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Liste der Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin

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Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin wird seit 1901 jährlich vergeben und ist mit elf Millionen schwedischen Kronen (ca. 986.000 Euro) dotiert.[1] Die Auswahl der Laureaten unterliegt dem Karolinska-Institut. Der Stifter des Preises, Alfred Nobel, verfügte in seinem Testament vom 27. November 1895, in dem die Vergabe der Auszeichnung geregelt wurde, der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin solle demjenigen zuerkannt werden, „der die wichtigste Entdeckung in der Domäne der Physiologie oder Medizin gemacht hat“. Der Nobelpreis wird jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, vom schwedischen König überreicht. Seit der ersten Nobelpreis-Verleihung wurde der Preis 115-mal (Stand 2024) verliehen und insgesamt 229 Personen ausgezeichnet, darunter befanden sich 216 Männer (94,3 %) und 13 Frauen (5,7 %). Bisher wurde noch niemand mehrfach mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet. Von 1901 bis 2024 wurde der Preis 40-mal ungeteilt an eine Person vergeben. 36-mal wurde er zwischen zwei, 39-mal zwischen drei Personen aufgeteilt. Mit einer Quote von 1,99 Preisträgern pro Verleihung ist es der am stärksten aufgeteilte Nobelpreis. Neunmal wurde der Preis nicht verliehen, zuletzt 1942.

Liste der Preisträger

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Diese Liste enthält eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin mit der Begründung der Nobelkomitees. Eine alphabetische Übersicht bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin. Eine Übersicht über die Verteilung auf einzelne Nationen bietet der Abschnitt Verteilung nach Ländern.


1900 • 1910 • 1920 • 1930 • 1940 • 1950 • 1960 • 1970 • 1980 • 1990 • 2000 • 2010 • 2020
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
1901 Emil von Behring
(1854–1917)
 Deutsches Reich „für seine Arbeiten über Serumtherapie und besonders für deren Anwendung gegen Diphtherie, mit denen er der medizinischen Wissenschaft neue Wege erschloss und dem Arzt eine erfolgreiche Waffe im Kampf gegen Krankheit und Tod gegeben hat“ Emil von Behring
1902 Ronald Ross
(1857–1932)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Almora, Indien)
„für seine Arbeiten über Malaria, durch die er nachwies, wie die Krankheit in den Organismus gelangt, und damit den Grundstein legte für eine erfolgreiche Erforschung dieser Krankheit und ihrer Behandlungsmethoden“ Ronald Ross
1903 Niels Ryberg Finsen
(1860–1904)
 Dänemark
(geb. in Tórshavn)
„in Anerkennung seines Beitrags zur Behandlung von Krankheiten, insbesondere von Lupus vulgaris, mittels konzentrierter Lichtstrahlen, durch die er der medizinischen Wissenschaft einen neuen Weg erschloss“ (Anmerkung: Lupus vulgaris, auf Deutsch Hauttuberkulose, ist eine seltene Form der Tuberkulose) Niels Ryberg Finsen
1904 Iwan Petrowitsch Pawlow
(1849–1936)
 Russland „in Anerkennung seiner Arbeit über die Physiologie der Verdauung, die das Wissen über wesentliche Aspekte dieses Bereichs verbessert und erweitert hat“ Iwan Petrowitsch Pawlow
1905 Robert Koch
(1843–1910)
 Deutsches Reich „für seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Tuberkulose“ Robert Koch
1906 Camillo Golgi
(1843 oder 1844–1926)
 Königreich Italien „in Anerkennung ihrer Arbeiten über die Struktur des Nervensystems“ Camillo Golgi
Santiago Ramón y Cajal
(1852–1934)
 Spanien Santiago Ramón y Cajal
1907 Alphonse Laveran
(1845–1922)
 Frankreich „in Anerkennung seiner Arbeiten über die Bedeutung der Protozoen als Krankheitserreger“ (Anmerkung: Protozoen ist eine veraltete Bezeichnung für einzellige Organismen mit Zellkern) Alphonse Laveran
1908 Ilja Iljitsch Metschnikow
(1845–1916)
 Russland „als Anerkennung ihrer Arbeiten über die Immunität“ Ilja Iljitsch Metschnikow
Paul Ehrlich
(1854–1915)
 Deutsches Reich Paul Ehrlich
1909 Theodor Kocher
(1841–1917)
 Schweiz „für seine Arbeiten über Physiologie, Pathologie und Chirurgie der Schilddrüse“ Theodor Kocher
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
1910 Albrecht Kossel
(1853–1927)
 Deutsches Reich „in Anerkennung des Beitrages, den seine Arbeiten über Eiweiße einschließlich der Nukleine für unsere Kenntnis der Chemie der Zelle geleistet haben“ (Anmerkung: Die DNS war damals noch unbekannt – die Substanzen des Zellkerns wurden als Nukleine bezeichnet) Albrecht Kossel
1911 Allvar Gullstrand
(1862–1930)
 Schweden „für seine Arbeiten über die Dioptrik des Auges“ Allvar Gullstrand
1912 Alexis Carrel
(1873–1944)
 Frankreich „als Anerkennung seiner Arbeiten über die Gefäßnaht sowie über Gefäß- und Organtransplantationen“ Alexis Carrel
1913 Charles Richet
(1850–1935)
 Frankreich „für seine Arbeiten über Anaphylaxie“ Charles Richet
1914 Robert Bárány
(1876–1936)
(verliehen 1915)
 Österreich-Ungarn „für seine Arbeiten über Physiologie und Pathologie des Vestibularapparates“ Róbert Bárány
1915 nicht verliehen[3]
1916
1917
1918
1919 Jules Bordet
(1870–1961)
(verliehen 1920)
 Belgien „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der Immunität“ Jules Bordet
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1920 August Krogh
(1874–1949)
 Dänemark „für die Entdeckung des kapillarmotorischen Regulationsmechanismus“ August Krogh
1921 nicht verliehen[3]
1922 Archibald Vivian Hill
(1886–1977)
(verliehen 1923)
 Vereinigtes Königreich „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der Wärmeerzeugung der Muskeln“ Archibald Vivian Hill
Otto Meyerhof
(1884–1951)
(verliehen 1923)
 Deutsches Reich „für seine Entdeckung des Verhältnisses zwischen Sauerstoffverbrauch und Milchsäureproduktion im Muskel“ Otto Meyerhof
1923 Frederick Banting
(1891–1941)
Kanada „für die Entdeckung des Insulins“ Frederick Banting
John James Rickard Macleod
(1876–1935)
Kanada
(geb. in Clunie,
 Schottland)
John James Rickard Macleod
1924 Willem Einthoven
(1860–1927)
 Niederlande
(geb. in Semarang, Java, damals Niederländisch-Indien)
„für seine Entdeckung des Mechanismus des Elektrokardiogramms“ Willem Einthoven
1925 nicht verliehen[3]
1926 Johannes Fibiger
(1867–1928)
(verliehen 1927)
 Dänemark „für seine Entdeckung des Spiropterakarzinoms“ (diese krankhafte Gewebevermehrung nahm er irrtümlich als Karzinom an, was zu der These führte, dass Krebs eine Infektionskrankheit ist) Johannes Fibiger
1927 Julius Wagner-Jauregg
(1857–1940)
 Österreich „für die Entdeckung der therapeutischen Bedeutung der Malaria-Impfung bei der Behandlung der Progressiven Paralyse“ Julius Wagner-Jauregg
1928 Charles Nicolle
(1866–1936)
 Frankreich „für seine Arbeiten über Fleckfieber“ Charles Nicolle
1929 Christiaan Eijkman
(1858–1930)
 Niederlande „für seine Entdeckung des antineuritischen Vitamins“ Christiaan Eijkman
Frederick Gowland Hopkins
(1861–1947)
 Vereinigtes Königreich „für die Entdeckung der wachstumfördernden Vitamine“ Frederick Gowland Hopkins
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1930 Karl Landsteiner
(1868–1943)
 Österreich „für die Entdeckung der Blutgruppen des Menschen“ Karl Landsteiner
1931 Otto Warburg
(1883–1970)
 Deutsches Reich „für die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments“ (Anmerkung: Der Begriff Ferment ist heute kaum gebräuchlich – er wurde durch den Begriff Enzym abgelöst) Otto Warburg
1932 Charles Scott Sherrington
(1857–1952)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Funktionen der Neuronen“ Charles Scott Sherrington
Edgar Douglas Adrian
(1889–1977)
 Vereinigtes Königreich Edgar Douglas Adrian
1933 Thomas Hunt Morgan
(1866–1945)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über die Rolle der Chromosomen in der Vererbung“ Thomas Hunt Morgan
1934 George Hoyt Whipple
(1878–1976)
 Vereinigte Staaten „für ihre Lebertherapie gegen Anämie“ George Hoyt Whipple
George Richards Minot
(1885–1950)
 Vereinigte Staaten George Richards Minot
William Parry Murphy
(1892–1987)
 Vereinigte Staaten William Parry Murphy
1935 Hans Spemann
(1869–1941)
 Deutsches Reich „für die Entdeckung des Organisator-Effekts im embryonalen Entwicklungsstadium“ Hans Spemann
1936 Henry Hallett Dale
(1875–1968)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Entdeckungen bei der chemischen Übertragung der Nervenimpulse“ (Dalesches Prinzip) Henry Hallett Dale
Otto Loewi
(1873–1961)
 Österreich
(geb. in Frankfurt am Main,
 Deutsches Reich)
Otto Loewi
1937 Albert Szent-Györgyi
(1893–1986)
 Ungarn „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der biologischen Verbrennungsprozesse, besonders in Beziehung auf das Vitamin C und die Katalyse der Fumarsäure“ Albert Szent-Györgyi
1938 Corneille Heymans
(1892–1968)
(verliehen 1939)
 Belgien „für die Entdeckung der Rolle des Sinus- und Aortenmechanismus bei der Atemregulierung“ Corneille Heymans
1939 Gerhard Domagk
(1895–1964)[4]
 Deutsches Reich „für die Entdeckung der antibakteriellen Wirkung des Prontosil“ Gerhard Domagk
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1940 nicht verliehen[5]
1941
1942
1943 Henrik Dam
(1895–1976)
(verliehen 1944)
 Dänemark „für die Entdeckung des Vitamins K“ Henrik Dam
Edward Adelbert Doisy
(1893–1986)
(verliehen 1944)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung der chemischen Natur des Vitamins K“ Edward Adelbert Doisy
1944 Joseph Erlanger
(1874–1965)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen über die hochdifferenzierten Funktionen der einzelnen Nervenfasern“ Joseph Erlanger
Herbert Spencer Gasser
(1888–1963)
 Vereinigte Staaten Herbert Spencer Gasser
1945 Alexander Fleming
(1881–1955)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Darvel[6],
 Schottland)
„für die Entdeckung des Penizillins und seiner Heilwirkung bei verschiedenen Infektionskrankheiten“ Alexander Fleming
Ernst Boris Chain
(1906–1979)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Berlin,
 Deutsches Reich)
Ernst Boris Chain
Howard Florey
(1898–1968)
 Australien Howard Florey
1946 Hermann Joseph Muller
(1890–1967)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung, dass Mutationen mit Hilfe von Röntgenstrahlen hervorgerufen werden können“ Hermann Joseph Muller
1947 Carl Ferdinand Cori
(1896–1984)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Prag, damals
 Österreich-Ungarn)
„für ihre Entdeckung des Verlaufs des katalytischen Glykogen-Stoffwechsels“ Carl Ferdinand Cori
Gerty Cori
(1896–1957)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Prag, damals
 Österreich-Ungarn)
Gerty Cori
Bernardo Alberto Houssay
(1887–1971)
 Argentinien „für seine Entdeckung der Bedeutung der Hormone des Hypophysenvorderlappens für den Zuckerstoffwechsel“ Bernardo Alberto Houssay
1948 Paul Hermann Müller
(1899–1965)
 Schweiz „für die Entdeckung der starken Wirkung von DDT als Kontaktgift gegen mehrere Arthropoden“ Paul Hermann Müller
1949 Walter Rudolf Hess
(1881–1973)
 Schweiz „für die Entdeckung der funktionalen Organisation des Zwischenhirns für die Koordination der Tätigkeit von inneren Organen“ Walter Rudolf Hess
António Egas Moniz
(1874–1955)
 Portugal „für die Entdeckung des therapeutischen Wertes der präfrontalen Leukotomie bei gewissen Psychosen“ António Egas Moniz
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1950 Edward Calvin Kendall
(1886–1972)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen bei den Hormonen der Nebennierenrinde, ihrer Struktur und ihrer biologischen Wirkungen“ Edward Calvin Kendall
Tadeus Reichstein
(1897–1996)
 Schweiz
(geb. in Włocławek,
 Kongresspolen)
Tadeusz Reichstein
Philip Showalter Hench
(1896–1965)
 Vereinigte Staaten Philip Showalter Hench
1951 Max Theiler
(1899–1972)
 Südafrika „für die Erforschung des Gelbfiebers und seiner Bekämpfung“ Max Theiler
1952 Selman Abraham Waksman
(1888–1973)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Nowa Pryluka, Ukraine, damals
 Russland)
„für die Entdeckung des Streptomycins, des ersten Antibiotikums gegen die Tuberkulose“ Selman Abraham Waksman
1953 Hans Adolf Krebs
(1900–1981)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Hildesheim,
 Deutsches Reich)
„für seine Entdeckung des Zitronensäurezyklus“ Hans Adolf Krebs
Fritz Albert Lipmann
(1899–1986)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Königsberg, damals
 Deutsches Reich)
„für seine Entdeckung des Coenzyms A und dessen Bedeutung für den Zwischenstoffwechsel“ Fritz Albert Lipmann
1954 John Franklin Enders
(1897–1985)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der Fähigkeit des Poliovirus, in Kulturen verschiedener Gewebstypen zu wachsen“ John Franklin Enders
Thomas Huckle Weller
(1915–2008)
 Vereinigte Staaten Thomas Huckle Weller
Frederick Chapman Robbins
(1916–2003)
 Vereinigte Staaten Frederick Chapman Robbins
1955 Hugo Theorell
(1903–1982)
 Schweden „für seine Entdeckungen über Natur und Wirkungsweise der Oxydationsenzyme“ Hugo Theorell
1956 André Frédéric Cournand
(1895–1988)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Paris,
 Frankreich)
„für ihre Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem“ André Frédéric Cournand
Werner Forßmann
(1904–1979)
 BR Deutschland Werner Forßmann
Dickinson W. Richards
(1895–1973)
 Vereinigte Staaten
1957 Daniel Bovet
(1907–1992)
 Italien
(geb. in Neuchâtel,
 Schweiz)
„für seine Entdeckungen über synthetische Verbindungen, die gewisse Substanzen im Körper wirksam werden lassen, und besonders deren Wirkung auf das Gefäßsystem und die Skelettmuskulatur“ Daniel Bovet
1958 George Wells Beadle
(1903–1989)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung, dass die Gene wirksam werden, indem sie bestimmte chemische Vorgänge regulieren“
Edward Lawrie Tatum
(1909–1975)
 Vereinigte Staaten Edward Lawrie Tatum
Joshua Lederberg
(1925–2008)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über genetische Neukombinationen und die Organisation des genetischen Materials bei Bakterien“ Joshua Lederberg
1959 Severo Ochoa
(1905–1993)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Ḷḷuarca,
 Spanien)
„für ihre Entdeckung des Mechanismus in der biologischen Synthese der Ribonukleinsäure und der Desoxyribonukleinsäure“ Allen Cormack, Severo Ochoa
Arthur Kornberg
(1918–2007)
 Vereinigte Staaten Arthur Kornberg
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
1960 Frank Macfarlane Burnet
(1899–1985)
 Australien „für ihre Entdeckung der erworbenen immunologischen Toleranz“ Frank Macfarlane Burnet
Peter Medawar
(1915–1987)
 Vereinigtes Königreich Peter Medawar
1961 Georg von Békésy
(1899–1972)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Budapest,
 Österreich-Ungarn)
„für seine Entdeckungen im physikalischen Mechanismus der Erregungen in der Schnecke des Ohres“ Georg von Békésy
1962 Francis Crick
(1916–2004)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Entdeckungen über die Molekularstruktur der Nukleinsäuren und ihre Bedeutung für die Informationsübertragung in lebender Substanz“ Francis Crick
James Watson
(1928–2025)
 Vereinigte Staaten James Watson
Maurice Wilkins
(1916–2004)
 Vereinigtes Königreich /
 Neuseeland
(geb. in Pongaroa,
 Neuseeland)
Maurice Wilkins
1963 John Carew Eccles
(1903–1997)
 Australien „für ihre Entdeckungen über den Ionen-Mechanismus, der sich bei der Erregung und Hemmung in den peripheren und zentralen Bereichen der Nervenzellenmembran abspielt“ John Carew Eccles
Alan Lloyd Hodgkin
(1914–1998)
 Vereinigtes Königreich Alan Lloyd Hodgkin
Andrew Fielding Huxley
(1917–2012)
 Vereinigtes Königreich Andrew Fielding Huxley
1964 Konrad Bloch
(1912–2000)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Neisse,
 Deutsches Reich)
„für ihre Entdeckungen über den Mechanismus und Regulation des Stoffwechsels von Cholesterin und Fettsäuren“ Konrad Bloch
Feodor Lynen
(1911–1979)
 BR Deutschland Feodor Lynen
1965 François Jacob
(1920–2013)
 Frankreich „für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der genetischen Kontrolle der Synthese von Enzymen und Viren“ François Jacob
André Lwoff
(1902–1994)
 Frankreich André Lwoff
Jacques Monod
(1910–1976)
 Frankreich Jacques Monod
1966 Francis Peyton Rous
(1879–1970)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der tumorerzeugenden Viren“
Charles Brenton Huggins
(1901–1997)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen zur Hormonbehandlung von Prostatakrebs“ Charles Brenton Huggins
1967 Ragnar Granit
(1900–1991)
 Schweden
(geb. in Riihimäki[7],
 Finnland)
„für ihre Entdeckung auf dem Gebiet der primären physiologischen und chemischen Sehvorgänge im Auge“ Ragnar Granit
Haldan Keffer Hartline
(1903–1983)
 Vereinigte Staaten Haldan Keffer Hartline
George Wald
(1906–1997)
 Vereinigte Staaten George Wald
1968 Robert W. Holley
(1922–1993)
 Vereinigte Staaten „für ihre Interpretation des genetischen Codes und dessen Funktion bei Protein-Synthesen“ Robert W. Holley
Har Gobind Khorana
(1922–2011)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Raipur,
 Britisch-Indien)
Har Gobind Khorana
Marshall Warren Nirenberg
(1927–2010)
 Vereinigte Staaten Marshall Warren Nirenberg
1969 Max Delbrück
(1906–1981)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Berlin,
 Deutsches Reich)
„für ihre Entdeckungen des Vermehrungsmechanismus und der genetischen Struktur von Viren“ Max Delbrück
Alfred Day Hershey
(1908–1997)
 Vereinigte Staaten Alfred Day Hershey
Salvador Edward Luria
(1912–1991)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Turin,
 Königreich Italien)
Salvador Edward Luria
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
1970 Bernard Katz
(1911–2003)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Leipzig,
 Deutsches Reich)
„für ihre Entdeckungen der Signalsubstanzen in den Kontaktorganen der Nervenzellen und der Mechanismen für ihre Lagerung, Freisetzung und Inaktivierung“ Bernard Katz
Ulf von Euler
(1905–1983)
 Schweden Ulf von Euler
Julius Axelrod
(1912–2004)
 Vereinigte Staaten Julius Axelrod
1971 Earl Wilbur Sutherland
(1915–1974)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über die Wirkungsmechanismen von Hormonen“ Earl Wilbur Sutherland
1972 Gerald M. Edelman
(1929–2014)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen zur chemischen Struktur der Antikörper“ Gerald M. Edelman
Rodney R. Porter
(1917–1985)
 Vereinigtes Königreich Rodney R. Porter
1973 Karl von Frisch
(1886–1982)
 BR Deutschland
(geb. in Wien,
 Österreich-Ungarn)
„für ihre Entdeckungen zur Organisation und Auslösung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern“ Karl von Frisch
Konrad Lorenz
(1903–1989)
 Österreich Konrad Lorenz
Nikolaas Tinbergen
(1907–1988)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Den Haag,
 Niederlande)
Nikolaas Tinbergen
1974 Albert Claude
(1899–1983)
 Belgien „für ihre Entdeckungen zur strukturellen und funktionellen Organisation der Zelle“ Albert Claude
Christian de Duve
(1917–2013)
 Belgien Christian de Duve
George Emil Palade
(1912–2008)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Iași,
 Rumänien)
George Emil Palade
1975 David Baltimore
(1938–2025)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Wechselwirkungen zwischen Tumorviren und dem genetischen Material der Zelle“ David Baltimore
Renato Dulbecco
(1914–2012)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Catanzaro,
 Königreich Italien)
Renato Dulbecco
Howard M. Temin
(1934–1994)
 Vereinigte Staaten Howard M. Temin
1976 Baruch Samuel Blumberg
(1925–2011)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen von neuen Mechanismen bei der Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten“ Baruch Samuel Blumberg
Daniel Carleton Gajdusek
(1923–2008)
 Vereinigte Staaten Daniel Carleton Gajdusek
1977 Roger Guillemin
(1924–2024)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Dijon,
 Frankreich)
„für ihre Entdeckungen über die Produktion von Peptidhormonen im Gehirn“ Roger Guillemin
Andrew Victor Schally
(1926–2024)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Wilno,
 Polen)
Andrew Victor Schally
Rosalyn Sussman Yalow
(1921–2011)
 Vereinigte Staaten „für die Entwicklung radioimmunologischer Methoden der Bestimmung von Peptidhormonen“ Rosalyn Sussman Yalow
1978 Werner Arber
(* 1929)
 Schweiz „für ihre Entdeckung der Restriktionsenzyme und die Anwendung dieser Enzyme in der Molekulargenetik“ Werner Arber
Daniel Nathans
(1928–1999)
 Vereinigte Staaten Daniel Nathans
Hamilton Othanel Smith
(1931–2025)
 Vereinigte Staaten Hamilton Othanel Smith
1979 Allan McLeod Cormack
(1924–1998)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Johannesburg,
 Südafrika)
„für ihre Entwicklung der Computertomografie“ Allan McLeod Cormack
Godfrey Hounsfield
(1919–2004)
 Vereinigtes Königreich Godfrey Hounsfield
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
1980 Baruj Benacerraf
(1920–2011)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Caracas,
 Venezuela)
„für ihre Entdeckungen genetisch bestimmter zellulärer Oberflächenstrukturen, von denen immunologische Reaktionen gesteuert werden“ Baruj Benacerraf
Jean Dausset
(1916–2009)
 Frankreich Jean Dausset
George Davis Snell
(1903–1996)
 Vereinigte Staaten
1981 Roger Sperry
(1913–1994)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über die funktionelle Spezialisierung der Gehirnhemisphären“ Roger Sperry
David H. Hubel
(1926–2013)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Windsor, Ontario,
 Kanada)
„für ihre Entdeckungen über Informationsbearbeitung im Sehwahrnehmungssystem“ David H. Hubel
Torsten N. Wiesel
(* 1924)
 Schweden Torsten N. Wiesel
1982 Sune Bergström
(1916–2004)
 Schweden „für ihre bahnbrechenden Arbeiten über Prostaglandine und verwandte biologisch aktive Substanzen“ Sune Bergström
Bengt Ingemar Samuelsson
(1934–2024)
 Schweden Bengt Ingemar Samuelsson
John Robert Vane
(1927–2004)
 Vereinigtes Königreich John Robert Vane
1983 Barbara McClintock
(1902–1992)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der beweglichen Strukturen in der Erbmasse“ Barbara McClintock
1984 Niels Kaj Jerne
(1911–1994)
 Dänemark „für Theorien über den spezifischen Aufbau und die Steuerung des Immunsystems und für die Entdeckung des Prinzips der Produktion von monoklonalen Antikörpern“ Niels Kaj Jerne
Georges J. F. Köhler
(1946–1995)
 BR Deutschland Georges J. F. Köhler
César Milstein
(1927–2002)
 Argentinien /
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Bahía Blanca,
 Argentinien)
César Milstein
1985 Michael Stuart Brown
(* 1941)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung zur Bestimmung des Cholesterinumsatzes“ Michael Stuart Brown
Joseph L. Goldstein
(* 1940)
 Vereinigte Staaten Joseph L. Goldstein
1986 Stanley Cohen
(1922–2020)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung des Nervenwachstumsfaktors“ Stanley Cohen
Rita Levi-Montalcini
(1909–2012)
 Italien /
 Vereinigte Staaten
(geb. in Turin,
 Königreich Italien)
Rita Levi-Montalcini
1987 Susumu Tonegawa
(1939–2026)
Japan Japan „für seine Entdeckung der genetischen Grundlage für das Entstehen des Variationsreichtums der Antikörper“ Susumu Tonegawa
1988 James Whyte Black
(1924–2010)
 Vereinigtes Königreich „für ihre wegweisenden Entdeckungen wichtiger biochemischer Prinzipien der Arzneimitteltherapie“ James Whyte Black
Gertrude Belle Elion
(1918–1999)
 Vereinigte Staaten Gertrude Belle Elion
George Herbert Hitchings
(1905–1998)
 Vereinigte Staaten George Herbert Hitchings
1989 John Michael Bishop
(1936–2026)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung des zellulären Ursprungs retroviraler Onkogene“ John Michael Bishop
Harold E. Varmus
(* 1939)
 Vereinigte Staaten Harold E. Varmus
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
1990 Joseph Edward Murray
(1919–2012)
 Vereinigte Staaten „für ihre Einführung der Methode der Übertragung von Gewebe und Organen als klinische Behandlungspraxis in die Humanmedizin“
Edward Donnall Thomas
(1920–2012)
 Vereinigte Staaten Edward Donnall Thomas
1991 Erwin Neher
(* 1944)
 Deutschland „für ihre Entwicklung einer Methode zum direkten Nachweis von Ionenkanälen in Zellmembranen zur Erforschung der Signalübertragung innerhalb der Zelle und zwischen den Zellen“ Erwin Neher
Bert Sakmann
(* 1942)
 Deutschland Bert Sakmann
1992 Edmond Henri Fischer
(1920–2021)
 Vereinigte Staaten /
 Schweiz
(geb. in Shanghai,
 Republik China)
„für ihre Entdeckung der Mechanismen, welche die Stoffwechselvorgänge in Organismen steuern“ Edmond Henri Fischer
Edwin G. Krebs
(1918–2009)
 Vereinigte Staaten
1993 Richard J. Roberts
(* 1943)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Identifizierung des diskontinuierlichen Aufbaus einiger Erbanlagen von Zellorganismen“ Richard J. Roberts
Phillip Allen Sharp
(* 1944)
 Vereinigte Staaten Phillip Allen Sharp
1994 Alfred Goodman Gilman
(1941–2015)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der G-Proteine und ihrer Rolle bei der Signalweiterleitung in Zellen“ Alfred Goodman Gilman
Martin Rodbell
(1925–1998)
 Vereinigte Staaten Martin Rodbell
1995 Edward B. Lewis
(1918–2004)
 Vereinigte Staaten „für ihre grundlegenden Erkenntnisse über die genetische Kontrolle der frühen Embryonalentwicklung“ Edward B. Lewis
Christiane Nüsslein-Volhard
(* 1942)
 Deutschland Christiane Nüsslein-Volhard
Eric Wieschaus
(* 1947)
 Vereinigte Staaten Eric Wieschaus
1996 Peter Doherty
(* 1940)
 Australien „für ihre Entdeckung, wie das Immunsystem virusinfizierte Zellen erkennt“ Peter Doherty
Rolf Zinkernagel
(* 1944)
 Schweiz Rolf Zinkernagel
1997 Stanley Prusiner
(* 1942)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung der Prionen, eines neuen biologischen Prinzips der Infektion“ Stanley Prusiner
1998 Robert Francis Furchgott
(1916–2009)
 Vereinigte Staaten „für ihre Arbeiten über die Rolle von Stickstoffmonoxid als Botenstoff im Herz-Kreislauf-System“ Robert Francis Furchgott
Louis J. Ignarro
(* 1941)
 Vereinigte Staaten Louis J. Ignarro
Ferid Murad
(1936–2023)
 Vereinigte Staaten Ferid Murad
1999 Günter Blobel
(1936–2018)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Waltersdorf, Schlesien)
„für die Entdeckung der in Proteinen eingebauten Signale, die ihren Transport und die Lokalisierung in der Zelle steuern“ Günter Blobel
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
2000 Arvid Carlsson
(1923–2018)
 Schweden „für ihre Entdeckungen zur Signalübertragung im Nervensystem“ Arvid Carlsson
Paul Greengard
(1925–2019)
 Vereinigte Staaten Paul Greengard
Eric Kandel
(* 1929)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Wien,
 Österreich)
Eric Kandel
2001 Leland H. Hartwell
(* 1939)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen zur Kontrolle des Zellzyklus“
Tim Hunt
(* 1943)
 Vereinigtes Königreich Tim Hunt
Paul Nurse
(* 1949)
 Vereinigtes Königreich Paul Nurse
2002 Sydney Brenner
(1927–2019)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in
 Südafrika)
„für ihre Entdeckungen zur genetischen Steuerung der Organentwicklung und zum programmierten Zelltod“ Sydney Brenner
H. Robert Horvitz
(* 1947)
 Vereinigte Staaten
John E. Sulston
(1942–2018)
 Vereinigtes Königreich John E. Sulston
2003 Paul Christian Lauterbur
(1929–2007)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen zur Bildgebung durch Magnetresonanz“ Paul Christian Lauterbur
Peter Mansfield
(1933–2017)
 Vereinigtes Königreich Peter Mansfield
2004 Richard Axel
(* 1946)
 Vereinigte Staaten „für die Erforschung der Riechrezeptoren und der Organisation des olfaktorischen Systems“ Richard Axel
Linda B. Buck
(* 1947)
 Vereinigte Staaten Linda B. Buck
2005 Barry Marshall
(* 1951)
 Australien „für die Entdeckung des Magenbakteriums Helicobacter pylori und dessen Bedeutung bei Gastritis und Magengeschwüren“ Barry Marshall
Robin Warren
(1937–2024)
 Australien John Robin Warren
2006 Andrew Z. Fire
(* 1959)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der RNA-Interferenz“ Andrew Z. Fire
Craig Mello
(* 1960)
 Vereinigte Staaten Craig Mello
2007 Mario Capecchi
(* 1937)
 Vereinigte Staaten
(geb. in
 Königreich Italien)
„für bahnbrechende Entdeckungen im Bereich embryonaler Stammzellen und der DNA-Rekombination bei Säugetieren“ Mario Capecchi
Martin Evans
(* 1941)
 Vereinigtes Königreich Martin Evans
Oliver Smithies
(1925–2017)
 Vereinigte Staaten
(geb. in
 Vereinigtes Königreich)
Oliver Smithies
2008 Harald zur Hausen
(1936–2023)
 Deutschland „für seine Entdeckung der Auslösung von Gebärmutterhalskrebs durch humane Papillomviren“ Harald zur Hausen
Françoise Barré-Sinoussi
(* 1947)
 Frankreich „für die Entdeckung des HI-Virus“ Françoise Barré-Sinoussi
Luc Montagnier
(1932–2022)
 Frankreich Luc Montagnier
2009 Elizabeth Blackburn
(* 1948)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Hobart, Tasmanien[8],
 Australien)
für die Entdeckung, „wie Chromosomen durch Telomere und das Enzym Telomerase geschützt werden“ Elizabeth Blackburn
Carol W. Greider
(* 1961)
 Vereinigte Staaten Carol W. Greider
Jack Szostak
(* 1952)
 Vereinigte Staaten
(geb. in London,
 Vereinigtes Königreich)
Jack Szostak
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
2010 Robert Edwards
(1925–2013)
 Vereinigtes Königreich „für seine Entwicklung der In-vitro-Fertilisation“ Robert Edwards
2011 Bruce Beutler
(* 1957)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen über die Aktivierung der angeborenen Immunität“ Bruce Beutler
Jules Hoffmann
(* 1941)
 Frankreich
(geb. in Echternach,
 Luxemburg)
Jules Hoffmann
Ralph M. Steinman
(1943–2011)[9]
 Kanada „für seine Entdeckung der dendritischen Zellen und ihrer Rolle in der adaptiven Immunität“ Ralph M. Steinman
2012 John Gurdon
(1933–2025)
 Vereinigtes Königreich „für die Entdeckung, dass reife Zellen so umprogrammiert werden können, dass sie zu pluripotenten Stammzellen werden“ John Gurdon
Shin’ya Yamanaka
(* 1962)
 Japan Shin’ya Yamanaka
2013 James Rothman
(* 1950)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckungen von Transportprozessen in Zellen“ James Rothman
Randy Schekman
(* 1948)
 Vereinigte Staaten Randy Schekman
Thomas Südhof
(* 1955)
 Deutschland[10]/ Vereinigte Staaten Thomas Südhof
2014 John O’Keefe
(* 1939)
 Vereinigte Staaten/ Vereinigtes Königreich „für Entdeckungen von Zellen, die ein Positionierungssystem im Gehirn bilden“ John O’Keefe
May-Britt Moser
(* 1963)
 Norwegen May-Britt Moser
Edvard Moser
(* 1962)
 Norwegen Edvard Moser
2015 William C. Campbell
(* 1930)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Ramelton,
 Irischer Freistaat)
„für ihre Entdeckungen betreffend eine neuartige Therapie für von Fadenwürmern verursachten Infektionen“ William C. Campbell
Satoshi Ōmura
(* 1935)
 Japan Satoshi Ōmura
Tu Youyou
(* 1930)
 Volksrepublik China „für ihre Entdeckungen betreffend eine neuartige Therapie für Malaria“ Tu Youyou
2016 Yoshinori Ōsumi
(* 1945)
 Japan „für seine Entdeckungen der Mechanismen der Autophagie“ Yoshinori Ōsumi
2017 Jeffrey C. Hall
(* 1945)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen betreffend die molekularen Kontrollmechanismen des circadianen Rhythmus“ Jeffrey C. Hall
Michael Rosbash
(* 1944)
 Vereinigte Staaten Michael Rosbash
Michael W. Young
(* 1949)
 Vereinigte Staaten Michael W. Young
2018 James P. Allison
(* 1948)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung einer Krebstherapie durch Hemmung der negativen Immunregulation“ James P. Allison
Tasuku Honjo
(* 1942)
 Japan Tasuku Honjo
2019 William G. Kaelin
(* 1957)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung molekularer Mechanismen der Sauerstoffaufnahme von Zellen“ William G. Kaelin
Gregg L. Semenza
(* 1956)
 Vereinigte Staaten Gregg L. Semenza
Peter J. Ratcliffe
(* 1954)
 Vereinigtes Königreich Peter J. Ratcliffe
Jahr Person Land[2] Begründung für die Preisvergabe Bild
2020 Harvey J. Alter
(* 1935)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung des Hepatitis-C-Virus“ Harvey J. Alter
Michael Houghton
(* 1949)
 Vereinigtes Königreich Michael Houghton
Charles M. Rice
(* 1952)
 Vereinigte Staaten Charles M. Rice
2021 David Julius
(* 1955)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen der menschlichen Rezeptoren für Temperatur- und Berührungsempfinden“ David Julius
Ardem Patapoutian
(* 1967)
 Vereinigte Staaten
 Libanon
Ardem Patapoutian
2022 Svante Pääbo
(* 1955)
 Schweden „für seine Entdeckungen über die Genome ausgestorbener Homininen und die menschliche Evolution“[11] Svante Pääbo
2023 Katalin Karikó
(* 1955)
 Ungarn
 Vereinigte Staaten
„für ihre Entdeckungen zu Nukleosidbasenmodifikationen, die die Entwicklung wirksamer mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 ermöglichten“[12] Katalin Karikó
Drew Weissman
(* 1959)
 Vereinigte Staaten Drew Weissmann
2024 Victor Ambros
(* 1953)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der microRNA und ihrer Rolle in der post-transkriptionalen Genregulation“[13] Victor Ambros
Gary Ruvkun
(* 1952)
 Vereinigte Staaten Gary Ruvkun
2025 Mary Brunkow
(* 1961)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen zur peripheren Immuntoleranz“[14] Mary Brunkow
Fred Ramsdell
(* 1960)
 Vereinigte Staaten Fred Ramsdell
Shimon Sakaguchi
(* 1951)
 Japan Shimon Sakaguchi
2026 Karl Deisseroth
(* 1971)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und zur Optogenetik“
Peter Hegemann
(* 1954)
 Deutschland
Georg Nagel
(* 1953)
 Deutschland
1900 • 1910 • 1920 • 1930 • 1940 • 1950 • 1960 • 1970 • 1980 • 1990 • 2000 • 2010 • 2020

Verteilung nach Ländern

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Preisträger, die zum Zeitpunkt der Verleihung Staatsbürger zweier Länder waren, werden hier bei beiden Ländern halb gezählt.

Nation Anzahl der
Verleihungen
 Vereinigte Staaten113
 Vereinigtes Königreich31,5
 Deutschland18,5
 Frankreich11
 Schweden9
 Schweiz6,5
 Australien6
 Japan6
 Dänemark5
 Österreich5
 Italien4,5
 Belgien4
 Kanada3
 Niederlande2
 Norwegen2
Russland2
 Argentinien1,5
 Ungarn1,5
 Portugal1
 Spanien1
 Südafrika1
 Volksrepublik China1
 Libanon0,5
 Neuseeland0,5

Stand: 5. Oktober 2026

Commons: Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ The Nobel Prize amounts. The Nobel Prize, abgerufen am 11. Oktober 2024 (amerikanisches Englisch).
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Land nach der Angabe auf nobelprize.org. Das Land kann von der Nationalität des Laureaten abweichen.
  3. 1 2 3 Das Preisgeld wurde in den Fonds dieser Preiskategorie gegeben
  4. ↑ Gerhard Domagk wurde aufgrund des damaligen Verbots für Deutsche, den Nobelpreis anzunehmen, gezwungen, den Preis abzulehnen. Er nahm später Urkunde und Medaille an.
  5. ↑ Das Preisgeld wurde zu einem Drittel in den Hauptfonds und zu zwei Dritteln in den Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  6. ↑ Die Nobelstiftung nennt Lochfield als Geburtsort, wobei es sich aber um einen Bauernhof auf dem Gemeindegebiet von Darvel handelt.
  7. ↑ (finnisch)
  8. ↑ Blackburn wird in den offiziellen Listen der Nobelstiftung als US-Amerikanerin geführt, hat aber auch die australische Staatsbürgerschaft.
  9. ↑ Steinman verstarb kurz vor der Entscheidung, ihm den Preis zu verleihen. Eine posthume Vergabe widerspricht den Statuten der Nobelstiftung. Das Vergabegremium hatte jedoch keine Kenntnis von Steinmans Ableben. Nach einer Entscheidung der Nobelstiftung werden die Statuten dahingehend interpretiert, dass ihr Zweck ist, dass niemand absichtlich posthum mit dem Preis ausgezeichnet wird. Dies sei hier nicht der Fall gewesen, weswegen Steinman den Preis trotzdem erhalte. Ralph Steinman Remains Nobel Laureate bei nobelprize.org (schwedisch; abgerufen am 3. Oktober 2011)
  10. ↑ Südhof verlor in den 1990er Jahren seine deutsche Staatsbürgerschaft durch Einbürgerung in den Vereinigten Staaten. Nachdem ihm der Nobelpreis zugesprochen wurde, wurde ihm angeboten, auch wieder deutscher Staatsbürger zu sein. Er reiste zur Preisverleihung schon mit deutschem Pass an. Siehe „Ich habe wieder einen deutschen Pass“. In: Berliner Zeitung, 10. März 2014.
  11. ↑ Press release: The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2022. In: nobelprize.org, 3. Oktober 2022 (abgerufen am 3. Oktober 2022).
  12. ↑ Press release. In: nobelprize.org (abgerufen am 2. Oktober 2023).
  13. ↑ Press release. nobelprize.org, 7. Oktober 2024, abgerufen am 7. Oktober 2024.
  14. ↑ Nobelpreise 2025 - Nobelpreis für Medizin geht an Trio zur Forschung zum Immunsystem. In: srf.ch. 6. Oktober 2025, abgerufen am 6. Oktober 2025.