Rimbach (Landkreis Rottal-Inn)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rimbach
Rimbach (Landkreis Rottal-Inn)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rimbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 28′ N, 12° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Verwaltungs­gemeinschaft: Falkenberg
Höhe: 454 m ü. NHN
Fläche: 22,92 km2
Einwohner: 910 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84326
Vorwahl: 08727
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 141
Gemeindegliederung: 36 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 6 (Rattenbach)
84326 Rimbach
Webpräsenz: www.vg-falkenberg.de
Bürgermeister: Otto Fisch (CSU / Freie Wählergem.)
Lage der Gemeinde Rimbach im Landkreis Rottal-Inn
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Über dieses Bild
Die Filialkirche St. Laurentius in Rimbach

Rimbach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Falkenberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rimbach liegt in der Region Landshut in der typischen niederbayerischen Hügellandschaft etwa elf Kilometer nordwestlich von Eggenfelden, 26 km östlich von Vilsbiburg, 29 km südlich von Dingolfing und 24 km westlich der Kreisstadt Pfarrkirchen. Die Bundesstraßen 20 und 388 sind nur wenige Kilometer von Rimbach entfernt; die beiden nächstgelegenen Bahnstationen befinden sich in Massing und Eggenfelden (jeweils elf Kilometer entfernt) an der Regionalbahnstrecke Passau - Mühldorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rimbach hat 36 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Rimbach und Sallach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kloster Rimbach geht auf die Agilolfinger-Zeit zurück und war somit eines der Urklöster Bayerns. So war es im 9. Jahrhundert als Rindpah, zum Hochstift Passau gehörend, in eine Karte eingetragen. Später gehörte Rimbach zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Eggenfelden des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Rimbach.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1946 wurde kurzzeitig die Gemeinde Sallach nach Rimbach eingegliedert, jedoch am 29. Dezember 1947 wieder selbstständig. Am 1. Mai 1978 kam im Rahmen der Gebietsreform in Bayern ein Teil dieser Gemeinde zu Rimbach. 1981 kamen die Ortsteile Oberrohrbach und Wimpersing der aufgelösten Gemeinde Haberskirchen dazu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 869 Einwohner
  • 1970: 836 Einwohner
  • 1987: 837 Einwohner
  • 1991: 853 Einwohner
  • 1995: 865 Einwohner
  • 2000: 866 Einwohner
  • 2005: 902 Einwohner
  • 2010: 860 Einwohner
  • 2015: 897 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 2014 Otto Fisch (CSU).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 67 und im Bereich Handel und Verkehr zwölf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 274. Im verarbeitenden Gewerbe gab es neun, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 74 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1619 ha, davon waren 1291 ha Ackerfläche und 326 ha Dauergrünfläche.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leonhard „Leo“ Speer, genannt „Lanz-Leo“ (1941–2016), Gründer und Betreiber des Lanz-Museums Mitterrohrbach

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Rimbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2018
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 629.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rimbach (Niederbayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien