Partei für Gesundheitsforschung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Partei für Gesundheitsforschung
Logo der Partei für Gesundheitsforschung
Felix Werth.jpg
Partei­vorsitzender Felix Werth
Stell­vertretende Vorsitzende Georg Jungermann, Nicolai Kilian, Angelika Frankenberger, Karl-Friedrich Harter
Gründung 2015
Haupt­sitz Berlin
Bundestagssitze keine
Staatliche Zuschüsse keine
Mitglieder­zahl 215 (Stand 31.12.2017)[1]
Website www.parteifuergesundheitsforschung.de

Die Partei für Gesundheitsforschung[2] (Kurzbezeichnung: Gesundheitsforschung) ist eine politische Partei in Deutschland.

Als Ein-Themen-Partei widmet sie sich ausschließlich dem Einsatz für eine schnellere Entwicklung wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten wie Krebs, Alzheimer, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Typ 2, Makuladegeneration, Arthrose, Osteoporose und Parkinson.[3] Forschungsmittel in anderen medizinischen Bereichen sollten nicht gekürzt werden und indirekt durch die Nutzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse profitieren.[3] Neben einer Verbesserung der Volksgesundheit wird auch ein hoher wirtschaftlicher Gewinn erwartet.[4]

Zur Erreichung dieses Ziels setzt sie auf die Errichtung neuer, staatlicher Forschungs- und Studieneinrichtungen,[5][6][7] Technologien der Biowissenschaften und neue medizinische Ansätze.[3] Außerdem soll das Interesse der Öffentlichkeit an medizinischer Forschung gesteigert werden, damit größere Parteien das Thema selbst verstärkt in den Fokus nehmen.[8]

Andere politische Themen sind für die Partei für Gesundheitsforschung irrelevant und sollten bei einer Regierungsbeteiligung den Koalitionspartnern überlassen bleiben. Sie strebt Koalitionen mit allen großen Parteien außer der AfD, aber inklusive der Piraten, an.[9]

Initiator und Bundesvorsitzender ist der Berliner Biochemiker Felix Werth.[10]

Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesundheitsforschung verfügt über Landesverbände in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen (Stand Januar 2019).[11]

Die Partei trat erstmals bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2016 an.[12] Dort erhielt sie 7854 Zweitstimmen, was einem Zweitstimmenanteil von 0,5 % entspricht. In keinem Bezirk erreicht sie mehr als 1 %.[13]

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 erhielt die Partei 5944 Zweitstimmen. Dies entspricht einem Zweitstimmenanteil von 0,1 %.[14]

Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 erreichte sie ebenfalls 0,1 %. Auch bei der Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober 2018 bekam sie 0,1 %. Dasselbe Ergebnis wurde bei der Landtagswahl in Hessen am 28. Oktober 2018 erzielt.

Am 15. März 2019 wurde die Partei vom Bundeswahlausschuss für alle Bundesländer zur Europawahl 2019 zugelassen.[15]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://parteifuergesundheitsforschung.de/haeufig-gestellte-fragen
  2. Satzung - Partei für Gesundheitsforschung / Bundeswahlleiter.de PDF 201kb - abgerufen am 27. Juli 2016
  3. a b c Unser Thema - Partei für Gesundheitsforschung. In: Partei für Gesundheitsforschung. (parteifuergesundheitsforschung.de [abgerufen am 20. Januar 2017]).
  4. http://www.bpb.de/politik/wahlen/wer-steht-zur-wahl/bayern-2018/274574/gesundheitsforschung
  5. Satzung - Partei für Gesundheitsforschung. Abgerufen am 27. Juli 2016.
  6. Wahlprogramm für die Landtagswahl 2018 im Bundesland Hessen. In: Website der Partei für Gesundheitsforschung. 2018, abgerufen am 21. Mai 2018.
  7. Unser Thema | Partei für Gesundheitsforschung. In: Partei für Gesundheitsforschung. (parteifuergesundheitsforschung.de [abgerufen am 21. Mai 2018]).
  8. Partei für Gesundheitsforschung - Häufig gestellte Fragen. Abgerufen am 28. September 2018.
  9. Partei für Gesundheitsforschung - Häufig gestellte Fragen. Abgerufen am 28. September 2018.
  10. Kleine Parteien vor der Berlin-Wahl taz 2016
  11. Landesverbände | Partei für Gesundheitsforschung. In: Partei für Gesundheitsforschung. (parteifuergesundheitsforschung.de [abgerufen am 26. Februar 2017]).
  12. Diese 21 Parteien sind zur Abgeordnetenhauswahl zugelassen. In: www.rbb-online.de. Abgerufen am 27. Juli 2016.
  13. Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2016 - Berlin - Zweitstimmen. In: www.wahlen-berlin.de. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  14. Landtagswahl 2017 in NRW. Abgerufen am 15. Mai 2017.
  15. Europawahl 2019: Der Bundeswahlausschuss lässt 41 Parteien und sonstige politische Vereinigungen zu - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 16. März 2019.