Presseck

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Presseck
Presseck
Deutschlandkarte, Position des Marktes Presseck hervorgehoben

Koordinaten: 50° 13′ N, 11° 33′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kulmbach
Höhe: 642 m ü. NHN
Fläche: 54,83 km2
Einwohner: 1764 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 95355, 95131
Vorwahl: 09222
Kfz-Kennzeichen: KU, EBS, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 77 148
Marktgliederung: 46 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 8
95355 Presseck
Website: www.presseck.de
Erster Bürgermeister: Christian Ruppert (CSU)
Lage des Marktes Presseck im Landkreis Kulmbach
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Presseck ist ein Markt im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 15 km nordöstlich von Kulmbach im Naturpark Frankenwald, auf einer Hochfläche zwischen den Tälern der Unteren Steinach und der Wilden Rodach. Der Ort Presseck befindet sich am Fuß des 690 m hohen Pressecker Knock. Durch Presseck verläuft der Fränkische Marienweg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 46 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pressecker Ortsteil Schlopp wurde im Jahre 1024 erstmals urkundlich erwähnt. Die erstmalige Erwähnung Pressecks erfolgte 1362 in einem Wegerechtsvertrag zwischen Fürstbischof Lupold von Bamberg und dem Ritter Hans von Waldenfels. Von 1697 bis 1823 gehörte der Markt Presseck den Voit von Rieneck und war der Gerichtssitz der Herrschaft Wildenstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.

Der Ort gehörte bis zum 30. Juni 1972 zum Landkreis Stadtsteinach, der anlässlich der Kreisgebietsreform aufgelöst und dem Landkreis Kulmbach zugeschlagen wurde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Köstenberg und Schlackenreuth eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1974 kamen Wildenstein und ein kleinerer Teil der aufgelösten Gemeinde Schwand dazu. Heinersreuth folgte am 1. Januar 1978. Den Abschluss bildete am 1. Mai 1978 der Markt Wartenfels mit der schon am 1. Januar 1976 eingegliederten Gemeinde Reichenbach.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 2313 auf 1783 um 530 bzw. um 22,1 %, das ist der deutlichste prozentuale Einwohnerrückgang im Landkreis im genannten Zeitraum. Am 31. Dezember 1992 hatte Presseck 2530 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 2020 Christian Ruppert (CSU). Zweiter Bürgermeister ist Ludwig Ruml von den Freien Wählern.

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder:

  • CSU 6
  • Freie Wähler 4
  • SPD 2

(Stand: Kommunalwahl 2020)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Presseck
Blasonierung: „Geviert; 1: in Gold ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe; 2: in Silber die blau gekleidete Justitia mit rotem Mieder, in der Rechten ein Schwert, in der Linken eine goldene Waage; 3: in Silber ein roter Balken, begleitet oben und unten von je einem schreitenden blauen Löwen; 4: in Gold drei mit roten Kugeln besteckte schwarze Spitzen.“[5]

Wappenführung seit 17. Jahrhundert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktplatz
Schloss Heinersreuth
Ministerhaus neben dem Schloss Heinersreuth

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presseck liegt auf dem Radfernweg Euregio Egrensis und am Frankenweg.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BOSCHAGROUP, Hersteller von Taschen und Lederwaren

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Presseck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Presseck – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Presseck in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. Dezember 2019.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 574.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 692 und 693.
  5. Eintrag zum Wappen von Presseck in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  6. Pressecker-Knock-Turm auf der Webseite des Frankenwaldvereins e.V.
  7. Schautafel vor dem Schloss