassung als PDF: 421 kB; Downloadseite).
  • 2016: Bericht über die menschliche Entwicklung 2016: Menschliche Entwicklung für alle. Berlin, 21. März 2017 (Downloadseite).
  • 2015: Bericht über die menschliche Entwicklung 2015. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-8305-3618-5 (PDF: 9,3 MB, 328 Seiten auf hdr.undp.org).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP):

GII-Indikatoren 1990–2018 (Datenauswahl):

Bertelsmann Stiftung:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP): Human Development Report 2019 – Beyond income, beyond averages, beyond today: Inequalities in human development in the 21st century. New York Dezember 2019, ISBN 978-92-1-126439-5, S. 147–160: Chapter 4: Gender inequalities beyond averages: Between social norms and power imbalances, sowie S. 316–319: Table 5: Gender Inequality Index (englisch; PFD: 8 MB, 366 Seiten auf hdr.undp.org).
  2. World Economic Forum: The Global Gender Gap Report 2020. Cologny/Genf, 17. Dezember 2019, ISBN 978-2-940631-03-2, S. 9: Table 1: The Global Gender Gap Index 2020 rankings, S. 75: Austria, S. 169: Germany und S. 325: Switzerland (englisch; Zusammenfassung; interaktiver Data-Explorer; PDF: 25 MB, 371 Seiten auf weforum.org).
  3. a b Alle Einzelwerte der drei D-A-CH-Länder: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP): Germany, Austria, Switzerland. In: hdr.undp.org. Stand Oktober 2019; alle abgerufen am 6. Januar 2020 (englisch; Übersicht aller 189 UN-Länder).
  4. a b c Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP): Gender Inequality Index (GII: 1995–2018). In: hdr.undp.org. Stand: 22. Oktober 2019, abgerufen am 6. Januar 2020 (englisch; alphabetisch sortierte interpolierte Online-Tabelle auf Basis der 2019er-Berechnungsweise – kann von früher veröffentlichten Ergebnissen abweichen).
  5. Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP): Human Development Report 2010 – The Real Wealth of Nations: Pathways to Human Development. New York November 2010, ISBN 978-0-230-28445-6, S. 89: Measuring gender inequality – the Gender Inequality Index (englisch; PDF: 13 MB, 238 Seiten auf hdr.undp.org); Zitat: „Gender inequality remains a major barrier to human development. Girls and women have made major strides since 1990, but they have not yet gained gender equity. […] Measures of the disadvantages for women raise awareness of problems, permit monitoring of progress towards gender equity objectives and keep governments accountable.“
  6. Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP): Human Development Report 2019 – Beyond income, beyond averages, beyond today: Inequalities in human development in the 21st century. New York Dezember 2019, ISBN 978-92-1-126439-5, S. 147–160: Chapter 4: Gender inequalities beyond averages: Between social norms and power imbalances, hier S. 147 (englisch; PFD: 8 MB, 366 Seiten auf hdr.undp.org); Zitat: „Gender disparities remain among the most persistent forms of inequality across all countries. Given that these disadvantages affect half the world’s people, gender inequality is arguably one of the greatest barriers to human development. All too often, women and girls are discriminated against in health, in education, at home and in the labour market – with negative repercussions for their freedoms.“.
  7. Iñaki Permanyer: Are UNDP Indices Appropriate to Capture Gender Inequalities in Europe? In: Social Indicators Research. Band 110, Nr. 3, Februar 2013, online: 6. Dezember 2011, S. 927–950, hier S. 940: Gender Inequality in Europe Using GII Variables (englisch; doi:10.1007/s11205-011-9975-6; PDF: 570 kB, 24 Seiten ohne Seitenzahlen auf ced.uab.es (Memento vom 9. Juni 2013 im Internet Archive)); Zitat: „UNDP’s new Gender Inequality Index is an important contribution to the debate on gender inequality measurement. Introduced in the 2010 Human Development Report, the new index has been designed to overcome the many limitations of its predecessor: the GDI.“ Anmerkung: Der hier erwähnte GDI bezieht sich auf den Vorgänger des neuen GDI, der dann im UNDP-Bericht 2014 eingeführt wurde.
  8. Iñaki Permanyer: Are UNDP Indices Appropriate to Capture Gender Inequalities in Europe? In: Social Indicators Research. Band 110, Nr. 3, Februar 2013, online: 6. Dezember 2011, S. 927–950, hier S. 942: A New Gender Inequality Index (englisch; doi:10.1007/s11205-011-9975-6; PDF: 570 kB, 24 Seiten ohne Seitenzahlen auf ced.uab.es (Memento vom 9. Juni 2013 im Internet Archive)); Zitat: „For these reasons, we propose to complement our analysis by constructing an alternative gender inequality index that incorporates the GII variables but that is constructed with a much simpler aggregation methodology.“
  9. Stephan Klasen: Working Paper: UNDP’s gender-related measures: Current problems and proposals for fixing them. Februar 2017, S. 14–17: UNDP’s Gender Inequality Index (englisch; PDF: 1,6 MB, 31 Seiten auf econstor.eu); Zitat: „My summary assessment of the GII is that it is not an improvement at all and in fact represents a deterioration in many dimensions vis-à-vis the previous state of affairs, and certainly vis-à-vis reformed GDI and GEM measures discussed earlier. It mixes well-being and empowerment, levels of achievement and gender gaps, and is far too complex to be a [sic!] usefully communicated and interpreted.“
  10. a b UNDP: Technical notes. Dezember 2019, S. 1: Infografik, S. 7–9: Technical note 4: Gender Inequality Index (englisch; Ergänzung zum Human Development Report 2019; PDF: 287 kB, 16 Seiten auf hdr.undp.org).