SOKO Kitzbühel

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Seriendaten
Originaltitel SOKO Kitzbühel
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 2001
Produktions-
unternehmen
beo-Film
Länge 45 Minuten
Episoden 204 + in 15 Staffeln (Liste)
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich
Genre Krimi
Musik Martin Grassl
Erstausstrahlung 15. November 2001 auf ORF eins
Besetzung

SOKO Kitzbühel ist eine österreichische Fernsehserie, die in Zusammenarbeit von ORF und ZDF entsteht.[1]

Die Krimiserie ist ein Ableger der deutschen Krimiserie SOKO 5113. Die Serie spielt in der bekannten Tiroler Bezirksstadt Kitzbühel. Die Produktionsgesellschaft „beo-Film“ produziert die Serie seit dem Jahr 2001.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Ausstiegsgründe von Andreas Blitz, Klaus Lechner und Karin Kofler, sowie Entwicklung der Figuren.--Bahnfreund-94 -Diskutier mit mir 13:24, 9. Jun. 2015 (CEST)
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Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Ermittler Nina Pokorny und Lukas Roither. Das Team klärt meist ungewöhnliche und komplizierte Mordfälle auf, die sich in Kitzbühel und Umgebung ereignen. Nicht selten sind darin Mitglieder der gehobenen Gesellschaft verwickelt, was mit dem Status des Ortes Kitzbühel als beliebtem Urlaubsziel von prominenten Persönlichkeiten zusammenhängt.

Unterstützung erhalten die Kommissare dabei von Hannes Kofler. Dieser ist ein berühmter Haubenkoch mit eigenem Restaurant, der Pochlarner Stuben(Koordinaten), und Catering-Service. Er ist zudem der Vater von Karin Kofler, die jahrelang der SOKO Kitzbühel angehört hatte, sich dann aber hat aus privaten Gründen beurlauben lassen. Er und die Gräfin von Schönberg stellen gerne selbst Ermittlungen zu den jeweiligen Fällen der SOKO Kitzbühel an. Die Methoden zur Beweiserbringung von Hannes und der Gräfin bewegen sich meist am Rande der Legalität, was die beiden des Öfteren in heikle Situationen bringt.

Die Polizeiarbeit wird oftmals durch die Einmischung der Hobbydetektive behindert oder erschwert, am Ende tragen ihre Informationen doch häufig auch zur Aufklärung der Mordfälle bei. Die Pochlarner Stuben werden von den Polizeibeamten gerne als Treffpunkt genutzt, wobei auch üblicherweise der aktuelle Fall besprochen wird. Nicht ganz regelgerecht erfahren Kofler und Schönberg dabei auch polizeiliche Interna, die sie oft entweder ergänzen oder als eigenen Ermittlungsansatz verwenden.

Mit Beginn der 14. Staffel wurde Oberstleutnant Karin Kofler durch Major Nina Pokorny ersetzt.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo der Serie

Aktuell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rolle Episoden Zeitraum
Heinz Marecek Hannes Kofler 1– 2001–
Andrea L’Arronge Gräfin Vera von Schönberg 1– 2001–
Ferry Öllinger Chefinspektor Kroisleitner 1– 2001–
Christine Klein Rechtsmedizinerin Dr. Franziska Haller 34–[2] 2005–[3]
Jakob Seeböck Major Lukas Roither 111– 2009–
Julia Cencig Major Nina Pokorny 171– 2015–

Ehemalig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rolle Episoden Zeitraum
Kristina Sprenger Major (1–110)/Oberstleutnant Karin Kofler 1–170 2001–2014[4]
Hans Sigl Major Andreas Blitz 1–63 2001–2006
Andreas Kiendl Major Klaus Lechner 64–110 2006–2009

Neben den wiederkehrenden Charakteren sind auch viele Gastrollen Teil der Serie. Diese werden oft von bekannten Schauspielern des deutschsprachigen Fernsehens übernommen. Gastauftritte hatten unter anderem Francis Fulton-Smith, Huub Stapel, Edita Malovčić, Andreas Maria Schwaiger, Mario Canedo, Julia Thurnau, Franziska Stavjanik, Nora Heschl, Claudia Messner, Max Tidof, Barbara Redl, Stefano Bernardin, Sandra S. Leonhard, Hary Prinz, Nina Bott, Katharina Stemberger, Ilja Richter, Christine Zierl, Simone Hanselmann, Olivia Pascal, Ruth Maria Kubitschek, Fritz Karl, Sonsee Neu, Michael Lesch, Valerie Niehaus, Michael Zittel, Franz Xaver Brückner, Herbert Fux, Armin Assinger und viele mehr.

Michael Steinocher wurde für seinen Gastauftritt 2008 mit einem Undine Award ausgezeichnet.

In der Folge 63 (Sein letzter Fall) scheidet Andreas Blitz (Hans Sigl) aus der Serie aus. Als Grund wird angegeben er werde zukünftig in Wien als Zivilfahnder arbeiten. In der Folge 110 (Todesängste) steigt Klaus Lechner, der Nachfolger von Andreas Blitz, aus privaten Gründen aus der Serie aus und wird durch Lukas Roither ersetzt.

Im Februar 2014 wurde bekannt gegeben, dass nach dem Ausstieg von Kristina Sprenger als Hauptdarstellerin Julia Cencig fungieren wird. Die 14. Staffel mit Julia Cencig in der weiblichen Hauptrolle wurde von April bis Oktober 2014 gedreht, die Ausstrahlung erfolgte ab 24. Februar 2015.[5][6]

Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 15. November 2001 läuft die Serie erfolgreich auf dem österreichischen Sender ORF eins. Mit einer Einschaltquote von bis zu 1,3 Mio. Zuschauern ist sie eine der erfolgreichsten Krimiproduktionen Österreichs.

Auch in Deutschland läuft die Serie erfolgreich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Seit Januar 2003 sind die Folgen im Vorabendprogramm des ZDF zu sehen. Seit September 2011 wiederholt das ZDF werktags die älteren Folgen der SOKO Kitzbühel neben den älteren Folgen anderer Sokos.

Seit November 2012 sind die ersten drei Staffeln auch auf MyVideo zu sehen.[7]

Die Serie wurde auch ins nicht-deutschsprachige Ausland verkauft, zum Beispiel nach Finnland.

Sprachstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das in der Serie vorherrschende gesprochene Hochdeutsch zum Zwecke der Vermarktung im gesamten deutschsprachigen Raum entspricht nicht der sprachlichen Realität im Bundesland Tirol (abgesehen vom Sprachstil jener Charaktere, die als Gäste in Kitzbühel in Erscheinung treten).

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Folgen der Staffel 1 und die ersten vier Folgen der Staffel 2 sind am 26. Mai 2011 auf einer Doppel-DVD erschienen. Zwischenzeitlich sind die Folgen 1 - 140 auf DVD erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach 13 Jahren und 13 Staffeln: „Soko Kitzbühel“-Finale für Kristina Sprenger in ORF.at abgerufen am 18. November 2014
  2. [1]
  3. Soko Kitzbühel – Frau Dr. Haller. Abgerufen am 18. November 2014.
  4. Kristina Sprenger quittiert Dienst als SOKO-Kitzbühel-Kommissarin APA-Meldung auf derStandard.at, 9. Juli 2013
  5. „Soko Kitzbühel“: Drehstart mit Julia Cencig, Kurier vom 29. April 2014, abgerufen am 18. November 2014
  6. Soko Kitzbühel: Die Neue stört die alte Idylle, Tiroler Tageszeitung vom 23. Februar 2015, abgerufen am 16. Juni 2015.
  7. SOKO Kitzbühel auf MyVideo. Abgerufen am 20. November 2012.