Teresópolis

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Teresópolis
-22.425-42.964444444444871Koordinaten: 22° 26′ S, 42° 58′ W
Karte: Rio de Janeiro
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Teresópolis

Teresópolis auf der Karte von Rio de Janeiro

Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Rio de Janeiro
Stadtgründung 6. Juli 1891
Einwohner 163.746 (2010)
Stadtinsignien
Brasao teresopolis.svg
Bandeira de Teresopolis.svg
Detaildaten
Fläche 770 km²
Bevölkerungsdichte 196 Ew./km²
Höhe 871 m
Zeitzone UTC-3
Stadtvorsitz Arlei Rosa
Website teresopolis.rj.gov.br www.teresopolis.rj.gov.br/ teresopolis.rj.gov.br
Teresopolis,Vista da Pedra do Sino.jpg

Teresópolis ist eine Stadt im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro mit rund 160.000 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst 770 km². Die Stadt liegt 90 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt in der Serra dos Órgãos auf einer Höhe von 870 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist damit die höchstgelegene Stadt des Bundesstaates Rio de Janeiro.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten europäischen Siedler waren Engländer, die sich um 1820 in der Region einrichteten. Auf der Stelle des heutigen Teresópolis stand dann zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Bauernhof namens Fazenda dos Órgãos, um den sich eine Ansiedelung bildete.

Einen gewissen Aufschwung erlebte die Siedlung erst, als die Eisenbahnlinie, die Teresópolis berührt, gebaut wurde. Richtig mit der Küste verbunden wurde die Stadt aber erst, als auch Fernstraßen ins Bergland um Teresópolis gebaut wurden.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Stadt lebt in erster Linie von der Landwirtschaft. Sie ist führend in der Gemüseproduktion und produziert einen Großteil des Gemüses, das im Bundesstaat Rio de Janeiro verbraucht wird.

Daneben gibt es einen aufstrebenden Tourismus, der vom Bergklima, der Landschaft und der Lage im sogenannten Vale dos Gourmets, dem "Tal der Feinschmecker", profitiert.

Unwetter 2011[Bearbeiten]

Zerstörungen durch die Schlammlawine im Januar 2011

Das Umland der Stadt war am 11. Januar 2011 Schauplatz heftiger Regenfälle, die in der Gegend um Petrópolis, Teresópolis und Nova Friburgo niedergingen und Schlammlawinen auslösten, denen hunderte von Menschen zum Opfer fielen. So stieg der Wasserpegel des Flusses Rio da Posse, der durch das Viertel Posse fließt, innerhalb kurzer Zeit um fünf Meter.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Teresópolis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien