Sporting Lokeren

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Sporting Lokeren
Vereinslogo
Basisdaten
Name Koninklijke Sporting Club
Lokeren Oost-Vlaanderen
Sitz Lokeren, Belgien
Gründung 1923
Farben schwarz-gelb-weiß
Präsident Louis de Vries
Website sporting.be
Erste Mannschaft
Cheftrainer Stijn Vreven
Spielstätte Daknamstadion
Plätze 12.000
Liga Division 1B
2018/19 16. Platz (Division 1A)
Heim
Auswärts

Koninklijke Sporting Club Lokeren Oost-Vlaanderen, im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Sporting Lokeren, ist ein belgischer Profifußballverein aus Lokeren in der Provinz Ostflandern, der seit der Saison 2019/20 in der zweithöchsten belgischen Liga, der Division 1B, spielt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Fusion der beiden Vereine Racing Lokeren und Standard Lokeren entstand 1970 der Verein Sporting Lokeren. Man schaffte es innerhalb von vier Jahren von der vierten Liga in die Erste Division aufzusteigen. Dieser gehörte man ohne Unterbrechungen von der Saison 1974/75 bis zur Saison 1992/93 an.

Die sportlich erfolgreichste Zeit war die Saison 1980/81, in der der Verein belgischer Vizemeister und Vizepokalsieger wurde. Ebenso wurde in dieser Saison mit Siegen über Dynamo Moskau, Dundee United und Real Sociedad San Sebastián die vierte Runde des UEFA-Pokals erreicht, in der man allerdings am AZ Alkmaar scheiterte.

Nach dem Abstieg 1993 folgten drei Jahre in der Zweiten Division, die auch von finanziellen Problemen geprägt waren, bis in der Saison 1995/96 der Wiederaufstieg geschafft wurde.

Seither spielt Sporting im oberen Mittelfeld der Ersten Division mit und schaffte es mehrmals sich für den UI-Cup und in der Saison 2003/04 für den UEFA-Pokal zu qualifizieren.

Im Jahr 2000 erfolgte nach der Fusion mit Sportkring St.-Niklaas die Umbenennung in Sporting Lokeren SNW.

2003 wurde der Verein schließlich in Sporting Lokeren Oost-Vlaanderen umbenannt.

Die Heimspiele werden im Daknamstadion ausgetragen.

In der Saison 2018/2019 stand Lokeren bereits nach dem vorletzten Spieltag als Absteiger aus der Division 1A fest - selbst ein Trainerwechsel im Januar 2019 konnte dies nicht verhindern. Der Vertrag des aktuellen Trainers Glen De Boeck war zunächst bis zum Ende der Saison befristet. In Juni 2019 verkaufte der damalige Vorsitzende Roger Lambrecht aus Altersgründen seine Anteile am Verein an Louis De Vries, der auch den Vereinsvorsitz übernahm.[1] Unter seinem Vorsitz wurde dann auch der Vertrag mit de Boeck als Trainer verlängert.[2]

Nachdem der Verein zur Hälfte der Saison auf Platz 7 der Tabelle stand, was am Saisonende eine Teilnahme an den Abstiegsspielen bedeuten würde, wurde am 17. November 2019 der Trainervertrag mit de Boeck und seinen Assistenten aufgelöst.[3] Am 19. November 2019 wurde Stijn Vreven als neuer Trainer für den Rest der Saison mit Verlängerungsoption verpflichtet.[4]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1976/77 UEFA-Pokal 1. Runde LuxemburgLuxemburg Red Boys Differdingen 6:1 3:0 (A) 3:1 (H)
2. Runde Spanien 1945Spanien FC Barcelona 2:3 0:2 (A) 2:1 (H)
1980/81 UEFA-Pokal 1. Runde Sowjetunion 1955Sowjetunion Dynamo Moskau 2:1 1:1 (H) 1:0 (A)
2. Runde SchottlandSchottland Dundee United (a)1:1(a) 1:1 (A) 0:0 (H)
3. Runde Spanien 1977Spanien Real Sociedad 3:2 1:0 (H) 2:2 (A)
Viertelfinale NiederlandeNiederlande AZ'67 Alkmaar 1:2 0:2 (A) 1:0 (H)
1981/82 UEFA-Pokal 1. Runde FrankreichFrankreich FC Nantes 5:3 1:1 (A) 4:2 (H)
2. Runde GriechenlandGriechenland Aris Thessaloniki 5:1 1:1 (A) 4:0 (H)
3. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland 1. FC Kaiserslautern 2:4 1:0 (H) 1:4 (A)
1982/83 UEFA-Pokal 1. Runde Polen 1980Polen FKS Stal Mielec (a)1:1(a) 1:1 (A) 0:0 (H)
2. Runde Spanien 1977Spanien FC Barcelona 1:4 0:2 (A) 1:2 (H)
1987/88 UEFA-Pokal 1. Runde Ungarn 1957Ungarn Honvéd Budapest 0:1 0:1 (A) 0:0 (H)
1999 UEFA Intertoto Cup 2. Runde IslandIsland ÍA Akranes 6:2 3:1 (H) 3:1 (A)
3. Runde FrankreichFrankreich FC Metz (a)2:2(a) 1:2 (H) 1:0 (A)
2001 UEFA Intertoto Cup 1. Runde FaroerFäröer B68 Toftir 4:2 4:2 (A) 0:0 (H)
2. Runde PolenPolen Zagłębie Lubin 4:3 2:2 (A) 2:1 (H)
3. Runde EnglandEngland Newcastle United 0:5 0:4 (H) 0:1 (A)
2002 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Georgien 1990Georgien WIT Georgia Tiflis 5:4 3:1 (H) 2:3 (A)
2. Runde DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart 0:3 0:2 (A) 0:1 (H)
2003/04 UEFA-Pokal Qualifikation AlbanienAlbanien KS Dinamo Tirana 7:1 4:0 (A) 3:1 (H)
1. Runde EnglandEngland Manchester City 2:4 2:3 (A) 0:1 (H)
2005 UEFA Intertoto Cup 1. Runde EstlandEstland JK Trans Narva 2:1 2:0 (A) 0:1 (H)
2. Runde SchweizSchweiz BSC Young Boys 3:5 1:4 (H) 2:1 (A)
2012/13 UEFA Europa League Play-offs TschechienTschechien Viktoria Pilsen (a)2:2(a) 2:1 (H) 0:1 (A)
2014/15 UEFA Europa League Play-offs EnglandEngland Hull City (a)2:2(a) 1:0 (H) 1:2 (A)
Gruppenphase PolenPolen Legia Warschau 1:1 0:1 (A) 1:0 (H)
UkraineUkraine Metalist Charkiw 2:0 1:0 (H) 1:0 (A)
TurkeiTürkei Trabzonspor 1:3 0:2 (A) 1:1 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 56 Spiele, 24 Siege, 12 Unentschieden, 20 Niederlagen, 72:64 Tore (Tordifferenz +8)

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pieter-Jan Calcoen und Stephan Keygnaert: Roger Lambrecht verkoopt Sporting Lokeren aan Louis De Vries: „Word hier te oud voor“. De Morgen, 8. Juni 2019, abgerufen am 10. September 2019 (niederländisch).
  2. Staelens en De Boeck leiden eerste training Lokeren: „In slechtste geval beginnen we in 1B“. VRT, 13. Juni 2019, abgerufen am 6. August 2019 (niederländisch).
  3. Sporting Lokeren beëindigt samenwerking met Glen De Boeck. Sporting Lokeren, 17. November 2019, abgerufen am 18. November 2019 (niederländisch).
  4. Pieter Dobbelaere: Stijn Vreven am Steuer von Sporting Lokeren. Sporting Lokeren, 19. November 2019, abgerufen am 20. November 2019 (niederländisch).
  5. Herman Van de Putte: Officielel: Trond Sollied nu definitief aangesteld. KSC Lokeren O.-VL. N.V., 30. Oktober 2018, abgerufen am 30. November 2018 (niederländisch).
  6. Klaas Van de Putte: Sollied gaat, De Boeck komt. KSC Lokeren, 20. Januar 2019, abgerufen am 18. März 2019 (niederländisch).