Squid Game

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Fernsehserie
Deutscher TitelSquid Game
Originaltitel오징어 게임
TranskriptionOjingeo Game
Squid Game logo.png
Produktionsland Südkorea
Originalsprache Koreanisch, Englisch
Jahr 2021
Produktions-
unternehmen
Siren Pictures
Länge 32–62 Minuten
Episoden 9 in 1 Staffel (Liste)
Genre Drama,
Thriller,
Mystery,
Abenteuer
Idee Hwang Dong-hyuk
Regie Hwang Dong-hyuk
Drehbuch Hwang Dong-hyuk
Musik Jung Jae-il
Erstveröffentlichung 17. September 2021 auf Netflix
Deutschsprachige
Erstveröffentlichung
17. September 2021 auf Netflix
Besetzung
Synchronisation

Squid Game (koreanischer Originaltitel: 오징어 게임 Ojingeo Game, dt. ‚Tintenfischspiel‘) ist eine südkoreanische Dramaserie, die von der Produktionsfirma Siren Pictures für Netflix umgesetzt wurde.[1] Die Serie wurde am 17. September 2021 weltweit auf Netflix veröffentlicht.[2]

Nach vier Wochen wurde die Serie von zirka 111 Millionen Konten angesehen, was sie zum bis dato erfolgreichsten Netflix-Serienstart gemacht hat – 29 Millionen mehr als der vorherige Rekordhalter Bridgerton (82 Millionen bei Staffel 1).[3]

Handlung

Der glücksspielsüchtige und hochverschuldete Gi-hun erhält eine mysteriöse Einladung, um viel Geld zu spielen. Nachdem er zugesagt hat, wird er abgeholt, betäubt und mit 455 weiteren Personen an einen geheimen Ort gebracht, wo sie von maskiertem, bewaffnetem Personal angewiesen werden. Im ersten Spiel zeigt sich, dass alle Verlierer eines Spiels sofort getötet werden. Zwar wird der Wettbewerb daraufhin von den überlebenden Spielern per Mehrheitsentscheid abgebrochen, die meisten von ihnen kehren aber zu den Spielen zurück, da ihr Leben perspektivlos erscheint und sie das Preisgeld wollen.

Der Wettbewerb umfasst sechs Spiele, die an koreanische Kinderspiele angelehnt sind; weitere Teilnehmer sterben außerhalb der Spiele bei Kämpfen zwischen den Teilnehmern. Für die verstorbenen Teilnehmer gibt es ein Krematorium mit mehreren Öfen. Eine Gruppe der für den Spielbetrieb zuständigen Mitarbeiter greift dabei jedoch einzelne Leichen ab und betreibt einen Organhandel mit den aus diesen Leichen gewonnenen Organen.

Gi-hun freundet sich während der Spiele unter anderem mit Oh Il-nam an, einem alten Mann, der unter einem Hirntumor leidet. Im vierten Spiel scheidet er im direkten Duell mit Gi-hun aus. Im letzten Spiel steht Gi-hun seinem Jugendfreund Cho Sang-woo, der Firmengelder veruntreut hat, gegenüber. Im sogenannten Tintenfischspiel fügen sich beide gegenseitig schwere Verletzungen zu; am Ende tötet sich Sang-woo selbst und Gi-hun wird, wieder unter Narkose, in die Heimat gebracht, mit ihm eine Kreditkarte mit dem Preisgeld in Höhe von 45,6 Milliarden Won (entspricht etwa 33 Millionen Euro, Stand 2021).

Während der Spiele schafft es ein Polizeibeamter, dessen Bruder die gleiche Einladung wie Gi-hun erhalten hatte und seitdem verschollen ist, unbemerkt auf das Gelände einzudringen. Erst als Wächter, dann als Kellner getarnt, findet er heraus, dass sein Bruder die Spiele 2015 gewonnen hatte, und macht zahlreiche Foto- und Videoaufnahmen vom Spielort. Bevor er fliehen und sein Bildmaterial erfolgreich verschicken kann, wird er vom Frontmann der Organisation gestellt. Dieser offenbart sich als der verschollene Mann und schießt auf seinen eigenen Polizisten-Bruder, der nachfolgend von einer Klippe ins Meer stürzt.

Ein Jahr nach den Spielen hat Gi-hun sein Preisgeld nicht angerührt. Er erhält eine Einladung von Oh Il-nam, dessen Tod nur vorgetäuscht war, der aber nun tatsächlich im Sterben liegt. Il-nam gibt zu, dass er in Wirklichkeit Hauptorganisator der Spiele war und selbst an ihnen teilnahm, weil ihm Mitspielen mehr Spaß bereitete als nur zuzuschauen. Gi-hun ließ er am Leben, weil das Spielen mit ihm besonders viel Spaß gemacht hatte. Noch während des Treffens verstirbt Il-nam. In der Folge nutzt Gi-hun das Preisgeld, um seine Versprechen gegenüber seinen Mitspielern einzulösen und sein eigenes Leben aufzuwerten. Als er am Weg zum Flughafen sieht, wie ein Mann eine Einladung für die Spiele erhält, nimmt er sie ihm mit Gewalt ab und meldet sich bei der darauf angegebenen Telefonnummer mit der Ankündigung, die Drahtzieher der Spiele enttarnen zu wollen.

Spielverlauf

1. Rotes Licht, grünes Licht

Die Teilnehmer müssen einen Raum innerhalb von fünf Minuten durchqueren. Bewegen dürfen sie sich nur, wenn eine Roboterpuppe am anderen Ende des Raumes sich wegdreht und dabei „Rotes Licht, grünes Licht“ singt. Spieler, die sich bewegen, während die Puppe dem Feld zugewandt ist, werden von Bewegungssensoren in deren Augen erkannt und automatisch erschossen.

Zu Beginn des Spiels kommt es zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Teilnehmer beim Versuch, das Spielfeld vorzeitig zu verlassen, disqualifiziert und damit erschossen werden. Neben den Spielern, die sich regelwidrig bewegen, werden auch alle, die nach Ablauf der Zeit noch auf dem Spielfeld sind, erschossen. Nach dem Spiel sind noch 201 Teilnehmer am Leben.

2. Zuckerwaben

Nach einem zwischenzeitlichen Abbruch des Turniers kehren 187 Spieler zurück, um die Spiele fortzusetzen. Sie müssen sich eines von vier Symbolen (Dreieck, Kreis, Stern und Regenschirm) aussuchen. Anschließend erhalten sie Karamellplatten (Dalgona-Biscuit), in die die gewählte Form vorgestanzt ist. Die Aufgabe besteht darin, die Form innerhalb von 10 Minuten herauszubrechen, ohne dass die herauszulösende Form zerstört wird. Teilnehmer, deren Figur beschädigt wird, werden direkt von den Wärtern erschossen. 108 Teilnehmer überstehen das Spiel.

3. Tauziehen

Nach einem gewaltsamen Tumult bestreiten nur noch 80 Spieler das nächste Spiel. Zunächst sollen sie Gruppen aus zehn Personen bilden. Danach wird bekannt gegeben, dass es sich beim dritten Spiel um Tauziehen handelt. Zwei einander zugeloste Teams stehen dabei auf mehrere Meter hohen Plattformen und versuchen, das gegnerische Team mithilfe des Taus, an das alle Spieler gekettet sind, in den Abgrund zwischen den Plattformen zu ziehen. Sobald ein Team das geschafft hat, wird das Seil durchtrennt und das unterlegene Team stirbt durch den Sturz aus großer Höhe.

4. Murmelspiel

Im Vorfeld des vierten Spiels wird ein Teilnehmer von der Spielleitung getötet. Die übrigen 39 Spieler sollen sich in 19 Paaren gruppieren. Die verbleibende Teilnehmerin nimmt nicht an dem Spiel teil; später stellt sich heraus, dass sie das Spiel überspringen durfte. Die Teilnehmer erhalten jeweils zehn Murmeln und müssen nun innerhalb von 30 Minuten ihrem Teampartner in einem Spiel ihrer Wahl alle Murmeln abnehmen. In dem Glauben, das Spiel gemeinsam bestreiten zu müssen, haben sich Duos aus Freunden und sogar Verheirateten gebildet, die mit Bekanntgabe der Spielregeln zu direkten Gegnern werden. Das Spielpersonal überwacht die Teilnehmer und erschießt diejenigen, die verloren oder innerhalb des Zeitlimits nicht gewonnen haben. 17 Spieler kommen weiter.

5. Trittsteinspiel

Nach dem Suizid eines Teilnehmers nehmen 16 Spieler an dem fünften Spiel teil. Dafür müssen sie sich im Vorfeld jeweils eine Zahl von 1 bis 16 aussuchen. In der Reihenfolge der gewählten Nummern müssen die Spieler eine Brücke überqueren; die Brücke umfasst 18 Trittstufen mit jeweils zwei Glasplatten, zwischen denen sich die Spieler entscheiden müssen. Jede Stufe besteht aus einer tragfähigen Platte aus Sicherheitsglas sowie einer Fensterglasplatte, die bei Betreten zerbricht und den Spieler in den Tod stürzen lässt. Nach einem Zeitlimit von 16 Minuten werden alle Platten gesprengt. Die ersten 13 Teilnehmer auf der Brücke stürzen ab, nur die letzten drei Spieler erreichen die andere Seite.

6. Tintenfischspiel

Das letzte Spiel ist das sogenannte Tintenfischspiel, das zwischen Gi-Hun und Sang-Woo ausgetragen wird; die dritte Überlebende aus dem letzten Spiel wurde durch Glassplitter der Trittsteinbrücke schwer verletzt und in der vorherigen Nacht von Sang-Woo getötet. Das Tintenfischspiel wird auf einem Spielfeld in Form eines schematisch dargestellten Tintenfisches, bestehend aus Kopf, Hals und Körper, gespielt. Per Münzwurf wird entschieden, dass sich Gi-hun für eine Rolle bei dem Spiel entscheiden darf; er wählt die Rolle des Angreifers, der von außen versucht, den Kopf des Tintenfisches über dessen Körper zu erreichen. Der Angreifer darf sich zunächst nur auf einem Bein fortbewegen, sobald er es schafft, den Hals des Tintenfisches zu durchqueren, darf er beide Beine benutzen. Der Verteidiger, Sang-Woos Rolle, gewinnt, wenn er es schafft, den Angreifer aus dem Körper des Tintenfisches zu verdrängen. Darüber hinaus gilt eine Sonderregel: Kann ein Spieler nicht weiterspielen, gewinnt der andere.

Produktion

Die Produktion von Squid Game wurde zunächst im September 2019 von Netflix unter dem Arbeitstitel Round Six bekannt gegeben.[4] Die Serie entstand unter Federführung des Filmregisseurs Hwang Dong-hyuk, der das Drehbuch schrieb und Regie führte. Inspiriert wurde die Serie von einem beliebten Kinderspiel im Südkorea der 1970er und 1980er Jahre. Hwang wollte mit Squid Game in Verbindung mit Kinderspielen eine Allegorie über die moderne kapitalistische Gesellschaft erzählen. Dabei sollte der Fokus auf dem Wettbewerb liegen. Die Figuren sollten so ausgestaltet werden, dass sie den meisten Menschen vertraut vorkommen und sie sich mit ihnen identifizieren können.[5]

Dalgona, eine beliebte Süßigkeit im Südkorea der 1970er und 1980er.

Die Idee hatte Hwang um 2008/2009, als er einen ersten Entwurf ausgestaltete und einigen Filmstudios vorstellte. Der damalige Newcomer-Regisseur erhielt allerdings nicht ausreichend Unterstützung, um den Film umzusetzen. So arbeitete er zunächst an anderen Filmen, bevor er 2019 sein Drehbuch Netflix vorstellte. Diese bestellten den Stoff als Serie.[6] Hwang wollte eine Survival-Show erschaffen, die vor allem durch berühmte Survival-Manga wie Tobaku Mokushiroku Kaiji, Liar Game und Battle Royale inspiriert ist, aber koreanische Elemente enthält.[7] Dazu setzte Hwang auf den Nostalgiefaktor. So stellt eine Kulisse eine typisch koreanische Nachbarschaft der 1980er Jahre dar. Der Roboter aus dem ersten Spiel wurde der Kinderfigur Younghee (영희) nachempfunden, die gemeinsam mit Cheolsoo (철수), jahrzehntelang Hauptfigur koreanischer Schulbücher war. Im zweiten Spiel wurde der Nostalgiefaktor durch einen Dalgona oder Ppopgi (뽑기) genannten Biscuit erreicht, der vor allem in den 1970er und 1980er Jahren beliebt war.[8]

Die Kleidung und Masken der Angestellten wurden mehrfach abgeändert. Anfangs plante Hwang, Pfadfinderuniformen zu verwenden. Aber letztlich einigte er sich mit der künstlerischen Leiterin auf Ganzkörperanzüge, um sie anonym und wie in einer Ameisenfarm wirken zu lassen – manche sahen dies als Anleihe auf Haus des Geldes. Alles sollte wie in einem Comic wirken und farbenfroh sein. Die Masken waren inspiriert von traditionell koreanischen Hahoetal-Masken sowie Fechtmasken. Allerdings wurden sie bis zum finalen Design verändert und weiterentwickelt. Das Treppenhaus ist eine Hommage an M. C. Escher und wurde wie ein Labyrinth gebaut. Der Spielplatz im zweiten Wettbewerb ist extrem groß. Für kleine Kinder wirke ein Spielplatz groß, deshalb wollte Hwang für die Erwachsenen einen Spielplatz schaffen, der auch auf diese riesig wirkt.[9]

Produktion und Dreharbeiten der Serie liefen von Juni bis Oktober 2020, einschließlich einer obligatorischen Monatspause aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie.[10] Laut Bloomberg News gab Netflix etwa 21 Millionen US-Dollar für die Produktion der Serie aus.[11][12]

Zur Besetzung sagte Hwang, dass er sofort Lee Jung-jae und Park Hae-soo für die Hauptrollen im Sinn hatte. Hwang selber studierte an der Seoul National University und seine Großmutter arbeitete in Ssangmun-dong. Diese beiden Aspekte aus dem Leben des Regisseurs flossen in die beiden Hauptrollen ein. Die weiteren Rollen wurden durch einen Casting-Prozess vergeben. Das Top-Model Jung Ho-yeon, die vorwiegend in New York arbeitete, bewarb sich mit einem Video. Hwang war sofort begeistert und verschaffte ihr ihre erste Schauspielrolle. Eine weitere Neuentdeckung ist der indisch-stämmige Schauspieler Anupam Tripathi, der an der Korea National University of Arts Schauspiel studierte. In der ursprünglichen Filmfassung war die Rolle des Polizeikommissars Hwang Jun-ho nicht enthalten. Doch da Netflix eine Serie wollte, baute Hwang weitere Figuren in die Handlung ein. Die Rolle wurde mit Wi Ha-jun besetzt.[9] Mit Lee Byung-hun und Gong Yoo, die kleinere Auftritte in der Serie haben, arbeitete Hwang bei vorherigen Filmen zusammen.

Nach Veröffentlichung der Serie sagte Hwang zu einer möglichen zweiten Staffel, dass er keine Fortsetzung geplant habe und wieder Filme drehen möchte. Würde man sich dennoch für eine zweite Staffel entscheiden, würde er sich nicht mehr alleine um Drehbuch und Regie kümmern, sondern für die Unterstützung bei der weiteren Ausgestaltung der Handlung Kollegen engagieren.[5] Lee Jung-jae sagte nach dem überraschenden Erfolg der Serie und den Wünschen vieler Fans nach einer Fortsetzung, dass er für eine zweite Staffel zur Verfügung stehe, falls es diese geben sollte.[13]

Besetzung und Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach den Dialogbüchern sowie unter der Dialogregie von Christoph Seeger durch die Synchronfirma VSI Synchron in Berlin.[14]

Hauptdarsteller

Rolle Schauspieler Hauptrolle Synchronsprecher[14]
Seong Gi-hun (456) Lee Jung-jae 1.01–1.09 Tim Schwarzmaier
Cho Sang-woo (218) Park Hae-soo 1.01–1.09 Florian Clyde
Hwang Jun-ho Wi Ha-joon 1.02–1.08 Dennis Sandmann
Oh Il-nam (001) Oh Young-soo 1.01–1.06, 1.09 Freimut Götsch
Kang Sae-byeok (067) Jung Ho-yeon 1.01–1.08 Flavia Vinzens
Jang Deok-su (101) Heo Sung-tae 1.01–1.07 Armin Schlagwein
Han Mi-nyeo (212) Kim Joo-ryung 1.02–1.07 Jessica Rust
Ali Abdul (199) Anupam Tripathi 1.01–1.06 Sebastian Kluckert

Nebendarsteller

Rolle Schauspieler Synchronsprecher[14]
Frontmann Lee Byung-hun Sebastian Christoph Jacob
Byeong-gi (111) Yu Seong-ju Karim El Kammouchi
Ji-yeong (240) Lee Yoo-mi Johanna von Gutzeit
Mutter von Gi-hun Kim Young-ok Margot Rothweiler
Ex-Frau von Gi-hun Kang Mal-geum Annika Tenter
Seong Ga-yeong Jo Ah-in Lilli Mechler
Mutter von Sang-woo Park Hye-jin Agnes Hilpert
No Sang-hun Yoon Don-sun Florian Hoffmann
Jung Min-tae Lim Ki-hong Michael Kühl
Kang Cheol Park Si-wan Milosch Kopetzki
Mann im Anzug Gong Yoo Lasse Dreyer
Maskierter Manager Bernhard Völger
Weibliche Ansage Franziska Endres
Maskierter Nachbar Johann Fohl
Typ mit Dreiecksmaske Stephan Baumecker
Kredithai Kim Pub-lae Georgios Tzitzikos
Gangster Lee Choong-goo Alex Friedland
Mitarbeiter Choi Jae-sup Dirk Stollberg
Polizeibeamter Tilmar Kuhn

Episodenliste

Nr. Deutscher Titel Original­titel Regie Drehbuch
1 Rotes Licht, grünes Licht 무궁화 꽃이 피던 날 Mugunghwa Kkochi Pideon Nal Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
2 Hölle 지옥 Jiok Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
3 Der Mann mit dem Schirm 우산을 쓴 남자 Usan-eul Sseun Namja Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
4 Zum Team halten 쫄려도 편먹기 Jjollyeodo Pyeonmeokgi Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
5 Eine gerechte Welt 평등한 세상 Pyeongdeunghan Sesang Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
6 Gganbu 깐부 Kkanbu Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
7 Die VIPs V.I.P.S Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
8 Frontmann 프론트맨 Frontman Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
9 Glückstag 운수 좋은 날 Unsu Joeun Nal Hwang Dong-hyuk Hwang Dong-hyuk
Am 17. September 2021 wurden alle Folgen der Serie auf Netflix veröffentlicht.

Musik

Der Soundtrack wurde am 17. September 2021 veröffentlicht.[15]

Tracklist

Nr. Titel Musik Länge
1. "Way Back Then" Jung Jae-il 2:31
2. "Round I" 1:19
3. "The Rope Is Tied" 3:18
4. "Pink Soldiers" 23 0:38
5. "Hostage Crisis" 2:22
6. "I Remember My Name" Jung Jae-il 3:13
7. "Unfolded…" 2:38
8. "Needles and Dalgona" Park Min-ju 3:44
9. "The Fat and the Rats" 1:52
10. "It Hurts So Bad" Jung Jae-il 1:13
11. "Delivery" 23 4:55
12. "Dead End" 5:25
13. "Round VI" Jung Jae-il 5:54
14. "Wife, Husband and 4.56 Billion" 4:26
15. "Murder Without Violence" Park Min-ju 1:53
16. "Slaughterhouse III" Jung Jae-il 8:16
17. "Owe" 2:26
18. "Uh…" 3:38
19. "Dawn" 6:41
20. "Let’s Go Out Tonight" 3:27
Gesamtlänge: 69:49

Trivia

  • Nachdem eine in der Serie gezeigte Telefonnummer in Südkorea bereits an eine echte Person vergeben war, die aufgrund dessen tausende Anrufe von Zuschauern der Serie erhielt, bot Netflix der betroffenen Person eine Ausgleichszahlung an.[16] Die Szenen, in denen die Nummer zu sehen ist, sollen nachbearbeitet werden.[17]
  • Kurz nach Veröffentlichung der Serie erschienen auf verschiedenen Webseiten und bei verschiedenen Spieleanbietern Minispiele zu Squid Game, wie z. B. auf der Spieleplattform Roblox.

Rezeption

Vier Wochen nach Start ist Squid Game der erfolgreichste Serienstart auf Netflix geworden. Sie wurde innerhalb dieser Zeit von 111 Millionen Netflix-Konten angesehen. Der vorherige Rekordhalter Bridgerton hatte 82 Millionen Konten in den ersten vier Wochen erreicht. Zusätzlich wurde die Serie zeitweise die meistgesehene Produktion in 90 von über 200 Ländern.[3]

Bisher konnte die Serie eine Zustimmungsrate von 92 % aus 53 Kritiken auf Rotten Tomatoes für sich gewinnen.[18]

Literatur

  • Barbara Schweizerhof: Spiel mit dem Tod. In: der Freitag. Nr. 41/2021, 13. Oktober 2021 (freitag.de).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Squid Game invites you to deadly childhood games on September 17. 10. August 2021. Abgerufen am 26. August 2021.
  2. Netflix-Highlights im September: „Schumacher“, „Haus des Geldes“, „Sex Education“. 26. August 2021. Abgerufen am 26. August 2021.
  3. a b Dade Hayes: ‘Squid Game’ Draws 111M Views In First Month, Per Netflix, Besting ‘Bridgerton’ To Become Top All-Time Series Launch. 12. Oktober 2021. Abgerufen am 13. Oktober 2021.
  4. Director Hwang Dong-hyuk to Produce New Korean Original Series, Round Six. In: Netflix. 2. September 2019, abgerufen am 28. September 2021 (englisch).
  5. a b Patrick Frater: ‘Squid Game’ Director Hwang Dong-hyuk on Netflix’s Hit Korean Series and Prospects for a Sequel (EXCLUSIVE). In: Variety. 24. September 2021, abgerufen am 28. September 2021 (englisch).
  6. Die Entstehung einer weltweiten Sensation: Squid Game. In: Netflix. 29. September 2012, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  7. Jo Hyeon-na: 황동혁 감독이 말하는 <오징어 게임>의 관람 포인트. In: Cine21. 16. September 2021, abgerufen am 6. Oktober 2021 (koreanisch).
  8. (Behind the Scenes) Let the games begin / Squid Game Featurette (ENG SUB). In: Youtube. The Swoon, 24. September 2021, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  9. a b 오징어 게임 코멘터리, 찐이다!! 오겜 연출, 미술, 연기의 비밀 폭로!! Squid Game Commentary / 오징어 게임 / 넷플릭스. In: Youtube. Netflix, 29. September 2021, abgerufen am 6. Oktober 2021 (englisch).
  10. Naman Ramachandran: ‘Squid Game’ Star Anupam Tripathi on Netflix’s Global Phenomenon: ‘This Was Just The Starting Point’. In: Variety. 9. Oktober 2021, abgerufen am 14. Oktober 2021 (englisch).
  11. Lucas Shaw: Netflix Staff Raised Concerns About Chappelle Special Before Its Release. In: bloomberg.com. 13. Oktober 2021, abgerufen am 14. Oktober 2021 (englisch, Paywall).
  12. Travis Clark: How Netflix's 'Squid Game' Budget Compares to What Other Shows Cost. In: Business Insider. 13. Oktober 2021, abgerufen am 14. Oktober 2021 (englisch).
  13. Lee Si-jin: [Herald Interview] Lee Jung-jae says ‘Squid Game’ surprised him like it shocked the world. In: The Korea Herald. 30. September 2021, abgerufen am 2. Oktober 2021 (englisch).
  14. a b c Squid Game. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  15. 오징어게임 OST – 정재일. Abgerufen am 13. Oktober 2021 (koreanisch).
  16. Robert Laubenthal: Wegen Squid Game: Netflix will eine Million an Betroffene zahlen. In: Netzwelt. 24. September 2021, abgerufen am 25. September 2021.
  17. Lee Hae-rin: Netflix to edit scenes with real phone number in 'Squid Game'. In: The Korea Times. 6. Oktober 2021, abgerufen am 6. Oktober 2021 (englisch).
  18. Squid Game: Season 1. Rotten Tomatoes, abgerufen am 22. Oktober 2021 (englisch).