Indische Cricket-Nationalmannschaft

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Indische Cricket-Nationalmannschaft
Test-Status
erhalten
1932
Erstes Test-
Match
gegen England England in Lord's, London, Juni 1932
Erstes ODI gegen England England in Leeds, Juli 1974
Erstes T20I gegen Südafrika Südafrika in Johannesburg, Dezember 2006
Kapitän Virat Kohli (Test, ODI & T20)
Coach Ravi Shastri
Offizielles ICC Test-Ranking 3 von 12[1]
Offizielles ICC ODI-Ranking 2 von 20[1]
Offizielles ICC T20I-Ranking 3 von 84[1]
World-Cup-Teilnahmen 12/12
Erster World Cup 1975
Bestes World-Cup-Ergebnis Sieger (1983, 2011)
Champions-Trophy-Teilnahmen 8/8
Erste Champions Trophy 1998
Bestes Champions-Trophy-Ergebnis Sieger (2002, 2013)
World-Twenty20-Teilnahmen 6/6
Erste World Twenty20 2007
Bestes World-Twenty20-Ergebnis Sieger (2007)
Asia-Cup-Teilnahmen 9/11
Erste Asia-Cup-Teilnahme 1984
Bestes Asia-Cup-Ergebnis Sieger (1984, 1988, 1990, 1995, 2010, 2016, 2018)
Stand von 26. Mai 2020

Die indische Cricket-Nationalmannschaft ist die Nationalmannschaft im Cricket, die Indien auf internationaler Ebene vertritt. Sie ist Vollmitglied im International Cricket Council (ICC) und damit berechtigt Tests gegen andere Vollmitglieder auszutragen. Die Führung des Teams wird durch das Board of Control for Cricket in India (BCCI) übernommen.

Indien ist die sechstälteste Nationalmannschaft im Test Cricket und bestritt seinen ersten Test 1932 auswärts gegen England. Indiens größte Erfolge bisher sind der das zweimalige Gewinnen der Weltmeisterschaften (1983 und 2011), das zweimalige Gewinnen der Champions Trophy (2002 und 2013), der Gewinn der World Twenty20 2007 und sieben Titel beim Asia Cup (1984, 1988, 1990, 1995, 2010, 2016 und 2018).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kumar Shri Ranjitsinhji Jadeja spielte als Inder für Engeland

Wie in anderen Teilen der Welt wurde das Cricketspiel von britischen Siedlern nach Indien gebracht, wo es schnell Beliebtheit erlangte. Das erste Cricketspiel, das in Indien ausgetragen wurde, ist auf das Jahr 1721 datiert. Dabei handelte es sich um Seeleute der britischen Ostindien-Kompanie.[2][3] Der erste bekannte Verein ist der Calcutta Cricket Club, der seit mindestens 1792 existiert. 1848 gründete Parsen in Bombay den Oriental Cricket Club, der erste Cricket Club, der von Indern gegründet wurde. Nach anfänglichem Zögern luden die Europäer 1877 die Parsen ein, ein Cricket-Match zu spielen.[4] Eine erste Tour einer indischen Mannschaft nach Europa fand im Jahr 1886 statt, zwei Jahre später bereiste das erste englische Team Indien.[2] Gegen 1912 spielten die Parsen, Sikhs, Hindus und Muslime aus Bombay zusammen mit den Europäern ein jährliches Turnier zwischen vier Mannschaften.[4] Im frühen 19. Jahrhundert spielten die ersten Inder für Engeland. Einige dieser Spieler, wie Ranjitsinhji und KS Duleepsinhji, wurden von den Briten sehr geschätzt, und ihre Namen wurden mit der Ranji Trophy und der Duleep Trophy verewigt – zwei wichtige First-Class-Turniere Indiens. 1911 unternahm eine indische Mannschaft ihre erste offizielle Tour auf die Britischen Inseln, spielte jedoch nur gegen englische Countyclubs, aber nicht gegen die englische Nationalmannschaft.[5]

Test Cricket (1918–1970)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die indische Cricket-Nationalmannschaft wird während ihrer Englandtour 1952 von Königin Elisabeth II. im Lord’s Cricket Ground empfangen

1926 wurde Indien eingeladen, der Imperial Cricket Conference (ICC, heute der International Cricket Council) beizutreten und zwei Jahre später wurde das Board of Control for Cricket in India (BCCI) gegründet. Indien debütierte 1932 im Test Cricket während der Englandtour im Londoner Lord’s Cricket Ground, angeführt vom Kapitän CK Nayudu, der damals als bester indischer Bowler galt; man verfügte jedoch über keine starke Batsmen-Mannschaft und verlor das erste Test Match mit 158 Runs.[6][7][8] Indien bestritt 1933/34 seine erste Heimserie. England war die Gastmannschaft und spielte zwei Tests in Bombay (heute Mumbai) und Kalkutta. Die Besucher gewannen die Testserie mit 2–0. Die indische Mannschaft entwickelte sich in den 1930er und 1940er Jahren weiter, konnte jedoch keinen internationalen Sieg erringen. In den frühen 1940er Jahren spielte Indien aufgrund des Zweiten Weltkrieges kein Test Cricket. Die erste Testserie der Mannschaft als unabhängige Nation fand 1947/48 gegen Donald Bradmans Invincibles (wie die australische Cricket-Nationalmannschaft damals genannt wurde) statt. Dies war zugleich die erste Testserie der Inder gegen eine andere Mannschaft als die Englands. Australien gewann die Testserie von fünf Spielen mit 4–0, nachdem Bradman das indische Batting in seinem letzten australischen Tour-Sommer erschwerte.[9] Indien spielte seine erste Heimserie nach der Unabhängigkeit 1948/49 auch nicht gegen England, sondern gegen die West Indies. Die West Indies gewannen die Testserie von fünf Spielen mit 1–0, nachdem vier Tests in Remis endeten.[10] Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges konnte Indien keines der sieben Spiele gegen England gewinnen und nur zwei Remis erzielen.[11]

Nach der Unabhängigkeit und Teilung Indiens wurden auch Matches gegen anderen Testnationen der Zeit, darunter Australien und die West Indies, bestritten. Indien erzielte seinen ersten Test-Sieg, im 24. Anlauf, 1952 gegen England in Madras.[12][13] Im selben Jahr gewann man die erste Testserie, gegen Pakistan, das seinen ersten Test überhaupt gegen Indien bestritt.[14] Indien setzte seine Entwicklung in den 1950er Jahren mit einem Sieg in der Testserie gegen Neuseeland 1955/56 fort. Bis zum Ende des Jahrzehnts konnte Indien jedoch keine weitere Testserie gewinnen, und verlor gegen starke australische und englische Mannschaften deutlich. Am 24. August 1959 verlor Indien mit einem Innings gegen England, was zum einzigen whitewash in der Testserie gegen England mit 0–5 führte. Im darauffolgenden Jahrzehnt wurde Indien zu einer starken Mannschaft mit einer eindruckweckenden Gewinnserie daheim. 1961/62 gewann Indien die Testserie gegen England daheim mit 2–0, und auch die Testserie gegen Neuseeland 1964/65 daheim. Ebenso erzielte man Unentschieden in Heimserien gegen Pakistan und Australien, und in einer weiteren Heimserie gegen England. Im selben Zeitraum gewann Indien seine erste Testserie auswärts, als man 1967/68 in Neuseeland siegreich war.

Drehachse des indischen Batting in den 1970er Jahren war ihr spin quartet bestehend aus Bishan Singh Bedi, E. A. S. Prasanna, B. S. Chandrasekhar und Srinivasaraghavan Venkataraghavan. In dem Jahrzehnt debütierten auch zwei der besten indischen Batsmen, Sunil Gavaskar und Gundappa Viswanath. Indische Pitches neigten dazu, spins zu unterstützen und das spin quartet nutzte diese Tatsache zugunsten Indiens aus, was die Batting-Mannschaften der Gegner zusammenbrechen ließ. Diese Spieler, angeführt von Kapitän Ajit Wadekar, ermöglichten Indien 1971 den Gewinn zweier Testserien hintereinander, als man in der Karibik und in England siegreich war. Gavaskar erzielte 774 Runs in der Testserie gegen die West Indies, während Dilip Sardesais 112 Runs für einem ihrer Testsiege beisteuerte.

ODI-Cricket und Weltmeisterschaftserfolge (1970–1985)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafik der indischen Test-Performance gegen alle Gegner zwischen 1932 und September 2006
Test zwischen Indien und Neuseeland im Basin Reserve in Wellington, 1981

Die Einführung des ODI-Crickets 1971 brachte eine neue Dimension in das internationale Cricket. Indien galt damals jedoch nicht als starke ODI-Mannschaft und Batsman wie ihr Kapitän Gavaskar waren bekannt für ihr defensives Batting. Indien betrat das ODI-Zeitalter als schwache Mannschaft und schaffte es bei den ersten beiden Weltmeisterschaften nicht über die Gruppenphase hinaus.[15] Gavaskar versperrte seiner Mannschaft auf berüchtigte Weise den Weg und erzielte lediglich 36 Runs ohne den Verlust seines Wickets aus 174 Bällen gegen England in der ersten Weltmeisterschaft 1975; Indien erzielte nur 132 Runs für 3 Wickets und verlor mit 202 Runs. Bei der Weltmeisterschaft 1979 gewann Indien keines seiner Spiele in der Gruppenphase und wurde nacheinander von den West Indies, Neuseeland und Sri Lanka besiegt, wodurch man auf dem letzten Platz der Tabelle landete.

Im Gegensatz dazu verfügte Indien im Test Cricket über eine starke Mannschaft und erzielte vor allem daheim eine gute Gewinnbilanz, wo seine Kombination durchschlagender Batsmen mit herausragenden spin bowler auf dem Höhepunkt war und man mit den dominierenden Mannschaften England und Australien mithalten konnte. Indien erzielte 1975/76 den damaligen Test-Rekord im dritten Test gegen die West Indies in Port of Spain, als man 403 Runs erfolgreich jagte, dank 112 Runs von Viswanath. Dieser Sieg über die West Indies gilt als Wendepunkt in der indischen Cricket-Geschichte, da er den westindischen Kapitän Clive Lloyd dazu brachte, das spin aufzugeben und sein Vertrauen in eine Viermann pace Offensive zu setzen. Im November 1976 erzielte die Mannschaft einen weiteren Rekord, als man 524 Runs für 9 Wickets gegen Neuseeland in Kanpur erzielte, ohne dass ein Batsman ein Century erzielte. Man erzielte jedoch sechs Fifties und die die höchste Anzahl eines Batsman waren Mohinder Amarnaths 70 Runs. Dieses Innings war das lediglich achte im Test Cricket, in dem elf Batsmen zweistellige Runs erzielten.

In den 1980er Jahren entwickelte Indien eine mehr offensive Batting-Mannschaft mit den Handgelenk-Bowlern Mohammad Azharuddin und Dilip Vengsarkar, und den All-roundern Kapil Dev und Ravi Shastri. Indien gewann die Weltmeisterschaft 1983, nachdem man den Favoriten und zweimaligen Weltmeister der West Indies im Finale im Lord’s mit einen starken Bowling bezwang und so der erste Weltmeistertitel für die Mannschaft zu verzeichnen war. Im Gegensatz dazu hatte die Mannschaft nun Schwierigkeiten im Test Cricket, einschließlich 28 Test Matches hintereinander ohne Sieg. 1984 gewann Indien den ersten Asia Cup und 1985 die World Championship of Cricket in Australien. Dennoch blieb Indien außerhalb des Subkontinents eine wankelmütige Mannschaft. Indiens Test-Sieg 1986 gegen England sollte Indiens letzter außerhalb des Subkontinents für die folgenden 19 Jahre bleiben. Bei der Weltmeisterschaft 1987 in Pakistan und Indien erreichte Indien das Halbfinale, unterlag jedoch gegen England. In den 1980er Jahren waren Gavaskar und Kapil Dev (Indiens damals beste All-rounder) auf dem Höhepunkt ihrer Laufbahnen. Gavaskar erzielte einen Test-Rekord von 34 Centuries und wurde der erste Spieler, der die Marke von 10.000 Runs erreichte. Kapil Dev erzielte später die meisten Wickets im Test Cricket, mit insgesamt 434 Wickets. Der Zeitraum ist auch von wechselnden Kapitänen geprägt, da Gavaskar und Kapil sich in der Position mehrmals abwechselten.

Spätes 20. Jahrhundert (1985–2000)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 619 Wickets ist Anil Kumble der weltweit drittbeste Wicketsscorer im Test Cricket und Indiens bester Test- sowie ODI-Wicketscorer[16]

Die Aufnahme von Sachin Tendulkar und Anil Kumble in die Nationalmannschaft 1989 bzw. 1990 führte zu einer weiteren Entwicklung derselbigen. Im darauffolgenden Jahr debütierte Javagal Srinath, Indiens schnellster Bowler seit Amar Singh. Indien gelang dennoch in den 1990er Jahren in keinem der 33 Tests außerhalb des Subkontinents ein Sieg, während man 17 der 30 Tests daheim gewinnen konnte. Bei der Weltmeisterschaft 1992 in Australien und Neuseeland spielten alle neun teilnehmenden Mannschaften in einer Gruppe; Indien erzielte Siege über seinen Rivalen und späteren Weltmeister Pakistan sowie Simbabwe, dies blieben jedoch die einzigen Erfolge bei dem Turnier, woraufhin Indien vorzeitig die Heimreise antrat. Indien wurde bei der Weltmeisterschaft 1996 vom Nachbarn und späteren Weltmeister Sri Lanka daheim im Halbfinale besiegt, nachdem das Spiel abgebrochen und für den Gegner gewertet wurde, als in den Eden Gardens von Kalkutta es nach schlechten Leistungen der Inder zu Zuschauerausschreitungen kam.[17] Anschließend durchlief die Mannschaft ein Jahr der Veränderungen, nachdem Sourav Ganguly und Rahul Dravid, die beide später noch Kapitäne der Mannschaft werden sollten, im selben Test im Lord’s debütierten. Tendulkar ersetzte Azharuddin Ende 1996 als Kapitän, nach einem Einsinken der persönlichen als auch der Mannschaftsleistungen trat Tendulkar vom Posten des Kapitäns zurück und Azharuddin wurde Anfang 1998 wieder Kapitän. Nachdem Tendulkar vom Druck des Kapitäns befreit war, wurde er der führende Runscorer in Tests und ODIs, und Indien erzielte 1997/98 einem Heimsieg im Test gegen die damals beste Mannschaft Australien. Bei der neugegründeten Champions Trophy im Jahr 1998 schied Indien im Halbfinale aus.

Nachdem Indien bei der Weltmeisterschaft 1999 nach akzeptablem Abschneiden in der Gruppenphase in der Super Six Runde als letzter ausschied, wurde Tendulkar wieder Kapitän, und erzielte prompt schwächere Leistungen, nachdem man 1999/2000 mit 0–3 gegen Australien auswärts und daheim gegen Südafrika mit 0–2 unterlag. Tendulkar trat als Kapitän zurück und schwor, die Mannschaft nie wieder anzuführen. Ganguly wurde neuer Kapitän und die Mannschaft erlitt 2000 weiteren Schaden, nachdem der frühere Kapitän Azharuddin und der Batsman Ajay Jadeja der Spielmanipulation überführt wurden und lebenslang bzw. für fünf Jahre suspendiert wurden. Dieser Zeitpunkt wurde von der BBC the Indian cricket's worst hour („die schlimmste Stunde des indischen Crickets“) getauft. Die neue Kernmannschaft – Tendulkar, Dravid, Kumble und Ganguly – versprach, dass so etwas nie mehr geschehen werde, und führten das indische Cricket aus dieser dunklen Stunde heraus. Die drei erstgenannten schoben individuelle Ansprüche beiseite und ließen Ganguly die Mannschaft zu einer neuen Ära führen.[18]

Jahrtausendwechsel bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indien gegen England beim Test im Wankhede Stadium, Mumbai, 2006

Seit 2000 erlebte die indische Mannschaft große Verbesserungen unter ihrem Kapitän Sourav Ganguly und dem Trainer John Wright, dem ersten ausländischen Trainer. Indien konnte seinen Erfolg in den Heimserien gegen Australien fortsetzen, nachdem man die Gäste 2000/01 bezwang. Diese Testserie blieb vor allem für das Spiel in Kalkutta in Erinnerung, als Indien die dritte Mannschaft in der Geschichte des Test Crickets wurde, die ein Spiel nach einem Follow-On gewann. Nach dem ersten Innings lag Indien mit 274 zurück, konnte dann jedoch noch mit 171 Runs Vorsprung gewinnen.[19] Der australische Kapitän Steve Waugh nannte Indien die Final Frontier („letzte Grenze“), nachdem seine Mannschaft nicht in der Lage war, eine Testserie in Indien zu gewinnen.[20] Ihr 2001-Sieg läutete für Indien eine „perfekte“ Serie unter ihrem Kapitän Ganguly ein, und man gewann Test Matches gegen Simbabwe, Sri Lanka, die West Indies und England. Die Englandtour ist auch für Indiens höchste ODI-Run Chase von 325 Runs im Lord’s während des letzten Spieles der Natwest-Serie gegen England, erwähnenswert. Bei der Champions Trophy 2002 teilte sich Indien den Titel mit Sri Lanka, als das Finale zwei Mal wegen Regens nicht ausgetragen werden konnte. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in Südafrika scheiterte man dann erst im Finale gegen die damals dominierenden Australier. 2003/04 erzielte Indien ein 1–1-Unentschieden gegen den damaligen Weltmeister Australien, und gewann anschließend eine Test- und ODI-Serie in Pakistan.

Gegen Ende der 2004-Saison litt Indien unter dem Mangel von Form und Fitness seiner älteren Spieler. Auf eine Niederlage in der Testserie daheim gegen Australien folgten eine verlorene ODI-Serie daheim gegen Pakistan, gefolgt von einer 1–1-Unentschiedenen Testserie gegen denselben Gegner. Nach der Testserie ersetzte Greg Chappell John Wright als Trainer der indischen Mannschaft, und seine Trainingsmethoden waren zu Beginn umstritten. Die Spannungen führten zu einem Wortgefecht zwischen Chappell und Ganguly, woraufhin Rahul Dravid neuer Kapitän wurde. Dies brachte eine Wiederbelebung der indischen Leistung mit sich, mit Debütanten wie Mahendra Singh Dhoni und Suresh Raina, sowie der Reifung von Irfan Pathan und Yuvraj Singh. Eine herausragende Testserie 2005/06 daheim gegen Sri Lanka und ein Unentschieden in der ODI-Serie gegen Südafrika bescherten Indien den zweiten Platz in der ODI-Rangliste. Dravid, Tendulkar und Virender Sehwag wurden für die ICC World XI der Super Series 2005 gegen Australien ausgewählt. Eine erfolgreiche ODI-Serie gegen Pakistan im Frühjahr 2006, gefolgt von einer Niederlage in der Testserie, bescherte Indien den Weltrekord für 17 aufeinanderfolgende ODI-Siege nachdem man als Feldmannschaft begann.[21] Ein Misserfolg in der Tour gegen die West Indies Mitte 2006 mit 1–4 sorgte jedoch für einen Einbruch der indischen ODI-Form, während man die anschließende Testserie mit 1–0 gewinnen konnte, Indiens erster Testsieg in der Karibik seit 1971. Indiens ODI-Form sank nach einem enttäuschenden Turnierverlauf bei der ICC Champions Trophy 2006 und der Niederlage in der ODI-Serie gegen Südafrika weiter. Darauf folgte eine Anfangs gute Performance im Test Cricket, nachdem Indien seinen ersten Test-Sieg in Südafrika erzielte, man die Testserie dennoch mit 1–2 verlieren sollte. Diese Testserie wurde von Ganguly’s Rückkehr für die indische Mannschaft geprägt.[21]

Im Dezember 2006 spielte Indien sein erstes Twenty20 in Südafrika, das man gewann, wodurch Indien die letzte der damaligen Testnationen wurde, die im T20-Cricket debütierte (später wurden noch Afghanistan und Irland, die zuvor bereits T20s gespielt hatten, Testnationen). Anfang 2007 – kurz vor der Weltmeisterschaft 2007 – erzielte Indien wieder bessere ODI-Leistungen. Rekordsiege über die West Indies und Sri Lanka, zusammen mit der Rückkehr Ganguly’s, die starken Leistungen Tendulkars, und Debüts junger Spieler wie Robin Uthappa machten Indien laut einiger Experten zu einem der Favoriten bei der Weltmeisterschaft 2007. Indien konnte sich nach Niederlagen gegen Bangladesch und Sri Lanka in der Gruppenphase jedoch nicht für die zweite Runde qualifizieren und schied vorzeitig aus.

Erfolge unter Dhoni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachin Tendulkar feiert sein 38. Century während eines Spiels gegen Australien 2008. Tendulkar hält mehrere Weltrekorde, darunter den als bester spin bowler und die meisten Centuries in Test und ODI-Cricket[22]
Indische Fans feiern den Sieg Indiens bei der Weltmeisterschaft 2011 auf eigenem Boden

Nachdem Indien die Testserie gegen England im August 2007 gewann, trat Dravid als Kapitän zurück, und Dhoni wurde neuer T20- und ODI-Kapitän. Im September 2007 gewann Indien die erste T20-Weltmeisterschaft in Südafrika, nachdem man Pakistan im Finale mit 5 Runs bezwang. 2007/08 tourte man nach Australien, wo Indien die umstrittene Testserie mit 1–2 verlor, ein Monat später gelang jedoch der Sieg in der Commonwealth Bank Series 2008 nach einem whitewash gegen Australiens.

Im April 2009 gewann Indien seine erste Testserie in Neuseeland in 41 Jahren. Nachdem man im Dezember 2009 Sri Lanka mit 2–0 besiegte, war Indien auf dem ersten Platz der Test-Rangliste. Man verteidigte den ersten Platz nach unentschiedenen Testserien gegen Südafrika und gegen Sri Lanka. Im Oktober 2010 gewann Indien die Heimserie gegen Australien mit 2–0, womit man sowohl in Australien als auch daheim diese Mannschaft bezwingen konnte. Zum Jahreswechsel holte Indien in der Auswärtsserie gegen Südafrika ein 1–1-Unentschieden heraus.[23]

Am 2. April 2011 gewann Indien die Weltmeisterschaft daheim, nachdem man Sri Lanka im Finale bezwang und nach den West Indies und Australien die dritte Mannschaft wurde, die die Weltmeisterschaft zum zweiten Mal gewinnen konnte (nach 1983). Gautam Gambhir und der Kapitän Dhoni erzielten im Finale 97 bzw. 91* Runs.[24] Indien wurde auch die erste Mannschaft, die eine Weltmeisterschaft vor heimischer Kulisse gewann.[25][26]

Im August 2011 ging Indien in der Testserie gegen England mit 0–4 unter, woraufhin England Indien als beste Mannschaft in der Rangliste ablöste.[27] Auf diese Enttäuschung folgte im Januar 2012 eine weitere in der Testserie gegen Australien, ebenfalls mit 0–4. Nach den beiden vernichtenden Testserien beendeten Dravid und VVS Laxman ihre Test-Cricket-Laufbahnen. Tendulkar zog sich nach seinem 200. Test im November 2013 zurück. Mit Ganguly’s Rücktritt 2008 wurde das Ende der dominierenden Middle-Batting Order, über die Indien in der vergangenen Dekade verfügte, eingeläutet. 2012 begann eine unruhige Zeit für das indische Cricket, als man in der Heimserie gegen England mit 1–2 verlor. Dies war Indiens erste Heimniederlage in der modernen Ära des Crickets. Darauf folgte eine 1–2-Heimniederlage in der ODI-Serie gegen den Rivalen Pakistan. Indien schied danach in der Super 8 der World Twenty20 2012 aufgrund seiner schlechteren Net Run Rate gegenüber Australien und Pakistan aus. Ebenso verpasste Indien das Finale des Asia Cup 2012, was für Indien ein enttäuschendes Jahr beendete. 2013 sollte für das indische Cricket wieder unter einem besseren Stern stehen.

Erfolg in den kürzeren Cricket-Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 2013 konnte sich Indien gegen Australien revanchieren, nachdem man die Heimserie mit 4–0 gewann. Indien besiegte danach Australien in der ODI-Serie 2013/14 von sieben Spielen mit 3–2, ebenso gewann man das T20-Match. Indien verlor jedoch die Auswärtsserien gegen Südafrika und gegen Neuseeland deutlich, woraufhin die Cricketspieler kritisiert wurden, da man in Übersee keine Erfolge erzielen konnte. Indien bezwang jedoch England im Finale der Champions Trophy 2013 und Mahendra Singh Dhoni wurde der erste Kapitän, der alle drei ICC-Trophäen gewinnen konnte: Cricket World Cup, Twenty20 Cup und Champions Trophy. Darauf folgte der Sieg in der West Indies Tri-Series 2013, an der Indien, die West Indies und Sri Lanka teilnahmen. 2014 tourte die indische Mannschaft nach Bangladesch und anschließend nach England. Indien gewann die ODI-Serie gegen Bangladesch mit 2–0, verlor daraufhin die Testserie gegen England jedoch mit 1–3. Die Testserie blieb für den indischen Sieg im ersten Test im Lord’s in Erinnerung. Auf die Testserie folgte ein indischer 3–1-Erfolg in der ODI-Serie gegen England, das T20-Match verlor man jedoch.

2014 versäumte Indien beim Asia Cup wieder das Erreichen des Finales. Beim World Twenty20 in Bangladesch unterlag Indien Sri Lanka im Finale mit 6 Wickets und verpasste noch eine ICC-Trophäe. Bei diesem Turnier erschien Virat Kohli als einer der besten Batsmen in den kürzeren Cricket-Formen, und wurde als „Spieler des Turniers“ ausgezeichnet. Indien gewann danach ODI-Serien gegen die West Indies sowie gegen Sri Lanka und verteidigte damit seinen ersten Platz in der ODI-Rangliste. Zum Jahreswechsel 2014/15 tourte Indien für eine Testserie von vier Spielen nach Australien; diese Tour blieb für MS Dhonis überraschenden Rücktritt als Kapitän nach dem zweiten Test in Erinnerung. Virat Kohli wurde daraufhin neuer Test-Kapitän,[28] er konnte die Testserie jedoch nicht mehr umdrehen und Indien verlor mit 0–2. Kohlis erster Seriensieg als Kapitän erfolgte 2015 gegen Sri Lanka, womit Indien eine Siegesserie im Test Cricket einläutete.

Heimdominanz 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dritter Test zwischen Australien und Indien im Melbourne Cricket Ground, 26. Dezember 2018

2015 begann Indien unter seinem neuen Kapitän Virat Kohli seine Heimdominanz im Test Cricket, nachdem man Südafrika deutlich bezwang. Mit dieser Testserie begann eine ununterbrochene Erfolgsserie von 19 Test Matches für Indien ohne Niederlage, die erst 2017 durch Australien beendet wurde. In dieser Erfolgsserie erschienen auch Ravichandran Ashwin und Ravindra Jadeja als zwei der besten spin bowler und All-rounder. Sie dominierten gegnerische Batsmen auf ähnlich Weise wie das spin quartet aus den 1970er Jahren. Auf die Erfolgsserie folgten Siege in Übersee gegen Sri Lanka und gegen Australien in den kürzeren Cricket-Formen. Bei der Weltmeisterschaft 2015 in Australien und Neuseeland erreichte Indien unbesiegt das Halbfinale, unterlag gegen den späteren Weltmeister Australien jedoch deutlich mit 95 Runs. Indien beendete das Jahr 2016 mit dem Sieg beim Asia Cup, nachdem man das gesamte Turnier über unbesiegt blieb und Pakistan hinter sich ließ. Indien war bei der World Twenty20 2016 im eigenen Land Titelfavorit, unterlag jedoch im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister der West Indies. Virat Kohli wurde wieder als „Spieler des Turniers“ ausgezeichnet.

2016 begann die „große Heimsaison“ für Indien, einschließlich Heimserien gegen Neuseeland, England, Bangladesch und Australien. Indien erzielte gegen Neuseeland einen whitewash, was Indien nach mehr als zehn Jahren wieder den ersten Platz in der Test-Rangliste einbrachte. Vor der Serie gegen England im November 2016 trat MS Dhoni als indischer Kapitän in den kürzeren Cricket-Formen zurück und Virat Kohli wurde Kapitän in allen drei Cricket-Formen. Indien bezwang England in allen drei Cricket-Formen, einschließlich des 4–0 in der Testserie. Darauf folgten Siege in den Testserien gegen Bangladesch und gegen Australien, wonach Indien die Border Gavaskar Trophy zurückgewann. Ravichandran Ashwin wurde dabei der schnellste Cricketspieler, der 250 Wickets erzielte; er und Ravindra Jadeja bekleideten damals die beiden ersten Plätze in den ICC-Ranglisten für Bowler und All-rounder. In dem Prozess wurde Indien auch die dritte Mannschaft (nach Südafrika und Australien) die Testserien gegen alle anderen Testnationen gewinnen konnte. Zum 19. August 2017 war Indien in acht aufeinanderfolgenden Testserien unbesiegt.

Indien bezwang Pakistan im ersten Spiel bei der Champions Trophy 2017 mit 124 Runs,[29] verlor jedoch das zweite Spiel der Gruppenphase gegen Sri Lanka mit 7 Wickets, trotz 321 erzielter Runs.[30] Im letzten Gruppenspiel gegen Südafrika, das Indien für ein Weiterkommen gewinnen musste, gewann man deutlich und traf im Halbfinale auf Bangladesch.[31] Indien gewann das Halbfinale deutlich mit 9 Wickets und spielte im Finale gegen den Rivalen Pakistan; seit 2007 das erste Mal, dass beide Mannschaften in einem Finale aufeinander trafen.[32] In einem enttäuschenden Spiel, für das Indien als Favorit galt, gewann Pakistan deutlich mit 180 Runs, und deklassierte Indien in allen drei Cricket-Formen.[33]

Im Juli 2017 bezwang Indien auf seiner Karibiktour die West Indies in der ODI-Serie mit 3–1,[34] verlor jedoch das T20-Match.[35] Indien tourte danach nach Sri Lanka, und gewann die Testserie deutlich mit 3–0, das erste Mal das Indien einen Gegner auswärts in einer Testserie von mindestens drei Spielen komplett bezwang.[36]

2018–2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tag 1 von Indiens ersten Tag/Nacht-Test im Eden Garden 2019

Im darauffolgenden Jahr erzielte Indien gemischte Resultate: Man verlor Testserien auswärts gegen Südafrika und gegen England, gewann jedoch erstmals gegen Australien in Australien. Daheim gewann man die Testserie gegen die West Indies. Indien gewann die ODI-Serie der Südafrikatour, ebenso die Nidhas Trophy 2017/18 gegen Sri Lanka und Bangladesch. Man verlor die ODI-Serie in England, worauf der Sieg gegen die West Indies und Auswärtssiege gegen Australien und Neuseeland folgten. Anfang 2019 gewann Australien die T20I-Serie mit 2–0, Virat Kohlis erste Heimniederlage in einer T20I-Serie. Bei der Weltmeisterschaft 2019 qualifizierten sie sich als bestes Team der Vorrunde für das Halbfinale, scheiterten dort jedoch an Neuseeland. Nach der Weltmeisterschaft besuchte Südafrika Indien für drei Tests, die der Gastgeber alle gewann, die beiden letzten Tests gar jeweils mit einem Innings und mehr als 100 Runs. Dies war Indiens erster whitewash gegen die Proteas.[37][38]

2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indien gewann seine erste T20-Serie von drei Spielen gegen Sri Lanka mit 2–0.[39] Danach gewann Indien seine ODI-Serie von drei Spielen gegen Australien mit 2–1.[40]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Board of Control for Cricket in India (BCCI) wurde 1928 gegründet und ist verantwortlich für die Organisation des Cricket in Indien.[41] Er vertritt seit 1929 Indien beim International Cricket Council (ICC) und ist einer der reichsten Sportverbände der Welt. Sein Einkommen aus Medienrechten für die indischen Spiele in Zeitraum 2006–2010 belief sich auf US$612.000.000.[42]

Aufgrund seiner finanziell einflussreichen Situation in der Cricketwelt leistete der BCCI bereits mehrmals Widerstand gegen das Programm des ICC und drang auf mehr Testserien zwischen Indien, Australien und England, da man sich daraus mehr Einkommen als bei Serien gegen Bangladesch oder Simbabwe verspricht.[43] In der Vergangenheit geriet der BCCI mit dem ICC auch über Sponsoren[44] und der Daseinsberechtigung der ICC Champions Trophy in Konflikt.

Das Board of Control for Cricket in India stellt die Indien vertretenen Cricket-Nationalmannschaften, einschließlich der für die Männer, Frauen und Jugend, zusammen. Er ist außerdem verantwortlich für die Durchführung von Test- und ODI-Serien gegen andere Nationalmannschaften, sowie die Organisation von Heimspielen und -turnieren.

Trikots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

First-Class Cricket[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sponsoren bei ICC-Turnieren
Turnier Trikotausrüster Sponsor auf dem Ärmel
Cricket World Cup 1975
Cricket World Cup 1979
Cricket World Cup 1983
Cricket World Cup 1987 Power
Cricket World Cup 1992 ISC
Cricket World Cup 1996 Wills
ICC KnockOut 1998
Cricket World Cup 1999 Asics
ICC KnockOut 2000
ICC Champions Trophy 2002
Cricket World Cup 2003 Aamby Valley
ICC Champions Trophy 2004 Sahara
ICC Champions Trophy 2006 Nike
Cricket World Cup 2007
ICC World Twenty20 2007
ICC World Twenty20 2009
ICC Champions Trophy 2009
ICC World Twenty20 2010
Cricket World Cup 2011
ICC World Twenty20 2012
ICC Champions Trophy 2013
ICC World Twenty20 2014 Star India
Cricket World Cup 2015
ICC World Twenty20 2016
ICC Champions Trophy 2017 Oppo
Cricket World Cup 2019
ICC T20 World Cup 2021 MPL Sports BYJU'S
ICC T20 World Cup 2022
Cricket World Cup 2023
Trikotsponsor
Zeitraum Trikotausrüster Trikotsponsor
1993–1996 Wills
1999–2001
2001–2002 ITC Hotels
2002–2003 Sahara
2003–2005
2005–2013 Nike
2014–2017 Star India
2017–2019 Oppo
2019–2020 BYJU'S
2020–2023 MPL Sports
Die indische Test-Mannschaft 1932

Für Test Cricket trägt Indien traditionelle weiße Cricket-Kleidung. Zu ihrer weißen Kleidung tragen indische Feldspieler einen dunkelblauen Hut oder einen weißen Sonnenhut mit breiten Rand und dem Logo des BCCI auf der Stirnseite. Cricket-Helme sind ebenfalls dunkelblau gehalten. Einige der Spieler zeigen zusätzlich die Flagge Indiens auf ihren Helmen.

Auf der weißen Cricket-Kleidung sind wenige Logos; das Logo des BCCI ist auf der linken Brust, während das Logo des Sponsors (aktuell OPPO) auf der rechten Brust ist. Das Logo des Ausrüsters (Nike) erscheint auf dem Ärmel des Wurfarms des Spielers.

Kürzere Cricket-Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die indische ODI-Mannschaft 2010

Seitdem Farben im internationalen Cricket auf der Kleidung Einzug hielten, ging die indische Mannschaft dazu über, blau als Hauptfarbe zu verwenden. Aufgrund der blauen Trikots wird die Mannschaft auch Men in Blue genannt. Über die Jahre hinweg wechselte die zweite Farbe, wobei Gelb und Orange am meisten Verwendung fanden. Mit der Einführung der World Cricket Series 1979 war jede Mannschaft dazu angehalten, eine Hauptfarbe und eine Zweitfarbe zu bestimmen und die indische Mannschaft entschied sich für Hellblau als Hauptfarbe und Gelb als Zweitfarbe. Seitdem fanden verschiedene Schattierungen von Blau Verwendung. Für die Weltmeisterschaft 1992 wurden die Mannschaftsfarben vom Trikotausrüster ISC in ein dunkleres Blau geändert. Die Trikots bei der Weltmeisterschaft 1996 zeigten ein helleres Blau und Gelb mit einen Streifen mit zehn verschiedenen Farben (die verschiedene Nationen symbolisieren sollten), während bei der Weltmeisterschaft 1999 eine noch helle Schattierung von Blau Verwendung fand und ein dunkleres Gelb vom damaligen Ausrüster aller Mannschaften, Asics, verwendet wurde. Das ICC benennt für seine Turniere keinen allgemeinen Ausrüster für alle Mannschaften mehr.

Über die Jahre hinweg gab es verschiedene Trikot-Designs und eines davon zeigte den Schriftzug India in Gelb diagonal über angedeutete Farbtupfer der Flagge Indiens. 2005 wurde Nike Trikotausrüster Indiens und entwarf für die Weltmeisterschaft 2007 neue Trikots mit der hellsten Schattierung Blau, die bis dahin von der indischen Mannschaft verwendet wurde und Goldgelb als zweite Farbe. Ein neuer dreifarbiger Akzent war auf der rechten Seite des Trikots. 2009 fand ein dunkleres Feroza-Blau Einzug und Orange ersetzte Gelb als Zweitfarbe.[45]

Nike stellte ein neues Trikot mit einem dunkleren Ultramarinblau vor[46] und 2010 wurde ein neuer dreifarbiger Akzent auf beiden Seiten des Trikots gezeigt.[47] Eine rötliche Schattierung Orange war die Zweitfarbe auf dem Trikot. 2014 wurde ein neues Trikot vorgestellt mit einem etwas dunkleren Blau und einem minimalen Akzentdesign auf den Schultern.[48] Für die Weltmeisterschaft 2015 entwarf Nike ein Trikot mit einer ähnlichen Schattierung Blau und ohne Akzente; die Trikots wurden aus recycelten Plastikflaschen hergestellt.[49] Für die Weltmeisterschaft 2019 entwarf Nike ein Trikot mit zwei Schattierungen Blau.[50][51] Die Vorderseite des Trikots ist in einer ähnlichen Blauschattierung wie vorherige Trikots gehalten, während die Seiten, Ärmel und der Rücken in einem helleren Blau gefärbt sind. Minimale Farbtupfer in Orange sind ebenfalls an den Seiten angebracht. Für das Spiel gegen England bei der Weltmeisterschaft 2019 wurde, nach den Regeln des ICC, ein alternatives Trikot mit Orange auf dem Rücken und den Schultern und Dunkelblau auf der Vorderseite getragen.[52] Dies war das erste Mal, das Indien in einer anderen Hauptfarbe als Blau spielte.[53] Das Spiel gegen England fand in einem besonderen Rahmen statt, #OneDay4Children, das vom ICC zwischen den beiden bestplatzierten ODI-Mannschaften 2019 organisiert wurde.[54] Dies war bisher auch das einzige Mal, dass Indien in den alternativen Trikots spielte.

Nachdem Nationalmannschaften dazu übergingen, für T20I- und ODI-Spiele verschiedene Trikots zu tragen, entwarf Nike 2016 das erste T20-Trikot mit einer ähnlichen Schattierung und einem modernistischen Design für die indische Mannschaft.[55] Einander abwechselnde dünne Streifen in Orange und Grün waren jeweils auf der rechten Oberseite und linken Unterseite des Trikots. 2017 stellte Nike ein neues ODI-Trikot mit einer helleren Blauschattierung für den Oberkörper und ein dunkleres Blau für die Ärmel vor.[56] Der dreifarbige Akzent kehrte als ein einzelner dünner Streifen auf beiden Seiten der Brust zurück.

Die Hüte sind wie die Trikots ähnlich gestaltet. Die breitrandigen Sonnenhüte sind für gewöhnlich weiß, während die Cricket-Helme dunkelblau sind.

Wie bei den First Class-Trikots ist das Logo des BCCI auf der linken Brust, während das Logo des Trikotausrüsters (Nike) auf der rechten Brust ist. Das Logo des offiziellen Sponsors (derzeit BYJU'S) ist in der Mitte des Trikots, meist über dem Schriftzug INDIA, und auch auf dem Wurfarm des Spielers. Auf den T20-Trikots erscheint das Logo des Sponsors zusätzlich über der Spielernummer auf dem Rücken. Bei ICC-Turnieren erscheint das Turnierlogo auf der rechten Brust und das Sponsorlogo darf nur auf dem Ärmel des Wurfarms erscheinen. Das Logo des Trikotausrüsters erscheint in dem Fall auf dem anderen Ärmel des Spielers. Der Name des Spielers und seine Nummer sind auf dem Rücken angebracht.

Captains[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Zeitraum[57]
1 CK Nayudu 1932–1934
2 Vijayananda Gajapathi Raju 1936
3 Iftikhar Ali Khan Pataudi 1946
4 Lala Amarnath 1947–1953
5 Vijay Hazare 1951–1953
6 Vinoo Mankad 1954–1959
7 Ghulam Ahmed 1955–1959
8 Polly Umrigar 1955–1959
9 Hemu Adhikari 1958–1959
10 Datta Gaekwad 1959
11 Pankaj Roy 1959
12 Gulabrai Ramchand 1959–1960
13 Nari Contractor 1961–1962
14 Mansur Ali Khan Pataudi 1961–1975
15 Chandu Borde 1967–1968
16 Ajit Wadekar 1970–1974
17 Srinivas Venkataraghavan 1974–1979
18 Sunil Gavaskar 1975–1984
19 Bishan Singh Bedi 1975–1979
20 Gundappa Viswanath 1979–1980
21 Kapil Dev 1982–1987
22 Dilip Vengsarkar 1987–1989
23 Ravi Shastri 1987–1988
24 Krishnamachari Srikkanth 1989–1990
25 Mohammad Azharuddin 1989–1999
26 Sachin Tendulkar 1996–2000
27 Sourav Ganguly 2000–2006
28 Rahul Dravid 2003–2007
29 Virender Sehwag 2005–2012
30 Anil Kumble 2007–2008
31 Mahendra Singh Dhoni 2008–2014
32 Virat Kohli 2015–heute
33 Ajinkya Rahane 2017–2018

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage indischer Test-Cricket-Stadien

Indien verfügt über kein offizielles Heimstadion für seine Nationalmannschaft, sondern bestreitet seine Heimspiele in verschiedenen Stadien Indiens.

Indien verfügt über mehrere in der Cricket-Welt bekannte Stadien. Die meisten dieser Stadien fallen unter die Aufsicht des Verbandes des jeweiligen Bundesstaates bzw. Unionsterritoriums, und werden demnach nicht vom Zentralverband BCCI beaufsichtigt. Bombay Gymkhana war das erste indische Cricketstadion, in dem ein offizielles Cricket-Spiel einer indischen Mannschaft ausgespielt wurde. Dabei spielten 877 die Parsen gegen eine europäische Auswahl. 1933 wurde in demselben Stadion der erste Test in Indien gespielt, dies bliebt jedoch der einzige Test in diesem Stadion. Der zweite und dritte Test der Testserie 1933/34 fanden im Eden Gardens und Chepauk statt. Im Feroz Shah Kotla Ground in Delhi wurde 1948 der erste Test nach der Unabhängigkeit Indiens gespielt, der gegen die West Indies im Remis endete, und der erste von fünft der Testserie gegen die West Indies war. Seitdem wurden in 27 indischen Stadien Tests absolviert. In den letzten Jahren nahm die Anzahl von indischen Stadien auf Weltniveau zu, darunter vielseitige Stadien in Indore, Chandigarh, Mohali, Chennai, Mumbai, Hyderabad, Rajkot, Ranchi, Pune, Dharamsala und Nagpur.

Im Eden Gardens in Kalkutta wurden die meisten Tests gespielt, das Stadion verfügt auch über die zweithöchste Kapazität eines Stadions weltweit (nach dem Melbourne Cricket Ground mit 100.000 Sitzplätzen) mit mehr als 66.000 Sitzplätzen. Es wurde 1864 erbaut und ist eines der geschichtsträchtigen Stadien Indiens, hier wurden bereits einige historische Spiele und solche mit umstrittenen Ausgang ausgespielt.[58] Andere bekannte Stadien Indiens sind der Feroz Shah Kotla Ground, der 1883 erbaut wurde und Ort nennenswerter Spiele wie Anil Kumbles zehn Wickets in einem Innings gegen Pakistan. In den letzten Jahren wurde das Stadion renoviert.[59]

Das Wankhede Stadium, das 1974 fertig gestellt wurde, verfügt über eine Zuschauerkapazität von 33.000 und ist das beliebteste Stadion in Mumbai. Hier wurden bislang 24 Tests bestritten. Es ist der inoffizielle Nachfolger des Brabourne Stadiums, das ebenfalls in Mumbai liegt. Mumbai gilt aufgrund seiner Fans und Talente als Indiens „Cricket-Hauptstadt“, weshalb im Stadion regelmäßig wichtige Test Matches bestritten werden.[60] Das M. A. Chidambaram Stadium in Chepauk gilt ebenfalls als wichtiges geschichtsträchtiges Stadion; es wurde im frühen 20. Jahrhundert erbaut und hier erzielte Indien seinen ersten Test-Sieg.[61]

Die indische Mannschaft hat bisher auf heimischen Boden 27 Stadien für die Austragung von Testspielen verwendet:

Nr. Stadion Stadt Erstaustragung
1 Bombay Gymkhana Ground (Gymkhana Ground) Mumbai 15. Dezember 1933
2 Ranji Stadium (Eden Gardens) Kalkutta 5. Januar 1934
3 M. A. Chidambaram Stadium (Chepauk) Chennai 10. Februar 1934
4 Feroz Shah Kotla Delhi 10. November 1948
5 Brabourne Stadium Mumbai 9. Dezember 1948
6 Green Park Stadium Kanpur 12. Januar 1952
7 University Ground Lucknow 23. Oktober 1952
8 Lal Bahadur Shastri Stadium (Fateh Maidan) Hyderabad 19. November 1955
9 Jawaharlal Nehru Stadium Chennai 6. Januar 1956
10 Vidarbha Cricket Association Ground (VCA Ground) Nagpur 3. Oktober 1969
11 M. Chinnaswamy Stadium (Chinnaswamy Stadium) Bengaluru 22. November 1974
12 Wankhede Stadium Mumbai 23. Januar 1975
13 Gandhi Stadium Jalandhar 24. September 1983
14 Sardar Patel Stadium (Motera) Ahmedabad 12. November 1983
15 Barabati Stadium Cuttack 4. Januar 1987
16 Sawai Mansingh Stadium Jaipur 21. Februar 1987
17 Sector 16 Stadium Chandigarh 23. November 1990
18 K. D. Singh Babu Stadium Lucknow 18. Januar 1994
19 Punjab Cricket Association Stadium Mohali 10. Dezember 1994
20 Vidarbha Cricket Association Stadium Nagpur 6. November 2008
21 Rajiv Gandhi International Cricket Stadium Hyderabad 12. November 2010
22 Holkar Stadium Indore 8. Oktober 2016
23 Saurashtra Cricket Association Stadium Rajkot 9. November 2016
24 ACA-VDCA Cricket Stadium Visakhapatnam 17. November 2016
25 Maharashtra Cricket Association Stadium Pune 23. Februar 2017
26 JSCA International Stadium Complex Ranchi 16. März 2017
27 Himachal Pradesh Cricket Association Stadium Dharamsala 25. März 2017

Darüber hinaus trug die Afghanistan Heimtests in Indien aus:

Nr. Stadion Stadt Erstaustragung
1 Rajiv Gandhi International Cricket Stadium Dehradun 15. März 2019
2 Bharat Ratna Shri Atal Bihari Vajpayee Ekana Cricket Stadium Lucknow 27. November 2019

Fankultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahre gründeten sich mehrere offizielle Fangruppen, einschließlich der Swami Army oder Bharat Army,[62] das indische Äquivalent zur englischen Barmy Army, die bei der indischen Australientour 2003/04 äußerst aktiv war. Sie sind bekannt für eine Reihe populärer indischer Lieder, die der Nationalmannschaft gewidmet sind.[63]

Internationale Touren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie es seit dem Beginn des internationalen Crickets üblich ist, unternimmt die indische Cricket-Nationalmannschaft zum Teil monatelange Touren ins Ausland, um gegen andere Nationalteams sowie gegen Regionalauswahlen und Cricketclubs anzutreten. Ebenso empfängt man daheim durch Indien tourenden Nationalteams. Im heimischen Sommer ist man entweder Gastgeber oder tourt durch andere Cricketnationen der Nordhemisphäre und im heimischen Winter tourt man durch die Cricketnationen der Südhemisphäre. Dabei spielt Indien im Test Cricket seit 1951/52 gegen England in Indien um die Anthony de Mello Trophy, seit 1996/96 gegen Australien um die Border-Gavaskar Trophy, seit 2007 gegen England in England um die Pataudi Trophy, seit 2015/16 gegen Südafrika um die Freedom Trophy und seit 2017 gegen Bangladesch um die Ganguly-Durjoy Trophy.

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachin Tendulkar (2015)
Kapil Dev

Sechs ehemalige indische Spieler wurden aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in die ICC Cricket Hall of Fame aufgenommen:[64]

Spieler Position Aufnahme
Bishan Singh Bedi Bowler 2009
Kapil Dev All-rounder 2009
Rahul Dravid Batsman 2018
Sunil Gavaskar Opening batsman 2009
Anil Kumble Bowler 2015
Sachin Tendulkar Batsman 2019

Spielerstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt haben für Indien 296 Spieler Tests, 231 Spieler ODIs und 82 Spieler Twenty20 gespielt. Im Folgenden sind die Spieler aufgeführt, die für die indische Mannschaft die meisten Runs und Wickets erzielt haben.

Runs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Runs Spieler Zeitraum ODIs Runs Spieler Zeitraum T20s Runs
Sachin Tendulkar 1989–2013 200 15.921 Sachin Tendulkar 1989–2012 463 18.426 Virat Kohli 2010–heute 82 2.794
Rahul Dravid 1996–2012 163 13.265 Virat Kohli 2008–heute 248 11.867 Rohit Sharma 2007–heute 108 2.773
Sunil Gavaskar 1971–1987 125 10.122 Sourav Ganguly 1992–2007 308 11.221 Mahendra Singh Dhoni 2006–2019 98 1.617
VVS Laxman 1996–2012 134 8.781 Rahul Dravid 1996–2011 340 10.768 Suresh Raina 2006–2018 78 1.605
Virender Sehwag 2001–2013 103 8.503 Mahendra Singh Dhoni 2004–2019 347 10.599 Shikhar Dhawan 2011–heute 61 1.588
Stand: 16. November 2020[65] Stand: 16. November 2020[66] Stand: 16. November 2020[67]

Wickets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Wickets Spieler Zeitraum ODIs Wickets Spieler Zeitraum T20s Wickets
Anil Kumble 1990–2008 132 619 Anil Kumble 1990–2007 269 334 Jasprit Bumrah 2016–heute 50 59
Kapil Dev 1978–1994 131 434 Javagal Srinath 1991–2003 229 315 Yuzvendra Chahal 2016–heute 42 55
Harbhajan Singh 1998–2015 103 417 Ajit Agarkar 1998–2007 191 288 Ravichandran Ashwin 2010–2017 46 52
Ravichandran Ashwin 2011–heute 71 365 Zaheer Khan 2000–2012 194 269 Bhuvneshwar Kumar 2012–2019 43 41
Zaheer Khan 2000–2014 92 311 Harbhajan Singh 1998–2015 234 265 Kuldeep Yadav 2017–2020 21 39
Stand: 16. November 2020[68] Stand: 16. November 2020[69] Stand: 16. November 2020[70]

Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft hat die folgenden Bilanzen gegen die anderen Vollmitglieder des ICC im Test-, ODI- und Twenty20-Cricket (Stand: 1. August 2020).

Gegner Tests[71] ODIs[72] Twenty20s[73]
Sp. S U N N Sp. S U N NR Sp. S U N NR
Afghanistan Afghanistan 1 1 0 0 3 2 1 0 2 2 0 0 0
Australien Australien 98 28 1 42  27 140 52 0 78 10  20 11 0 8 1
BangladeschBangladesch Bangladesch 11 9 0 2 36 30 0 5 11 10 0 1 0
England England 122 26 0 47  49 100 53 2 42 14 7 0 7 0
Irish Cricket Union Irland 0 0 0 0 3 3 0 0 3 3 0 0 0
Neuseeland Neuseeland 59 21 0 12  26 110 55 1 49 16 6 0 8 0
Pakistan Pakistan 59 9 0 12  38 132 55 0 73 8 6 1 1 0
Simbabwe Simbabwe 11 7 0 2 63 51 2 10 7 5 0 2 0
Sri Lanka Sri Lanka 44 20 0 17 159 91 1 56 11  19 13 0 5 1
Südafrika Südafrika 39 14 0 15  10 84 35 0 46 15 9 0 6 0
West Indies Cricket Team West Indies 98 22 0 30  46 133 64 2 63 17 10 0 6 1

Internationale Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cricket Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Champions Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

World Twenty20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asia Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Boria Majumdar: Eleven Gods and a Billion Indians: The On and Off the Field Story of Cricket in India and Beyond. Simon & Schuster India, Noida 2018, ISBN 9789386797186.{{#if:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Indische Cricket-Nationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c ICC rankings for Tests, ODIs, T20 & Women's ODI and T20 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  2. a b Rowland Bowen: Some dates in Indian cricket history (englisch) Wisden. 1967. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2015. Abgerufen am 4. April 2012.
  3. Clement Downing: William Foster (Hrsg.): A History of the Indian Wars 1737.{{#if:
  4. a b Cricket and Politics in Colonial India. In: Ramachandra Guha. 
  5. India in British Isles, 1911 (englisch) In: Cricket Archive. Archiviert vom Original am 24. Januar 2020. Abgerufen am 21. September 2006.
  6. India tour of England, 1932 (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 20. Juni 2017. Abgerufen am 12. August 2012.
  7. History of the Imperial Cricket Conference (englisch) In: ICC. Archiviert vom Original am 29. September 2007. Abgerufen am 21. September 2006.
  8. India in England, 1932 (englisch) In: Cricinfo. Archiviert vom Original am 25. März 2009. Abgerufen am 20. September 2006.
  9. India in Australia, 1948 (englisch) In: Cricinfo. Archiviert vom Original am 2. Januar 2009. Abgerufen am 20. September 2006.
  10. West Indies tour of India (englisch) Archiviert vom Original am 11. Oktober 2018. Abgerufen am 8. Juli 2016.
  11. India (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 17. Mai 2020. Abgerufen am 12. August 2012.
  12. England tour of India, 1951/52 (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 9. Februar 2014. Abgerufen am 12. August 2012.
  13. England in India, 1951–52 (englisch) In: Cricinfo. Archiviert vom Original am 21. März 2009. Abgerufen am 20. September 2006.
  14. https://web.archive.org/web/20121010224802/http://www.deccanchronicle.com/editorial/dc-comment/beyond-boundaries-340 Beyond boundaries] (englisch). In: Deccan Chronicle, 29. März 2011. 
  15. Team India on the brink of ODI record at Vizag, remain torchbearers of 50-over format (englisch) Hindustan Times. Archiviert vom Original am 24. Januar 2020. Abgerufen am 24. Oktober 2018.
  16. Cricinfo profile: Anil Kumble (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 12. Mai 2020. Abgerufen am 17. Februar 2020.
  17. Sri Lanka's crowning glory (englisch) Wisden Cricketers' Almanack. Abgerufen am 13. August 2012.
  18. https://web.archive.org/web/20200124190010/https://www.bbc.co.uk/news/world-asia-india-19352766 India cricket: Middle-order retirements are end of era] (englisch). In: BBC, 23. August 2012. 
  19. Australia tour of India, 2000/01 (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 18. Februar 2014. Abgerufen am 13. August 2012.
  20. Steve Waugh Column (englisch) In: Steve Waugh. Archiviert vom Original am 19. März 2009. Abgerufen am 21. September 2006.
  21. a b TWI gets production rights for India-Pakistan series (englisch) In: The Hindu – Sport. Archiviert vom Original am 19. März 2009. Abgerufen am 14. Oktober 2006.
  22. ESPNcricinfo profile: Sachin Tendulkar (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 7. Mai 2020. Abgerufen am 17. Februar 2020.
  23. India tour of South Africa 2010/11 (englisch) Cricinfo. 8. März 2011. Abgerufen am 18. November 2020.
  24. Retroreport – Dhoni and Gambhir lead India to World Cup glory (englisch) Cricinfo. 2. April 2011. Abgerufen am 18. November 2020.
  25. https://web.archive.org/web/20160628175125/http://timesofindia.indiatimes.com:80/news/India-beat-Sri-Lanka-to-win-ICC-World-Cup-2011/articleshow/7850560.cms India beat Sri Lanka to win ICC World Cup 2011] (englisch), The Times of India. 2. April 2011. 
  26. On this day: Dhoni’s dashers emulate Kapil’s devils (englisch) The Hindu. 2. April 2019. Archiviert vom Original am 19. Juli 2019. Abgerufen am 19. Juli 2019.
  27. England dethrone India to become No.1 (englisch) In: Cricinfo. 13. August 2011. Archiviert vom Original am 14. Juni 2017. Abgerufen am 23. August 2011.
  28. Mahendra Singh Dhoni: India captain quits Test cricket (englisch) BBC. 30. Dezember 2014. Abgerufen am 18. November 2020.
  29. India thrash sloppy Pakistan by 124 runs (englisch) In: Cricinfo. 4. Juni 2017. Archiviert vom Original am 14. August 2017. Abgerufen am 16. Juni 2017.
  30. Sri Lanka complete highest successful chase in Champions Trophy history, beat India by 7 wickets (englisch) In: Cricinfo. 8. Juni 2017. Archiviert vom Original am 16. August 2017. Abgerufen am 16. Juni 2017.
  31. Disciplined India run dysfunctional South Africa out (englisch) In: Cricinfo. 11. Juni 2017. Archiviert vom Original am 23. August 2017. Abgerufen am 16. Juni 2017.
  32. Dominant India march into yet another final (englisch) In: Cricinfo. 15. Juni 2017. Archiviert vom Original am 8. September 2017. Abgerufen am 16. Juni 2017.
  33. India hoodoo broken emphatically by Pakistan (englisch) In: Cricinfo. 18. Juni 2017. Archiviert vom Original am 23. August 2017.
  34. Kohli, spinners seal 3–1 series win (englisch) In: Cricinfo. 6. Juli 2017. Archiviert vom Original am 9. August 2017. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  35. Lewis century powers Windies to 9-wicket win (englisch) In: Cricinfo. 9. Juli 2017. Archiviert vom Original am 4. August 2017. Abgerufen am 20. Juli 2017.
  36. Ashwin, Shami lead India in 3-day rout, to complete whitewash (englisch) In: Cricinfo. 13. August 2017. Archiviert vom Original am 2. Juni 2018. Abgerufen am 19. August 2017.
  37. Virat Kohli & Co register comprehensive victory at Ranchi as India complete maiden whitewash against South Africa (englisch) In: Hindustan Times. Archiviert vom Original am 31. Dezember 2019. Abgerufen am 17. Februar 2020.
  38. Two in two for Nadeem as India wrap up 3-0 sweep (englisch) In: Cricinfo. Archiviert vom Original am 12. Februar 2020. Abgerufen am 17. Februar 2020.
  39. India vs Sri Lanka, 3rd T20I Highlights: India seal series after 78-run win in Pune (englisch) 10. Januar 2020. Archiviert vom Original am 24. Januar 2020. Abgerufen am 17. Februar 2020.
  40. Rohit Sharma, Virat Kohli Help India Seal A Series Victory At Bengaluru – Twitter Reacts (englisch) 19. Januar 2020. Abgerufen am 17. Februar 2020.
  41. Unbeaten innings: BCCI and its role in making cricket a religion in India (englisch) India Today. 21. August 2017. Abgerufen am 16. November 2020.
  42. Nimbus Bags Cricket Rights for $612 m (englisch) In: The Hindu. Archiviert vom Original am 10. Januar 2007. Abgerufen am 11. Januar 2007.
  43. ICC faces threat from India (englisch) Cricinfo. 3. Januar 2006. Archiviert vom Original am 8. Februar 2007. Abgerufen am 11. Januar 2007.
  44. India challenge ICC (englisch) Television New Zealand. Archiviert vom Original am 8. Februar 2007. Abgerufen am 11. Januar 2007.
  45. https://web.archive.org/web/20090406122259/http://cricket.timesofindia.indiatimes.com:80/Team-Indias-new-jersey-unveiled/articleshow/4148955.cms Team India's new jersey unveiled] (englisch). In: The Times of India, 18. Februar 2009. 
  46. https://web.archive.org/web/20131105065916/http://articles.timesofindia.indiatimes.com/2010-10-20/top-stories/28250944_1_new-jersey-new-odi-kit-ravi-kallayil Team India dazzles in 'ultramarine' blue new jersey] (englisch). In: The Times of India, 20. Oktober 2010. 
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  48. https://web.archive.org/web/20200217190012/https://news.nike.com/news/nike-cricket-presents-india-national-team-kit Nike Cricket Presents India National Team Kit] (englisch). In: Nike News. 
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  57. Die Zeitraumsangabe bezieht sich auf die entsprechende Cricket-Saison, in dem das erste bzw. letzte Spiel der Zeit als Kapitän stattfand
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