Dietersburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dietersburg
Dietersburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dietersburg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 30′ N, 12° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 427 m ü. NHN
Fläche: 55,06 km²
Einwohner: 3128 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 84378,
84385 (Schachahof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 08564, 08726, 08565, 08561
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 114
Gemeindegliederung: 135 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Burgstr. 12
84378 Dietersburg
Webpräsenz: www.dietersburg.de
Bürgermeister: Stefan Hanner
Lage der Gemeinde Dietersburg im Landkreis Rottal-Inn
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Über dieses Bild
Ortsansicht von der Staatsstraße St2608 (Westen) aus
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Dietersburg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Streusiedlungs-Gemeinde Dietersburg liegt in der Region Landshut etwa sieben Kilometer nördlich der Kreisstadt Pfarrkirchen, 28 Kilometer südwestlich von Vilshofen, 32 Kilometer südöstlich von Landau und 21 Kilometer von Eggenfelden entfernt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dietersburg hat 135 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Baumgarten, Dietersburg und Nöham.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dietrichspurch wurde um 1130 erstmals erwähnt und hieß später Jedersburg, ab 1886 endgültig Dietersburg. Es gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Pfarrkirchen des Kurfürstentums Bayern.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Die Pfarrei Dietersburg wurde 1829 errichtet. Am 4. April 1886 wurde der damalige Gemeindename Jedersburg amtlich in Dietersburg geändert.[3]

Im Jahr 1975 verfügte die bayerische Regierung entsprechend ihren Plänen zur Gebietsreform die Auflösung der Gemeinde Dietersburg und die Eingliederung der Gebietsteile in drei verschiedene Nachbargemeinden. Mit einem Normenkontrollantrag beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof konnte die Gemeinde dieses Vorhaben stoppen. Es wurde lediglich zum 1. Mai 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Johanniskirchen und Egglham gebildet, die aber bereits zum 1. Januar 1980 wieder aufgelöst wurde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Nöham eingegliedert. Am 1. Juli 1971 kam Baumgarten hinzu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1880: 2455 Einwohner
  • 1970: 2811 Einwohner
  • 1975: 2654 Einwohner
  • 1987: 2749 Einwohner
  • 2000: 3124 Einwohner
  • 2011: 3099 Einwohner
  • 2015: 3280 Einwohner

Der Hauptort Dietersburg selbst hatte im Jahr 1970 lediglich 242 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Stefan Hanner.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1021 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 170 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die spätgotische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt besitzt einige bedeutende gotische Figuren, die sonstige Ausstattung ist vorwiegend barock.
  • Schloss Baumgarten (Dietersburg)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 26, im produzierenden Gewerbe 330 und im Bereich Handel und Verkehr 30 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 74 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1026. Im verarbeitenden Gewerbe gab es fünf Betriebe, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 187 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3366 ha, davon waren 2121 ha Ackerfläche und 1226 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten mit 75 Kindergartenplätzen und 96 Kindern
  • Zwei Volksschulen mit 16 Lehrern und 248 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joseph Bauer (1880–1954), Reichstagsabgeordneter aus Matzöd


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111129/222449&attr=OBJ&val=796
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 552.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dietersburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien