Kętrzyn

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Kętrzyn
Wappen von Kętrzyn
Kętrzyn (Polen)
Kętrzyn
Kętrzyn
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Kętrzyn
Fläche: 10,34 km²
Geographische Lage: 54° 5′ N, 21° 23′ OKoordinaten: 54° 5′ 0″ N, 21° 23′ 0″ O
Höhe: 105 m n.p.m.
Einwohner: 27.827
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 11-400 bis 11-409
Telefonvorwahl: (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NKE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW591 Michałkowo-Mrągowo
DW592 Bartoszyce-Giżycko
DW594 Bisztynek-Kętrzyn
Schienenweg: Ełk–Korsze
Nächster int. Flughafen: Danzig
Kaliningrad
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 10,34 km²
Einwohner: 27.827
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 2691 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2808011
Verwaltung (Stand: 2015)
Bürgermeister: Krzysztof Hećman[2]
Adresse: ul. Wojska Polskiego 11
11-400 Kętrzyn
Webpräsenz: www.ketrzyn.com.pl



Kętrzyn Zum Anhören bitte klicken! [ˈkɛnʧɨn] (deutsch Rastenburg) ist eine Kreisstadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.

1940 wurde in unmittelbarer Nähe der Stadt das Führerhauptquartier Wolfsschanze errichtet. Bekannt ist der Ort unter anderem für seine Pferdezucht, zu den Sehenswürdigkeiten zählt die Burg Rastenburg.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kętrzyn liegt in der Region der historischen Provinz Ostpreußen, rund 90 km südöstlich der Stadt Königsberg (Kaliningrad) der russischen Exklave Oblast Kaliningrad und 65 Kilometer (Luftlinie) nordöstlich der Stadt Allenstein (Olsztyn).

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnitts-
temperatur[3] [°C]
-6 -5 1 8 13 16 17 17 13 8 1 -3

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Orden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rastenburg südöstlich von Königsberg und nordöstlich der Stadt Allenstein auf einer Landkarte von 1908.
Blick auf das Stadtzentrum aus der Vogelperspektive
Rathaus
Innenhof der Ordensburg

1329 wurde hier von der Komturei Balga des Deutschen Ordens eine hölzerne Prußen-Festung zum Rasten übernommen und über der Guber ein Ordenshaus angelegt. 1399 wird der Ort als Rastekaym erwähnt. Der Name leitet sich von prußisch „raistan“ (Moosbruch)/ „rast“ (Pfahl) und „caymis, keims“ (Dorf) ab und bedeutet frei übersetzt Pfahlbau-Dorf im Moosbruch.[4] Die Burg Rastenburg, die als Grenzposten Schutz vor den Angriffen der Litauer gewähren sollte, war nur Teil einer Kette von Burgen, die von Ragnit über Insterburg bis nach Allenstein und Osterode führte.

1345 und 1347 griffen die Litauer unter Algirdas und Kęstutis die neue Burg an, plünderten sie und brannten sie nieder. Die Reimchronik des Wigand von Marburg beinhaltet Klagelieder zu den damaligen Ereignissen.

Auf Grund der überaus günstigen Lage für den Orden baute man die Burg jedes Mal neu auf. Das neue Ordenshaus erhielt ein besonders schönes Tor, der Remter wurde nach dem Vorbild der Marienburg ausgemalt. 1350 wurde eine Wehrmauer errichtet. 1357 wurden der Ortschaft die Stadtrechte von dem Komtur von Balga, Henning Schindekopf, zuerkannt. 1370 war die Ortschaft aber schon zu klein und man errichtete eine Neustadt. Die Burg war in der Folgezeit Sitz eines Pflegers der Komturei Balga. Ab 1410 unterstand der Pfleger direkt dem Hochmeister mit der Zuständigkeit für die Verwaltung der Gebiete Rastenburg, Rhein und Leunenburg, mit der kurzen Ausnahme der Jahre 1418–1422, wo die Burg zur Komturei Rhein gehörte. Michael Küchmeister von Sternberg (Hochmeister ab 1414) und Paul von Rußdorf (Hochmeister ab 1422) waren Pfleger in der Rastenburg. Letzterer erbat sich sogar 1440 vom Ordenskonvent die Rastenburg mit den damals vorhandenen Weinbergen zum Leibgedinge, denn damals wurde hier wie in den Gegenden vor Leunenburg, Rhein, Hohenrade im Kreis Königsberg, in Tapiau und auch bei Thorn Wein angebaut. 1440 trat Rastenburg dem „preußischen Bund“ bei.

Zu Beginn des Ständekrieges (1454–1466) standen die Bürger auf der Seite des Preußischen Bundes und gegen den Orden, der sich in der Rastenburg verschanzt hatte. 1461 schloss man einen Waffenstillstand, und im Frieden von Thorn 1466 kam Rastenburg an den Orden zurück.

Preußen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regimentsdenkmal vor der Burg (1926)

In Rastenburg stand das älteste preußische Regiment in Garnison, das 1626 gegründete Grenadier-Regiment „König Friedrich der Große“ (3. Ostpreußisches) Nr. 4.

Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts galt Rastenburg als drittreichste Stadt in (Ost-) Preußen nach Königsberg und Memel mit einem zu versteuernden Vermögen, das 1.067 Hufen (à ca. 16,5 ha) umfasste. Durch Naturkatastrophen, Stadtbrände und Plünderungen in den Kriegen der Nachordenszeit sowie die Große Pest ging der Reichtum allerdings verloren. Auf der Vermögensliste des Herzogtums rangierte Rastenburg 1698 nur an sechster Stelle. Allerdings hatte die Stadt das Glück, dass die Befestigungsanlagen dem Ansturm der Tataren 1656 standhielten und dass die große Pest 1709–1711 die Einwohner verschonte.

Am 3. August 1829 feierte die Stadt Rastenburg ihr fünfhundertjähriges Jubiläum.[5] Bei dieser Gelegenheit wurde auf der äußeren Königsberger Vorstadt für die Kinder der dort wohnenden Familien eine vom Magistrat gestiftete Elementarschule eröffnet.[6]

Seit Anfang des 18. Jahrhunderts existierte der durch Veränderung der Verwaltungsstruktur entstandene Landkreis Rastenburg mit einem Landrat an der Spitze. Er umfasste die Hauptämter Bartenstein, Rastenburg, Barten sowie das Erbamt Gerdauen. Die bis 1945 geltende Landkreiseinteilung beruhte im Wesentlichen noch auf der großen preußischen Verwaltungsreform von 1818.

Die Freimaurerloge Drei Thore des Tempels wurde 1818 in Rastenburg gegründet und war ein Teil der Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“. Sie bestand bis 1935. Sie errichtete das heute noch bestehende Logengebäude.

1865 wurde in Rastenburg eine Privatanstalt für Geisteskranke begründet, die 1908 in die Verwaltung des Provinzialverbandes Ostpreußen übernommen wurde. Ab diesem Zeitpunkt nannte sie sich Provinzialanstalt für Schwachsinnige. Zum 1. Januar 1928 waren dort 654 Patienten untergebracht (weitere 110 Kranke befanden sich in Familienpflege), die von zwei Ärzten sowie 76 Pflegerinnen und Pflegern betreut wurden.[7] 1934 wurde mit Beginn der sogenannten Aktion T4 der Krankenbestand verringert und ein Teil der Patienten in die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Tapiau[8] verlegt. Über das weitere Schicksal der Anstalt, der Patienten bzw. die Nachnutzung der Gebäude ist bisher nichts bekannt geworden.

In den Jahren 1867/68 wurde Rastenburg durch die Bahnstrecke Königsberg–Lyck an das Netz der Ostpreußischen Südbahn angeschlossen. Zur weiteren Erschließung des Umlandes entstanden ab 1898 die Rastenburg–Sensburg–Lötzener Kleinbahnen. In den Jahren 1907/08 baute die Preußische Staatsbahn die Strecken nach Angerburg und nach Heilsberg.

Die Rastenburger Häuser waren mit roten Ziegeln gedeckt, worauf die Redensart „Er glüht wie ein Rastenburger“ zurückgeht. Über die St. Georgenkirche seiner Heimatstadt schrieb Arno Holz im „Kinderparadies“ seines Phantasus:

landfernhin schauenden, landfernhin lugenden,
landfernhin sichtbaren
Burgbelfriedtürme
der massig, der mächtig, der wuchtig
der sturmtrotzig, ehrwürdig, bollwerkkühn,
letztzufluchtstark
stolzen,
felsteinuntermauerten, ziegelstumpfbraunrötlichen
berghügelkrönenden,
strebepfeilerigen, sternkreuzgewölbigen,
buntfensterigen
Sankt
Georgenkirche.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg war Rastenburg knapp zwei Wochen lang von russischen Streitkräften besetzt. Dabei gab es aber nur geringe Schäden, lediglich das Offizierskasino brannte ab.

Zweiter Weltkrieg und danach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab September 1940 wurde unweit von Rastenburg nahe dem kleinen Ort Görlitz (Gierłoż) unter höchster Geheimhaltung das HauptquartierWolfsschanze“ in Vorbereitung des Krieges im Osten angelegt, wobei man vorgab, Anlagen für die Chemischen Werke Askania zu bauen. Hitler hielt sich vom 24. Juni 1941 bis zum 30. November 1944 an rund 800 Tagen in der Wolfsschanze auf. Am 24. Januar 1945 wurde die gesamte Anlage von deutschen Pioniertruppen gesprengt. Die Reste der Wolfsschanze sind heute ein Freilichtmuseum.

Bis 1945 gehörte die Stadt zusammen mit dem Landkreis Rastenburg zum Regierungsbezirk Königsberg in der Provinz Ostpreußen des Deutschen Reichs.

Der Zweite Weltkrieg brachte erhebliche Zerstörungen, die jedoch vornehmlich nach der Besetzung durch die Rote Armee im Frühjahr 1945 erfolgten. Bald nach der Besetzung wurde die Stadt zusammen mit der südlichen Hälfte Ostpreußens unter polnische Verwaltung gestellt. Es setzte anschließend der Zuzug polnischer Zivilisten ein, die sich der Behausungen und Anwesen der eingesessenen deutschen Stadtbewohner bemächtigten und die Einwohner daraus verdrängten. Die deutsche Stadt Rastenburg wurde zunächst in Rastembork umbenannt. Soweit die deutschen Stadtbewohner nicht geflohen waren, wurden sie in der darauf folgenden Zeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde über die Oder nach Westen vertrieben.

Zentrum
Wojciech-Kętrzyński-Denkmal
Eine Schule in Kętrzyn

Am 7. Mai 1946 wählte die polnische Verwaltung eine neue Bezeichnung für die Stadt, die sie bis dahin auf Polnisch Rastembork genannt hatte.[9] Sie wurde nun nach Wojciech Kętrzyński, einem polnisch-nationalistischen Historiker benannt. Er lebte von 1838 bis 1918, hieß ursprünglich Adalbert von Winkler und war Sohn eines preußischen Gendarmen. Später nahm er den kaschubisch-slawischen Vaternamen seiner Vorfahren an und nannte sich nun Wojciech Kętrzyński. Er wirkte lange Jahre als Wissenschaftler am Ossolinski-Institut in Lemberg und propagierte ein polnisches Masurentum.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Johanneskirche (Kętrzyn)

In unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche St. Georg steht die frühere evangelische „Polnische Kirche“ und jetzige Kirche St. Johannes, ein schmuckloser Bau ohne Turm, dessen Fundamente bis in das 15. Jahrhundert zurückreichen. Sie ist heute Pfarrkirche für einen weitere fünf Filialgemeinden umfassenden Sprengel in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bildungswesen stand Rastenburg unter den ostpreußischen Städten mit an erster Stelle. Mit dem 1546 gegründeten Gymnasium, seit 1905 als Herzog-Albrechts-Schule bezeichnet, hatte die Stadt eines der ältesten Gymnasien in Ostpreußen. Außer diesem Gymnasium mit Realschule bestanden eine städtische Berufsschule, eine staatlich anerkannte städtische Haushaltungsschule, eine städtische Handels- und Höhere Handelsschule, zwei städtische Volksschulen und eine Landwirtschaftsschule. 1908 wurde die Hindenburg-Schule eingerichtet, die aus der 1897 von der Stadtschule abgezweigten Höheren Töchterschule hervorgegangen war. 1909 beschlossen die städtischen Körperschaften ihren Ausbau zum Oberlyzeum. Fremdsprachen waren Englisch und Französisch. Nach Einrichtung der Oberstufe bestanden 1928 die ersten 26 Schülerinnen das Abitur. In jenem Jahr wurde die Schule von 399 Schülerinnen besucht.[10]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen[11] von Kętrzyn:

Jahr Einwohner Anmerkungen
1782 über 2.000 ohne die Garnison (Stab und fünf Kompanien eines Infanterie-Regiments)[12]
1831 3.557 [13]
1875 6.102 [14]
1880 6.534 [14]
1885 7.189
1890 7.304 [14]
1905 11.889 davon 907 Katholiken und 138 Juden[15]
1910 12.030
1925 13.859 davon 12.720 Evangelische, 855 Katholiken, acht sonstige Christen und 109 Juden[14]
1933 16.021 davon 14.673 Evangelische, 1.139 Katholiken, ein sonstiger Christ und 102 Juden[14]
1939 17.247 davon 15.254 Evangelische, 1.435 Katholiken, 224 sonstige Christen und 29 Juden[14]
1995 30.239
2000 28.861
2005 28.103

Pferdezucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Pferdekennern war Rastenburg bekannt für sein Landgestüt, das neben denen in Braunsberg, Marienwerder und Georgenburg und zusammen mit dem Hauptgestüt in Trakehnen maßgeblichen Anteil an dem Erfolg der ostpreußischen Warmblutzucht hatte. Es befand sich östlich des Oberteichs nahe der Kreuzung der Straßen nach Lötzen und nach Barten und wurde 1877 eingerichtet. Das Gestüt unterstand nicht mehr dem Landstallmeister in Trakehnen, auch wenn es seinen Hengstbestand aus Trakehnen bekam, sondern es sollte selbständig den südöstlichen Teil der Provinz mit Landbeschälern versorgen. Im Jahr 1938 standen hier 113 Warmbluthengste und 4 Vollbluthengste, die in jenem Jahr 7.078 Stuten deckten (von 43.856 in ganz Ostpreußen) Nur wenige Tiere konnten vor der Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee in den Westen des Reichs gerettet werden. Die ca. 100 Hengste, die zunächst in den Gestüten bei Dresden und Halle (Saale) untergekommen waren, traten bald nach der sowjetischen Besetzung den Weg nach Russland an.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Eishockey-Mannschaften des Vereins für Leichtathletik und des Rastenburger Sportvereins waren die Schüler der Herzog-Albrechts-Schule stark vertreten. Der VfL Rastenburg nahm 1930, 1933 und 1934, der SV Rastenburg 1934, 1935, 1937, 1938 und 1939 an den deutschen Meisterschaften teil.[16] Die VfL-Mannschaft wurde 4. der Deutschen Eishockey-Meisterschaft 1933 und gewann 1934 ein Spiel gegen die Kanadische Eishockeynationalmannschaft.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rastenburg war Eisenbahn-Verkehrsknotenpunkt mit den Strecken Glommen–Białystok und Rastenburg–Angerburg. Zudem war der Bahnhof Kętrzyn Ausgangspunkt der Rastenburger Kleinbahnen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden zwischen drei Tannenbäumen ein schwarzer Bär.“[17]

Das 1405 urkundliche SIGILLVM SIVITATIS DE RASTENBORC hat im gegitterten Felde allein den schreitenden Bären. So auch ein 1440 gebrauchtes Siegel, wobei der Bär und über ihm ein kleines Kreuz im berankten Felde steht. Aber noch im 15. Jahrhundert werden aus den Ranken kräftige Bäume. So auch ein wegen seines Tagesdatums merkwürdiges Siegel vom 26. November 1686. [18]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kętrzyn unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Geburtsjahr geordnet

Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sind[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Gmina Kętrzyn

Die Stadt Kętrzyn ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Landgemeinde (gmina wiejska) Kętrzyn, gehört ihr aber als eigenständige Stadtgemeinde nicht an. Die Landgemeinde zählte am 30. Juni 2015 insgesamt 8425 Einwohner auf einer Fläche von 285,73 km² und gliedert sich in 23 Ortsteile bei insgesamt 80 Ortschaftem.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adam Huldreich Schaffer und andere: Beschreibung des Schlosses und der Stadt Rastenburg. In: Erleutertes Preußen, Band 33, Königsberg 1726, S. 655–694.
  • Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I: Topographie von Ost-Preussen. Königsberg/Leipzig 1785, S. 18, Nr. 4).
  • August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 513, Nr. 109.
  • Daniel Heinrich Arnoldt: Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandnen Predigern. Königsberg 1777, S. 254–264.
  • Martin Modricker (Hrsg.): Rastenburg. Chronik von Kreis und Stadt. Selbstverlag der Vereinigung der Rastenburger, ohne Jahres- und Ortsangabe (nach 1945), gedruckt vom Theodor Oppermann Verlag, Hannover-Kirchrode.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kętrzyn – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Rastenburg in der Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Website der Stadt, Włądze miasta Kętrzyn, abgerufen am 7. Februar 2015
  3. http://www.weatherbase.com/weather/weather.php3?s=121850&refer=&units=metric
  4. Hermanowski, Georg: Ostpreußen Lexikon, Adam Kraft Verlag Mannheim 1980,S.245/Gerullis, Georg: Die altpreußischen Ortsnamen, Berlin, Leipzig 1922,S.139
  5. Roscius: Über das Jubelfest der Stadt Rastenburg am 3. August 1829. In: Preußische Provinzialblätter, Band 2, Königsberg 1829, S. 436-438..
  6. Das fünfhunderjährige Jubiläum der Stadt Rastenburg, gefeiert am 3. August 1829. In: Preußische Provinzialblätter, Band 2, Königsberg 1829, S. 380-392.
  7. Hans Laehr: Die Anstalten für Geisteskranke, Nervenkranke, Schwachsinnige, Epilepstische, Trunksüchtige usw. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Berlin, Leipzig 1929 S. 96
  8. Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Bestand 20047, Landesanstalt Altscherbitz Nr. 9147
  9. Wiesław Roman Gogan, Kulturzentrum Ostpreußen, Ellingen (Hrsg.): Rastenburg in der Vergangenheit. Geschichte der Stadt. Eigenverlag Kulturzentrum Ostpreußen, Ellingen 2013, S. 47.
  10. Dr. Rudolf Grenz (Kreisgemeinschaft Rastenburg): Der Kreis Rastenburg. Marburg 1976, S. 255
  11. 1885: [1] – 1910: [2] – 1933, 1939: [3] – 1996 1995, 2000, 2005: [4]
  12. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I: Topographie von Ost-Preussen. Königsberg/Leipzig 1785, S. 18, Nr. 4).
  13. August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 513, Nr. 109.
  14. a b c d e f Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte Ostpreußen: Landkreis Rastenburg (2006).
  15. Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 16, Leipzig und Wien 1909, S. 612.
  16. Eishockey Ostpreußen
  17. Deutsches Städtebuch - Handbuch städtischer Geschichte von Prof. Dr. Erich Keyser, Herausgegeben 1939 vom W. Kohlhammer Verlag Stuttgart Band I Nordostdeutschland Seite 97-99
  18. Deutsche Ortswappen von Prof. Otto Hupp, Herausgegeben 1925 von der Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft Bremen
  19. DBE, 2. Auflage, Band 5, S. 413.
  20. DBE, 2. Auflage, Band 1, S, 632.
  21. DBE, 2. Auflage, Band 5, S. 132