Waldbrunn (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald)
Waldbrunn (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) hervorgehoben
Koordinaten: 50° 31′ N, 8° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Limburg-Weilburg
Höhe: 331 m ü. NHN
Fläche: 29,77 km2
Einwohner: 5882 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 198 Einwohner je km2
Postleitzahl: 65620
Vorwahlen: 06479
06436 (Ellar, Hausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: LM, WEL
Gemeindeschlüssel: 06 5 33 016
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauser Kirchweg
65620 Waldbrunn (Westerwald)
Webpräsenz: www.waldbrunn.de
Bürgermeister: Peter Blum
Lage der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) im Landkreis Limburg-Weilburg
Rheinland-PfalzHochtaunuskreisRheingau-Taunus-KreisLahn-Dill-KreisBad CambergBeselichBrechen (Hessen)Dornburg (Hessen)Elbtal (Hessen)Elz (Westerwald)HadamarHünfeldenLimburg an der LahnLimburg an der LahnLöhnbergMengerskirchenMerenbergRunkelSelters (Taunus)VillmarWaldbrunn (Westerwald)WeilburgWeilmünsterWeinbachKarte
Über dieses Bild

Waldbrunn (Westerwald) ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldbrunn liegt im südlichen Westerwald. Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt bei 240 m ü. NN, der höchste bei 425. Im Gemeindegebiet entspringt der Kerkerbach, der durch die Orte Fussingen und Lahr fließt. Der Lasterbach fließt durch die Orte Ellar und Hausen und entspringt auf dem nahegelegenen Knoten. 1023 Hektar der Gemeindefläche sind von Wald bedeckt, wovon sich 725 Hektar im Besitz der Gemeinde befinden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden und Städte sind (im Uhrzeigersinn beginnend im Norden): Neunkirchen im Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz), Mengerskirchen, Merenberg, Beselich, Hadamar, Elbtal (Hessen), und Dornburg (alle im Landkreis Limburg-Weilburg).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht von Ellar auf Kirche und Burg
Panoramaansicht von Fussingen
Panoramaansicht von Lahr

Die Gemeinde besteht aus fünf Ortsteilen. Die Nummerierung wurde damals so gelegt, dass dem Ortsteil mit der Hauptpoststelle der Gemeinde die Nummer 1 zugeteilt wurde. Die anderen bekamen dann im Uhrzeigersinn ihre Ortsnummern zugeteilt:

Nr. Ortsteil Ew.
1961
Ew.
1969
Ew.
1986
Ew.
2006
Ew.
2012[2]
1 Ellar 881 933 1130 1489 1384
2 Hausen 906 1010 1173 1419 1290
3 Fussingen 544 575 705 809 741
4 Lahr 1074 1179 1333 1438 1273
5 Hintermeilingen 781 981 1099 1313 1218

Sitz der Gemeindeverwaltung ist Fussingen. Auf einzelnen Karten ist die Siedlung Schlagmühle eingezeichnet, diese gehört zu Hintermeilingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Waldbrunn ist weitgehend deckungsgleich mit dem ehemaligen Kirchspiel (Cente) Lahr. Dieses war eins der vier Kirchspiele des ehemaligen Amts Ellar. Das Amt Ellar umfasste neben dem Kirchspiel Lahr noch die Zente Frickhofen, Elsoff und Niederzeuzheim (Vier Centen). Zum Kirchspiel Lahr gehörte bis 1815 noch der Ort Waldernbach (heute Gemeinde Mengerskirchen) und die Wüstungen Wehnaue/Winnau, Wenigen-Reynderroytchen, Brotelbach, Brechtelbach, Gralshofen und Oberhof.

Die älteste Spur menschlicher Besiedlung ist ein Grab der Urnenfelderkultur aus der Späten Bronzezeit nahe Fussingen. Nach der Auswanderung der Ubier im Jahre 38 v. Chr. wird das Gebiet von Usipetern besiedelt.

In der fränkischen Zeit gehörte das Amt Ellar mit den vier Centen zum Niederlahngau mit den Grafen von Diez. 1337 verkauften die Grafen von Diez das Amt Ellar an die Grafen von Katzenelnbogen. 1401 ist Gerhard Kelner der erste belegte Keller der Grafschaft Katzenelnbogen in Ellar.

Von 1491 stammt der älteste erhaltene Abdruck des Siegels des Landgerichtes Ellar, dem Vorläufer des heutigen Gemeindewappens. Das Landgericht war St. Maximinus geweiht. Das Amt Ellar gelangte 1557 an Nassau-Dillenburg.

Durch einen Erbteilungsvertrag gelangte das Amt Ellar 1607 an Nassau-Hadamar. 1609 kommt es zu Hinrichtung der „Greden, Rörichs Johanns Weib“ aus Ellar in Hadamar als verurteilte Hexe. Eine Pestepidemie wütet im Jahr 1614 in Hintermeilingen, Ellar und Lahr.

Die Dörfer des Amtes Ellar wurden 1630 wieder katholisch. Hierzu wurden von Fürst Johann Ludwig von Nassau-Hadamar die Jesuiten beauftragt. Eine Pestepidemie wütet 1636–1637 im Amt Ellar. Das Dorf Obersdorf stirbt komplett aus. Viele Dörfer verlieren die meisten Einwohner. Der Jesuitenpater Rutger Hesselmann macht sich um die Krankenpflege verdient. Er stirbt an der Pest am 30. April 1637. Die Kriegswirren des Dreißigjährigen Krieges führten zu erheblichen Schäden in den Orten. Neben Plünderungen durchziehender Soldaten, litt die Bevölkerung an Nahrungsmangel und mehrfach ausbrechenden Seuchen.

1736 kam es zum Aufstand der Dörfer Dillhausen, Dorchheim, Dorndorf, Ellar, Fussingen, Frickhofen, Hausen, Hintermeilingen, Mühlbach, Lahr, Langendernbach, Probbach, Waldernbach, Wilsenroth und Winkels gegen die Kriegssteuer, die Fürst Christian von Nassau Dillenburg den Dörfern auferlegt hatte. Der Aufstand, der von Dillenburger und Weilburger Soldaten niedergeschlagen wurde, ging als „Klöppelstreit“ in die Chroniken ein.

Durch Neugliederung in Oranien-Nassau wird 1790 das neue Amt Ellar gegründet. Es umfasste die Kirchspiele Lahr und Frickhofen.

1806 wird das Amt Ellar in das Großherzogtum Berg eingegliedert. Alle heutigen Ortsteile von Waldbrunn gehören zur Mairie Lahr im Canton Hadamar. Dieser gehört zum Arrondissement Dillenburg und damit zum Département Sieg. 1815 wird das Großherzogtum Berg dem Königreich Preußen zugesprochen. Preußen tauscht jedoch die Mairie Lahr gegen Orte um Wetzlar mit dem Herzogtum Nassau.

Durch Neugliederung des Herzogtums Nassau wird 1816 das Amt Ellar mit dem Amt Hadamar vereinigt. Nach der Annexion des Herzogtums Nassau 1866 gehören die Orte zum Königreich Preußen. 1886 wird durch die preußische Kreis- und Provinzialordnung die Nassauische Ämterteilung aufgehoben. Die Waldbrunner Ortsteile gehören nun zum Kreis Limburg; Waldernbach wird dem Oberlahnkreis zugeordnet.

Britische Bomber werfen im Zweiten Weltkrieg am 29. August 1941 sieben Sprengbomben über Ellar ab. Am 27. März 1945 besetzen amerikanische Truppen die Orte. Seit 1947 ist der Ort Teil des Landes Hessen. Die Katholiken von Waldbrunn pilgern seit vielen Jahrzehnten zur Wallfahrtskapelle Maria Hilf Beselich und geben dort ihren Glauben kund.[3]

1964 kommt es zur Einführung des Gemeindewappens von Ellar. Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen schließen sich am 31. Dezember 1970 Ellar und Hintermeilingen zur neuen Gemeinde Ellar, am 1. April 1972 Fussingen, Hausen und Lahr zur Gemeinde Waldbrunn zusammen. Am 1. Juli 1974 schließen sich Ellar und Waldbrunn wiederum zur neuen Gemeinde Waldbrunn zusammen. Am 1. Januar 1977 wird der Ortsname amtlich in Waldbrunn (Westerwald) geändert.[4]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung ist überwiegend römisch-katholisch geprägt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[5] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[6][7]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
7
14
10
14 10 
Insgesamt 31 Sitze
  • SPD: 7
  • CDU: 14
  • BLW: 10
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 45,8 14 48,75 15 57,2 18 56,5 17
BLW Bürgerliste Waldbrunn 33,0 10 29,97 9 23,6 7 22,1 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 21,2 7 21,28 7 19,2 6 21,4 7
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 49,0 48,8 47,5 59,2

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Waldbrunn neben dem Bürgermeister neun ehrenamtliche Beigeordnete angehören. Bürgermeister ist seit 15. August 2014 Peter Blum.[8][9] Sein direkt gewählter Amtsvorgänger war Lothar Blättel (von 1990 bis 2014).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten von Gold und Blau, rechts ein roter Löwe, blau gezungt und blau bewehrt, links ein goldener Löwe, rot gezungt und rot bewehrt im mit goldenen aufrechten Schindeln bestreuten Feld.

Begründung: Das Wappen zeigt rechts den Löwen der Grafschaft Katzenelnbogen in Rot auf Gold und links des Löwen des Hauses Nassau in Gold auf Blau.
Es wird seit 1964 von der Gemeinde Ellar geführt und wurde durch Beschluss 1977 für die Gesamtgemeinde übernommen. Es symbolisiert die historische Zugehörigkeit des alten Amtes Ellar zur Grafschaft Katzenelnbogen und zum Haus Nassau.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Waldbrunn selbst hat keine Partnergemeinde. Der Ortsteil Ellar unterhält eine Partnerschaft mit Oststeinbek bei Hamburg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldbrunn hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten:

  • Ellar
    • die Burg Ellar
    • die alte Schmiede (Teil des Heimatmuseum)
    • das Ludwig-Bös-Haus (Heimatmuseum)
    • die kath. Kirche „St. Maximinus“ (erbaut 1843)
    • die Reste der Stadtmauer mit Hungerturm (14. Jahrhundert)
    • der ehemalige jüdische Friedhof
  • Hausen:
    • die kath. Kirche „St. Laurentius“
  • Fussingen
    • die kath. Kirche „St. Leonhard“
  • Lahr
    • die romanische Pfeilerbasilika „Johannes Enthauptung“ (13. Jahrhundert)
    • die oktogonale neue Kirche „Johannes Enthauptung“
    • der historische Friedhof
    • das historische Pfarrhaus (16. Jahrhundert)
    • das Backhaus im alten Rathaus
  • Hintermeilingen:
    • die kath. Kirche „Maria Verkündigung“

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ellar ist ein Heimatmuseum eingerichtet. Es umfasst die Sammlung im Ludwig-Bös-Haus, die noch funktionstüchtige Alte-Schmiede sowie die Reste der alten Stadtmauer. In Hintermeilingen wurde am 16. Juli 2006 der Hintermeilinger Geschichts- und Museumsverein gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das alte Rathaus in Hintermeilingen zu einem Heimatmuseum auszubauen.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lahr besteht seit 1839 einer der ältesten Westerwälder Gesangsvereine. In den anderen Ortsteilen bestehen ebenfalls Gesangsvereine. Darüber hinaus besteht die Original Waldbrunner Blaskapelle des Musikverein Fussingen. In Ellar gibt es das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Ellar, das 2007 sein 75-jähriges Bestehen feierte.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Gemeinden Merenberg und Beselich besteht eine Anbindung an die vierspurige Bundesstraße 49, in der Gemeinde Elbtal an die Bundesstraße 54. Seit der Stilllegung der Kerkerbachbahn 1958 existiert keine Bahnlinie mehr. Der nächste Fernverkehrsbahnhof befindet sich in Limburg mit den Regionallinien nach Koblenz, Gießen, Frankfurt am Main und Au (Sieg). Auch befindet sich dort der ICE-Bahnhof Limburg Süd an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Die Entfernung zum Flughafen Frankfurt beträgt etwa 80 km.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 waren in Waldbrunn 385 Gewerbebetriebe angemeldet, die 550 Arbeitsplätze boten.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt Grundschulen in den Ortsteilen Ellar, Hausen, Lahr und Hintermeilingen. Die Kinder aus Fussingen besuchen die Grundschule Hausen.

Waldbrunn (außer Ellar) gehört zum Einzugsbereich der Haupt- und Realschule Westerwaldschule. Ellar gehört zum Einzugsbereich der Mittelpunktschule St. Blasius in Frickhofen.

Das nächste Gymnasium ist in Hadamar, weiterhin können weiterführende Schulen in Limburg an der Lahn besucht werden.

Feuerwehren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Ellar, gegründet 1929 (seit 1931 mit Blasorchester und seit dem 10. Februar 1968 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Fussingen, gegründet 1933 (seit dem 13. Mai 1977 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Hausen, gegründet 1913 (seit dem 1. September 1972 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Hintermeilingen, gegründet 1934 (seit dem 19. Mai 1982 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Lahr, gegründet 1907 (seit dem 26. Oktober 1977 mit Jugendfeuerwehr und seit 2. Mai 2009 mit Kinderfeuerwehr)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Informationen Einwohner Waldbrunn Westerwald (Stand Januar 2012). Archiviert vom Original am 9. November 2013; abgerufen am 7. September 2016.
  3. Franz-Josef Sehr: 250 Jahre Wallfahrtskapelle Maria Hilf Beselich. In: Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2017. Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg, Limburg-Weilburg 2016, ISBN 3-927006-54-8, S. 137–141.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 369, 370 und 384.
  5. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  8. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Waldbrunn
  9. Frankfurter Neue Presse vom 26. Juli 2014: Blum statt Blättel abgerufen am 17. September 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waldbrunn – Sammlung von Bildern