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Liste der Nobelpreisträger für Physik

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Der Nobelpreis für Physik wird seit 1901 jährlich vergeben und war 2024 mit 11 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 983.000 Euro) dotiert.[1] Die Auswahl der Laureaten unterliegt der Verantwortung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Der Stifter des Preises, Alfred Nobel, verfügte 1895 in seinem Testament, in der die Vergabe der Auszeichnung geregelt wurde, der Nobelpreis für Physik solle demjenigen zuerkannt werden, „der auf dem Gebiete der Physik die wichtigste Entdeckung oder Erfindung gemacht hat“. Der Nobelpreis wird jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, vom schwedischen König überreicht. Seit der ersten Nobelpreis-Verleihung wurde der Preis insgesamt 120-mal (Stand einschließlich der Verleihung 2026) verliehen.[2] Es wurden insgesamt 230 Physiker ausgezeichnet, darunter befanden sich 225 Männer (97,8 Prozent) und 5 Frauen (2,2 Prozent). Als einziger erhielt John Bardeen zweimal den Physiknobelpreis. Von 1901 bis das letzte Mal 2026 wurde der Preis 48-mal ungeteilt an eine Person vergeben. Von 1902 bis 2025 wurde er 33-mal auf zwei und 39-mal auf drei Personen aufgeteilt. Sechsmal wurde der Preis nicht verliehen, zuletzt 1942.

Die folgende Liste enthält eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises für Physik, ihre jeweiligen Länder und die Begründung des Auswahlkomitees. Eine alphabetische Übersicht der Preisträger bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Physik. Eine Übersicht über die Verteilung auf einzelne Nationen bietet der Abschnitt Verteilung nach Ländern.

1900 • 1910 • 1920 • 1930 • 1940 • 1950 • 1960 • 1970 • 1980 • 1990 • 2000 • 2010 • 2020
Jahr Person Land[3] Begründung für die Preisvergabe Bild
1901 Wilhelm Conrad Röntgen
(1845–1923)
 Deutsches Reich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“ Wilhelm Conrad Roentgen
1902 Hendrik Antoon Lorentz
(1853–1928)
 Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluss des Magnetismus auf die Strahlungsphänomene erworben haben“ (Aufspaltung von Spektrallinien im Magnetfeld, Zeeman-Effekt) Hendrik Antoon Lorentz
Pieter Zeeman
(1865–1943)
 Niederlande Pieter Zeeman
1903 Henri Becquerel
(1852–1908)
 Frankreich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der spontanen Radioaktivität erworben hat“ Henri Becquerel
Marie Curie
(1867–1934)
 Frankreich
(geb. in Warschau,
 Kongresspolen)
„als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre gemeinsamen Arbeiten über die von H. Becquerel entdeckten Strahlungsphänomene erworben haben“ Marie Curie
Pierre Curie
(1859–1906)
 Frankreich Pierre Curie
1904 John Strutt, 3. Baron Rayleigh
(1842–1919)
 Vereinigtes Königreich „für seine Untersuchungen über die Dichte der wichtigsten Gase und seine im Zusammenhang damit gemachte Entdeckung des Argons“ John Strutt, 3. Baron Rayleigh
1905 Philipp Lenard
(1862–1947)
 Deutsches Reich
(geb. in Pressburg[4],
damals  Ungarn)
„für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen“ Philipp Lenard
1906 Joseph John Thomson
(1856–1940)
 Vereinigtes Königreich „als Anerkennung des großen Verdienstes, den er sich durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über den Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat“ Joseph John Thomson
1907 Albert Abraham Michelson
(1852–1931)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Strelno,
damals  Preußen)
„für seine optischen Präzisionsinstrumente und seine damit ausgeführten spektroskopischen und metrologischen Untersuchungen“ (Michelson-Interferometer) Albert Abraham Michelson
1908 Gabriel Lippmann
(1845–1921)
 Frankreich
(geb. in Hollerich,
 Luxemburg)
„für seine auf dem Interferenzphänomen begründete Methode, Farben photographisch wiederzugeben“ Gabriel Lippmann
1909 Ferdinand Braun
(1850–1918)
 Deutsches Reich „als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie“ Ferdinand Braun
Guglielmo Marconi
(1874–1937)
 Königreich Italien Guglielmo Marconi
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1910 Johannes Diderik van der Waals
(1837–1923)
 Niederlande „für seine Arbeiten über die Zustandsgleichung der Gase und Flüssigkeiten“ (Van-der-Waals-Gleichung) Johannes Diderik van der Waals
1911 Wilhelm Wien
(1864–1928)
 Deutsches Reich „für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der Wärmestrahlung“ (Wiensches Verschiebungsgesetz) Wilhelm Wien
1912 Gustaf Dalén
(1869–1937)
 Schweden „für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchttonnen verwendet werden“ Gustaf Dalén
1913 Heike Kamerlingh Onnes
(1853–1926)
 Niederlande „aus Anlass seiner Untersuchungen über die Eigenschaften von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem zur Darstellung von flüssigem Helium führten“ Heike Kamerlingh Ones
1914 Max von Laue
(1879–1960)
(verliehen 1915)
 Deutsches Reich „für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle“ Max von Laue
1915 William Henry Bragg
(1862–1942)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen mittels Röntgenstrahlen“ William Henry Bragg
William Lawrence Bragg
(1890–1971)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Adelaide,
Australien Australien)
William Lawrence Bragg
1916 nicht verliehen[5]
1917 Charles Glover Barkla
(1877–1944)
(verliehen 1918)
 Vereinigtes Königreich „für seine Entdeckung der charakteristischen Röntgenstrahlung der Elemente“ Charles Glover Barkla
1918 Max Planck
(1858–1947)
(verliehen 1919)
 Deutsches Reich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Energiequanten um die Entwicklung der Physik erworben hat“ (Theorie der Quantisierung) Max Planck
1919 Johannes Stark
(1874–1957)
 Deutsches Reich „für seine Entdeckung des Doppler-Effekts bei Kanalstrahlen und der Aufspaltung der Spektrallinien im elektrischen Feld“ (Stark-Effekt) Johannes Stark
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1920 Charles Édouard Guillaume
(1861–1938)
 Schweiz „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Anomalien bei Nickelstahllegierungen und die Präzisionsmessungen in der Physik erworben hat“ Charles Édouard Guillaume
1921 Albert Einstein
(1879–1955)

(verkündet am 9. Nov. 1922
verliehen am 10. Dez. 1922)
 Deutsches Reich und
 Schweiz (geb. in Ulm)
„für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“ Albert Einstein
1922 Niels Bohr
(1885–1962)
 Dänemark „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung“ Niels Bohr
1923 Robert Andrews Millikan
(1868–1953)
 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die elektrische Elementarladung* sowie den photoelektrischen Effekt“ (* Millikan-Versuch) Robert Andrews Millikan
1924 Manne Siegbahn
(1886–1978)
(verliehen 1925)
 Schweden „für seine röntgenspektroskopischen Entdeckungen und Forschungen“ Manne Siegbahn
1925 James Franck
(1882–1964)
(verliehen 1926)
 Deutsches Reich „für ihre Entdeckung der Gesetze, die den Zusammenstoß eines Elektrons mit einem Atom beschreiben“ (Franck-Hertz-Versuch) James Franck
Gustav Hertz
(1887–1975)
(verliehen 1926)
 Deutsches Reich Gustav Hertz
1926 Jean Perrin
(1870–1942)
 Frankreich „für seine Arbeiten über die diskontinuierliche Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des Sedimentationsgleichgewichts“ Jean Perrin
1927 Arthur Holly Compton
(1892–1962)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung des nach ihm genannten Effekts“ (Compton-Effekt) Arthur Holly Compton
Charles Thomson Rees Wilson
(1869–1959)
 Vereinigtes Königreich „für seine Methode, die Bahnen elektrisch geladener Partikel durch kondensierenden Dampf sichtbar zu machen“ (Wilsonsche Nebelkammer) Charles Thomson Rees Wilson
1928 Owen Willans Richardson
(1879–1959)
(verliehen 1929)
 Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über den glühelektrischen Effekt und besonders für die Entdeckung der nach ihm benannte Gesetzmäßigkeit“ Owen Willans Richardson
1929 Louis de Broglie
(1892–1987)
 Frankreich „für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen“ (De-Broglie-Welle) Louis de Broglie
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1930 C. V. Raman
(1888–1970)
Indien „für seine Arbeiten über die Streuung des Lichtes und die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts“ (Raman-Streuung) C. V. Raman
1931 nicht verliehen[5]
1932 Werner Heisenberg
(1901–1976)
(verliehen 1933)
 Deutsches Reich „für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung unter anderem zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt hat“ Werner Heisenberg
1933 Erwin Schrödinger
(1887–1961)
 Österreich „für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie“ (Weiterentwicklung der Quantenmechanik) Erwin Schrödinger
Paul Dirac
(1902–1984)
 Vereinigtes Königreich Paul Dirac
1934 nicht verliehen[6]
1935 James Chadwick
(1891–1974)
 Vereinigtes Königreich „für die Entdeckung des Neutrons“ James Chadwick
1936 Victor Franz Hess
(1883–1964)
 Österreich „für die Entdeckung der kosmischen Strahlung“ Victor Franz Hess
Carl David Anderson
(1905–1991)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung des Positrons“ Carl David Anderson
1937 Clinton Davisson
(1881–1958)
 Vereinigte Staaten „für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von Elektronen durch Kristalle“ Clinton Davisson
George Paget Thomson
(1892–1975)
 Vereinigtes Königreich George Paget Thomson
1938 Enrico Fermi
(1901–1954)
 Königreich Italien „für die Bestimmung von neuen, durch Neutronenbeschuss erzeugten radioaktiven Elementen und die in Verbindung mit diesen Arbeiten durchgeführte Entdeckung der durch langsame Neutronen ausgelösten Kernreaktionen“ Enrico Fermi
1939 Ernest Lawrence
(1901–1958)
 Vereinigte Staaten „für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und die dadurch erzielten Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf künstliche radioaktive Elemente“ Ernest Lawrence
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1940 nicht verliehen[6]
1941
1942
1943 Otto Stern
(1888–1969)
(verliehen 1944)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Sohrau,
damals  Deutsches Reich)
„für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahl-Methode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons“ Otto Stern
1944 Isidor Isaac Rabi
(1898–1988)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Rymanów,
damals  Österreich-Ungarn)
„für die Resonanzmethode zur Aufzeichnung der magnetischen Eigenschaften von Atomkernen“ Isidor Isaac Rabi
1945 Wolfgang Pauli
(1900–1958)
 Österreich „für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips“ Wolfgang Pauli
1946 Percy Williams Bridgman
(1882–1961)
 Vereinigte Staaten „für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung von extrem hohen Druck und für seine Entdeckungen, die er mit diesem auf dem Gebiet der Hochdruckphysik machte“ Percy Williams Bridgman
1947 Edward Victor Appleton
(1892–1965)
 Vereinigtes Königreich „für seine Forschungen auf dem Gebiet der Physik der oberen Schichten der Atmosphäre, insbesondere für die Entdeckung der so genannten Appleton-Schicht“ Edward Victor Appleton
1948 Patrick Blackett
(1897–1974)
 Vereinigtes Königreich „für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen Nebelkammer und seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiete der Kernphysik und der kosmischen Strahlung“ Patrick Blackett
1949 Hideki Yukawa
(1907–1981)
Japan Japan „für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende Vorhersage der Existenz der Mesonen“ Hideki Yukawa
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1950 Cecil Powell
(1903–1969)
 Vereinigtes Königreich „für die Entwicklung der Photographischen Methode zur Untersuchung der Kernvorgänge und die damit verbundene Entdeckung der Mesonen“ Cecil Powell
1951 John Cockcroft
(1897–1967)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkernumwandlung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel“ (Cockcroft-Walton-Beschleuniger) John Cockcroft
Ernest Walton
(1903–1995)
 Irland Ernest Walton
1952 Felix Bloch
(1905–1983)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Zürich,
 Schweiz)
„für die Entwicklung neuer Methoden zur kernmagnetischen Präzisionsmessung und den damit gemachten Entdeckungen“ (Kernspinresonanzspektroskopie) Felix Bloch
Edward Mills Purcell
(1912–1997)
 Vereinigte Staaten Edward Mills Purcell
1953 Frits Zernike
(1888–1966)
 Niederlande „für die von ihm angegebene Phasenkontrastmethode, im Besonderen für seine Erfindung des Phasenkontrastmikroskops“ Frits Zernike
1954 Max Born
(1882–1970)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Breslau,
damals  Deutsches Reich)
„für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion“ Max Born
Walther Bothe
(1891–1957)
 BR Deutschland „für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe gemachten Entdeckungen“ Walther Bothe
1955 Willis Eugene Lamb
(1913–2008)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über die Feinstruktur des Wasserstoffspektrums“ (Lamb-Verschiebung) Willis Eugene Lamb
Polykarp Kusch
(1911–1993)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Blankenburg,
 Deutsches Reich)
„für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments im Elektron“ Polykarp Kusch
1956 William Bradford Shockley
(1910–1989)
 Vereinigte Staaten
(geb. in London,
 Vereinigtes Königreich)
„für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts“ William Bradford Shockley
John Bardeen
(1908–1991)
 Vereinigte Staaten John Bardeen
Walter Houser Brattain
(1902–1987)
 Vereinigte Staaten Walter Houser Brattain
1957 Chen Ning Yang
(1922–2025)
 China[7] „für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze der sogenannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten“ Chen Ning Yang
Tsung-Dao Lee
(1926–2024)
 China[7] Tsung-Dao Lee
1958 Pawel Tscherenkow
(1904–1990)
 Sowjetunion „für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts“ Pawel Tscherenkow
Ilja Frank
(1908–1990)
 Sowjetunion Ilja Frank
Igor Tamm
(1895–1971)
 Sowjetunion Igor Tamm
1959 Emilio Segrè
(1905–1989)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Tivoli,  Königreich Italien)
„für ihre Entdeckung des Antiprotons“ Emilio Segrè
Owen Chamberlain
(1920–2006)
 Vereinigte Staaten Owen Chamberlain
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1960 Donald Arthur Glaser
(1926–2013)
 Vereinigte Staaten „für die Erfindung der Blasenkammer“ Donald Arthur Glaser
1961 Robert Hofstadter
(1915–1990)
 Vereinigte Staaten „für seine bahnbrechenden Studien über Elektronenstreuung im Atomkern und für die dabei erzielten Entdeckungen über die Struktur der Nukleonen“ Robert Hofstadter
Rudolf Mößbauer
(1929–2011)
 BR Deutschland „für seine Forschungen über die Resonanzabsorption der Gammastrahlung und seine damit verbundene Entdeckung, die den Namen Mößbauer-Effekt trägt“ Rudolf Mößbauer
1962 Lew Landau
(1908–1968)
 Sowjetunion „für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte Materie, besonders das flüssige Helium“ (Suprafluidität) Lew Landau
1963 Eugene Paul Wigner
(1902–1995)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Budapest,
 Ungarn)
„für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung fundamentaler Symmetrie-Prinzipien“ Eugene Paul Wigner
Maria Goeppert-Mayer
(1906–1972)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Kattowitz,
damals  Deutsches Reich)
„für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur“ Maria Goeppert-Mayer
Johannes Hans Daniel Jensen
(1907–1973)
 BR Deutschland Johannes Hans Daniel Jensen
1964 Charles Hard Townes
(1915–2015)
 Vereinigte Staaten „für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten“ Charles Hard Townes
Nikolai Bassow
(1922–2001)
 Sowjetunion Nikolai Bassow
Alexander Prochorow
(1916–2002)
 Sowjetunion Alexander Prochorow
1965 Richard Feynman
(1918–1988)
 Vereinigte Staaten „für ihre fundamentale Leistung in der Quantenelektrodynamik, mit tiefgehenden Konsequenzen für die Elementarteilchenphysik“ Richard Feynman
Julian Seymour Schwinger
(1918–1994)
 Vereinigte Staaten Julian Seymour Schwinger
Shin’ichirō Tomonaga
(1906–1979)
Japan Japan Shin’ichirō Tomonaga
1966 Alfred Kastler
(1902–1984)
 Frankreich
(geb. in Guebwiller/Elsass,
damals  Deutsches Reich)
„für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen“ Alfred Kastler
1967 Hans Bethe
(1906–2005)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Straßburg,
damals  Deutsches Reich)
„für seine Beiträge zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den Sternen“ Hans Bethe
1968 Luis Walter Alvarez
(1911–1988)
 Vereinigte Staaten „für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik, insbesondere seine Entdeckung einer großen Anzahl von Resonanzzuständen, ermöglicht durch seine Entwicklung von Techniken mit der Wasserstoffblasenkammer und Datenanalyse“ Luis Walter Alvarez
1969 Murray Gell-Mann
(1929–2019)
 Vereinigte Staaten „für seine Beiträge und Entdeckungen die Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen betreffend“ (siehe Quark) Murray Gell-Mann
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1970 Hannes Alfvén
(1908–1995)
 Schweden „für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen in der Magnetohydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen Teilen der Plasmaphysik“ Hannes Alfvén
Louis Néel
(1904–2000)
 Frankreich „für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen betreffend den Antiferromagnetismus und den Ferrimagnetismus, die zu wichtigen Anwendungen in der Festkörperphysik geführt haben“ Louis Néel
1971 Dennis Gábor
(1900–1979)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Budapest,
 Ungarn)
„für seine Erfindung und Entwicklung der holografischen Methode“ Dennis Gábor
1972 John Bardeen
(1908–1991)
 Vereinigte Staaten „für ihre gemeinsam entwickelte Theorie der Supraleitung, auch BCS-Theorie genannt“ John Bardeen
Leon Neil Cooper
(1930–2024)
 Vereinigte Staaten Leon Neil Cooper
John Robert Schrieffer
(1931–2019)
 Vereinigte Staaten John Robert Schrieffer
1973 Leo Esaki
(* 1925)
Japan Japan „für ihre experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern“ Leo Esaki
Ivar Giaever
(1929–2025)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Bergen,
 Norwegen)
Ivar Giaever
Brian David Josephson
(* 1940)
 Vereinigtes Königreich „für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften eines Suprastromes durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind“ Brian David Josephson
1974 Martin Ryle
(1918–1984)
 Vereinigtes Königreich „für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Radioastronomie: Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, besonders in der Apertursynthesetechnik und Hewish für seine entscheidende Rolle in der Entdeckung der Pulsare“ Martin Ryle
Antony Hewish
(1924–2021)
 Vereinigtes Königreich Antony Hewish
1975 Aage Niels Bohr
(1922–2009)
 Dänemark „für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung“ Aage Niels Bohr
Ben Mottelson
(1926–2022)
 Dänemark
(geb. in Chicago, Illinois,
 Vereinigte Staaten)
Ben Mottelson
James Rainwater
(1917–1986)
 Vereinigte Staaten James Rainwater
1976 Burton Richter
(1931–2018)
 Vereinigte Staaten „für ihre führenden Leistungen bei der Entdeckung eines schweren Elementarteilchens neuer Art“ Burton Richter
Samuel Chao Chung Ting
(* 1936)
 Vereinigte Staaten Samuel Chao Chung Ting
1977 Philip Warren Anderson
(1923–2020)
 Vereinigte Staaten „für die grundlegenden theoretischen Leistungen zur Elektronenstruktur in magnetischen und ungeordneten Systemen“ Philip Warren Anderson
Nevill Francis Mott
(1905–1996)
 Vereinigtes Königreich Nevill Francis Mott
John Hasbrouck Van Vleck
(1899–1980)
 Vereinigte Staaten John Hasbrouck Van Vleck
1978 Pjotr Kapiza
(1894–1984)
 Sowjetunion „für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen in der Tieftemperaturphysik“ Pjotr Kapiza (links)
Arno Penzias
(1933–2024)
 Vereinigte Staaten
(geb. in München,
 Deutsches Reich)
„für die Entdeckung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung“ Arno Penzias
Robert Woodrow Wilson
(* 1936)
 Vereinigte Staaten Robert Woodrow Wilson
1979 Sheldon Lee Glashow
(* 1932)
 Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge an der Theorie der vereinigten schwachen und elektromagnetischen Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen, einschließlich u. a. die Voraussage der schwachen neutralen Ströme“ (Elektroschwache Wechselwirkung) Sheldon Lee Glashow
Abdus Salam
(1926–1996)
 Pakistan
(geboren in Jhang,
 Britisch-Indien[8])
Abdus Salam
Steven Weinberg
(1933–2021)
 Vereinigte Staaten Steven Weinberg
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1980 James Cronin
(1931–2016)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen“ James Cronin
Val Fitch
(1923–2015)
 Vereinigte Staaten Val Fitch
1981 Nicolaas Bloembergen
(1920–2017)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Dordrecht,
 Niederlande)
„für ihren Beitrag zur Entwicklung der Laserspektroskopie“ Nicolaas Bloembergen
Arthur Leonard Schawlow
(1921–1999)
 Vereinigte Staaten Arthur Leonard Schawlow
Kai Siegbahn
(1918–2007)
 Schweden „für seinen Beitrag zur Entwicklung der hochauflösenden Elektronenspektroskopie“ Kai Siegbahn
1982 Kenneth Wilson
(1936–2013)
 Vereinigte Staaten „für seine Theorie über kritische Phänomene bei Phasenumwandlungen“
1983 Subrahmanyan Chandrasekhar
(1910–1995)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Lahore,
Britisch-Indien)
„für seine theoretischen Studien der physikalischen Prozesse, die für die Struktur und Entwicklung der Sterne von Bedeutung sind“ Subrahmanyan Chandrasekhar
William Alfred Fowler
(1911–1995)
 Vereinigte Staaten „für theoretische und experimentelle Studien der Kernreaktionen, die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von Bedeutung sind“ William Alfred Fowler
1984 Carlo Rubbia
(* 1934)
 Italien „für ihre entscheidenden Beiträge bei dem großen Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler schwacher Wechselwirkung, geführt hat“ Carlo Rubbia
Simon van der Meer
(1925–2011)
 Niederlande Simon van der Meer
1985 Klaus von Klitzing
(* 1943)
 BR Deutschland „für die Entdeckung des quantisierten Hall-Effekts“ Klaus von Klitzing
1986 Ernst Ruska
(1906–1988)
 BR Deutschland „für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops“
Gerd Binnig
(* 1947)
 BR Deutschland „für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops“ Gerd Binnig
Heinrich Rohrer
(1933–2013)
 Schweiz Heinrich Rohrer
1987 Georg Bednorz
(* 1950)
 BR Deutschland „für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien“ Georg Bednorz
Karl Alexander Müller
(1927–2023)
 Schweiz Karl Alexander Müller
1988 Leon Max Lederman
(1922–2018)
 Vereinigte Staaten „für die Neutrinostrahlmethode und die Demonstration der Dublettstruktur der Leptonen durch die Entdeckung des Myonneutrinos“ Leon Max Lederman
Melvin Schwartz
(1932–2006)
 Vereinigte Staaten Melvin Schwartz
Jack Steinberger
(1921–2020)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Bad Kissingen,
 Deutsches Reich)
Jack Steinberger
1989 Wolfgang Paul
(1913–1993)
 BR Deutschland „für ihre Entwicklung der Ionenfallentechnik“ (Paul-Falle, Penning-Falle) Wolfgang Paul
Hans Georg Dehmelt
(1922–2017)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Görlitz,
 Deutsches Reich)
Hans Georg Dehmelt
Norman Ramsey
(1915–2011)
 Vereinigte Staaten „für seine Ausarbeitung einer verbesserten Messtechnik bei atomaren Energie-Übergängen, mit der präzise Zeit- und Frequenzmessungen möglich wurden“ (Atomuhr) Norman Ramsey
Jahr Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
1990 Jerome Isaac Friedman
(* 1930)
 Vereinigte Staaten „für ihre bahnbrechenden Untersuchungen der tiefinelastischen Elektronenstreuung an Protonen und gebundenen Neutronen, die von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Quarkmodells der Teilchenphysik war“ Jerome Isaac Friedman
Henry Way Kendall
(1926–1999)
 Vereinigte Staaten Henry Way Kendall
Richard Edward Taylor
(1929–2018)
 Kanada Richard Edward Taylor
1991 Pierre-Gilles de Gennes
(1932–2007)
 Frankreich „für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen und Polymerlösungen, vor allem die erfolgreiche Anwendung mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum ungeordneten Zustand in Physik und Chemie“ Pierre-Gilles de Gennes
1992 Georges Charpak
(1924–2010)
 Frankreich
(geb. in Dabrovica,
damals  Polen)
„für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der ersten Vieldraht-Proportionalkammern (1968)“ Georges Charpak
1993 Russell Hulse
(* 1950)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung eines Pulsars in einem Doppelsternsystem“ Russell Hulse
Joseph Hooton Taylor, Jr.
(* 1941)
 Vereinigte Staaten Joseph Hooton Taylor, Jr.
1994 Bertram Brockhouse
(1918–2003)
 Kanada „für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der ungeladenen Kernteilchen“ Bertram Brockhouse
Clifford Shull
(1915–2001)
 Vereinigte Staaten Clifford Shull
1995 Martin Lewis Perl
(1927–2014)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung eines massereichen subatomaren Elementarteilchens mit negativer Ladung“ (τ-Lepton) Martin Lewis Perl
Frederick Reines
(1918–1998)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung eines ungeladenen subatomaren Elementarteilchens“ (Neutrino) Frederick Reines
1996 David Morris Lee
(* 1931)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der Suprafluidität in Helium-3 bei sehr tiefen Temperaturen (um den absoluten Nullpunkt)“ David Morris Lee
Douglas Dean Osheroff
(* 1945)
 Vereinigte Staaten Douglas Dean Osheroff
Robert Coleman Richardson
(1937–2013)
 Vereinigte Staaten Robert Coleman Richardson
1997 Steven Chu
(* 1948)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht“ Steven Chu
Claude Cohen-Tannoudji
(* 1933)
 Frankreich
(geb. in Constantine,
Französisch-Algerien)
Claude Cohen-Tannoudji
William Daniel Phillips
(* 1948)
 Vereinigte Staaten William Daniel Phillips
1998 Robert Betts Laughlin
(* 1950)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung einer neuen Art von Quantenflüssigkeit mit fraktionell geladenen Anregungen“ (fraktionaler Quanten-Hall-Effekt) Robert Betts Laughlin 1998
Horst Ludwig Störmer
(* 1949)
 Deutschland Horst Ludwig Störmer
Daniel Chee Tsui
(* 1939)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Henan,  China)
Daniel Chee Tsui
1999 Gerard ’t Hooft
(* 1946)
 Niederlande „für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik“ Gerard ’t Hooft
Martinus J. G. Veltman
(1931–2021)
 Niederlande Martinus J. G. Veltman
Jahr Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
2000 Schores Alfjorow
(1930–2019)
Russland „für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik“ Schores Alfjorow
Herbert Kroemer
(1928–2024)
 Deutschland Herbert Kroemer
Jack Kilby
(1923–2005)
 Vereinigte Staaten „für seinen Anteil an der Entwicklung des integrierten Schaltkreises“ Jack Kilby
2001 Eric Allin Cornell
(* 1961)
 Vereinigte Staaten „für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen, und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate“ Eric Allin Cornell
Wolfgang Ketterle
(* 1957)
 Deutschland Wolfgang Ketterle
Carl Edwin Wieman
(* 1951)
 Vereinigte Staaten Carl Edwin Wieman
2002 Raymond Davis junior
(1914–2006)
 Vereinigte Staaten „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos“ Raymond Davis junior
Masatoshi Koshiba
(1926–2020)
 Japan Masatoshi Koshiba
Riccardo Giacconi
(1931–2018)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Genua,  Königreich Italien)
„für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben“ (Röntgenastronomie) Riccardo Giacconi
2003 Alexei Abrikossow
(1928–2017)
 Vereinigte Staaten
Russland
„für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten“ Alexei Abrikossow
Witali Ginsburg
(1916–2009)
Russland Witali Ginsburg
Anthony James Leggett
(1938–2026)
 Vereinigtes Königreich
 Vereinigte Staaten
Anthony James Leggett
2004 David Gross
(* 1941)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der asymptotischen Freiheit in der Theorie der Starken Wechselwirkung“ David Gross
David Politzer
(* 1949)
 Vereinigte Staaten David Politzer
Frank Wilczek
(* 1951)
 Vereinigte Staaten Frank Wilczek
2005 Roy Jay Glauber
(1925–2018)
 Vereinigte Staaten „für seinen Beitrag zur quantenmechanischen Theorie der optischen Kohärenz“ Roy Jay Glauber
John Lewis Hall
(* 1934)
 Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge zur Entwicklung der auf Laser gegründeten Präzisionsspektroskopie, einschließlich der optischen Frequenzkammtechnik“ John Lewis Hall
Theodor Hänsch
(* 1941)
 Deutschland Theodor Hänsch
2006 John Cromwell Mather
(* 1946)
 Vereinigte Staaten „für die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung“ John Cromwell Mather
George Smoot
(1945–2025)
 Vereinigte Staaten George Smoot
2007 Albert Fert
(* 1938)
 Frankreich „für die Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands“ (GMR) Albert Fert
Peter Grünberg
(1939–2018)
 Deutschland
(geb. in Pilsen,
heute  Tschechien)
Peter Grünberg
2008 Yōichirō Nambu
(1921–2015)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Tokio,  Japan)
„für die Entdeckung des Mechanismus der spontanen Symmetriebrechung in der Elementarteilchenphysik“ Yōichirō Nambu
Makoto Kobayashi
(* 1944)
 Japan „für die Entdeckung des Ursprungs der gebrochenen Symmetrie, welche die Existenz von mindestens drei Quarkfamilien voraussagt“ Makoto Kobayashi
Toshihide Masukawa
(1940–2021)
 Japan Toshihide Masukawa
2009 Charles Kuen Kao
(1933–2018)
 Vereinigte Staaten
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Shanghai,
 China)
„für seine bahnbrechenden Erfolge auf dem Gebiet der Lichtleitung mittels Fiberoptik für optische Kommunikation“ Charles Kuen Kao
Willard Boyle
(1924–2011)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Amherst,
 Kanada)
„für die Erfindung des CCD-Sensors“ Willard Boyle
George E. Smith
(1930–2025)
 Vereinigte Staaten George Elwood Smith
Jahr Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
2010 Andre Geim
(* 1958)
 Niederlande,
 Vereinigtes Königreich,
(geb. in  Sowjetunion)
„für grundlegende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen“ Andre Geim
Konstantin Novoselov
(* 1974)
 Vereinigtes Königreich
Russland
Konstantin Novoselov
2011 Saul Perlmutter
(* 1959)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch Beobachtungen weit entfernter Supernovae“ Saul Perlmutter
Brian P. Schmidt
(* 1967)
 Vereinigte Staaten Brian P. Schmidt
Adam Riess
(* 1969)
 Vereinigte Staaten Adam Riess
2012 Serge Haroche
(* 1944)
 Frankreich „für die Entwicklung bahnbrechender experimenteller Methoden, die es ermöglichen, Quantensysteme zu manipulieren“ Serge Haroche
David Wineland
(* 1944)
 Vereinigte Staaten David Wineland
2013 François Englert
(1932–2026)
 Belgien „für die theoretische Entdeckung eines Mechanismus, der zu unserem Verständnis des Ursprungs der Masse subatomarer Teilchen beiträgt, und der kürzlich durch die Entdeckung des vorhergesagten Elementarteilchens durch die ATLAS- und CMS-Experimente am Large Hadron Collider des CERN bestätigt wurde“ François Englert
Peter Higgs
(1929–2024)
 Vereinigtes Königreich Peter Higgs
2014 Isamu Akasaki
(1929–2021)
 Japan „für die Erfindung effizienter, blaues Licht ausstrahlender Dioden, die helle und energiesparende Lichtquellen ermöglicht haben“ Isamu Akasaki
Hiroshi Amano
(* 1960)
 Japan Hiroshi Amano
Shuji Nakamura
(* 1954)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Ikata,  Japan)
Shuji Nakamura
2015 Takaaki Kajita
(* 1959)
 Japan „für die Entdeckung von Neutrinooszillationen, die zeigen, dass Neutrinos eine Masse haben“ Takaaki Kajita
Arthur McDonald
(* 1943)
 Kanada Arthur McDonald
2016 David J. Thouless
(1934–2019)
 Vereinigtes Königreich „für theoretische Entdeckungen topologischer Phasenübergänge und topologischer Materiephasen.“[9][10] (Kosterlitz-Thouless-Übergang) David J. Thouless
F. Duncan M. Haldane
(* 1951)
 Vereinigtes Königreich F. Duncan M. Haldane
J. Michael Kosterlitz
(* 1943)
 Vereinigtes Königreich und  Vereinigte Staaten J. Michael Kosterlitz
2017 Rainer Weiss
(1932–2025)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Berlin,
 Deutsches Reich)
„für entscheidende Beiträge zum LIGO-Detektor und die Beobachtung von Gravitationswellen.“[11][12] Rainer Weiss
Barry Barish
(* 1936)
 Vereinigte Staaten Barry Barish
Kip Thorne
(* 1940)
 Vereinigte Staaten Kip Thorne
2018 Arthur Ashkin
(1922–2020)
 Vereinigte Staaten „für die Entwicklung optischer Pinzetten und deren Anwendung in der Biologie“. „für bahnbrechende Erfindungen im Bereich der Laserphysik“ Arthur Ashkin
Gérard Mourou
(* 1944)
 Frankreich „für die Entwicklung einer Methode, mit der sich hochenergetische, ultrakurze optische Pulse erzeugen lassen“ (Chirped Pulse Amplification). Gérard Mourou (2015)
Donna Strickland
(* 1959)
 Kanada Donna Strickland
2019 James Peebles
(* 1935)
 Kanada,
 Vereinigte Staaten
„für theoretische Entdeckungen in der physikalischen Kosmologie“. James Peebles
Michel Mayor
(* 1942)
 Schweiz „für die Entdeckung eines Exoplaneten, der einen sonnenähnlichen Stern umkreist“. Michel Mayor
Didier Queloz
(* 1966)
 Schweiz Didier Queloz
Jahr Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
2020 Roger Penrose
(* 1931)
 Vereinigtes Königreich „für die Entdeckung, dass die Bildung von Schwarzen Löchern eine robuste Vorhersage der allgemeinen Relativitätstheorie ist“. Roger Penrose
Reinhard Genzel
(* 1952)
 Deutschland „für die Entdeckung eines supermassereichen kompakten Objekts im Zentrum unserer Galaxie“ (Sagittarius A*). Reinhard Genzel
Andrea Ghez
(* 1965)
 Vereinigte Staaten Andrea Ghez
2021 Syukuro Manabe
(* 1931)
 Japan
 Vereinigte Staaten
„für bahnbrechende Beiträge zum Verständnis komplexer physikalischer Systeme“, konkret Syukuro Manabe
Klaus Hasselmann
(* 1931)
 Deutschland
Giorgio Parisi
(* 1948)
 Italien „für bahnbrechende Beiträge zum Verständnis komplexer physikalischer Systeme“, konkret Giorgio Parisi
2022[13] Alain Aspect
(* 1947)
 Frankreich „für Experimente mit verschränkten Photonen, Nachweis der Verletzung der Bellschen Ungleichungen und wegweisende Quanteninformationswissenschaft“ Alain Aspect
John Clauser
(* 1942)
 Vereinigte Staaten John Clauser
Anton Zeilinger
(* 1945)
 Österreich Anton Zeilinger
2023 Pierre Agostini
(* 1941)
 Frankreich
 Vereinigte Staaten
„für experimentelle Methoden, die Attosekunden-Lichtimpulse zur Untersuchung der Dynamik von Elektronen in Materie erzeugen“ Pierre Agostini
Ferenc Krausz
(* 1962)
 Ungarn
 Österreich
Ferenc Krausz
Anne L’Huillier
(* 1958)
 Frankreich
 Schweden
Anne L’Huillier
2024 John Hopfield
(* 1933)
 Vereinigte Staaten „für grundlegende Entdeckungen und Erfindungen, die maschinelles Lernen mit künstlichen neuronalen Netzen ermöglichen“ John Hopfield
Geoffrey Hinton
(* 1947)
 Vereinigtes Königreich
 Kanada
Geoffrey Hinton
2025 John Clarke
(* 1942)
 Vereinigtes Königreich „für die Entdeckung des makroskopischen quantenmechanischen Tunnelns und der Energiequantisierung in einem elektrischen Stromkreis“ John Clarke
Michel Devoret
(* 1953)
 Frankreich Michel Devoret
John M. Martinis
(* 1958)
 Vereinigte Staaten John M. Martinis
2026 Francis Halzen
(* 1944)
 Belgien
 Vereinigte Staaten
„für seine Beiträge zum IceCube-Experiment am Südpol und die Entdeckung hochenergetischer Neutrinos aus dem All“


1900 • 1910 • 1920 • 1930 • 1940 • 1950 • 1960 • 1970 • 1980 • 1990 • 2000 • 2010 • 2020

Verteilung nach Ländern

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Nation
Anzahl der
Verleihungen (1)
gezählt als Preisträger
 Vereinigte Staaten99,5
 Vereinigtes Königreich29
 Deutschland25,5
 Frankreich17
Russland und ehem.
 Sowjetunion
10
 Japan9,5
 Niederlande8,5
 Schweiz5,5
 Kanada4,5
 Österreich4,5
 Schweden4,5
 Italien4
 Dänemark3
 China[7]2
 Belgien1,5
 Indien1
 Irland1
 Pakistan1
 Ungarn0,5
Summe (Stand: 2026)231 Preisträger

Anmerkungen:

(1) 
Preisträger, die zum Zeitpunkt der Verleihung Staatsbürger zweier Länder waren, werden hier bei beiden Ländern jeweils halb gezählt.

Verteilung nach Kontinenten

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Preisträger, die zum Zeitpunkt der Verleihung Staatsbürger zweier Länder waren, werden hier bei beiden Ländern jeweils halb gezählt (Stand 2026).

Kontinent Anzahl der Verleihungen
gezählt als Preisträger
Europa (inklusive Russland und ehemalige Sowjetunion)115,5
Amerika104,5
Asien (exklusive Russland und ehemalige Sowjetunion)13,5
Afrika0
Ozeanien0
Commons: Nobelpreisträger für Physik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ The Nobel Prize amounts. The Nobel Prize, abgerufen am 11. Oktober 2024 (amerikanisches Englisch).
  2. ↑ All Nobel Prizes in Physics. nobelprize.org, abgerufen am 6. Oktober 2026 (englisch).
  3. ↑ Land nach der Angabe auf nobelprize.org. Das Land kann von der Nationalität des Laureaten abweichen.
  4. ↑ Unter diesem Namen in den offiziellen Listen der Nobelstiftung verzeichnet. Heute ist der Name Bratislava gebräuchlicher.
  5. 1 2 Das Geld wurde in den speziellen Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  6. 1 2 Das Preisgeld wurde zu einem Drittel in den Hauptfonds gegeben und zu zwei Dritteln dem Spezialfonds für diese Preiskategorie.
  7. 1 2 3 Das Herkunftsland der Preisträger von 1957 wird in offiziellen Listen als „China“ vermerkt. Zum Zeitpunkt der Auswanderung der Preisträger war China noch von der Republik China beherrscht. Zum Zeitpunkt der Preisvergabe war die Republik China auf Taiwan noch offizieller internationaler Vertreter des Landes China.
  8. ↑ Üblicherweise werden Geburtsorte in den offiziellen Listen der Nobelstiftung ausgewiesen, wenn diese nicht im angegebenen Staat liegen oder zu jenem Zeitpunkt nicht unter der Souveränität dieses Staates standen. Hier fehlt diese Angabe jedoch.
  9. ↑ Pressemitteilung bei nobelprize.org (abgerufen am 4. Oktober 2016).
  10. ↑ Mündliche Verkündigung der Preisträger durch Göran K. Hansson (Video)
  11. ↑ Pressemitteilung bei nobelprize.org (abgerufen am 3. Oktober 2017).
  12. ↑ Mündliche Verkündigung der Preisträger durch Göran K. Hansson (Video)
  13. ↑ Announcement of the 2022 Nobel Prize in Physics. Abgerufen am 4. Oktober 2022 (deutsch).