Simone von Zglinicki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Inge Keller (l.) mit Ulrich Mühe (Mitte) und Simone von Zglinicki (r.) bei einer Aufführung von Ibsens Gespenstern, 18. November 1983

Simone von Zglinicki (* 3. September 1951 in Chemnitz) ist eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Simone von Zglinicki von 1969 bis 1974 an der Theaterhochschule Leipzig und ist seit Studiumsende Mitglied des Deutschen Theaters Berlin.

Am Deutschen Theater Berlin war sie unter anderem als Miranda in Der Sturm von Shakespeare (Regie: Friedo Solter), als Nina in Wolfgang HeinzInszenierung von Anton Tschechows Die Möwe, als Regine in Thomas Langhoffs Inszenierung von Ibsens Gespenstern, als Katharine in Der Widerspenstigen Zähmung und als Frau Krehler in Georg Kaisers Kanzlist Krehler (Regie: Sylvain Maurice) zu sehen. Unter der Regie von Alexander Lang spielte sie in Der Cid, Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen von Heinrich Mann, Ein Sommernachtstraum und Karate Billy kehrt zurück. Des Weiteren verkörperte sie eine der Hauptrollen in Konstanze Lauterbachs Inszenierung von Jean Genets Die Zofen und war in Friedrich Dürrenmatts Die Physiker (Regie: András Fricsay) zu sehen. Unter der Regie von Jürgen Gosch spielte sie in Der Reigen , Auf der Greifswalder Straße und die Polina in Die Möwe. In den letzten Jahren arbeitete sie mit jungen Regisseuren zusammen. So mit Philipp Preuss in Rainer Werner Fassbinders Drama Die bitteren Tränen der Petra von Kant, und unter der Regie von Sabine Auf der Heyde in Dylan ThomasUnter dem Milchwald.

Simone von Zglinicki spielte bislang in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen mit. So wirkte sie unter anderem in dem Märchenfilm Hans Röckle und der Teufel (1974), in der DEFA-Komödie Märkische Forschungen (1982), in dem mehrfach ausgezeichneten Kinderfilm Sabine Kleist, 7 Jahre… (1982), in dem Fernsehfilm Das andere Leben des Herrn Kreins (1994), in dem Filmdrama Das Versprechen (1995), neben Susanne Bormann in dem Jugendfilm Raus aus der Haut (1997) sowie in dem TV-Katastrophenfilm Restrisiko (2011) mit.

Sie arbeitet kontinuierlich für TV-Produktionen wie Tatort, Polizeiruf 110, In aller Freundschaft sowie für den Hörfunk und für Hörbücher.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Simone von Zglinicki (2012)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Simone von Zglinicki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kunstpreise der DDR 1980 verliehen, In: Neues Deutschland, 10. Mai 1980, S. 4
  2. Simone Von Zglinicki in: theaterkontakte.de