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Liste der Nobelpreisträger für Chemie

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Der Nobelpreis für Chemie wird seit 1901 jährlich vergeben und ist seit 2017 mit 9 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 864.000 Euro) dotiert. Die Auswahl der Laureaten unterliegt der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Der Stifter des Preises, Alfred Nobel, verfügte in seinem Testament vom 27. November 1895, in der die Vergabe der Auszeichnung geregelt wurde, der Nobelpreis für Chemie solle demjenigen zuerkannt werden, „der die wichtigste chemische Entdeckung oder Verbesserung gemacht hat“. Der Nobelpreis wird jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, vom schwedischen König überreicht.

Seit der ersten Nobelpreis-Verleihung wurde der Preis insgesamt 113-mal verliehen. Es wurden insgesamt 187 Personen ausgezeichnet, darunter befanden sich 180 Männer (96,3 %) und sieben Frauen (3,7 %). Als einziger erhielt Frederick Sanger zweimal den Chemienobelpreis. Von 1901 bis 2020 wurde der Preis 63-mal ungeteilt an eine Person vergeben. Jeweils 25-mal wurde er zwischen zwei und drei Personen aufgeteilt. Achtmal wurde der Preis nicht verliehen, zuletzt 1942.

Liste der Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Liste enthält eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises für Chemie mit der Begründung der Nobelkomitees. Eine alphabetische Übersicht bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Chemie.


1900191019201930194019501960197019801990200020102020

1900er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1901 Jacobus Henricus van ’t Hoff
(1852–1911)
Niederlande Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Gesetze der chemischen Dynamik und des osmotischen Druckes in Lösungen erworben hat“ Jacobus Henricus van ’t Hoff
1902 Emil Fischer
(1852–1919)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine synthetischen Arbeiten auf dem Gebiet der Zucker- und Puringruppen erworben hat“ Emil Fischer
1903 Svante August Arrhenius
(1859–1927)
Schweden 1844 Schweden „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine Theorie über die elektrolytische Dissoziation um die Entwicklung der Chemie erworben hat“ Svante August Arrhenius
1904 Sir William Ramsay
(1852–1916)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der indifferenten gasförmigen Grundstoffe Edelgase in der Luft und die Bestimmung ihres Platzes im periodischen System erworben hat“ William Ramsay
1905 Adolf von Baeyer
(1835–1917)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine Arbeiten über die organischen Farbstoffe und die hydroaromatischen Verbindungen erworben hat“ Adolf von Baeyer
1906 Henri Moissan
(1852–1907)
Dritte Französische Republik Frankreich „als Anerkennung des großen Verdienstes, den er sich durch seine Untersuchung und Isolierung des Elements Fluor sowie durch die Einführung des nach ihm benannten elektrischen Ofens in den Dienst der Wissenschaft erworben hat“ Henri Moissan
1907 Eduard Buchner
(1860–1917)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine biochemischen Untersuchungen und die Entdeckung der zellfreien Gärung Eduard Buchner
1908 Ernest Rutherford
(1871–1937)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich
(geb. in Nelson,
Neuseeland Neuseeland)
„für seine Untersuchungen über den Zerfall der Elemente und die Chemie der radioaktiven Stoffe“ Ernest Rutherford
1909 Wilhelm Ostwald
(1853–1932)
Deutsches Reich Deutsches Reich
(geb. in Riga, damals
Russland Zarentum 1699 Russisches Kaiserreich)
„als Anerkennung für seine Arbeiten über die Katalyse sowie für seine grundlegenden Untersuchungen über chemische Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten Wilhelm Ostwald

1910er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1910 Otto Wallach
(1847–1931)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der alicyclischen Verbindungen erworben hat“ Otto Wallach
1911 Marie Curie
(1867–1934)
Dritte Französische Republik Frankreich
(geb. in Warschau,
Kongresspolen Kongresspolen)
„als Anerkennung des Verdienstes, das sie sich um die Entwicklung der Chemie erworben hat durch die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium, durch die Charakterisierung des Radiums und dessen Isolierung in metallischem Zustand und durch ihre Untersuchungen über die Natur und die chemischen Verbindungen dieses wichtigen Elements“ Marie Curie
1912 Victor Grignard
(1871–1935)
Dritte Französische Republik Frankreich „für das von ihm aufgefundene sog. Grignard’sche Reagenz, das in den letzten Jahren in hohem Grad den Fortschritt der organischen Chemie gefördert hat“ Victor Grignard
Paul Sabatier
(1854–1941)
Dritte Französische Republik Frankreich „für seine Methode, organische Verbindungen bei Gegenwart fein verteilter Metalle zu hydrieren, wodurch der Fortschritt der organischen Chemie in den letzten Jahren in hohem Grad gefördert worden ist“ Paul Sabatier
1913 Alfred Werner
(1866–1919)
Schweiz Schweiz
(geb. in Mülhausen, damals
Französisches Kaiserreich[2])
„auf Grund seiner Arbeiten über die Bindungsverhältnisse der Atome im Molekül, wodurch er ältere Forschungsgebiete geklärt und neue erschlossen hat, besonders im Bereich der anorganischen Chemie Alfred Werner
1914 Theodore William Richards
(1868–1928)
(verliehen 1915)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „als Anerkennung seiner genauen Bestimmungen des Atomgewichts von zahlreichen chemischen Elementen“ Theodore William Richards
1915 Richard Martin Willstätter
(1872–1942)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des Chlorophylls Richard Martin Willstätter
1916 nicht verliehen[3]
1917
1918 Fritz Haber
(1868–1934)
(verliehen 1919)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“ (Haber-Bosch-Verfahren) Fritz Haber
1919 nicht verliehen[3]

1920er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1920 Walther Hermann Nernst
(1864–1941)
(verliehen 1921)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung für seine thermochemischen Arbeiten“ Walther Hermann Nernst
1921 Frederick Soddy
(1877–1956)
(verliehen 1922)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „für seine Beiträge zur Kenntnis der Chemie der radioaktiven Stoffe und seine Untersuchungen über das Vorkommen und die Natur der Isotopen Frederick Soddy
1922 Francis William Aston
(1877–1945)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „für seine Entdeckung einer großen Zahl von Isotopen in mehreren nicht radioaktiven Elementen mit Hilfe seines Massenspektrographen sowie für seine Entdeckung des so genannten Gesetzes der Ganzzahligkeit“ Francis William Aston
1923 Fritz Pregl
(1869–1930)
Osterreich Österreich „für die von ihm entwickelte Mikroanalyse organischer Substanzen“ Fritz Pregl
1924 nicht verliehen[3]
1925 Richard Adolf Zsigmondy
(1865–1929)
(verliehen 1926)
Deutsches Reich Deutsches Reich
(geb. in Wien,
Osterreich Kaisertum Österreich)
„für die Aufklärung der heterogenen Natur kolloidaler Lösungen sowie für die dabei angewandten Methoden, die grundlegend für die moderne Kolloidchemie sind“ Richard Zsigmondy
1926 The Svedberg
(1884–1971)
Schweden Schweden „für seine Arbeiten über disperse Systeme The Svedberg
1927 Heinrich Wieland
(1877–1957)
(verliehen 1928)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Forschungen über die Zusammensetzung der Gallensäure und verwandter Substanzen“ Heinrich Otto Wieland
1928 Adolf Otto Reinhold Windaus
(1876–1959)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Verdienste um die Erforschung des Aufbaus der Sterine und ihres Zusammenhanges mit den Vitaminen Adolf Otto Reinhold Winadaus
1929 Arthur Harden
(1865–1940)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Forschung über die Zuckervergärung und deren Anteil der Enzyme an diesem Vorgang“ Arthur Harden
Hans von Euler-Chelpin
(1873–1964)
Schweden Schweden
(geb. in Augsburg,
Deutsches Reich Deutsches Reich)
Hans von Euler-Chelpin

1930er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1930 Hans Fischer
(1881–1945)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Arbeiten über den strukturellen Aufbau der Blut- und Pflanzenfarbstoffe und für die Synthese des Hämins Hans Fischer
1931 Carl Bosch
(1874–1940)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für ihre Verdienste um die Entdeckung und Entwicklung der chemischen Hochdruckverfahren“ Carl Bosch
Friedrich Bergius
(1884–1949)
Deutsches Reich Deutsches Reich Friedrich Bergius
1932 Irving Langmuir
(1881–1957)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen und Forschungen im Bereich der Oberflächenchemie Irving Langmuir
1933 nicht verliehen[4]
1934 Harold C. Urey
(1893–1981)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung des schweren Wasserstoffes Harold C. Urey
1935 Frédéric Joliot-Curie
(1900–1958)
Dritte Französische Republik Frankreich „für ihre gemeinsam durchgeführten Darstellungen von neuen radioaktiven Elementen“ Frédéric Joliot-Curie
Irène Joliot-Curie
(1897–1956)
Dritte Französische Republik Frankreich Irène Joliot-Curie
1936 Peter Debye
(1884–1966)
Niederlande Niederlande „für seine Beiträge zu unserer Kenntnis der Molekularstrukturen durch seine Forschungen über Dipolmomente, über die Beugung von Röntgenstrahlen und an Elektronen in Gasen“ Petrus Josephus Wilhelmus Debye
1937 Walter Norman Haworth
(1883–1950)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Forschungen über Kohlenhydrate und Vitamin C Walter Norman Haworth
Paul Karrer
(1889–1971)
Schweiz Schweiz „für seine Forschungen über die Carotinoide und Flavine sowie über die Vitamine A und B2 Paul Karrer
1938 Richard Kuhn
(1900–1967)
(verliehen 1939)
Deutsches Reich NS Deutsches Reich
(geb. in Wien,
Osterreich Cisleithanien Kaisertum Österreich)
„für seine Arbeiten über Carotinoide und Vitamine Richard Kuhn
1939 Adolf F. J. Butenandt
(1903–1995)
Deutsches Reich NS Deutsches Reich „für seine Arbeiten über Sexualhormone Adolf Butenandt
Leopold Ružička
(1887–1976)
Schweiz Schweiz
(geb. in Vukovar, damals Osterreich Cisleithanien Kaisertum Österreich)
„für seine Arbeiten an Polymethylenen und höheren Terpenen Leopold Ružička

1940er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1940 nicht verliehen[4]
1941
1942
1943 George de Hevesy
(1885–1966)
(verliehen 1944)
Ungarn 1940 Ungarn „für seine Arbeiten über die Anwendung der Isotope als Indikatoren bei der Erforschung chemischer Prozesse“ George de Hevesy
1944 Otto Hahn
(1879–1968)
(verliehen 1945)
Deutsches Reich NS Deutsches Reich „für seine Entdeckung der Kernspaltung von Atomen Otto Hahn
1945 Artturi Ilmari Virtanen
(1895–1973)
Finnland Finnland „für seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Agrikultur- und Nahrungsmittelchemie, insbesondere für seine Methode der Konservierung von Futtermitteln und Futterpflanzen“ Artturi Ilmari Virtanen
1946 James Batcheller Sumner
(1887–1955)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung der Kristallisierbarkeit von Enzymen James Batcheller Sumner
John Howard Northrop
(1891–1987)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für ihre Darstellung von Enzymen und Virus-Proteinen in reiner Form“ John Howard Northrop
Wendell Meredith Stanley
(1904–1971)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten Wendell Meredith Stanley
1947 Robert Robinson
(1886–1975)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Untersuchungen über biologisch wichtige Pflanzenprodukte insbesondere Alkaloide Robert Robinson
1948 Arne Tiselius
(1902–1971)
Schweden Schweden „für seine Arbeiten über die Analyse mit Hilfe von Elektrophorese und Adsorption, insbesondere für seine Entdeckungen über die komplexe Natur von Serum-Proteinen“ Arne Wilhelm Kaurin Tiselius
1949 William Francis Giauque
(1895–1982)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seinen Beitrag zur chemischen Thermodynamik, insbesondere für seine Untersuchungen über die Eigenschaften bei extrem tiefen Temperaturen“

1950er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1950 Otto Diels
(1876–1954)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Entdeckungen und die Entwicklung der Dien-Synthese Otto Diels
Kurt Alder
(1902–1958)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland Kurt Alder
1951 Edwin Mattison McMillan
(1907–1991)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen in der Chemie der Transurane Edwin Mattison McMillan
Glenn T. Seaborg
(1912–1999)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten Glenn Seaborg - 1964.jpg
1952 Archer J. P. Martin
(1910–2002)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Erfindung der Verteilungs-Chromatographie Archer John Porter Martin
Richard L. M. Synge
(1914–1994)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Richard L. M. Synge
1953 Hermann Staudinger
(1881–1965)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie Hermann Staudinger
1954 Linus Pauling
(1901–1994)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Forschungen über die Natur der chemischen Bindung und ihre Anwendung zur Aufhellung der Struktur komplexer Substanzen“ Linus Pauling
1955 Vincent du Vigneaud
(1901–1978)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten der biochemisch bedeutsamen Schwefelverbindungen, besonders für die erste Synthese eines Polypeptidhormons“ Vincent du Vigneaud
1956 Cyril Norman Hinshelwood
(1897–1967)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Forschungen über die Mechanismen chemischer Reaktionen Norman Hinshelwood
Nikolai Nikolajewitsch Semjonow
(1896–1986)
Sowjetunion 1955 Sowjetunion Nikolai Nikolajewitsch Semjonow
1957 Alexander Robertus Todd
(1907–1997)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über Nukleotide und Co-Enzymnukleotide“ Alexander Todd
1958 Frederick Sanger
(1918–2013)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über die Struktur der Proteine, besonders des Insulins Frederick Sanger
1959 Jaroslav Heyrovský
(1890–1967)
Tschechoslowakei Tschechoslowakei „für seine Entdeckung und Entwicklung der polarographischen Methode der Analyse“ Jaroslav Heyrovský

1960er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1960 Willard Libby
(1908–1980)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Methode der Anwendung von Kohlenstoff 14 zur Altersbestimmung in Archäologie, Geologie, Geophysik und anderen Zweigen der Wissenschaft“ (siehe: Radiokarbonmethode)
1961 Melvin Calvin
(1911–1997)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Forschungen über die Kohlensäure-Assimilation der Pflanzen“ Melvin Calvin
1962 Max Ferdinand Perutz
(1914–2002)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geb. in Wien, Österreich) „für ihre Studien über Strukturen der Globulinproteine Max Ferdinand Perutz
John Cowdery Kendrew
(1917–1997)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich John Cowdery Kendrew
1963 Karl Ziegler
(1898–1973)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Chemie und der Technologie der Hochpolymeren“ (Ziegler-Natta-Verfahren) Karl Ziegler
Giulio Natta
(1903–1979)
Italien Italien Giulio Natta
1964 Dorothy Crowfoot Hodgkin
(1910–1994)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Strukturbestimmung biologisch wichtiger Substanzen mit Röntgenstrahlen Professor Dorothy Hodgkin.jpg
1965 Robert B. Woodward
(1917–1979)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Naturstoffsynthesen Robert B. Woodward
1966 Robert Mulliken
(1896–1986)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Arbeiten über die chemischen Bindungen und die Elektronenstruktur der Moleküle mit Hilfe der Orbital-Methode Robert Mulliken
1967 Manfred Eigen
(1927–2019)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Untersuchungen von extrem schnellen chemischen Reaktionen, die durch Zerstörung des Gleichgewichts durch sehr kurze Energieimpulse ausgelöst werden“ Manfred Eigen
Ronald George Wreyford Norrish
(1897–1978)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Ronald G. W. Norrish
George Porter
(1920–2002)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich

George Porter

1968 Lars Onsager
(1903–1976)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Oslo, Norwegen) „für die Entdeckung der nach ihm benannten reziproken Beziehungen, die grundlegend für die Thermodynamik der irreversiblen Prozesse sind“ Lars Onsager
1969 Derek H. R. Barton
(1918–1998)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Arbeiten in der Entwicklung des Konformationsbegriffes und dessen Anwendung in der Chemie“
Odd Hassel
(1897–1981)
Norwegen Norwegen Odd Hassel

1970er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1970 Luis Federico Leloir
(1906–1987)
Argentinien Argentinien „für die Entdeckung der Zucker-Nukleotide und ihrer Funktion in der Biosynthese von Kohlenhydraten Luis Federico Leloir
1971 Gerhard Herzberg
(1904–1999)
Kanada Kanada
(geb. in Hamburg,
Deutsches Reich Deutsches Reich)
„für seine Arbeiten über die Elektronenstruktur und die Geometrie bei den Molekülen, insbesondere freier Radikale Gerhard Herzberg
1972 Christian B. Anfinsen
(1916–1995)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über Ribonuklease, insbesondere die Verbindung zwischen Aminosäurereihen und biologisch wirksamen Konformationen Christian B. Anfinsen
Stanford Moore
(1913–1982)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihren Beitrag zum Verständnis der Verbindung zwischen chemischer Struktur und katalytischer Tätigkeit des aktiven Zentrums der Ribonuklease-Moleküle“
William Howard Stein
(1911–1980)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1973 Ernst Otto Fischer
(1918–2007)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre bahnbrechenden unabhängig voneinander geleisteten Arbeiten über die Chemie der metallorganischen so genannten Sandwich-Verbindungen
Geoffrey Wilkinson
(1921–1996)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Geoffrey Wilkinson
1974 Paul Flory
(1910–1985)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Leistungen, sowohl theoretisch als auch experimentell, in der physikalischen Chemie der Makromoleküle
1975 John W. Cornforth
(1917–2013)
Australien Australien /
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
„für seine Arbeiten über die Stereochemie von Enzym-Katalyse-Reaktionen“
Vladimir Prelog
(1906–1998)
Schweiz Schweiz
(geb. in Sarajevo,
Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn)
„für seine Forschungen in der Stereochemie organischer Moleküle und Reaktionen“ Vladimir Prelog
1976 William Lipscomb
(1919–2011)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die Struktur der Borane William Lipscomb
1977 Ilya Prigogine
(1917–2003)
Belgien Belgien (geb. in Moskau, Russisches Kaiserreich 1914 Russland) „für seinen Beitrag zur irreversiblen Thermodynamik, insbesondere zur Theorie der ‚dissipativen Strukturen‘“ Ilya Prigogine
1978 Peter D. Mitchell
(1920–1992)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seinen Beitrag zum Verständnis biologischer Energieübertragung durch Entwicklung der chemiosmotischen Theorie
1979 Herbert Charles Brown
(1912–2004)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in London, Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich) „für ihre Entwicklung von Bor- beziehungsweise Phosphorverbindungen in wichtigen Reagenzien innerhalb organischer Synthesen“
Georg Wittig
(1897–1987)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland

1980er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1980 Paul Berg
(* 1926)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Arbeiten über Nukleinsäuren-Biochemie, unter besonderer Berücksichtigung von Hybrid-DNA Paul Berg
Walter Gilbert
(* 1932)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge die Bestimmung von Basensequenzen in Nukleinsäuren betreffend“ Walter Gilbert
Frederick Sanger
(1918–2013)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Frederick Sanger
1981 Fukui Ken’ichi
(1918–1998)
Japan 1870 Japan „für ihre unabhängig voneinander entwickelten Theorien über den Verlauf chemischer Reaktionen
Roald Hoffmann
(* 1937)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Złoczów, Polen 1928 Polen, heute Ukraine) Roald Hoffmann
1982 Aaron Klug
(1926–2018)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geb. in Želva, Litauen 1918 Litauen) „für die Entwicklung kristallographischer Verfahren zur Entschlüsselung biologisch wichtiger Nukleinsäure-Protein-Komplexe“ Aaron Klug, 1979
1983 Henry Taube
(1915–2005)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Saskatoon, Kanada 1868 Kanada) „für seine Arbeiten über die Reaktionsmechanismen der Elektronenübertragung, insbesondere bei Metallkomplexen Henry Taube
1984 Robert Bruce Merrifield
(1921–2006)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine einfache und geniale Methode zur Herstellung von Peptiden und Proteinen“ (Merrifield-Synthese) Robert Bruce Merrifield
1985 Herbert A. Hauptman
(1917–2011)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre hervorragenden Leistungen in der Entwicklung direkter Methoden zur Bestimmung von Kristallstrukturen Herbert A. Hauptman
Jerome Karle
(1918–2013)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Jerome Karle
1986 Dudley R. Herschbach
(* 1932)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Mitwirkung betreffend der Dynamik chemischer Elementarprozesse“ Dudley R. Herschbach
Yuan T. Lee
(* 1936)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Hsinchu, Taiwan) Yuan T. Lee
John C. Polanyi
(* 1929)
Kanada Kanada John Polanyi 01.jpg
1987 Donald J. Cram
(1919–2001)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung und Verwendung von Molekülen mit strukturspezifischer Wechselwirkung von hoher Selektivität“ (Supramolekulare Chemie)
Jean-Marie Lehn
(* 1939)
Frankreich Frankreich Jean-Marie Lehn
Charles Pedersen
(1904–1989)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Busan, Korea)
1988 Johann Deisenhofer
(* 1943)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für die Erforschung des Reaktionszentrums der Photosynthese bei einem Purpurbakterium
Robert Huber
(* 1937)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland Robert Huber
Hartmut Michel
(* 1948)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland Hartmut Michel
1989 Sidney Altman
(* 1939)
Kanada Kanada / Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der chemische Prozesse beschleunigenden Eigenschaften der Ribonukleinsäure“ (Ribozyme) Sidney Altman
Thomas R. Cech
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Thomas R. Cech

1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1990 Elias James Corey
(* 1928)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Formulierung wichtiger Theorien und Entwicklungen von Methoden organischer Synthese“ (Retrosynthese) Elias James Corey
1991 Richard R. Ernst
(1933–2021)
Schweiz Schweiz „für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden Kernresonanzspektroskopie, einer Methode zur Analyse von Molekülstrukturen“ Richard R. Ernst
1992 Rudolph Arthur Marcus
(* 1923)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Montreal, Kanada) „für seine wichtigen Beiträge zur Theorie von Elektronentransfer-Reaktionen in chemischen Systemen“ (Marcus-Theorie) Rudolph Arthur Marcus
1993 Kary Mullis
(1944–2019)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Entwicklung der Polymerase-Kettenreaktion Kary Mullis
Michael Smith
(1932–2000)
Kanada Kanada (geb. in Blackpool, Vereinigtes Königreich) „für seine Entwicklung einer Methode zur Veränderung (Mutagenese) der Desoxyribonukleinsäure, auf der die Erbinformationen gespeichert sind“
1994 George A. Olah
(1927–2017)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Budapest, Ungarn) „für seine Erforschung der Carbokationen George A. Olah
1995 Paul J. Crutzen
(1933–2021)
Niederlande Niederlande „für ihre Arbeiten zur Chemie der Erdatmosphäre, insbesondere über Bildung und Abbau von Ozon Paul J. Crutzen
Mario J. Molina
(1943–2020)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Mexiko-Stadt, Mexiko) Mario Molina
Frank Sherwood Rowland
(1927–2012)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Frank Sherwood Rowland
1996 Robert F. Curl
(* 1933)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der Fullerene, auch Buckyballs genannt, einer neuen Form des Kohlenstoffs mit kugelförmigen Molekülen“ Robert F. Curl
Harold Kroto
(1939–2016)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Harold Kroto
Richard E. Smalley
(1943–2005)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Richard Smalley.png
1997 Paul Delos Boyer
(1918–2018)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Klärung der Synthese des energiereichen Moleküls Adenosintriphosphat (ATP)“ Paul Delos Boyer
John E. Walker
(* 1941)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich John Ernest Walker.jpg
Jens Christian Skou
(1918–2018)
Danemark Dänemark „für die Entdeckung des ionentransportierenden Enzyms Natrium-Kalium-ATPase Jens Christian Skou
1998 Walter Kohn
(1923–2016)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Wien, Österreich) „für seine Entwicklung quantenchemischer Methoden“ Walter Kohn
John Anthony Pople
(1925–2004)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für die Entwicklung von Methoden, mit denen die Eigenschaften von Molekülen und deren Zusammenwirken in chemischen Prozessen theoretisch erforscht werden können“ John Anthony Pople
1999 Ahmed Zewail
(1946–2016)
Agypten Ägypten / Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Studien des Übergangszustands chemischer Reaktionen mit Hilfe der Femtosekundenspektroskopie Ahmed Zewail

2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2000 Alan J. Heeger
(* 1936)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung und Entwicklung von leitenden Polymeren Alan J. Heeger
Alan MacDiarmid
(1927–2007)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten / Neuseeland Neuseeland (geb. in Masterton, Neuseeland) Alan MacDiarmid
Hideki Shirakawa
(* 1936)
Japan Japan Hideki Shirakawa
2001 William S. Knowles
(1917–2012)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Arbeiten über chiral katalysierende Hydrierungsreaktionen
Ryōji Noyori
(* 1938)
Japan Japan Ryōji Noyori
Barry Sharpless
(* 1941)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über chiral katalysierende Oxidationsreaktionen“ (z. B. Sharpless-Epoxidierung) Barry Sharpless 02.jpg
2002 John B. Fenn
(1917–2010)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung von weichen Desorptions/Ionisations-Methoden für massenspektrometrische Analysen von biologischen Makromolekülen John B. Fenn
Kōichi Tanaka
(* 1959)
Japan Japan Kōichi Tanaka
Kurt Wüthrich
(* 1938)
Schweiz Schweiz „für seine Entwicklung der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie zur Bestimmung der dreidimensionalen Struktur von biologischen Makromolekülen in Lösungen“ Kurt Wüthrich
2003 Peter Agre
(* 1949)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der Wasserkanäle in Zellmembranen Peter Agre
Roderick MacKinnon
(* 1956)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine strukturellen und mechanischen Studien von Ionenkanälen in Zellmembranen Roderick MacKinnon
2004 Aaron Ciechanover
(* 1947)
Israel Israel „für die Entdeckung des Ubiquitin-gesteuerten Proteinabbaus Aaron Ciechanover
Avram Hershko
(* 1937)
Israel Israel (geb. in Karcag, Ungarn 1918 Ungarn) Avram Hershko
Irwin Rose
(1926–2015)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Irwin Rose
2005 Yves Chauvin
(1930–2015)
Frankreich Frankreich „für die Entwicklung der Metathese-Methode in der organischen Synthese“ Yves Chauvin
Robert Grubbs
(1942–2021)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Robert Grubbs
Richard R. Schrock
(* 1945)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Richard R. Schrock
2006 Roger D. Kornberg
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die molekularen Grundlagen der Gentranskription in eukaryotischen Zellen Roger D. Kornberg
2007 Gerhard Ertl
(* 1936)
Deutschland Deutschland „für seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen Gerhard Ertl
2008 Osamu Shimomura
(1928–2018)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Kyōto, Japan Japan) „für die Entdeckung und Weiterentwicklung des grün fluoreszierenden Proteins Osamu Shimomura
Martin Chalfie
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Martin Chalfie
Roger Tsien
(1952–2016)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Roger Tsien
2009 Venkatraman Ramakrishnan
(* 1952)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geb. in Chidambaram, Tamil Nadu, Indien Indien) „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms Venkatraman Ramakrishnan
Thomas A. Steitz
(1940–2018)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Thomas A. Steitz
Ada Yonath
(* 1939)
Israel Israel Ada Yonath

2010er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2010 Richard F. Heck
(1931–2015)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen in organischer Synthese Richard F. Heck
Ei-ichi Negishi
(1935–2021)
Japan Japan Ei-ichi Negishi
Akira Suzuki
(* 1930)
Japan Japan Akira Suzuki
2011 Dan Shechtman
(* 1941)
Israel Israel „für die Entdeckung der Quasikristalle Daniel Shechtman
2012 Robert Lefkowitz
(* 1943)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Studien zu G-Protein-gekoppelten Rezeptoren Robert Lefkowitz
Brian Kobilka
(* 1955)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Brian Kobilka
2013 Martin Karplus
(* 1930)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geb. in Wien, Osterreich Österreich) „für die Entwicklung von Multiskalen-Modellen für komplexe chemische Systeme“ Martin Karplus
Michael Levitt
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten/
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich/
Israel Israel
(geb. in Pretoria,
Sudafrika 1928 Südafrika)
Michael Levitt (2013)
Arieh Warshel
(* 1940)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten/
Israel Israel
Arieh Warshel (2010)
2014 Eric Betzig
(* 1960)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie“ (Photoactivated Localization Microscopy, STED-Mikroskop) Eric Betzig (2014)
Stefan Hell
(* 1962)
Deutschland Deutschland
(geb. in Sântana,
Rumänien 1952 Rumänien)
Stefan Hell (2010)
William Moerner
(* 1953)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten William Moerner (2013)
2015 Tomas Lindahl
(* 1938)
Schweden Schweden „für mechanistische Studien der DNA-Reparatur Tomas Lindahl
Paul Modrich
(* 1946)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Paul Modrich
Aziz Sancar
(* 1946)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten/
Turkei Türkei[5]
Aziz Sancar
2016 Jean-Pierre Sauvage
(* 1944)
Frankreich Frankreich „für den Entwurf und die Synthese Molekularer Maschinen Jean-Pierre Sauvage
Fraser Stoddart
(* 1942)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich/
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Fraser Stoddart
Ben Feringa
(* 1951)
Niederlande Niederlande Ben Feringa
2017 Jacques Dubochet
(* 1942)
Schweiz Schweiz „für die Entwicklung der Kryo-Elektronenmikroskopie für die hochauflösende Strukturerkennung von Biomolekülen in Lösung“ Jacques Dubochet
Joachim Frank
(* 1940)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten/
Deutschland Deutschland[6]
Joachim Frank
Richard Henderson
(* 1945)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Richard Henderson
2018 Frances H. Arnold
(* 1956)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die gerichtete Evolution von Enzymen“ Frances H. Arnold
George P. Smith
(* 1941)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für das Phagen-Display von Peptiden und Antikörpern“ George P. Smith 2018
Gregory P. Winter
(* 1951)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Greg Winter
2019 John B. Goodenough
(* 1922)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
(geb. in Jena,
Deutsches Reich Deutschland)
„für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien John B. Goodenough
M. Stanley Whittingham
(* 1941)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich/Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Stanley Whittingham
Akira Yoshino
(* 1948)
Japan Japan Akira Yoshino

2020er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2020 Emmanuelle Charpentier
(* 1968)
Frankreich Frankreich „für die Entwicklung einer Methode zur Genom-Editierung“ (CRISPR/Cas-Methode) Emmanuelle Charpentier
Jennifer A. Doudna
(* 1964)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Jennifer A. Doudna
2021 Benjamin List
(* 1968)
Deutschland Deutschland „für die Entwicklung der asymmetrischen Organokatalyse Benjamin List
David MacMillan
(* 1968)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten


1900191019201930194019501960197019801990200020102020

Verteilung nach Ländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger, die zum Zeitpunkt der Verleihung Staatsbürger mehrerer () Länder waren, werden hier bei all diesen Ländern zu gleichen Teilen () gezählt. Werte gerundet.

Nation Anzahl der
Preisträger
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 72,8
Deutschland Deutschland 30,0
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 28,3
Frankreich Frankreich 10,0
Schweiz Schweiz 07,0
Japan Japan 07,0
Schweden Schweden 05,0
Israel Israel 04,8
Niederlande Niederlande 04,0
Kanada Kanada 03,5
Osterreich Österreich 01,5
Argentinien Argentinien 01,0
Belgien Belgien 01,0
Danemark Dänemark 01,0
Finnland Finnland 01,0
Italien Italien 01,0
Neuseeland Neuseeland 01,0
Norwegen Norwegen 01,0
Sowjetunion Sowjetunion 01,0
Tschechoslowakei Tschechoslowakei 01,0
Ungarn Ungarn 01,0
Agypten Ägypten 00,5
Australien Australien 00,5
Turkei Türkei 00,5

Stand: 7. Oktober 2020

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Nobelpreisträger für Chemie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m Land nach der Angabe auf nobelprize.org. Das Land kann von der Nationalität des Laureaten abweichen.
  2. Die Angabe in den Nobellisten bezieht sich nicht auf den Zeitpunkt Werners Geburt, sondern auf den Zeitpunkt der Preisvergabe. Zur Zeit Werners Geburt war Mülhausen wie heute französisch.
  3. a b c Das Preisgeld wurde in den Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  4. a b Das Preisgeld wurde zu einem Drittel in den Hauptfonds und zu einem Drittel in den Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  5. SPIEGEL Online, Artikel zum Chemie-Nobelpreis 2015. Dort wird Sancar als Inhaber beider Staatsangehörigkeiten benannt.
  6. Curriculum Vitae. (PDF) franklab.cpmc.columbia.edu, abgerufen am 10. Oktober 2019 (englisch).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]