Presseck

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Presseck
Presseck
Deutschlandkarte, Position des Marktes Presseck hervorgehoben
Koordinaten: 50° 13′ N, 11° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kulmbach
Höhe: 642 m ü. NHN
Fläche: 54,83 km2
Einwohner: 1844 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 95355, 95131
Vorwahl: 09222
Kfz-Kennzeichen: KU, EBS, SAN Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 4 77 148
Marktgliederung: 46 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 8
95355 Presseck
Webpräsenz: www.presseck.de
Bürgermeister: Siegfried Beyer (CSU)
Lage des Marktes Presseck im Landkreis Kulmbach
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Presseck ist ein Markt im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 15 km nordöstlich von Kulmbach im Naturpark Frankenwald, auf einer Hochfläche zwischen den Tälern der Unteren Steinach und der Wilden Rodach. Der Ort Presseck befindet sich am Fuß des 690 m hohen Pressecker Knock.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Presseck ist in 46 Ortsteile eingeteilt[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pressecker Ortsteil Schlopp wurde im Jahre 1024 erstmals urkundlich erwähnt. Die erstmalige Erwähnung Pressecks erfolgte 1362 in einem Wegerechtsvertrag zwischen Fürstbischof Lupold von Bamberg und dem Ritter Hans von Waldenfels. Von 1697 bis 1823 gehörte der Markt Presseck den Voit von Rieneck und war der Gerichtssitz der Herrschaft Wildenstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.

Der Ort gehörte bis zum 30. Juni 1972 zum Landkreis Stadtsteinach, der anlässlich der Kreisgebietsreform aufgelöst und dem Landkreis Kulmbach zugeschlagen wurde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Köstenberg und Schlackenreuth eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1974 kamen Wildenstein und ein kleinerer Teil der aufgelösten Gemeinde Schwand dazu. Heinersreuth folgte am 1. Januar 1978. Den Abschluss bildete am 1. Mai 1978 der Markt Wartenfels mit der schon am 1. Januar 1976 eingegliederten Gemeinde Reichenbach.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit Mai 2008 Siegfried Beyer (CSU). Zweiter Bürgermeister ist Stefan Sigmund von den Freien Wählern. Dritter Bürgermeister ist Christian Ruppert (CSU).

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder:

  • CSU 7
  • SPD/OLP (Offene Liste Presseck) 3
  • Freie Wählergemeinschaft 4

(Stand: Kommunalwahl 2014)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktplatz
Schloss Heinersreuth
Ministerhaus neben dem Schloss Heinersreuth

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presseck liegt auf dem Radfernweg Euregio Egrensis und am Frankenweg.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BOSCHAGROUP, Hersteller von Taschen und Lederwaren

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek online
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 574.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 692 und 693.
  5. Pressecker-Knock-Turm auf der Webseite des Frankenwaldvereins
  6. Schautafel vor dem Schloss

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Presseck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Presseck – Reiseführer