Val-d’Isère

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Val-d’Isère
Wappen von Val-d’Isère
Val-d’Isère (Frankreich)
Val-d’Isère
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Savoie
Arrondissement Albertville
Kanton Bourg-Saint-Maurice
Gemeindeverband Communauté de communes de Haute Tarentaise
Koordinaten 45° 27′ N, 6° 59′ OKoordinaten: 45° 27′ N, 6° 59′ O
Höhe 1.785–3.599 m
Fläche 94,39 km2
Einwohner 1.601 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 17 Einw./km2
Postleitzahl 73150
INSEE-Code
Website www.val-disere.com

Ortsteil La Daille

Val-d’Isère ist eine französische Gemeinde mit 1.601 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) in den Alpen im Département Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die Gemeinde mit den beiden Ortsteilen La Daille und Le Fornet liegt auf 1800 Metern Höhe. Zu beiden Seiten des Ortes erheben sich die Hausberge Solaise und Bellevarde. Zusammen mit Tignes bildet Val-d’Isère das Skigebiet Espace Killy, das nach dem französischen Olympiasieger Jean-Claude Killy benannt ist.

Val-d’Isère ist als Austragungsort vom Kriterium des ersten Schnees bekannt. Dieses Skirennen im Rahmen des alpinen Skiweltcup findet traditionell im Dezember auf der Piste Oreiller-Killy statt. Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville war Val-d’Isère Schauplatz der alpinen Skiwettbewerbe der Männer, wobei vor allem die Abfahrt auf der schwierigen Piste La face de Bellevarde für Aufsehen sorgte. Die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 fanden ebenfalls hier statt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Val-d’Isère liegt am Talschluss der Isère in der Tarentaise. Im Norden ist über den 1937 errichteten, 2.764 Meter hohen Col de l’Iseran im Sommer das Maurienne-Tal sowie der Col du Mont Cenis zu erreichen. Der Kleine Sankt-Bernhard-Pass befindet sich südlich und stellt im Sommer die Verbindung zum italienischen Aostatal her. Diese Pässe sind öfters auch Teil der Tour de France und werden häufig von Radsportlern zu Trainingszwecken genutzt. Hinter dem Skigebiet schließt sich der Nationalpark Vanoise an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nähe zum Kleinen Sankt-Bernhard-Pass hat den Ort schon früh zu einer wichtigen Station für durchreisende Handelstreibende gemacht. Seit 1934 hat sich der Skisport entwickelt, der heute die wichtigste Einnahmequelle des Ortes darstellt.

Am 10. Februar 1970 traf eine Neuschneelawine eine Unterkunft der französischen Sport-Organisation UCPA (im östlichen Teil des Ortes) und tötete im Eingangsbereich 39 junge Menschen. In der Folge wurden Lawinenschutzbauten installiert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Hannss: Val d’Isère – Entwicklung und Probleme eines Wintersportplatzes in den französischen Nordalpen. In: H. Wilhelmy, H. Blume, K. H. Schröder, A. Karger (Hrsg.): Tübinger geographische Studien. Heft 56, Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität Tübingen, Tübingen 1974.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Val-d’Isère – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien