Waldbrunn (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Waldbrunn (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) hervorgehoben

Koordinaten: 50° 31′ N, 8° 7′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Limburg-Weilburg
Höhe: 331 m ü. NHN
Fläche: 29,77 km2
Einwohner: 5784 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 194 Einwohner je km2
Postleitzahl: 65620
Vorwahlen: 06479
06436 (Ellar, Hausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: LM, WEL
Gemeindeschlüssel: 06 5 33 016
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauser Kirchweg
65620 Waldbrunn (Westerwald)
Website: www.waldbrunn.de
Bürgermeister: Peter Blum (parteilos)
Lage der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) im Landkreis Limburg-Weilburg
Rheinland-PfalzHochtaunuskreisRheingau-Taunus-KreisLahn-Dill-KreisBad CambergBeselichBrechen (Hessen)Dornburg (Hessen)Elbtal (Hessen)Elz (Westerwald)HadamarHünfeldenLimburg an der LahnLimburg an der LahnLöhnbergMengerskirchenMerenbergRunkelSelters (Taunus)VillmarWaldbrunn (Westerwald)WeilburgWeilmünsterWeinbachKarte
Über dieses Bild
Ansicht von Ellar auf Kirche und Burg
Panoramaansicht von Fussingen
Panoramaansicht von Lahr

Waldbrunn (Westerwald) ist eine Gemeinde im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldbrunn liegt im südlichen Westerwald. Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt bei 240 m ü. NN, der höchste bei 425. Im Gemeindegebiet entspringt der Kerkerbach, der durch die Orte Fussingen und Lahr fließt. Der Lasterbach fließt durch die Orte Ellar und Hausen und entspringt auf dem nahegelegenen Knoten. 1023 Hektar der Gemeindefläche sind von Wald bedeckt, wovon sich 725 Hektar im Besitz der Gemeinde befinden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden und Städte sind (im Uhrzeigersinn beginnend im Norden): Neunkirchen im Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz), Mengerskirchen, Merenberg, Beselich, Hadamar, Elbtal (Hessen), und Dornburg (alle im Landkreis Limburg-Weilburg).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus fünf Ortsteilen. Die Nummerierung wurde damals so gelegt, dass dem Ortsteil mit der Hauptpoststelle der Gemeinde die Nummer 1 zugeteilt wurde. Die anderen bekamen dann im Uhrzeigersinn ihre Ortsnummern zugeteilt:

Nr. Ortsteil Ew.
1961
Ew.
1969
Ew.
1986
Ew.
2006
Ew.
2012[2]
Ew.
2021[3]
1 Ellar 881 933 1130 1489 1384 1315
2 Hausen 906 1010 1173 1419 1290 1225
3 Fussingen 544 575 705 809 741 828
4 Lahr 1074 1179 1333 1438 1273 1341
5 Hintermeilingen 781 981 1099 1313 1218 1273

Sitz der Gemeindeverwaltung ist Fussingen. Auf einzelnen Karten ist die Siedlung Schlagmühle eingezeichnet, diese gehört zu Hintermeilingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Waldbrunn ist weitgehend deckungsgleich mit dem ehemaligen Kirchspiel (Cente) Lahr. Dieses war eins der vier Kirchspiele des ehemaligen Amts Ellar. Das Amt Ellar umfasste neben dem Kirchspiel Lahr noch die Zente Frickhofen, Elsoff und Niederzeuzheim (Vier Centen). Zum Kirchspiel Lahr gehörte bis 1815 noch der Ort Waldernbach (heute Gemeinde Mengerskirchen) und die Wüstungen Wehnaue/Winnau, Wenigen-Reynderroytchen, Brotelbach, Brechtelbach, Gralshofen und Oberhof.

Die älteste Spur menschlicher Besiedlung ist ein Grab der Urnenfelderkultur aus der Späten Bronzezeit nahe Fussingen. Nach der Auswanderung der Ubier im Jahre 38 v. Chr. wird das Gebiet von Usipetern besiedelt.

In der fränkischen Zeit gehörte das Amt Ellar mit den vier Centen zum Niederlahngau mit den Grafen von Diez. 1337 verkauften die Grafen von Diez das Amt Ellar an die Grafen von Katzenelnbogen. 1401 ist Gerhard Kelner der erste belegte Keller der Grafschaft Katzenelnbogen in Ellar.

Von 1491 stammt der älteste erhaltene Abdruck des Siegels des Landgerichtes Ellar, dem Vorläufer des heutigen Gemeindewappens. Das Landgericht war St. Maximinus geweiht. Das Amt Ellar gelangte 1557 an Nassau-Dillenburg.

Durch einen Erbteilungsvertrag gelangte das Amt Ellar 1607 an Nassau-Hadamar. 1609 kommt es zu Hinrichtung der „Greden, Rörichs Johanns Weib“ aus Ellar in Hadamar als verurteilte Hexe. Eine Pestepidemie wütet im Jahr 1614 in Hintermeilingen, Ellar und Lahr.

Die Dörfer des Amtes Ellar wurden 1630 wieder katholisch. Hierzu wurden von Fürst Johann Ludwig von Nassau-Hadamar die Jesuiten beauftragt. Eine Pestepidemie wütet 1636–1637 im Amt Ellar. Das Dorf Obersdorf stirbt komplett aus. Viele Dörfer verlieren die meisten Einwohner. Der Jesuitenpater Rutger Hesselmann macht sich um die Krankenpflege verdient. Er stirbt an der Pest am 30. April 1637. Die Kriegswirren des Dreißigjährigen Krieges führten zu erheblichen Schäden in den Orten. Neben Plünderungen durchziehender Soldaten, litt die Bevölkerung an Nahrungsmangel und mehrfach ausbrechenden Seuchen.

Die ersten Anordnungen der Verhütung eines Brandes im Zusammenhang mit häuslichen Feuerstätten in Textform im Kurfürstentum Trier vom 9. Mai 1721 führten auch in Hausen zu erheblichen Verbesserungen der Bauweise der Gebäude.[4]

1736 kam es zum Aufstand der Dörfer Dillhausen, Dorchheim, Dorndorf, Ellar, Fussingen, Frickhofen, Hausen, Hintermeilingen, Mühlbach, Lahr, Langendernbach, Probbach, Waldernbach, Wilsenroth und Winkels gegen die Kriegssteuer, die Fürst Christian von Nassau Dillenburg den Dörfern auferlegt hatte. Der Aufstand, der von Dillenburger und Weilburger Soldaten niedergeschlagen wurde, ging als „Klöppelstreit“ in die Chroniken ein.

Durch Neugliederung in Oranien-Nassau wird 1790 das neue Amt Ellar gegründet. Es umfasste die Kirchspiele Lahr und Frickhofen.

Im Jahr 1806 wird das Amt Ellar in das Großherzogtum Berg eingegliedert. Alle heutigen Ortsteile von Waldbrunn gehören zur Mairie Lahr im Canton Hadamar. Dieser gehört zum Arrondissement Dillenburg und damit zum Département Sieg. 1815 wird das Großherzogtum Berg dem Königreich Preußen zugesprochen. Preußen tauscht jedoch die Mairie Lahr gegen Orte um Wetzlar mit dem Herzogtum Nassau.

Durch Neugliederung des Herzogtums Nassau wird 1816 das Amt Ellar mit dem Amt Hadamar vereinigt. Nach der Annexion des Herzogtums Nassau gehören die Orte zum Königreich Preußen. Im Jahr 1886 wird durch die preußische Kreis- und Provinzialordnung die Nassauische Ämterteilung aufgehoben. Die Waldbrunner Ortsteile gehören nun zum Kreis Limburg; Waldernbach wird dem Oberlahnkreis zugeordnet.

Gemeindebildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Diskussionen über die Zusammenlegung von Orten im heutigen Gemeindegebiet zogen sich im Rahmen der Gebietsreform in Hessen mindestens von 1970 an hin. Dabei wurde neben der grundsätzlichen Frage der Zusammenlegung vor allem ein größerer Zusammenschluss in der Debatte, der die heutigen Waldbrunn-Orte sowie die der heutigen Nachbargemeinde Elbtal umfassen sollte. Nachdem keine Einigung erzielt wurde, kam es zum 1. Januar 1971 zunächst zum Zusammenschluss von Hintermeilinge und Ellar unter dem gemeinsamen Namen Ellar. Einen Monat später wurde die große Lösung für die künftige Gemeinde durch die Gründung von Elbtal obsolet. Zum 1. Januar 1972 erfolgte der rechtliche und am 1. April der feierlich vollzogene Zusammenschluss der verbleibenden Orte Lahr, Hausen und Fussingen zur neuen Gemeinde Waldbrunn.[5] Der Name war ein Kompromiss der beteiligten Orte, da sich weder durch die herausgehobene Größe eines Orts noch durch ein gemeinsames historisches oder geografisches Merkmal ein anderer Name anbot.

Am 1. Juli 1974 wurde diese Gemeinde Waldbrunn mit der Gemeinde Ellar kraft Landesgesetz zur neuen Gemeinde Waldbrunn zusammengeschlossen.[6][7][5] Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Waldbrunn wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[8]

Mit Schreiben vom 28. Februar 1973 sprach sich der hessische Innenminister gegen den Namen Waldbrunn als farblos und ortsfremd aus. Zur Unterscheidung von Waldbrunn (Unterfranken) schlug er den Namen Waldbrunn (Hessen) vor. Die Gemeinde trat für den Namen Waldbrunn (Westerwald) ein. Diesen Namen erhielt sie schließlich am 1. Januar 1977.[5]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldbrunn: Einwohnerzahlen von 1973 bis 2020
Jahr  Einwohner
1973
  
5.114
1975
  
5.123
1980
  
5.169
1985
  
5.198
1990
  
5.540
1995
  
6.099
2000
  
6.186
2005
  
6.029
2011
  
5.846
2015
  
5.882
2020
  
5.787
Quelle(n): Hessisches Statistisches Informationssystem[9]; Zensus 2011[10]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Waldbrunn 5846 Einwohner. Nach dem Lebensalter waren 1068 Einwohner unter 18 Jahren, 2514 zwischen 18 und 49, 1260 zwischen 50 und 64 und 1005 Einwohner waren älter.[11] Unter den Einwohnern waren 336 (5,7 %) Ausländer, von denen 106 aus dem EU-Ausland, 194 aus anderen Europäischen Ländern und 37 aus anderen Staaten kamen.[10] Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 10,2 %.[9] Die Einwohner lebten in 2367 Haushalten. Davon waren 636 Singlehaushalte, 657 Paare ohne Kinder und 819 Paare mit Kindern, sowie 207 Alleinerziehende und 48 Wohngemeinschaften. In 465 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 1650 Haushaltungen leben keine Senioren.[11]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1987: 547 evangelische (= 10,8 %), 4311 katholische (= 84,8 %), 225 sonstige (= 4,4 %) Einwohner[12]
• 2011: 1038 evangelische (= 17,8 %), 3773 katholische (= 64,5 %), 1035 sonstige (= 17,7 %) Einwohner[12]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung ist überwiegend römisch-katholisch geprägt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[13] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[14][15][16][17]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
    
Insgesamt 31 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften 2021 2016 2011 2006 2001
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,8 13 45,8 14 48,75 15 57,2 18 56,5 17
BLW Bürgerliste Waldbrunn 36,8 11 33,0 10 29,97 9 23,6 7 22,1 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 17,5 6 21,2 7 21,28 7 19,2 6 21,4 7
AfD Alternative für Deutschland 2,9 1
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 51,3 49,0 48,8 47,5 59,2

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Waldbrunn neben dem Bürgermeister neun ehrenamtliche Beigeordnete angehören. Seit dem Jahr 1993 werden in Hessen die Bürgermeister für sechs Jahre direkt gewählt.[18]

Bürgermeister ist seit 15. August 2014 Peter Blum.[19] Sein direkt gewählter Amtsvorgänger war Lothar Blättel (von 1990 bis 2014).[18]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten von Gold und Blau, rechts ein roter Löwe, blau gezungt und blau bewehrt, links ein goldener Löwe, rot gezungt und rot bewehrt im mit goldenen aufrechten Schindeln bestreuten Feld.

Begründung: Das Wappen zeigt rechts den Löwen der Grafschaft Katzenelnbogen in Rot auf Gold und links des Löwen des Hauses Nassau in Gold auf Blau.
Es wird seit 1964 von der Gemeinde Ellar geführt und wurde durch Beschluss 1977 für die Gesamtgemeinde übernommen. Es symbolisiert die historische Zugehörigkeit des alten Amtes Ellar zur Grafschaft Katzenelnbogen und zum Haus Nassau.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Waldbrunn selbst hat keine Partnergemeinde, aber der Ortsteil Ellar unterhält eine Partnerschaft mit Oststeinbek bei Hamburg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldbrunn hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten:

  • Ellar
    • die Burg Ellar
    • die Alte Schmiede (Teil des Heimatmuseums)
    • das Ludwig-Bös-Haus (Heimatmuseum)
    • die kath. Kirche „St. Maximinus“ (erbaut 1843)
    • die Reste der Stadtmauer mit Hungerturm (14. Jahrhundert)
    • der ehemalige jüdische Friedhof
  • Hausen:
    • die kath. Kirche „St. Laurentius“
  • Fussingen
    • die kath. Kirche „St. Leonhard“
  • Lahr
    • die romanische Pfeilerbasilika „Johannes Enthauptung“ (13. Jahrhundert)
    • die oktogonale neue Kirche „Johannes Enthauptung“
    • der historische Friedhof
    • das historische Pfarrhaus (16. Jahrhundert)
    • das Backhaus im alten Rathaus
  • Hintermeilingen:
    • die kath. Kirche „Maria Verkündigung“

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ellar ist ein Heimatmuseum eingerichtet. Es umfasst die Sammlung im Ludwig-Bös-Haus, die noch funktionstüchtige Alte-Schmiede sowie die Reste der alten Stadtmauer. In Hintermeilingen wurde am 16. Juli 2006 der Hintermeilinger Geschichts- und Museumsverein gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das alte Rathaus in Hintermeilingen zu einem Heimatmuseum auszubauen.

In Fussingen existiert seit 2011 ein Feuerwehrmuseum.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lahr besteht seit 1839 einer der ältesten Westerwälder Gesangsvereine. In den anderen Ortsteilen bestehen ebenfalls Gesangsvereine. Darüber hinaus besteht die Original Waldbrunner Blaskapelle des Musikverein Fussingen. In Ellar besteht das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Ellar, das sich im Jahr 1932 gründete.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Gemeinden Merenberg und Beselich besteht eine Anbindung an die vierspurige Bundesstraße 49, in der Gemeinde Elbtal an die Bundesstraße 54. Seit der Stilllegung der Kerkerbachbahn 1958 existiert keine Bahnlinie mehr. Der nächste Fernverkehrsbahnhof befindet sich in Limburg mit den Regionallinien nach Koblenz, Gießen, Frankfurt am Main und Au (Sieg). Auch befindet sich dort der ICE-Bahnhof Limburg Süd an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Die Entfernung zum Flughafen Frankfurt beträgt etwa 80 km.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 waren in Waldbrunn 385 Gewerbebetriebe mit 550 Arbeitsplätzen angemeldet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt Grundschulen in den Ortsteilen Ellar, Hausen, Lahr und Hintermeilingen. Die Kinder aus Fussingen besuchen die Grundschule Hausen.

Waldbrunn (außer Ellar) gehört zum Einzugsbereich der Haupt- und Realschule Westerwaldschule. Ellar gehört zum Einzugsbereich der Mittelpunktschule St. Blasius in Frickhofen.

Das nächste Gymnasium ist in Hadamar, zudem können weiterführende Schulen in Limburg an der Lahn besucht werden.

Feuerwehren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Ellar, gegründet 1929 (seit 1931 mit Blasorchester, seit dem 10. Februar 1968 mit Jugendfeuerwehr und seit Januar 2017 mit Kinderfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Fussingen, gegründet 1933 (seit dem 13. Mai 1977 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Hausen, gegründet 1913 (seit dem 1. September 1972 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Hintermeilingen, gegründet 1934 (seit dem 19. Mai 1982 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Lahr, gegründet 1907 (seit dem 26. Oktober 1977 mit Jugendfeuerwehr und seit 2. Mai 2009 mit Kinderfeuerwehr)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Waldbrunn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2021 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Informationen Einwohner Waldbrunn Westerwald (Stand Januar 2012). Archiviert vom Original am 9. November 2013; abgerufen am 7. September 2016.
  3. Waldbrunn in Zahlen. Einwohnerzahlen der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) . In: Internetauftritt. Gemeinde Waldbrunn (Westerwald), abgerufen am 24. August 2022.
  4. Franz-Josef Sehr: Brandschutz im Heimatgebiet vor 300 Jahren. In: Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg (Hrsg.): Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2022. Limburg 2021, ISBN 3-927006-59-9, S. 223–228.
  5. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 369, 370 und 384.
  6. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises. (GVBl. II 330-25) vom 12. März 1974. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 5, S. 101, § 3 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 809 kB]).
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 370 und 384.
  8. Hauptsatzung. (PDF; 241 kB) § 6. In: Webauftritt. GGG, abgerufen im Dezember 2021.
  9. a b Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  10. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit (Gruppen):  Waldbrunn. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im April 2022.
  11. a b Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 22 und 62;.
  12. a b Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 65;.
  13. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  15. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  16. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  17. Ergebnis der Gemeindewahl am 18. März 2001. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2001.
  18. a b Bürgermeister-Direktwahlen in Waldbrunn (Westerwald). In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2021.
  19. Frankfurter Neue Presse vom 26. Juli 2014: Blum statt Blättel abgerufen am 17. September 2016