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Schottische Cricket-Nationalmannschaft

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Schottische Cricket-Nationalmannschaft
Erstes ODI gegen Australien Australien in Worcester, 16. Mai 1999
Erstes T20I gegen Pakistan Pakistan in Durban, 12. September 2007
Kapitän Kyle Coetzer
Coach Shane Burger
Offizielles ICC ODI-Ranking 13 von 20[1]
Offizielles ICC T20I-Ranking 14 von 88[1]
World-Cup-Teilnahmen 3/12
Erster World Cup 1999
Bestes World Cup Vorrunde (1999, 2007, 2015)
T20-World-Cup-Teilnahmen 4/7
Erster T20 World Cup 2007
Bestes T20 World Cup Super 12 (2021)
Stand von 12. Januar 2022

Die schottische Cricket-Nationalmannschaft (englisch Scotland national cricket team; schottisch-gälisch Sgioba nàiseanta criogaid na h-Alba; Scots Scotland naitional cricket team) vertritt Schottland auf internationaler Ebene in der Sportart Cricket. Das Team wird vom Verband Cricket Scotland geleitet und ist seit 1994 assoziiertes Mitglied (associate member) im International Cricket Council, nachdem es sich zwei Jahre zuvor von der englischen Nationalmannschaft getrennt hatte. Damit gehört Schottland zur zweiten Reihe der Nationalmannschaften und das schottische Team gilt traditionellerweise als eine der stärksten Nationalmannschaften Europas. Es verfügt seit 2019, wie alle ICC-Mitglieder, über vollen T20I-Status. Der bisher größte Erfolg der Schotten waren drei Vorrundenteilnahmen bei Cricket World Cups (1999, 2007 und 2015) sowie das Erreichen der Super 12 beim T20 World Cup 2021.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Beitritt zum ICC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leslie Balfour-Melville, Kapitän Schottlands und Präsident der Scottish Cricket Union, ca. 1891[2]

Cricket gelangte früh aus dem benachbarten England nach Schottland und das erste verzeichnete Cricketspiel fand im Jahr 1785 in Alloa zwischen zwei AristokratenmannschaftenDuke of Athol’s XI v Hon. Col. Talbot’s XI – statt.[3][4][5] Es dauerte jedoch bis Mitte des 19. Jahrhunderts, ehe die Entwicklung des schottischen Crickets in Bewegung kam: 1849 besuchte eine englische Mannschaft Schottland, was das Interesse der Bevölkerung an diesen Sport merklich erhöhte und zur Gründung mehrerer Cricketclubs führte. Es war dies das erste internationale Spiel einer schottischen Mannschaft überhaupt, die aus 22 Spielern bestand und in Edinburgh gegen die Engländer antrat. Charles Lawrence nahm im zweiten englischen Innings alle Wickets für Schottland. Das erste Spiel einer schottischen Auswahl datiert aus dem Jahr 1846, gegen Perth.[3][5] Das erste vollwertige internationale Spiel wurde 1865 im Londoner Oval gegen Surrey ausgetragen, als Schottland mit 172 Runs gewann;[5] danach verlor man jedoch gegen den Marylebone Cricket Club (MCC).[3]

1874 gelang Schottland der Sieg gegen den MCC im Lord’s. 1878 besuchte Australien während seiner ersten Tour auf die Britischen Inseln Schottland und traf in Glasgow auf eine westschottische Auswahl.[3][5] 1879 wurde mit der Scottish Cricket Union (SCU) der erste Verband gegründet,[5] der jedoch aufgrund finanzieller Probleme und einer sinkenden Mitgliederzahl nur vier Jahre bestand.[3] 1880 empfing Schottland Australien in Edinburgh und unterlag mit acht Wickets.[3] 1882 bezwang die Nationalmannschaft Australien mit sieben Wickets.[3][5] Nach der Auflösung des ersten schottischen Verbandes übernahm der Grange Cricket Club bis 1909 die Leitung des Cricketsports. Das erste Spiel gegen Irland folgte 1888 in Dublin, das der Gastgeber gewann. 1894 traf man erstmals auf Südafrika, 1906 auf die West Indies, 1911 auf eine gesamtindische Mannschaft und 1927 auf Neuseeland. 1908 erfolgte die abermalige Gründung der Scottish Cricket Union, worauf sich die jährlich ausgetragenen Spiele gegen Irland als feste Größe im Cricketkalender etablierten.[5]

1948 besuchte Australien, nach dem Abschluss der Ashes Tour in England, Schottland für zwei Spiele. Beide Begegnungen, die Australien gewann, waren die letzten internationalen Spiele für Donald Bradman.[5] Dieser lieferte sein gewohntes Spiel und steuerte in seinem Innings 123 Runs zum Sieg Australiens bei.[6] 1954 trafen die Schotten in Edinburgh erstmals auf Pakistan.[5] Die zunächst wichtigste Entwicklung für das schottische Cricket nach dem Zweiten Weltkrieg war die Eingliederung in die englischen nationalen Cricket-Wettbewerbe. Iren und Schotten wetteiferten in dem Zeitraum vor allem mit Sri Lanka um den Status als beste Nicht-Testnation. Irland, Schottland und die Niederlande erhielten bei Gelegenheit Einladungen für die Wettbewerbe der englischen County Clubs, einschließlich des Benson & Hedges Cup und dem Friends Provident Trophy. Da in diesem Wettbewerben keine Beschränkungen bestehen, was die Nationalität betrifft, konnten Nicht-Schotten für die schottische Mannschaft spielen. So trat 2004 und 2005 der Pakistani Yasir Arafat für Schottland an.[7] Im Jahr 1980 nahm Schottland erstmals am Benson & Hedges Cup teil, ab 1983 auch in der NatWest Trophy; in dem Turnier erzielte man 1986 seinen ersten Sieg gegen Lancashire.[5]

Vor Schottlands eigenständiger Mitgliedschaft im International Cricket Council (ICC) ließen sich Spieler und Teams – wie in Irland – vom englischen Verband vertreten. Schottische Spieler erzielten gute Beträge für andere Mannschaften, allen voran die englische Cricket-Nationalmannschaft. Sir Arthur Conan Doyle, der Autor von unter anderem Sherlock Holmes, spielte in der englischen Mannschaft von 1891.[8] Zu den bekanntesten aus Schottland stammenden Cricketspielern gehören wahrscheinlich der ehemalige englische Kapitän Mike Denness,[9] Warwickshires All-rounder Dougie Brown[10] und der frühere englische Test-Cricket-Spieler Gavin Hamilton[11]. Ein weiterer bekannter schottischer Cricketspieler ist Brian Hardie, der in den 1970er und 1980er Jahren wichtige Beiträge zur erfolgreichen Essex-Mannschaft lieferte.[12] Wohl einer der besten Spin Bowler und später Journalist war Ian Peebles,[13] der 1931 gemeinsam mit Donald Bradman zum „Spieler des Jahres“ ernannt wurde.[14] Einer der berüchtigtsten Cricketspieler, Douglas Jardine, war ein Schotte und erfand die „Body Theory“. Diese in Australien viel geschmähte Spieltaktik ging als „Bodyline series“ in die Geschichte ein.[15][16]

Aufnahme in den ICC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Grange Club, Schottlands Heimstadion in Glasgow. Während des Cricket World Cup 1999 bestritt Schottland hier zwei Spiele

Abgesehen von Begegnungen gegen Tour-Mannschaften, wie beispielsweise Australien, Australien 'A' oder Neuseeland, und gelegentlichen Vergleichen mit englischen First-Class Countys oder dem MCC bestritt Schottland seit 1909 fast jährlich ein First-Class-Match gegen Irland.[17] Im Jahr 1992 zog sich Schottland vom damaligen englischen Verband Test and County Cricket Board zurück und beantragte die eigenständige Aufnahme in den ICC, was 1994 gewährt wurde,[3][5][18] ein Jahr später als Irland.[19][20] Ebenfalls 1992 unternahm Schottland seine erste Überseetour, bei der man Südafrika (genauer Johannesburg und Pretoria) besuchte. 1994 folgte eine weitere Tour nach Südafrika, diesmal jedoch nach Kapstadt.[3] 1996 nahm man erstmals an der Cricket-Europameisterschaft teil.[5] Bei der erstmaligen Teilnahme an der ICC Trophy erreichte Schottland 1997 das Halbfinale, gewann das Spiel um den dritten Platz gegen Irland und qualifizierte sich so für den Cricket World Cup 1999.[3][5] 1998 nahm Schottland am Cricketturnier der Commonwealth Games 1998 in Kuala Lumpur, Malaysia, teil,[3][5] schied jedoch als Gruppenletzter aus.[21] Bei der Weltmeisterschaft 1999 gelang der Mannschaft kein Erfolg und nach Niederlagen gegen Australien, Pakistan, Bangladesch, die West Indies und Neuseeland schied sie in der Vorrunde aus. Immerhin konnte man die beiden Vorrundenspiele gegen Bangladesch und Neuseeland vor heimischen Publikum im The Grange Club bestreiten.[22] Bis 1999 spielten die Schotten jährliche First-Class-Matches gegen Irland, unterbrochen nur durch die Weltkriege; für alle anderen internationalen Cricketspiele war man jedoch auf besuchende Mannschaften angewiesen.

2001 erfolgte die Umbenennung des Verbandes in Cricket Scotland, was mit Strukturreformen einherging. Bei der ICC Trophy 2001 verlor Schottland das entscheidende Spiel gegen Kanada und scheiterte somit an der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2003 in Südafrika.[23] 2004 etablierte sich Schottland als eines der führenden assoziierten Mitglieder, nachdem es den ersten Intercontinental Cup gewonnen hatte.[5][24] 2005 gelang es jedoch nicht, die Finalrunde zu erreichen.[25] Bei der ICC Trophy 2005 gewann die Mannschaft mit einem Sieg im Finale gegen Gastgeber Irland den Titel und konnte sich damit abermals für die Cricket-Weltmeisterschaft qualifizieren.[26]

Im März 2006 unternahm Schottland eine Tour nach Barbados. Dort zeigte man gute Leistungen, obschon man nur ein Spiel – gegen den Gastgeber – von sechs gewann.[27] Vor allem Dougie Brown trug zu Schottlands Performance bei, nachdem er 2004 erneut für die schottische Nationalmannschaft berufen worden war.[10] Anschließend nahm man an der Cheltenham and Gloucester Trophy teil. Dort lieferte man bessere Leistungen als ursprünglich erwartet, indem man drei der neun Spiele gewann und in der North Conference den achten Platz belegte.[28]

Erlangung des ODI-Status[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dougie Brown debütierte im Alter von 36 Jahren für Schottland und war 2007 Teil des Kaders beim Cricket World Cup und der World Twenty20[10]

Im Juni desselben Jahres bestritt Schottland sein erstes ODI seit dem Cricket World Cup 1999, als es Pakistan in Edinburgh empfing.[29] Im Spiel, das die Schotten ohne die beiden Schlüsselspieler Dougie Brown und Navdeep Poonia bestreiten mussten, unterlagen sie mit fünf Wickets.[30] Im August 2006 spielte Schottland in Division One der Cricket-Europameisterschaft gegen Dänemark, Italien, Irland und die Niederlande, wobei die Spiele gegen Irland und die Niederlande ODI-Status besaßen. Schottland erzielte schließlich seinen ersten Sieg, als es die Niederlande in einem aufgrund Regens verkürzten Spiel bezwang.[31] Einige der Spiele musste man jedoch wieder ohne Schlüsselspieler absolvieren und nach der Niederlage gegen Irland mit 85 Runs beendete man das Turnier auf dem zweiten Platz.[32]

2006 und im Frühjahr 2007 nahmen die Schotten am dritten Intercontinental Cup teil. Im Mai 2006 bezwangen sie Namibia mit einem Innings, nachdem sie jedoch im August gegen Irland und im Januar 2007 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate ein Remis erzielten, scheiterten sie an der Qualifikation für das Finale.[33] Im Dezember 2006 besuchte die schottische Mannschaft für zwei ODIs die Testnation Bangladesch – die ersten Spiele außerhalb des Vereinigten Königreiches – die sie jedoch beide deutlich verlor.[5][34]

Im Januar 2007, nach dem Spiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate beim Intercontinental Cup in Schardscha, besuchte man Kenia und spielte in der Associates Triangular Series in Mombasa gegen den Gastgeber und Kanada; Schottland beendete das Turnier auf dem zweiten Platz.[35] Darauf folgte in Nairobi die Division One der World Cricket League, die Schottland ebenfalls auf dem zweiten Platz abschloss.[36]

Regelmäßige Teilnahme an Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schottlands Ryan Watson erzielt am 16. August 2007 ein Boundary gegen Indien auf Glasgows Titwood Cricket Ground
Schottlands John Blain bowlt Indiens Yuvraj Singh auf Glasgows Titwood Cricket Ground aus (16. August 2007)

Ebenfalls 2007 brach die schottische Mannschaft für ihre zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft in die Karibik auf. Dort unterlag sie in der Vorrunde Australien, Südafrika und den Niederlanden, wodurch sie die folgende Runde verpasste.[37] Zurück im Vereinigten Königreich nahm Schottland an der Friends Provident Trophy teil; dort gelang jedoch nur ein Sieg gegen Lancashire.[38] Beim Intercontinental Cup erzielte man gegen die Vereinigten Arabischen Emirate ein Unentschieden.[39] Im Juli nahm Schottland an der Quadrangular Series in Irland gegen den Gastgeber, die Niederlande und die West Indies teil. Das Turnier verlief jedoch enttäuschend, da beide Spiele gegen Irland und die West Indies verloren gingen.[40] Anfang August waren die Schotten während des Intercontinental Cup erfolgreicher, da sie die Niederlande mit einem Innings und 59 Runs bezwangen.[41] Das von Regen beeinflusste Spiel gegen Irland endete unentschieden, für die schwachen Leistungen im ersten Innings gab es nur drei Tabellenpunkte.[42] Mitte August war Indien Schottlands nächster ODI-Gegner und das Spiel in Titwood, Glasgow, wurde live von BBC Scotland ausgestrahlt.[43] Es musste nach einigen kurzen Regenschauern auf 46 Over verkürzt werden und Indien gewann es schließlich mit sieben Wickets.[44]

Die Schotten erreichten das Finale der World Cricket League 2007–09 und qualifizierten sich so für die erste World Twenty20 2007 in Südafrika.[45] Dort unterlagen sie im ersten Spiel Pakistan mit 51 Runs, während das Spiel gegen Indien wegen Regens ausfiel, womit man aus dem Turnier ausschied.[46]

Im Juli 2008 war Schottland Gastgeber der Associate Tri-Series in Aberdeen, an der auch Irland und Neuseeland teilnahmen. Der Gastgeber besiegte Irland, unterlag jedoch Neuseeland.[47] Die Cricket-Europameisterschaft (Division One) Ende Juli in Irland beendete Schottland wieder auf dem zweiten Platz, nachdem es im entscheidenden Spiel gegen den Gastgeber mit sieben Wickets unterlag.[48] Anfang August nahm Schottland zusammen mit fünf anderen assoziierten Mitgliedern an der World Twenty20 Qualifier 2008 in Belfast teil. Trotz der Niederlage im ersten Spiel gegen Irland erreichte man nach einem Sieg gegen Bermuda das Halbfinale. Dort unterlag Schottland den Niederlanden, es gelang jedoch anschließend ein Sieg gegen Kenia im Play-off um den dritten Platz mit neun Wickets. Da sich nur zwei weitere Mannschaften für die World Twenty20 2009 qualifizierten und Simbabwe seinen Verzicht bekanntgab, qualifizierte sich Schottland dennoch für das Turnier.[49] Am 18. August bestritt Schottland sein erstes ODI gegen England auf dem Grange Cricket Club in Edinburgh. Das Spiel musste nach nur drei Over im englischen Innings wegen Regens abgebrochen werden, nachdem Schottland in seinem Innings 156/9 erzielt hatte.[50] Im Dezember 2008 nahm Cricket Scotland den historischen Schritt und überreichte zentrale Verträge an drei schottische Spieler. Die Bowler Gordon Goudie und Dewald Nel sowie der Kapitän Ryan Watson wurden damit die ersten professionellen Cricketspieler Schottlands.[51] 19 andere Cricketspieler erhielten Teilzeitverträge.[52]

Bei der World Twenty20 2009 in England gehörte Schottland zusammen mit den Testnationen Neuseeland und Südafrika der Gruppe D an, beide Spiele fanden im Londoner The Oval statt. Das erste Spiel gegen Neuseeland musste wegen Regens auf sieben Over je Mannschaft verkürzt werden. Schottland begann am Schlag und erzielte 89/4, wozu Kyle Coetzer 33 Runs beisteuerte. Neuseeland gewann das Spiel mit sieben Wickets.[53] Im zweiten Spiel erzielte Südafrika 211/5, mit AB de Villiers’ 79 Runs aus 34 Bällen. Schottland dagegen wurde für nur 81 Runs ausgebowlt, davon erzielte Coetzer mit 42 Runs mehr als die Hälfte. Der südafrikanische Sieg mit 130 Runs war der damals höchste in einem T20I.[54] Damit schied Schottland abermals in der Gruppenphase aus.[55]

In der Weltmeisterschaftsqualifikation im Jahr 2009 scheiterte das Team bereits in der Super 8 und belegte letztendlich den sechsten Platz, womit es die Qualifikation für den Cricket World Cup 2011 verpasste; immerhin konnte es sich damit den ODI-Status sichern.[56] Von 2010 bis 2013 beteiligte sich Schottland als Scottish Saltires an der Yorkshire Bank 40, einem Wettbewerb für die englischen County Clubs, man beendete jedoch alle vier dieser ausgetragenen Turniere jeweils auf dem letzten Gruppenplatz. Ebenfalls 2010 spielte Schottland in der World Twenty20 Qualifier in den Vereinigten Arabischen Emiraten um einen Platz bei der World Twenty20 2010 in den West Indies. Gegner waren Afghanistan, Kanada, Irland, Kenia, die Niederlande, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Vereinigten Staaten.[57] Die Qualifikation verlief für Schottland enttäuschend, da in der Gruppenphase kein Sieg gelang. Dagegen war Schottlands Teilnahme am Intercontinental Cup 2009–2010 erfolgreicher, nachdem das Team das Finale im Dezember gegen Afghanistan im neu errichteten Dubai International Cricket Stadium erreichte. Das Finale wurde als viertägiges First-Class-Match mit zwei Innings je Mannschaft ausgetragen, wobei Afghanistan schließlich mit sieben Wickets gewann.[58] Im Juli 2011 war man Gastgeber der Triangular Series, an der auch Irland und Sri Lanka teilnahmen; Sri Lanka gewann dieses Turnier mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den Gastgeber.[59] Beim Intercontinental Cup 2011–2013 erspielte man sich den dritten Platz.[60]

Erfolge gegen Test-Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den folgenden Qualifikationen in den Jahren 2010, 2012 und 2014 konnte sich Schottland jeweils nicht für die World Twenty20 qualifizieren.[61][62][63] Im Juli 2012 gewann Schottland sein erstes Spiel gegen eine Testnation überhaupt, als man Bangladesch während deren Tour durch Irland und den Niederlanden im einzigen T20I in Den Haag besiegte.[3][64] Im August 2014 empfing Schottland Neuseeland A auf dem Cambusdoon New Ground in Ayr für drei Spiele. Im ersten Spiel erzielten Grant Elliott und Kapitän BJ Watling Centuries und sicherten so den Sieg von Neuseeland A mit 199 Runs ab. Schottland ließ in den letzten zehn Over beinahe 150 Runs zu. Anschließend besuchte Schottland Irland für drei ODIs und verlor die Serie mit 1–2.[65]

Für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2015 bestritten die Schotten die ICC World Cricket League Championship, erreichten aber nur den fünften Platz. Das abschließende Qualifikationsturnier konnten sie jedoch gewinnen, sodass sie sich dennoch für das Endrundenturnier qualifizierten.[3] Beim Cricket World Cup 2015 in Australien und Neuseeland schied Schottland nach Niederlagen gegen Neuseeland, England, Afghanistan, Bangladesch, Sri Lanka und Australien in der Vorrunde aus.[66] Bei der daheim ausgetragenen Qualifikation 2015 konnte sich das Team wieder für die World Twenty20 2016 in Indien qualifizieren. Dort schied es aber nach Niederlagen gegen Afghanistan und Simbabwe sowie dem ersten Sieg in einem internationalen Turnier gegen Hongkong in der Vorrunde aus.[3][67] Danach empfing man Afghanistan für zwei ODIs in Edinburgh, verlor die Serie jedoch mit 0–1.[68] Beim Qualifikationsturnier für den Cricket World Cup 2019 sah es lange Zeit gut aus für die Mannschaft, aber da sie ihre letzten beiden Spiele gegen Irland und die West Indies verlor, scheiterte sie letztendlich an der Qualifikation.[69]

Im Januar 2017 nahm Schottland an der Desert T20 Challenge teil und gewann dort alle Gruppenspiele, bevor es gegen Irland im Halbfinale unterlag. Im selben Jahr empfing man Simbabwe für zwei ODIs und im ersten Spiel der Serie erzielte Schottland seinen ersten ODI-Sieg gegen eine Testnation.[3][70] 2018 gelang ihr der zweite ODI-Sieg über ein Vollmitglied des ICC, als sie am 10. Juni 2018 eine besuchende englische Mannschaft besiegte. Es war dies auch der erste Sieg gegen diese Mannschaft.[3][71] 2019 war Schottland Gastgeber der Tri-Nation Series in Aberdeen, die Teil der Qualifikation für den Cricket World Cup 2023 in Indien ist. Der Gastgeber gewann dieses Turnier vor Oman und Papua-Neuguinea.[72]

Beim T20 World Cup 2021 in Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten erzielten die Schotten in seinem ersten Spiel einen Überraschungssieg gegen Bangladesch.[73] Nachdem sie auch Papua-Neuguinea und Oman bezwungen hatten, erreichten sie erstmals die nächste Runde, die Super 12. Dort mussten sie jedoch in allen Spielen gegen Afghanistan, Namibia, Neuseeland, Indien und Pakistan Niederlagen hinnehmen und schieden aus dem Turnier aus.[74]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cricketspiel im Birkmyre Park, Kilmacolm, 1903

Der schottische Verband wurde 1908 als Scottish Cricket Union gegründet und benannte sich 2001 im Rahmen einer Neuausrichtung in Cricket Scotland um. 1994 folgte die Aufnahme als assoziiertes Mitglied in den International Cricket Council (ICC).

Cricket Scotland stellt die Schottland vertretenden Cricket-Nationalmannschaften, einschließlich der für die Männer, Frauen und Jugend, zusammen. Der Verband ist außerdem für die Durchführung von ODI- und T20I-Serien gegen andere Nationalmannschaften sowie die Organisation von Heimspielen und -turnieren verantwortlich. Neben der Aufstellung des Teams kümmert er sich auch um den Kartenverkauf, die Gewinnung von Sponsoren und die Vermarktung der Medienrechte.

Kinder und Jugendliche werden bereits in der Schule an den Cricketsport herangeführt und je nach Interesse und Talent beginnt dann die Ausbildung.[75] Wie andere Cricketnationen verfügt Schottland über eine U-19-Nationalmannschaft, die an der entsprechenden Weltmeisterschaft teilnimmt.[76]

Trikot, Symbol und Hymne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Distel, das Symbol Schottlands und der Nationalmannschaft

Im ODI- und T20I-Cricket tragen schottische Spieler dunkelblaue Trikots mit weißen Farbakzenten und blaue Hosen. Feldspieler tragen eine dunkelblaue Baseball-Kappe oder einen dunkelblauen Sonnenhut. Die Helme der Batter sind ebenfalls dunkelblau gehalten. Bei offiziellen ICC-Turnieren erscheint das Logo des Sponsors auf dem rechten Ärmel und die Aufschrift SCOTLAND auf der Vorderseite des Trikots.

Die Distel ist die Nationalpflanze Schottlands und das Symbol der Nationalmannschaft. Einer Legende zufolge spielte die „beschützende Distel“ eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung Schottlands gegen nächtlich angreifende Wikinger, als einer von ihnen barfuß auf eine Distel trat und sein Schmerzensschrei die schottischen Verteidiger warnte. Die lateinische Losung Nemo me impune lacessit (dt.: „Niemand reizt mich ungestraft“) war der Wahlspruch der schottischen Monarchen und er ist dies immer noch des Distelordens und der Scots Guards.[77]

Das Lied The Flower of Scotland dient als inoffizielle Hymne Schottlands. Es wurde 1967 von Roy Williamson, einem Gründungsmitglied der Band The Corries, komponiert und wird seit den 1990er Jahren von der Nationalmannschaft anstelle von God Save the Queen gespielt.[78]

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage schottischer Cricket-Stadien

Schottland verfügt über kein offizielles Heimstadion für seine Nationalmannschaft, sondern bestreitet Heimspiele in verschiedenen Stadien. Die schottische Mannschaft nutzte bisher auf heimischen Boden vier Stadien für die Austragung von Heimspielen:

Nr. Stadion Stadt Erstaustragung
1 The Grange Club Edinburgh 24. Mai 1999
2 Cambusdoon New Ground Alloway 5. August 2006
3 Titwood Glasgow 3. Juli 2007
4 Mannofield Park Aberdeen 1. Juli 2008

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielerstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt haben für Schottland 70 Spieler ODIs und 52 Spieler Twenty20 gespielt. Im Folgenden sind die Spieler aufgeführt, die für die schottische Mannschaft die meisten Runs und Wickets erzielt haben.

Runs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ODI Twenty20
Spieler Zeitraum ODIs Runs Spieler Zeitraum T20Is Runs
Kyle Coetzer 2008–heute 65 2.604 Richie Berrington 2008–heute 74 1.694
Calum MacLeod 2008–heute 72 2.290 Kyle Coetzer 2008–heute 70 1.495
Richie Berrington 2008–heute 84 2.066 George Munsey 2015–heute 51 1.270
Matthew Cross 2014–heute 58 1.259 Calum MacLeod 2009–heute 60 1.157
Gavin Hamilton 1999–2010 38 1.231 Matthew Cross 2013–heute 56 0946
Stand: 12. Januar 2022[79] Stand: 12. Januar 2022[80]

Wickets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ODI Twenty20
Spieler Zeitraum ODIs Wickets Spieler Zeitraum T20Is Wickets
Safyaan Sharif 2011–heute 48 68 Safyaan Sharif 2012–heute 53 61
Majid Haq 2006–2015 54 60 Mark Watt 2015–heute 47 56
Alasdair Evans 2009–heute 41 57 Alasdair Evans 2015–heute 34 40
Josh Davey 2010–2019 31 49 Josh Davey 2012–heute 28 34
John Blain 1999–2009 33 41 Majid Haq 2007–2013 21 28
Stand: 12. Januar 2022[81] Stand: 12. Januar 2022[82]

Mannschaftskapitäne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher haben insgesamt acht Spieler als Kapitän für Schottland bei einem ODI fungiert und sechs für ein Twenty20.[83]

ODI[84] Twenty20[85]
Nr. Name Zeitraum Name Zeitraum
1 George Salmond 1999 Ryan Watson 2007–2008
2 Ryan Watson 2006–2009 Gavin Hamilton 2009–2010
3 Craig Wright 2006–2007 Gordon Drummond 2012–2013
4 Gavin Hamilton 2009–2010 Kyle Coetzer 2012–heute
5 Gordon Drummond 2010–2013 Preston Mommsen 2013–2016
6 Kyle Coetzer 2013–heute Richie Berrington 2019–2021
7 Preston Mommsen 2013–2016
8 Richie Berrington 2018

Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft hat die folgenden Bilanzen gegen die Vollmitglieder des ICC im ODI- und Twenty20-Cricket (Stand: 12. Januar 2022).

Gegner ODIs[86] Twenty20s[87]
Sp. S U N NR Sp. S U N NR
Afghanistan Afghanistan 13 4 0 8 1 7 0 0 7 0
Australien Australien 5 0 0 5 0 0 0 0 0 0
Bangladesch Bangladesch 4 0 0 4 0 2 2 0 0 0
England England 5 1 0 3 1 0 0 0 0 0
Indien Indien 1 0 0 1 0 2 0 1 0 1
Irish Cricket Union Irland 20 4 15 0 1 13 3 1 7 2
Neuseeland Neuseeland 3 0 0 3 0 2 0 0 2 0
Pakistan Pakistan 3 0 0 3 0 4 0 0 4 0
Simbabwe Simbabwe 3 1 1 1 0 4 0 1 3 0
Sri Lanka Sri Lanka 3 0 0 3 0 0 0 0 0 0
Südafrika Südafrika 1 0 0 1 0 1 0 0 1 0
West Indies Cricket Team West Indies 3 0 0 3 0 0 0 0 0 0

Internationale Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cricket World Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

World Twenty20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ICC Intercontinental Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jake Perry: The Secret Game: Tales of Scottish Cricket. Chequered Flag Publishing, Shrewsbury 2020, ISBN 978-1-9997774-6-3.
  • David W. Potter: The Encyclopaedia of Scottish Cricket. Empire Publications, Manchester 1999, ISBN 1-901746-07-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schottische Cricket-Nationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b ICC rankings for Tests, ODIs, T20 & Women's ODI and T20 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  2. Leslie Balfour (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p Scottish Cricket History (englisch) Cricket Scotland. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  4. A History of Cricket in Scotland (englisch) Cricket Europe. Archiviert vom Original am 3. Juli 2007. Abgerufen am 29. Januar 2020.
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p A Timeline of Scottish Cricket (englisch) Cricket Europe. Archiviert vom Original am 6. Februar 2013. Abgerufen am 7. Februar 2013.
  6. Scorecard of Scotland v Australia (englisch) Cricket Archive. 17. September 1948. Archiviert vom Original am 29. Januar 2020.
  7. Yasir Arafat (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 30. Januar 2022.
  8. Netherlands timeline (englisch) Cricket Europe. Archiviert vom Original am 22. Februar 2014. Abgerufen am 22. Januar 2020.
  9. Mike Denness (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  10. a b c Dougie Brown (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  11. Gavin Hamilton (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  12. Brian Hardie (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  13. Ian Peebles (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  14. Wisden Cricketers of the Year (englisch) Wisden. 26. Januar 2020. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  15. Douglas Jardine (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  16. Christopher Douglas: Douglas Jardine: Spartan Cricketer. Methuen, London 2002, ISBN 0-413-77216-0, S. 225.
  17. SCOTLAND CRICKET ARCHIVE (englisch) Cricket Scotland. Abgerufen am 10. Februar 2013.
  18. Wisden Cricketers’ Almanack, 128. Auflage, John Wisden & Co Ltd, 1991, ISBN 0-947766-16-2, S. 293, 1321.
  19. Scotland (englisch) International Cricket Council. Archiviert vom Original am 23. Januar 2013. Abgerufen am 7. Februar 2013.
  20. Scotland (englisch) Cricket Archive. Archiviert vom Original am 26. Januar 2020.
  21. Commonwealth Games 1998/99 – Table (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  22. 1999 Cricket World Cup (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 12. Januar 2022.
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