Eggenfelden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Eggenfelden
Eggenfelden
Deutschlandkarte, Position der Stadt Eggenfelden hervorgehoben
Koordinaten: 48° 24′ N, 12° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 416 m ü. NHN
Fläche: 44,34 km2
Einwohner: 13.532 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 305 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84307
Vorwahl: 08721
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 116
Stadtgliederung: 119 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
84307 Eggenfelden
Webpräsenz: www.eggenfelden.de
Bürgermeister: Wolfgang Grubwinkler (UWG)
Lage der Stadt Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn
GeratskirchenZeilarnWurmannsquickWittibreutUnterdietfurtTrifternTann (Niederbayern)Stubenberg (Niederbayern)Simbach am InnSchönau (Rottal)Roßbach (Niederbayern)Rimbach (Landkreis Rottal-Inn)ReutPostmünsterPfarrkirchenMitterskirchenMassingMalgersdorfKirchdorf am Inn (Landkreis Rottal-Inn)Julbach (Inntal)JohanniskirchenHebertsfeldenGangkofenFalkenberg (Niederbayern)EringEgglhamEggenfeldenDietersburgBad BirnbachBayerbach (Rottal-Inn)ArnstorfLandkreis LandshutLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis PassauLandkreis AltöttingLandkreis Mühldorf am InnÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus und Sankt Stephanus über der Altstadt von Eggenfelden.
Stadtplatz von Eggenfelden
Turm der Stadtpfarrkirche
Altes Rathaus aus dem 17. Jh.
Spitalkirche Hl. Geist

Eggenfelden ist einwohnerbezogen die größte Stadt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn in Bayern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Kreisstadt liegt im Tal der Rott am Schnittpunkt der B 20 mit der B 388 und am Beginn der B 588. Die Stadt besitzt zwei Bahnstationen an der Bahnstrecke Passau–Neumarkt-Sankt Veit sowie einen Flugplatz (Flugplatz Eggenfelden). Eggenfelden liegt etwa 56 km südöstlich von Landshut, 60 km südlich von Straubing, 70 km südwestlich von Passau, 84 km nördlich von Salzburg und 110 km östlich von München.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggenfelden hat 119 Stadtteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich erwähnt wurde Eggenfelden erstmals im Jahr 1120, als das Kloster Baumburg in der Nähe von Trostberg von Gräfin Adelheid von Sulzbach-Rosenberg ein Zinsgut namens etinvelt geschenkt bekam.

Im Jahr 1259 übernahm das Haus Wittelsbach die Oberhoheit über diese Gegend und somit auch den Ort. Die Wittelsbacher bewirkten den Ausbau Eggenfeldens zu einem befestigten Wirtschaftsmarkt mit eigenen beschränkten Rechtsbefugnissen und der Ortsname wurde von etinvelt in Ecknfeld geändert. Seit dieser Zeit verwalteten die Bürger den Markt zum Handeln von Waren in einer Ratsverfassung sowie einem äußeren und einem inneren Rat weitgehend selbst. Nach 1440 wurde Eggenfelden dann Sitz des Pfleggerichts, welches sich zum Beginn des 19. Jahrhunderts in ein Landgericht und 1862 in ein Bezirksamt (heute Landratsamt) umwandelte.

Die benachbarte, mittlerweile eingemeindete alte Siedlung Gern erhielt 1347 den Status der Hofmark. Der Gerner, ein traditioneller Jahrmarkt, wird jedes Jahr im April abgehalten. Seit dem Jahr 1393 war „vor der Stadt“ ein mittelalterliches dem Heiligen Lazarus geweihtes Leprosorium (Leprakolonie) nachweisbar[3], von dem keine Reste oder Flurnamen erhalten sind.

Mit der Eröffnung der Rotttalbahn von Neumarkt-Sankt Veit über Eggenfelden und Pfarrkirchen nach Pocking erhielt der Ort am 1. September 1879 Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die Bahnverbindung (Mühldorf –) Neumarkt-Sankt Veit – Pocking (– Passau) wird heute durch die Südostbayernbahn (Infrastruktur und Personenverkehr, teilweise Güterverkehr) sowie durch DB Cargo (Güterverkehr) betrieben.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1902 erhielt Eggenfelden den Status einer Stadt. Bis 1972 war Eggenfelden die Kreisstadt des eigenständigen Landkreises Eggenfelden bis die Stadt Pfarrkirchen in Folge einer Landkreisreform die Kreisstadt des neuen Landkreis Rottal-Inn wurde.

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2016 erhielt die Stadt Eggenfelden eine Auszeichnung als Premium-Projekt[4] des Nationalen Städtebaus für das digitale Innovationszentrum RegioLab[5].

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die Gemeinden Gern I und Kirchberg nach Eggenfelden eingemeindet. Gebietsteile der ehemaligen Gemeinden Gern II und Taufkirchen kamen ebenfalls hinzu.[6] Am 1. Mai 1978 wurden Teile der aufgelösten Gemeinden Hammersbach und Peterskirchen (bis zum 29. Januar 1952 mit dem Gemeindenamen Peterskirchen I) sowie Teile von Huldsessen in die Gemeinde Unterdietfurt eingegliedert.[7] Im Jahr 1983 wurde Huldsessen wieder nach Unterdietfurt ausgegliedert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammensetzung des Stadtrates in der Legislaturperiode 2014–2020: [8]

Partei / Liste CSU SPD FWG UWG Grüne
Sitze 8 5 5 4 2
Stimmenanteil 31,60 % 21,34 % 20,94 % 15,68 % 10,44 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946–1948: Lorenz Fichtner, SPD
  • 1948–1960: Lorenz Bachmeier, CSU
  • 1960–1990: Hans Kreck, SPD
  • 1990–2002: Karl Riedler, SPD
  • 2002–2014: Werner Schießl, FWG
  • seit 1. Mai 2014: Wolfgang Grubwinkler, UWG (gewählt in einer Stichwahl am 30. März 2014 mit 54,86 %)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teil des Eggenfelder Wappens: Der Ortenburger Panther im Siegel des Rapoto III von Ortenburg (1247), Pfalzgraf von Bayern und Graf Kraiburg und Marquartstein.

Blasonierung: Oben ein wachsender, feuerspeiender roter Panther, unten mit den bayerischen Rauten.[9]

Der Panther nimmt als Wappenfigur Bezug auf den Ortenburger Panther im Siegel der bayerischen Grafen bzw. Reichsgrafen zu Ortenburg (Adelsgeschlecht) (früher Ortenberg), einem Seitenzweig der Spanheimer mit Ursprüngen aus Rheinfranken und Kärnten sowie Besitzungen in Rottal seit dem 12. Jahrhundert. Der Ortenburger Panther ist blau. Er ist in vielen Wappen vertreten z. B. steht er auch für Oberbayern sowie Niederbayern im Bayerischen Staatswappen oder bildet die Hauptfigur im Wappen der Stadt Ingolstadt. Die bayerischen Rauten als Wappenelement weisen auf die Wittelsbacher als Nachfolger der Ortenburger hin.[9]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FrankreichFrankreich Frankreich: Seit 1973 besteht eine Städtepartnerschaft mit der südfranzösischen Stadt Carcassonne.
  • UngarnUngarn Ungarn: Im Oktober 2000 wurde eine weitere Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Balatonalmádi etabliert.[10]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggenfelden verfügt mit seinem Theater an der Rott[11] über das einzige landkreiseigene Theater Deutschlands.

Kulturverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kulturverein Eggenfelden[12]kult - egg“ organisiert und koordiniert Konzerte, Aufführungen, Ausstellungen, Vorführungen und Vorträge und bereichert so Kunst und Kultur der Kleinstadt.

Musikschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Städtische Musikschule Eggenfelden hat ihren Sitz in der Schlossökonomie Gern. Sie ist Mitglied des Verbands deutscher Musikschulen sowie im Verband bayerischer Sing- und Musikschulen.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschmückt wird der historische Stadtplatz vom Marienbrunnen. Als einziges der ehemals vier Stadttore ist das Grabmeiertor erhalten. In dessen oberem Stockwerk befindet sich ein Restaurant, die Stadtwache. Die alten Gebäude der Schlossökonomie Gern werden zurzeit restauriert.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt in Eggenfelden steht die aus dem 15. Jahrhundert stammende stattliche römisch-katholische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Eggenfelden, die im gotischen Stil erbaut wurde. Hierbei handelt es sich um eine fünfschiffige Staffelkirche, bei der das Netzrippengewölbe besonders ausgeprägt ist. Neben der Stadtpfarrkirche gibt es noch die Klosterkirche des ehemaligen Franziskanerklosters, die Friedhofskirche und die Spitalkirche. Außerdem existieren einige Kapellen. Beispielsweise die St. Anna Kapelle, die Bürgerwaldkapelle. Die evangelische Reformations-Gedächtnis-Kirche ist aus einem umgebauten Wirtshaus von 1901 entstanden. Das Gebiet der Gemeinde erstreckt sich auch über die umliegenden Gemeinden und Märkte.

In Kirchberg steht die St. Michaelskirche.

In Gern stehen die St. Sebastian und die Schlosskirche.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgerwald[13] als Naherholungszentrum wird zum Wandern, Nordic Walking und Joggen genutzt, ebenso der Lichtlberger Wald[14], in dem ein Fischereilehrpfad eingerichtet wurde. Das Freibad[15] liegt nahe dem Stadtzentrum. Das flache Tal entlang der Rott ermöglicht Wandertouren zu Fuß oder mit dem Fahrrad, wo man Biberburgen und Gehege mit Wallabys und Rehwild passieren kann. Traditionell beliebt ist der Pferdesport mit mehreren Reitvereinen[16][17][18] und Reitbetrieben[19] im Stadtgebiet. Es gibt einen Golfclub[20], Segel- und Sportflughafen[21] sowie zahlreiche Sportvereine.[22] Für Menschen mit Herzerkrankungen steht eine Herzsportgruppe[23] unter fachärztlicher Betreuung zur Verfügung.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Stadtplatz oder im Stadtteil Gern werden vielseitige kulturelle Veranstaltungen angeboten

  • Ausstellungen und Konzerte
  • die Gerniale[24], ein sommerliches Freiluftkino im Schlosspark
  • Die Mittelaltertage[25] Gern am letzten Juniwochenende im Schlosspark

Im Jahresverlauf gibt es verschiedene sich wiederholende Veranstaltungen, wie

  • die Lange Einkaufsnacht[26]
  • das Weiße Fest[27] im Juli (seit 2014), ein Fest in vollständig weißer Kleidung auf dem Stadtplatz
  • die Musiknacht[28]
  • die Herbstsonntage[29]
  • die Kinderkunsttage[30]
  • das Kammermusikfestival Eggenfelden Klassisch[31] Anfang September mit internationaler Besetzung.
  • Gesundheitsmesse 50plus in der Rottgauhalle Gern im September, es werden einem überregionalen Publikum umfassende Informationen unter anderem zum Thema Gesundheit vorgestellt.
  • Gerner Dult[32]: Bekannt als der Gerner ist es eines der ersten Volksfeste des Jahres mit langer Tradition. Die Besitzer der Häuser im Ortsteil Gern besitzen seit Bestehen der Schlossbrauerei Gern das Hausschankrecht, sodass während der Dult an jedem Haus Bier ausgeschenkt werden darf. Die Schlossbrauerei Gern existiert nicht mehr, jedoch besteht das Schankrecht nach wie vor, sodass sich verschiedene Vorgärten während der Dultzeit in Biergärten verwandeln.

Öffentliche Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krankenhaus (Schwerpunktklinik)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwerpunktklinik in Eggenfelden

Die Rottal-Inn-Kliniken KU am Standort Eggenfelden[33] sind als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg aktiv an der Aus- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten beteiligt. In der assoziierten Krankenpflegeschule werden Pflegekräfte auf ihren Beruf vorbereitet. Mit über 700 Mitarbeitern ist es das größte Krankenhaus der Region und zusammen mit den Krankenhäusern in Pfarrkirchen sowie Simbach am Inn als Kommunalunternehmen (KU) der größte Arbeitgeber des Landkreises.

Freiwillige Feuerwehr Eggenfelden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürger Eggenfeldens gründeten die Freiwillige Feuerwehr Eggenfelden am 13. September 1865 aus Anlass eines verheerenden Brandes auf dem Eggenfelder Marktplatz am 21. Juli desselben Jahres. Ein Mitbegründer und deren Hauptmann für zehn Jahre war Georg Haberland.[34][35] Heute ist sie mit insgesamt 15 Fahrzeugen und über 300 aktiven Mitgliedern die größte Feuerwehr im Landkreis Rottal-Inn. Sie ist in die Stadtfeuerwehr und in vier örtliche Feuerwehren aufgeteilt.

Die Stadtfeuerwehr stellt Brandschutz und Unfallhilfe im Gemeindebereich Eggenfelden sicher und ist mit zahlreichen Sonderaufgaben wie z. B. Gefahrgut, örtliche Einsatzleitung und Atemschutzausbildung für den Landkreis Rottal-Inn betraut. Die Feuerwehren auf örtlicher Ebene sind für die schnelle Hilfe vor Ort und zur Unterstützung der Stadtfeuerwehr wie z. B. Wasserversorgung oder Bevölkerungswarnung ausgelegt.

Gliederung:

  • Feuerwehr Eggenfelden Stadt, acht Fahrzeuge und 92 aktive Mitglieder;
  • Feuerwehr Hofmark Gern, zwei Fahrzeuge und 45 aktive Mitglieder;
  • Feuerwehr Kirchberg, zwei Fahrzeuge;
  • Feuerwehr Peterskirchen, zwei Fahrzeuge;
  • Feuerwehr Hammersbach, ein Fahrzeug.

Technisches Hilfswerk (THW)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsverband Eggenfelden des Technischen Hilfswerks ist dem Geschäftsführerbereich Mühldorf unterstellt und hat einen Technischen Zug mit den Fachgruppen Räumen und Sprengen. Der Technische Zug besteht aus einem Zugtrupp, der 1. und 2. Bergungsgruppe und den Fachgruppen Räumen und Sprengen, sowie dem OV Stab und der Jugendgruppe mit Fahrzeugen und Sonderausstattungen.

Der Ortsverband besteht aus etwa 70 aktiven Helfern und ist im Industriegebiet in der Lauterbachstraße untergebracht.

Rettungsdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rettungswache des BRK (Bayerisches Rotes Kreuz) in Eggenfelden ist die meist beschäftigte Rettungswache des Landkreises Rottal Inn. Hier sind 7 Fahrzeuge des Rettungsdienstes, der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst und der Schnelleinsatzgruppe (SEG) SanEL stationiert:

1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF); 4 Rettungswagen (RTW); 1 Krankentransportwagen (KTW); 1 Einsatzleitwagen (ELW - SEG SanEL)

Rettungsassistenten der Rettungswache Eggenfelden übernehmen zusätzlich die Aufgabe des Einsatzleiters Rettungsdienst. Die Mitarbeiter der Rettungswache Eggenfelden besetzen zudem unter der Woche den Rettungswagen Stellplatz im Markt Gangkofen, der eine Außenstelle der Wache Eggenfelden ist.

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggenfelden liegt zentral an der Bahnstrecke Passau–Neumarkt-Sankt Veit (Rotttalbahn) über Pfarrkirchen. Auf der Rotttalbahn fahren im Personenverkehr Triebwagen der Baureihe 628 der Südostbayernbahn und samstags ein RE mit Baureihe 218, der von Passau als IC von und nach Hamburg fährt. Im Güterverkehr wurden die Baureihen 213 und 217 eingesetzt, heute nur noch die Baureihe 294.

Bahnhöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eggenfelden, (alter Bahnhof), ca. 1890 erweitert
  • Eggenfelden-Mitte, besteht seit Dezember 2007; im Gegenzug dazu wurde die frühere Haltestelle Gern-Altenburg aufgegeben.

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggenfelden ist Kreuzungspunkt der

  • Bundesstraßen B20, B388, B588 und der
  • Kreisstraße PAN32

Der innerstädtische Verkehr wird von verschiedenen Taxiunternehmen geleistet. Es gibt ein sogenanntes Stadttaxi.[36]

Flugplatz Eggenfelden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz Eggenfelden ist der südöstlichste Flugplatz Deutschlands. Er ist als Verkehrslandeplatz klassifiziert und verfügt über eine 1160 m lange und 23 m breite Asphalt-Lande-Startbahn.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum des Nachtlebens der gesamten Region. Das liegt nicht zuletzt an ihren Großraumdiskotheken, mehreren Clubs, den vielen Bars, dem großen MULTIPLEX 3D Kino, dem Theater an der Rott, dem Kulturstadtteil Hofmark Gern (mit Schlossökonomie) und den diversen regelmäßigen Veranstaltungen z. B. das weit über die Grenzen der Region bekannte Pubfestival. Zudem findet in Eggenfelden jährlich im April eines der großen Volksfeste Niederbayerns, die Gerner Dult, statt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggenfelden ist Schulstandort des Landkreises. Es kann neben der Grundbildung auch jeder weiterbildende Abschluss erworben werden. Darüber hinaus befinden sich hier mehrere Berufsschulen. Eine FOS/BOS befindet sich in der nahen Nachbarstadt Pfarrkirchen. Die nächsten Hochschulstandorte in der Region sind im Osten Passau, im Westen Landshut, im Norden Deggendorf und im Süden Rosenheim. Die nahe Kreisstadt Pfarrkirchen beherbergt seit 2015 eine Fachhochschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ernennung von Ehrenbürgern erfolgte seit 1887.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Personen mit Bezug zu Eggenfelden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rita Lubos und Gottfried Mayer: Historischer Atlas von Bayern. Altbayern, Reihe I, Heft 28. Das Landgericht Eggenfelden. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1971 (Online, Original in Bayerische Staatsbibliothek, digitalisiert durch Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)).
  • Josef Haushofer: Geschichte von Eggenfelden. Dritte verbesserte und erheblich erweiterte Auflage. Jordan Druckwerbung, Eggenfelden 2002.
  • Emil Wulzinger: Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Bezirksamts Eggenfelden und der umliegenden Gegend, oder Lage, Beschaffenheit und früherer Zustand des Ysengaues, Rotach- und Quinzingaues, sammt der geschichtlichen Beschreibung aller darin liegenden Kirchen, Schlösser, Burgen und Ortschaften, und einer Uebersicht der noch blühenden und erloschenen Geschlechter des uralten Rottgaues. Coppenrath, Regensburg 1878, 320 Seiten (Online, Original Bayerische Staatsbiobliothek, digitalisiert durch Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)); siehe Eintrag unter der Überschrift „Markt und Schloss Etinvelden oder Eggenfelden“, S. 81 ff (Online).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eggenfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Stadt Eggenfelden in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2018
  3. siehe Daten der Gesellschaft für Leprakunde über Leprosorien in Bayern unter http://www.muenster.org/lepramuseum/tab-bay.htm
  4. Auszeichnungen - Stadt Eggenfelden. Abgerufen am 5. September 2017.
  5. Internetseite des Bundesumweltministeriums - BMUB: Bundesprogramme / Nationale Projekte. Abgerufen am 6. September 2017.
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 455.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 629 und 630.
  8. Wahlenportal Stadt Eggenfelden
  9. a b Stadt Eggenfelden: Stadtgeschichte. Abgerufen am 5. Juli 2018.
  10. Städtepartnerschaften - Stadt Eggenfelden. Abgerufen am 6. September 2017.
  11. Theater an der Rott. Abgerufen am 6. September 2017.
  12. Kulturverein Eggenfelden - Startseite. Abgerufen am 5. September 2017.
  13. Bürgerwald - Stadt Eggenfelden. Abgerufen am 5. September 2017.
  14. Lichtlberger Wald - Stadt Eggenfelden. Abgerufen am 6. September 2017.
  15. Freibad - Stadt Eggenfelden. Abgerufen am 5. September 2017.
  16. Willkommen auf den Internetseiten des Reit- und Fahrvereins Eggenfelden e.V. Abgerufen am 5. September 2017.
  17. Rottaler Reit- und Fahrverein e.V. - Start. Abgerufen am 5. September 2017.
  18. Ländlicher Reit- und Fahrverein Buch e.V. Abgerufen am 5. September 2017.
  19. Reitbetriebe - Landratsamt Rottal-Inn. Abgerufen am 5. September 2017.
  20. Rottaler Golf- und Country-Club e.V.: Home. Abgerufen am 5. September 2017.
  21. Informationen. Abgerufen am 5. September 2017 (englisch).
  22. tv-eggenfelden.de: Über den TVE. Abgerufen am 5. September 2017.
  23. tv-eggenfelden.de: Herz- und Diabetessport. Abgerufen am 5. September 2017.
  24. Gerniale Kino Open Air | Home. Abgerufen am 5. September 2017.
  25. Razorbikes Ulrich Steinhauser - Home. Abgerufen am 5. September 2017.
  26. LateNightShopping - Lange Einkaufsnacht Eggenfelden. Abgerufen am 5. September 2017.
  27. Sicherheitskontrolle erforderlich. Abgerufen am 5. September 2017.
  28. Sicherheitskontrolle erforderlich. Abgerufen am 5. September 2017.
  29. KultEGG - Kulturverein Eggenfelden. Abgerufen am 5. September 2017.
  30. Kinderkunsttage Eggenfelden – Präsentiert vom Kulturverein Eggenfelden. Abgerufen am 6. September 2017.
  31. Eggenfelden klassisch: EGGENFELDEN KLASSISCH 2017. 25. Oktober 2017, abgerufen am 25. Oktober 2017.
  32. AitThemes.com, http://www.ait-themes.com: Gerner Dult | 13. bis 23. April 2018. Abgerufen am 5. September 2017.
  33. Rottal-Inn-Kliniken. Abgerufen am 7. Dezember 2016.
  34. Haberland, Georg, Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 19. Dezember 2015
  35. Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Eggenfelden., In: ff-eggenfelden.de. Abgerufen am 20. Dezember 2015.
  36. Stadttaxi 2015. In: eggenfelden.de. 28. Dezember 2016, archiviert vom Original am 28. Dezember 2016; abgerufen am 28. Dezember 2016 (PDF; 155 kB).
  37. Ernst Hintermaier: Die Organisten am Salzburger Dom von den Anfängen bis zur Gegenwart. In: Metropolitankapitel von Salzburg (Hg.): Festschrift zur Weihe der neuen großen Orgel im Salzburger Dom 1988, Salzburg 1988, S. 50.