Weiz

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Weiz, für weitere Bedeutungen siehe Weiz (Begriffsklärung).
Weiz
Wappen von Weiz
Weiz (Österreich)
Weiz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Weiz
Kfz-Kennzeichen: WZ
Fläche: 17,48 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 15° 38′ OKoordinaten: 47° 13′ 8″ N, 15° 37′ 31″ O
Höhe: 477 m ü. A.
Einwohner: 11.433 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 8160
Vorwahl: 03172
Gemeindekennziffer: 6 17 66
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 7
8160 Weiz
Website: www.weiz.at
Politik
Bürgermeister: Erwin Eggenreich[1] (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(31 Mitglieder)
15
10
3
2
1
15 10 
Von 31 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Weiz im Bezirk Weiz
Albersdorf-Prebuch Anger Birkfeld Fischbach (Steiermark) Fladnitz an der Teichalm Floing Gasen Gersdorf an der Feistritz Gleisdorf Gutenberg-Stenzengreith Hofstätten an der Raab Ilztal Ludersdorf-Wilfersdorf Markt Hartmannsdorf Miesenbach bei Birkfeld Mitterdorf an der Raab Mortantsch Naas Passail Pischelsdorf am Kulm Puch bei Weiz Ratten Rettenegg St. Kathrein am Hauenstein Sankt Kathrein am Offenegg St. Margarethen an der Raab Sankt Ruprecht an der Raab Sinabelkirchen Strallegg Thannhausen Weiz SteiermarkLage der Gemeinde Weiz im Bezirk Weiz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Logo der Stadtgemeinde Weiz bis zur Gemeindestrukturreform. Je nach städtischem Bereich wurde es in unterschiedlichen Farben verwendet.
Logo der Stadtgemeinde Weiz bis zur Gemeindestrukturreform. Je nach städtischem Bereich wurde es in unterschiedlichen Farben verwendet.
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Weiz ist eine Stadt mit 11.433 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2016) in der Oststeiermark und die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes in Österreich. Sie ist die größte Stadt der Oststeiermark bzw. die zehntgrößte Stadt der Steiermark (Stand 1. Jänner 2015) und gilt auf Grund mehrerer Industrieunternehmen als Industriestadt.

Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde 2015 die Gemeinde Krottendorf eingemeindet.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die Stadt von Westen

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiz liegt am Weizbach, einem Nebenfluss der Raab, wenige Kilometer südlich der Weizklamm und etwa 25 Kilometer nordöstlich von Graz, der Landeshauptstadt der Steiermark.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften und gleichnamigen Katastralgemeinden (Einwohner und Fläche: Stand 1. Jänner 2015[3][4]):

  • Büchl (273 Ew.), KG Büchel (209,95 ha)
  • Farcha (93 Ew., 118,51 ha)
  • Krottendorf (892 Ew., 229,58 ha)
  • Nöstl (306 Ew., 161,37 ha)
  • Preding (751 Ew., 295,36 ha)
  • Regerstätten (92 Ew.), KG Reggerstätten (116,41 ha)
  • Weiz (8909 Ew., 507,24 ha)

Die Stadtgemeinde umfasst damit eine Fläche von 17,51 km² (1.751 ha).

Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn von Norden) Thannhausen, Sankt Ruprecht an der Raab, Mitterdorf an der Raab, Mortantsch und Naas.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,0 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 799,0 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 19,1 °C und der kälteste der Januar mit −1,3 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juni mit 120,4 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Januar mit 25,4 Millimeter im Mittel. Die tiefste je gemessene Temperatur liegt bei −20,7 °C im Januar und die höchste bei 35,9 °C im August.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Weiz
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,6 6,2 10,5 15,0 20,3 23,1 25,2 24,7 20,6 15,0 8,3 4,5 Ø 14,8
Min. Temperatur (°C) −4,4 −2,9 0,5 4,2 8,8 11,9 13,7 13,7 10,1 5,2 0,3 −2,8 Ø 4,9
Temperatur (°C) −1,3 0,6 4,5 8,9 14,1 17,2 19,1 18,4 14,3 8,9 3,3 0,1 Ø 9,1
Niederschlag (mm) 25,4 28,2 41,7 49,9 88,3 120,4 110,0 116,8 74,3 59,9 49,8 34,3 Σ 799
Regentage (d) 5,5 5,1 7,1 7,7 10,5 11,6 10,4 9,6 7,7 6,4 6,8 5,9 Σ 94,3
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,6
−4,4
6,2
−2,9
10,5
0,5
15,0
4,2
20,3
8,8
23,1
11,9
25,2
13,7
24,7
13,7
20,6
10,1
15,0
5,2
8,3
0,3
4,5
−2,8
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
25,4
28,2
41,7
49,9
88,3
120,4
110,0
116,8
74,3
59,9
49,8
34,3
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptplatz mit Mariensäule, 1898

Die Gründung der Ortschaft Weiz erfolgte bereits vor dem Jahr 1188; damals wurden der Ort und die Taborkirche erstmals urkundlich als „Vides“ erwähnt.

Auszug aus Meyers Konversations-Lexikon von 1888:

„Weitz, Marktflecken in Steiermark, an der Lokalbahn Gleisdorf- W, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat eine alte Kirche, Fabrikation von Eisen- und Stahlwaren, insbesondere Sicheln, und (1880) 2648 Einw. Dabei eine vom Weitzbach gebildete sehenswerte Klamm.“

1892 gründete der ortsansässige Franz Pichler das Elektromaschinenunternehmen „F. Pichler Werke“, der späteren VA Tech Elin, die 2005 vom Siemens-Konzern übernommen wurde. Im Jahre 2006 wurde die Generatorenfertigung aufgrund von kartellrechtlichen Bedenken an die Andritz AG weiterverkauft; die Fertigung von Groß- und Verteiltransformatoren ist nach wie vor Teil der Siemens AG Österreich. Während des Ersten Weltkriegs erhielt die Ortschaft einen eigenen Bahnhof, um den Transport der Rüstungsmaterialien, welche aufgrund des Krieges damals hauptsächlich produziert wurden, zu erleichtern.

Seit 1932 besitzt Weiz das Stadtrecht.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion Personen Prozentsatz
Römisch-katholische Kirche 7191 81,6 %
Evangelische Kirche 0290 03,3 %
Islam 0193 02,2 %
Orthodoxe Kirche 0123 01,4 %
kein religiöses Bekenntnis 0872 09,9 %

Mit über 80 % ist eine klare Mehrheit der Weizer katholisch. Alle anderen Religionsbekenntnisse machen zusammen nur knapp 20 % aus. Dabei sind die Konfessionslosen mit beinahe 10 % wiederum eine klare Mehrheit. Religionen wie der Evangelischen Kirche, der Orthodoxen Kirche oder dem Islam gehören zwischen 1,4 und 3,3 %, also jeweils einige hundert Weizer an.

In der Stadt befinden sich zwei katholische Kirchen, eine evangelische sowie ein Königreichssaal der Zeugen Jehovas.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
60
50
40
30
20
10
0
48,92 %
(-7,07 %p)
30,58 %
(n. k.)
9,64 %
(-25,04 %p)
6,26 %
(n. k.)
4,61 %
(-1,12 %p)
n. k.
(-3,6 %p)
2010

2015

Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Der Stadtgemeinderat besteht aus 31 Mitgliedern. Seit der Gemeinderatswahl vom 22. März 2015 besteht folgende Mandatsverteilung:

Das heutige Weizer Rathaus wurde 1910 bezogen und ist seither Sitz der Stadtverwaltung. Auf seiner Fassade sind Eckpunkte der Stadtgeschichte bildlich dargestellt.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von September 1993 an war Helmuth Kienreich (SPÖ) langjähriger Bürgermeister der Stadt. Im April 2012 trat Kienreich zurück[6] und übergab sein Amt an den Direktor der Polytechnische Schule Weiz Erwin Eggenreich (ebenfalls SPÖ), der daraufhin vom Gemeinderat zum neuen Bürgermeister gewählt wurde.[1]

Nach der Gemeindestrukturreform in der Steiermark trat bei der Wahl 2015 der ehemalige Bürgermeister Krottendorfs, Franz Rosenberger, mit der eigenen Liste Team Krottendorf an und erreichte 30 %. Bürgermeister der Stadt wurde abermals Erwin Eggenreich.

Online-Dienste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittels Online-Formularen können die Einwohner der Stadt Weiz Behördendienste direkt von zuhause erledigen und ersparen sich so lange Wartezeiten auf den Ämtern. Die Formulare werden direkt online ausgefüllt und dann an die zuständige Behörde geschickt. Die zugrunde liegende Formularlösung AFORMSOLUTION wurden vom österreichischen IT-Unternehmen aforms2web entwickelt.[7]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verleihung des Wappens erfolgte am 4. Februar 1560 durch Kaiser Ferdinand I. Im Wappenbrief wird das Weizer Wappen wie folgt beschrieben:

„Ain Plawen oder Lasurfarben Schildt. Im Grund desselben ain Gruener Anger oder wisen, In mitte vber zwerchs mit aim Fluß seiner Natürlichen wasser Färb vnnd gestalt. In mitte darvber mit ainer Pruckh, one glender, vnnd auf dem Obern thail Jetzgedachts Angers oder wisen in der gantzen Praite des Schiidts ain Veste mit weissem gemeur, in der mitte an Jetzgedachter Pruckhen mit ainer Offnen durchsichtigen Porten vnd darob erhöchter Maur, darhinder aim hohen viereggeten, desgleichen an Jeden Egkh der Maur aim Ronden Thurn neben der Porten Jederseits ains, In der erhöchten Mawr ob der Porten in gleicher weite voneinander drey vnnd Jedem Egkh Thurn Zway schieß Löcher vnnd In dem hohen Thurn Oben neben einander für sich zway, an der Linckhen seiften aim Fenster oder Laden, alle Thurn, desgleichen die Port, mit Iren Rotten Dächern.“[9]

Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit.

Wappen Weiz.png

Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 15. Juni 2016.[10]
Die Blasonierung lautet:

„In blauem Schild über grünem Schildfuß, darin ein silberner, blau gefluteter Balken mit mittig darüberführender schwarzer, silbern gefugter Brücke, eine silberne Burg, bestehend aus einer gedeckten, von zwei mit goldenen, knaufbesteckten Spitzdächern und je zwei Rechteckfenstern im Obergeschoß versehenen Rundtürmen flankierten Mauer mit einem mittig eingestellten, satteldachgekrönten und außen beiderseits knaufbesteckten Torturm mit zwei Rechteckfenstern im Obergeschoß, dem Turm vorgelagert ein golden bedachtes Torgebäude samt Rundbogentor, darüber drei, zu jeder Seite ein Rechteckfenster; sämtliche Fenster und das Tor schwarz durchbrochen, die Dachziegel rechteckig schwarz konturiert.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf einen Teil des Hauptplatzes, im Hintergrund die Weizbergkirche
Kunsthaus Weiz
Schloss Radmannsdorf
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weiz

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Taborkirche: Seit 1188 urkundlich belegt. Chor aus dem 14. Jahrhundert, mit barocken Erweiterungen von 1644. Orgel von Ferdinand Schwarz aus dem Jahr 1769.
  • Marienkirche am Weizberg: An exponierter Stelle nordöstlich der Stadt, diese um etwa 80 m überragend steht diese spätbarocke Wallfahrtskirche. Erstmals erwähnt ist sie bereits 1147; der heutige Bau stammt aus den Jahren 1757/58.
  • Kunsthaus Weiz: Der moderne Neubau mit riesigen Glasfronten wurde 2005 von Architekt Dietmar Feichtinger errichtet[11]; 2 Säle: Frank Stronach Saal, Prof. Hannes Schwarz Saal.
  • Kulturzentrum Weberhaus
  • Gemini-Haus, ein futuristisches Drehsolarhaus, welches anlässlich der Steirischen Landesausstellung 2001 (Motto: Energie) im Schlosspark errichtet wurde.
  • Schloss Radmannsdorf: erbaut von Otto und Christoph von Radmannsdorf um 1550. Spätrenaissance-Stil. Renaissancefenster über dem Haupteingang. Einrichtung des Rittersaales befindet sich im Landesmuseum Joanneum Graz. Trotz Umbauten für Amts- und Wohnräume wurde die Hauptfront im Wesentlichen bewahrt. Heute Sitz des Bezirksgerichtes.

Ausflugsziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährlich finden in Weiz das Mulbratlfest sowie das Altstadtfest statt. Weiters gibt es in Weiz noch verschiedene andere Veranstaltungen, wie etwa der Weizer Sommermarkt, der Nikolomarkt oder das Biofest.

Typische Speisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fußballverein SC Weiz
  • Volleyballverein VBC Weiz
  • Eishockeyverein EC Bulls Weiz
  • Eishockeyverein EC Weiz
  • Eishockeyverein Eisbären Weiz
  • Eishockeyverein Redbacks Weiz
  • Badminton ATUS Weiz
  • Handballverein HC Weiz
  • Basketballverein Weiz Rabbits

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte von Weiz als bedeutender Wirtschaftsstandort der Region begann mit der Grundsteinlegung der F. Pichler Werke im Jahre 1892. In der damaligen Zeit war Weiz als Fabriksstandort eigentlich uninteressant, da größere Gewässer zum Antrieb von Wassermühlen, die zur maschinellen Produktion benötigt wurden, fehlten. Doch der Weizer Franz Pichler ging nicht nur als Unternehmer, sondern auch als Erfinder und Pionier in der elektrischen Stromerzeugung ein, da er auch Wechselstromkraftwerke - die ersten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, konstruierte. Das rasch wachsende Unternehmen wurde zu einem bedeutenden Hersteller von Elektrotechnik, was den Ort als Industriestandort bekannt machte, und weitere Unternehmen anzog. Im Ersten Weltkrieg musste das Unternehmen für die k.u.k. Armee Rüstungsmaterialien herstellen. Um den Transport zu beschleunigen und vereinfachen, wurde ein Bahnhof in Weiz errichtet. Dieser stellte als Nebeneffekt sicher, dass Weiz auch in Zukunft ein attraktiver Unternehmensstandort blieb. Aus den F. Pichler Werken ging später die ELIN Aktiengesellschaft für elektrische Industrie hervor, welche seit 2005 als Bestandteil der VA Tech Elin zur Siemens AG gehört. Das Werk in Weiz, welches auch heute noch besteht und rund 1000 Personen beschäftigt, gehört jedoch zur Sparte für Wasserkraftwerksbau, welche Siemens aus kartellrechtlichen Gründen weiterverkaufen musste. Besitzer des Werkes in Weiz ist seit 2006 die Andritz AG.

Mit Stand der Volks- und Arbeitsstättenzählung der Statistik Austria im Mai 2001 waren in den Weizer Unternehmen 8.680 Personen beschäftigt. Dies ist im Vergleich zur in etwa gleich hohen Einwohnerzahl der Kleinstadt eine beträchtliche Anzahl, was die Bedeutung von Weiz als Wirtschaftsstandort unterstreicht.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Weiz verlaufen die Rechberg Straße B 64 von Gleisdorf über Weiz nach Frohnleiten und die Weizer Straße B 72 von Graz über Weiz nach Krieglach.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aufnahmsgebäude des Weizer Bahnhofs

Die Personenzüge der normalspurigen Landesbahn Gleisdorf–Weiz ( S31 ) halten in Weiz an drei Stationen: An der Haltestelle Weiz Interspar, der Station Weiz Bahnhof und der Endhaltestelle Weiz (bis 2010 Weiz Stadt). Die beiden letztgenannten Stationen, die nur wenige hundert Meter voneinander entfernt sind, gehören zum Weizer Bahnhof, der ausgedehnte Gleisanlagen besitzt. Hier trifft die Landesbahn nach Gleisdorf mit der schmalspurigen Feistritztalbahn, die neben Güterzügen zum Talkumwerk in Oberfeistritz, heute vor allem touristischen Dampfbummelzügen dient, zusammen. Vom Bahnhof Weiz, der von einer Fußgängerbrücke überspannt wird, führt weiters eine normalspurige Anschlussbahn durch die Kapruner-Generator-Straße in das Werk der ehemaligen ELIN (heute Siemens Transformers Austria und Andritz Hydro).

Sanfte Mobilität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiz gilt als Stadt der kurzen Wege.[12] Aufgrund der topografischen Lage und einer Größe von rund 5 km² ist zu Fuß zu gehen und Rad zu fahren hier ideal. Es gibt in der Stadt zehn Kilometer Radwege. In den Wohngebieten gilt größtenteils eine 30 km/h-Beschränkung, hier können Radfahrer ohne größere Probleme mit dem Autoverkehr mitfahren. Um den Radverkehr zu fördern, dürfen Radfahrer in vielen Einbahnen auch gegen die Einbahnstraße fahren.

Die Stadt hat an einigen EU-Projekten wie VIANOVA[13] und URBACT[14], erfolgreich teilgenommen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der wichtigsten Schulstadt der Oststeiermark befinden sich unter anderem folgende schulische Einrichtungen:

  • Volksschule Weiz (ehemals Weiz I und Weiz II)
  • Volksschule Weizberg
  • Allgemeine Sonderschule Weiz
  • Neue Mittelschule Weiz I – Sport
  • Neue Mittelschule Weiz II – Musik
  • Neue Mittelschule Weiz III – Real
  • Polytechnische Schule Weiz
  • Musikschule der Stadt Weiz
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Weiz
  • Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Weiz
  • Höhere Technische Bundeslehranstalt Weiz
  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe
  • Internat am Bundesschulzentrum, Kolpinghaus

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weiz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Weiz hat einen neuen Bürgermeister auf www.kleinezeitung.at online, abgerufen am 4. Mai 2012
  2. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  3. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  4. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  5. Kirchen in Weiz Homepage der Stadtgemeinde Weiz, abgerufen am 19. Mai 2012
  6. Weizer Bürgermeister Helmut Kienreich legt Amt zurück (Memento vom 2. November 2012 auf WebCite)
  7. Formulare. Abgerufen am 15. Mai 2015.
  8. Homepage von Ajka
  9. Das Wappen der Stadt Weiz, auf www.weiz.at, abgerufen am 18. Juni 2016
  10. 63. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 2. Juni 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Stadtgemeinde Weiz (politischer Bezirk Weiz), abgerufen am 17.Juni 2016
  11. Dietmar Feichtinger Architectes: Kunsthaus Weiz. Abgerufen am 12. Juli 2014.
  12. http://www.mobilitaetswoche.at/start.asp?ID=229238 (Memento vom 2. November 2012 auf WebCite)
  13. http://www.bmvit.gv.at/innovation/aktuell/downloadsaktuell/interview_weiz.pdf (Memento vom 2. November 2012 auf WebCite)
  14. http://www.weiz.at/742__URBACT.aspx (Memento vom 2. November 2012 auf WebCite)