Weinraute

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Weinraute
Weinraute (Ruta graveolens)

Weinraute (Ruta graveolens)

Systematik
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Rautengewächse (Rutaceae)
Unterfamilie: Rutoideae
Tribus: Ruteae
Gattung: Rauten (Ruta)
Art: Weinraute
Wissenschaftlicher Name
Ruta graveolens
L.

Die Weinraute oder Gartenraute (Ruta graveolens) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rauten (Ruta) innerhalb der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie zählt zu den Gewürzpflanzen sowie zu den traditionellen pflanzlichen Heilmitteln und wird manchmal als Zierpflanze angebaut.

Wortherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pflanzenname „Raute“ (kurz für Weinraute), entlehnt von lateinisch ruta bzw. (wie bei Dioskurides, der die Raute in seiner Materia medica auch als peganon bezeichnete) griechisch rute (Weinraute), ist möglicherweise abgeleitet von indogermanisch srū- (‚sauer‘, ‚herb‘) im Zusammenhang mit dem bittersüßen Aroma der Pflanze. Der botanische Artname „graveolens“ ist zusammengesetzt aus lateinisch gravis (‚stark‘) und olere (‚riechen‘) in Bezug auf den stark aromatischen Duft der Weinraute.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laubblatt
Einzelblüte
Blüten
Kapselfrüchte und Samen

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weinraute ist ein Halbstrauch mit am Grunde schwach verholzenden unteren Zweigen, der Wuchshöhen von bis zu 1 Meter erreicht. Die fein geteilten Laubblätter fallen durch ihre spatelförmigen Blättchen und ihre blaugrüne Farbe auf, die auf „Bereifung“ mit einer Wachsschicht beruht.

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blütezeit reicht von Juni bis August oder November. Der reichblütige, trugdoldige Blütenstand ist ein rispiges Pleiochasium. Die fast geruchlosen Blüten sind zwittrig. Die seitlichen Blüten sind vierzählig und die endständigen fünfzählig. Die Blütenkrone ist mattgelb bis gelb. Die bei einem Durchmesser von etwa 1 Zentimeter kugelförmigen Kapselfrüchte sind vier- bis fünffächrig.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 72 oder 81.[2]

Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Pflanzenteile der Rauten besitzen zahlreiche Öldrüsen, die ätherische Öle enthalten[3] und den sehr intensiven Geruch der Pflanze hervorrufen. Die etwas derben Laubblätter schmecken leicht bitter, im durchscheinenden Licht kann man ihre Öldrüsen gut erkennen.

Blütenökologisch handelt es sich bei den streng vormännlichen Blüten um „Nektar führende Scheibenblumen“. Der Nektar ist offen zugänglich, er hat einen Zuckergehalt von 55 % und wird von einem gut sichtbaren Diskus abgeschieden. Die Weinraute ist eine Pollenblume, deren Staubblätter auffällige autonome Bewegungen ausführen, sie nehmen der Reihe nach eine Stellung ein, wo sich später die Narben befinden, das soll offenbar ihre Schaufunktion unterstützen. Bestäuber sind vor allem Zweiflügler und Hautflügler. Auch spontane Selbstbestäubung ist möglich.

Die Kapselfrüchte fungieren als Austrocknungsstreuer.

Natürliches Verbreitungsgebiet

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Weinraute ist Südeuropa, der östliche Mittelmeerraum, die Balkanhalbinsel und die Krim. In Mitteleuropa ist sie meist nur unbeständig verwildert im Weinbaugebiet; im südlichen Schwäbischen Jura ist sie örtlich wohl eingebürgert. Als kultivierte Pflanze ist die Weinraute in England (wie in Deutschland und der Schweiz) seit dem Mittelalter bekannt.[4][5] Am Alpenfuß, dem Gebirgsfuß der Alpen, ist sie beständig eingebürgert, und sie war dort wohl auch ursprünglich vorhanden.

Die Weinraute gedeiht am besten auf trockenen, lockeren steinigen, stickstoffsalz- und kalkreichen Lehmböden. Sie besiedelt Gariguen, Felsband- und ähnliche Pflanzengesellschaften an trockenheißen Standorten. Sie besiedelt in Mitteleuropa sommerwarme und im Winter frostgeschützte Lagen.

Nach Neuengland, einem Gebiet im Nordosten der USA, gelangte die Pflanze wohl schon vor 1669 durch europäische Siedler,[6] nach Mexiko mit den Konquistadoren. Auch in den Libros del judio de Sotuta (ein im 18. und 19. Jahrhundert entstandenen, auch auf älteren Quellen beruhenden, Manuskript über die Medizin der Maya)[7] wird die Raute erwähnt.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Raute waren bereits 1998 über 200 Inhaltsstoffe identifiziert worden.[8] Seit den 1960er Jahren wurden die Wirkstoffe der Weinraute näher untersucht[9] und isoliert.[10][11] Die Hauptinhaltsstoffe der Raute, welche auch die seit der Antike beschriebenen medizinischen Wirkungen erklären,[12][13] lassen sich in vier Gruppen[14] einteilen:

Ätherisches Öl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinrautenblätter liefern ein in lysigenen Ölbehältern lokalisiertes, überwiegend 2-oxygenierte Alkanderivate enthaltendes Blattöl und enthalten ein ätherisches Öl (0,2 bis 0,7 Prozent)[15] mit dem auch 90 Prozent des Fruchtöls[16] ausmachenden Hauptbestandteil 2-Undecanon (Methylnonylketon), einem aliphatischen Keton, das den Geruch dominiert und deshalb auch Rautenketon genannt wird. Weitere Bestandteile sind homologe Ketone (2-Nonanon, 2-Decanon) sowie deren Carbinole und Carbinolacetate, 1,8-Cineol, Limonen und verschiedene Ester (2-Nonylacetat, 2-Undecylacetat, auch Propionate und Isobutyrate).[17] Die Wurzelöle der Raute enthalten vor allem Kohlenwasserstoffe terpenoiden Ursprungs (vor allem Geijeren und Pregeijeren).[18][19]

Furanocumarine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typisch für Rutaceen ist die zu den Benzopyronen[20] gezählte Stoffgruppe der Cumarine.[21][22] Als Hauptcumarin wurde von Schneider und Müller das Glykosid „Rutarin“ (C20H24O10)[23] angesehen.[24][25] In der Weinraute ist die Cumaringruppe mit 30 Einzelsubstanzen und zum Teil im ätherischen Öl zu finden.[26] An der Blattoberfläche lagert die Weinraute verschiedene Furanocumarine vom Psoralentyp ab, die je nach Art und Dosis photosensibilisierende bzw. phototoxische Eigenschaften besitzen. Diese können in Zusammenhang mit Sonnenlicht (UVA-Strahlung) nach Berührung (des frischen Rautenkrauts) zu einer Photodermatitis[27][28][29] führen, die sich durch Rötung der Haut und Bläschenbildung mit anschließender bräunlicher Pigmentierung äußert. Typische Furanocumarine der Ruta graveolens sind Bergapten, Isoimperatorin, Psoralen und Xanthotoxin.[30]

Der für die Art Ruta chalepensis L. charakteristische Inhaltsstoff Chalepensin[31] (ebenfalls, wie 1967 gezeigt werden konnte, ein Furanocumarin[32]) wurde auch für alles Pflanzenteile von Ruta graveolens (vor allem in der Wurzel) beschrieben.[33]

Chinolinalkaloide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiter enthält die Weinraute 0,4 bis 1,4 Prozent[34] Alkaloide verschiedener, auch pharmakologisch bedeutsamer[35][36][37] Typen, beispielsweise Chinolinalkaloide (Chinolin-Typ: Graveolinin, Graveolin; Furochinolin-Typ bzw. Furanochinolin-Typ: Skimmianin, Dictamnin, γ-Fagarin, Kokusaginin, Rutamarin; Acridon-Typ: Arborinin; Dihydrofuroacridin-Typ: Rutacridon) und Chinazolin-Alkaloide (Arborin). Die Alkaloide werden vorwiegend in der Wurzel und im Spross, aber auch in den Blättern gespeichert. Einigen dieser Stoffklassen wurde beträchtliche Giftwirkung nachgewiesen; so sind die Acridon-Alkaloide[38] mutagen.[39][40]

Flavonoide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Des Weiteren sind in der Weinraute Flavonolglykoside (siehe Flavonoide) wie Rutin (als Hauptflavonoid[41]) und Quercetin[42] sowie in den Blütenblättern die gelben Gossypetin-Glykoside[43] enthalten.[44]

Ruta graveolens, Illustration

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnliche Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blüte von Ruta chalepensis

Aufgrund des Aussehens bestanden, vor allem in alten Texten, Verwechslungsmöglichkeiten mit ähnlichen Rauten. So stehen sich Ruta montana (L.) L. (im Mittelmeerraum vorkommend), Ruta angustifolia Pers. und die Gefranste Raute (Ruta chalepensis L. bzw. Ruta bracteosa DC. Prodr.) sehr nahe und wurden möglicherweise sehr häufig auch mit der Weinraute als synonym angesehen. Mit Raute bzw. Ruta wurde und wird meist die Weinraute (Ruta graveolens) bezeichnet, aber in historischen Quellen ist vor allem auch Ruta chalepensis L. in Betracht zu ziehen. Selbst in wissenschaftliche Untersuchungen (etwa in mexikanischen Feldstudien) wird die Weinraute als Ruta chalepensis L. bezeichnet. In den historischen Quellen ist eine genaue botanische Unterscheidung der ähnlichen Arten kaum möglich. Wegen der geringen Unterschiede bezüglich ihrer Inhaltsstoffe ist jedoch im Hinblick auf die medizinische oder kultische Verwendung beider Arten eine Unterscheidung auch meist nicht zwingend geboten.[45]

Gartenbaugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der griechischen Antike (Hippokrates, Pedanios Dioskurides) ist die Raute als Arzneipflanze bekannt. Die Raute ist in Mitteleuropa seit der Römerzeit belegt.[46] In dem römischen Kastell Praetorium Agrippinae bei Valkenburg wurden verkohlte Raute-Samen gefunden.[47][48] Im frühmittelalterlichen Europa wurde die Raute auch nördlich der Alpen eine wichtige Heil- und Gartenpflanze. Die Landgüterverordnung Karls des Großen empfahl (in ihrem 70. Kapitel) um 800 den Anbau der Raute als Gartenpflanze.[49] Als angebaute Pflanze findet die Raute, wobei es sich um Ruta chalepensis gehandelt haben könnte, jedoch bereits in der Bibel (Lukas 11,42) Erwähnung. Dioskurides teilte die von ihm beschriebenen Rauten (Peganon) in drei Arten ein: Gartenraute (die Weinraute, „Ruta hortensis“), Bergraute (Ruta montana (L.) L.) und Wilde Raute (die Steppenraute, Peganum harmala). Bis ins 19. Jahrhundert war die Weinraute fester Bestandteil von Bauerngärten.[50]

Weinraute als Gewürzpflanze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die intensiv würzig-bitter schmeckenden bzw. riechenden Blätter[51][52] der Weinraute kann man als Charaktergewürz der antiken griechischen und[53] römischen Küche ansehen. Als Küchenkraut wird die Raute bei Columella[54] beschrieben (Für ein überliefertes Rezept siehe den Kräuterkäse Moretum). Die durch ihr bittersüßes Aroma auffällige Raute war im alten Rom auch Bestandteil der Würzmischung Garum bzw. Liquamen.[55][56]

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Die Laubblätter der Weinraute finden in der Herstellung von Grappa und ähnlichen Schnäpsen Verwendung, außerdem ist die Weinraute Hauptbestandteil des sogenannten Vierräuberessigs. Die Würze wird zu verschiedenen Fleischgerichten (Wild, Hammel), zu Eiern, Fisch und Streichkäse, Salat, Soße, Gebäck und Kräuterbutter empfohlen. In Äthiopien werden auch die Weinrautenfrüchte getrocknet und als Gewürz verwendet.

Weinraute als Duftpflanze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Aufgrund der ihr einen charakteristischen starken Geruch (wie er seit jeher für als stark wirksam geltende und sogar gegen Gift, Pest und Unheil gebrauchte Pflanzen typisch ist[57]) gebenden ätherischen Öle findet die Weinraute in der Parfümindustrie Verwendung. Sie wird oder wurde auch in der Lebensmitteltechnologie gebraucht, wo sie den Geschmackstyp „Kokosnuß“ erzeugt.[58] Hält man die Laubblätter gegen das Licht, erkennt man durchscheinende, nadelstichartige „Löcher“ (da ist kein Loch, die mit Öldrüsen versehenen Blätter sind nur stellenweise durchscheinend) – die mit ätherischem Öl gefüllten Drüsen. Weinraute, in Küche oder Speisekammer aufgehängt, soll Ameisen fernhalten.

Weinraute als technisch verwertbare Pflanze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Mittelalter wurde die Raute vor allem in klösterlichen Werkstätten bei der Farbherstellung zur Erzielung farbkräftiger Grüntöne in der Buchmalerei verwendet. Eine dementsprechende Farbrezeptur findet sich etwa im Codex Forster II (Blatt 64).[59]

Weinraute in Medizin und Volksmedizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schematisiert dargestellte Gartenraute ohne Blüten im Pariser Tacuinum sanitatis[60]

Die seit dem Altertum therapeutisch verwendete Raute war im Mittelalter eine sowohl in der wissenschaftlichen als auch populärwissenschaftlichen Literatur häufig vertretene Heilpflanze (so bereits in Pseudo-Apuleius-Ausgaben, im Lorscher Arzneibuch und in den Salernitanischen Werken Antidotarium Nicolai, Liber iste und Circa instans sowie in den auch für medizinische Laien formulierten Gesundheitsregeln wie Regimen sanitatis und Tacuinum sanitatis und dann in Kräuterbüchern des 14. und 15. Jahrhunderts[61]).[62][63] Sie wurde bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, sollte etwa bei Augenleiden (vor allem zur Stärkung der Sehschärfe)[64] helfen, ebenso bei Ohrenschmerzen und bei Wurmbefall sowie (als Bestandteil der im Antidotarium Nicolai Trionfilon genannten Rezeptur) viertägigem Fieber. Sie stand außerdem in dem Ruf, ein wirksames Gegenmittel gegen Gift zu sein (und sollte sogar das gefahrlose Töten eines Basilisken ermöglichen[65]).

Im 16. Jahrhundert destillierte Conrad Gessner erstmals nachweislich das ätherische Öl der Raute. Rautenöl, das aber auch ein durch Pressung gewonnenes fettes Öl bezeichnet haben könnte, wurde jedoch bereits Ende des 15. Jahrhunderts erwähnt. Das ätherische Öl wurde dann Bestandteil der Arzneitaxen (Berlin 1574; Frankfurt 1582).[66][67]

Die in Deutschland in den 1940er Jahren als Heilmittel bereits weitgehend wieder vergessene Raute war allerdings bis 1954 Bestandteil des Ergänzungsbuchs zum Deutschen Arzneibuch (EB 6) und bis 1988 des Deutschen Arzneimittel-Codex 1986 (DAC 86).[68]

Hippokrates beschreibte Raute als Diuretikum, stuhlerweichendes, milzreinigendes und Uterusmittel (einige Rauteninhaltsstoffe wirken uterusstimulierend[69][70]). Die diuretische (harntreibende) Wirkung, wie sie von den Hippokratikern und späteren Autoren berichtet wird, ist vereinbar mit einer angenommenen positiven Wirkung ätherischer Öle (wie sie auch im Rautenöl vorkommen) auf die Nierenfunktion.[71]

Im 1. Jahrhundert wird bei Dioskurides (in De materia medica) die Raute allgemein als brennend, erwärmend, „Geschwüre machend“, harntreibend, menstruationsfördernd (und damit auch als Abortivum fruchtabtreibend[72][73]) und durchfallstillend beschrieben.[74] Im Speziellen kommen gemäß Dioskurides Rautenbestandteile als Heilmittel bei entzündlichen Hauterscheinungen (zum Beispiel Entzündungen und Geschwüre) sowie anderen Hautleiden (Vitiligo, Feigwarzen und Warzen, Flechten) und Hautausschlägen, Gebärmutterkrämpfen, Ödemen („Wasser unter dem Fleisch“), Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Augenschmerzen und unzureichender Sehschärfe, Brustschmerz, Atemnot und Husten, periodischen Frostschauern, Hodenentzündung und Nasenbluten, bei geblähtem Magen, Uterus und Mastdarm sowie als (Band-)Wurmmittel, als Gegenmittel bei Schlangenbissen und anderen Vergiftungen sowie prophylaktisch gegen tödliche Gifte in Betracht.[75]

Die noch im 20. Jahrhundert diskutierte Heilwirkung bei Hautleiden (Psoriasis, Vitiligo, atopisches Ekzem) wurde auf die phototoxischen Effekt der im ätherischen Öl gelösten Furanocumarine[76] zurückgeführt, aus dem durch Reaktion mit der DNA eine antimitotische[77] (photochemotherapeutische[78]) Wirkung entsteht. Die antiödematöse Wirkung, die bei „unter dem Fleisch gebildetem Wasser“ empfohlen wurde mit einem normalisierenden Effekt der in der Raute enthaltenden Flavonoide, insbesondere Rutin bzw. das wasserlösliche[79] Rutosid, auf die Kapillarresistenz in Zusammenhang gebracht.[80][81][82] Die menstruationsfördernde (emmenagoge) Eigenschaft, welche bei hohen Dosierungen das Wirkprinzip der abtreibenden (abortiven)[83] „Nebenwirkung“ der Raute als bekanntes Gift[84] darstellt, wurde sowohl dem ätherischen Öl als auch Cumarinen und Alkaloiden in der Pflanze zugeschrieben.[85] Eine geringe anthelmintische Wirkung als Wurmmittel war bei Untersuchungen abhängig vom Undecanon-2-Gehalt des Rautenöls. Für krampflösende (spasmolytische) Effekte können neben dem ätherischen Rautenöl auch die Inhaltsstoffe Rutamarin und Arborinin[86][87] verantwortlich gemacht werden, die als Reinsubstanzen ähnlich wirkintensiv sind wie Papaverin.[88]

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Hildegard von Bingen empfahl sie bei Sehschwäche, Nieren- und Lendenweh.

Bei Paracelsus ist sie Antikonvulsivum, Abortivum, Emmenagogum, Magenmittel, Antihelminthikum und Prophylaxe gegen Infektionskrankheiten und Schlangenbisse, wirkt äußerlich bei Gelenkschmerz, Augenflecken, Kopf- und Ohrenweh, Ausschlag und Ozaena. Indikationen bei Lonicerus sind Magenweh, Aufstoßen und Flatulenz, Asthma, Husten, Lungenabszess, Hüft- und Gliederweh oder -zittern, Hydrops, Augenschwäche, Schwindel, Fallsucht, schwere Geburten, äußerlich bei Flechten, Ohrenweh, Warzen, Grind, Zahnfleischfäule, als Abmagerungsmittel und Anaphrodisiakum, bei Matthiolus besonders Fallsucht, zur Stärkung der Augen, als Wurmmittel, Anaphrodisiakum, Diuretikum, Emmenagogum, zur Beschleunigung der Geburt und äußerlich bei Hautleiden („fließender Grind des Haupts“).

Einen Ruf als hervorragendes Heilmittel erlangte die Raute auch im 17. Jahrhundert zur Zeit der großen Pestepidemien. Sie war in dem berühmten Essig der vier Räuber enthalten, mit dem sich vier französische Diebe eingerieben hatten, bevor sie in Toulouse die Häuser von Pestkranken ausraubten, ohne sich anzustecken. Dieser Essig enthielt auch Salbei, Thymian, Lavendel, Rosmarin und Knoblauch.

Nach von Haller ist Ruta „Haupt- und Nerven-stärkende, Harn- und Gift-treibende“ Arznei, besonders für „Mutterzustände“, äußerlich bei Ohnmacht und für zerteilende Umschläge. Täglicher Genuss eines mit Rautenblättern belegten Brotes solle vor Pest und ansteckender Krankheit schützen. Hecker nennt Uterusaffektionen, hysterische Beschwerden, Krämpfe, Epilepsie, Kopfweh, Windkoliken, Schwindel, Ohnmacht, Amenorrhoe, Typhus, Lähmungen, Augenschwäche. Er empfiehlt Umschläge, Dämpfe und Bäder, den Rautenessig besonders für kalte, indolente Geschwüre. Hufeland gab Raute bei sehr schmerzhafter Menstruation, Pitschaft bei nervöser Augenschwäche.

Madaus nennt noch Clarus und Kneipp, der sie besonders bei Kopfweh empfahl, und eine Abhandlung von Veleslavin zur tschechischen Volksmedizin. Bohn beschreibe sie als Muskel- und Rheumamittel, bei nervlichen Uterus-, Harn- und Augenleiden.[89]

Bekannt ist die Weinraute auch wegen ihrer, in den 1980er Jahren[90] „wiederentdeckten“ abortiven Wirkung.[91][92] In einigen Regionen Frankreichs trägt sie deshalb auch den Namen „herbe à la belle fille“ – Kraut der schönen Mädchen. Angeblich mussten im Botanischen Garten von Paris vor Jahrzehnten die Rautenpflanzen mit einem Gitter umgeben werden, weil junge Frauen die Bestände plünderten.[93]

Von den Azteken wurde die von den Konquistadoren nach Mexiko gebrachte Weinraute in ihre traditionelle Heilkunde integriert und gewann als Ersatzmittel für iztauhyatl („Artemisia mexicana“, Artemisia ludoviciana Nutt.[94]) zunehmend an Bedeutung.[95] In der mexikanischen Volksmedizin wird die Raute vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen verwendet, aber wohl auch als magisch wirkende Pflanze. Auch im 21. Jahrhundert ist die Raute in Süd- und Mittelamerika noch eine der populärsten[96] Heilpflanzen.[97]

In der heutigen Pflanzenheilkunde außerhalb der Volksheilkunde (vor allem im Mittelmeerraum[98][99] und in lateinamerikanischen sowie südamerikanischen Ländern[100]) findet die Weinraute (auch aufgrund ihrer vielen Inhaltsstoffe) keine Verwendung mehr. In Deutschland hatte die Kommission E des Bundesgesundheitsamtes 1989 die therapeutische Anwendung von Rautenzubereitungen abgelehnt.[101][102] Die Pflanze ist phototoxisch, das heißt, sie kann (schon Dioskurides im 1. Jahrhundert bestens bekannte) Hautreizungen bei gleichzeitiger Berührung und Sonneneinstrahlung hervorrufen[103] (vergleiche Herkulesstaude).

Die Homöopathie kennt Ruta, welche offizinell zuletzt nur noch im HAB I[104] erschien, u. a. bei Verletzung von Bindegewebe, Rheuma mit Steifigkeit und Augenproblemen.[105]

Weinraute im Volksglauben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Universalheilmittel bzw. magische Pflanze[106] sagte man der Weinraute[107] nach, gegen alle Gifte, gegen Geister und Teufel (auch im Zusammenhang mit Praktiken des Exorzismus[108][109]) und vor dem Bösen Blick zu schützen. Die zauberträchtige und als Apotropaikum (vor Unheil schützend) seit langem gebrauchte Raute wurde in viele Rituale und Bräuche integriert.[110][111] Damit sich die Pflanze gut entwickelte und heilkräftig sei, sollte der Samen unter Flüchen und Verwünschungen ausgestreut werden; Jungpflänzchen hingegen hatte man zu stehlen.

In Italien wehrte das einfache Volk mit Rautenzweigen den bösen Blick ab. Auch tauchte man sie in Weihwasser und besprengte damit Schlafzimmer, in denen böse Geister die Liebesbeziehungen eines Ehepaares gestört hatten. Der Weinraute schrieb man auch zu, dass sie helfe, die Keuschheit zu bewahren oder sie zu schützen.

Im Schweizer Simmental wurde Weinraute gemeinsam mit Birnbrot oder Hutzelbrot, Salz und Eichenkohlen in ein Tuch gepackt, alles in ein Loch in der Türschwelle gelegt und dieses Loch mit einem Rechenzahn verstopft. Mit dieser Abfütterung versöhnte man alle Geister und Hexen, die als Gewürm im Schwellenholz hausen mussten.

Vor allem im englischen Sprachraum steht die Pflanze Raute auch sinnbildlich für Reue und Buße. So im Werk Shakespeares, wo das Wortspiel mit englisch rue in der Bedeutung sowohl von „Raute“ als auch von „Reue“/„bereuen“ zu finden ist. Zudem wird bereits bei Shakespeare die Raute auch Herb of Grace genannt. Leonardo da Vinci (in seinen Notizbüchern) und Joachim Camerarius der Jüngere (1595) erwähnen die Raute als dem Wiesel wunderbare Kraft verleihende, böse Kräfte bezwingende und ein Sinnbild der Tugend darstellende Pflanze.[112]

In Litauen ist die Weinraute zwar nicht ursprünglich heimisch, aber so weit verbreitet, dass sie als Nationalpflanze betrachtet werden kann. Sie wurde von katholischen Missionaren im späten Mittelalter eingeführt, welche jene in ihren Gärten anbauten, nachdem die katholische Kirche jene schon im 9. Jahrhundert der Jungfrau Maria gewidmet hatte.[113] Sie ist als Symbol für Jugend und Jungfräulichkeit häufiger Gegenstand litauischer Volkslieder und Erzählungen. „Den Weinrautenkranz zu verlieren“ bedeutete eine große Schande. Mädchen schmückten sich traditionell beim Besuch der heiligen Messe und insbesondere bei ihrer Hochzeit mit Weinrautenkränzen.[114]

Beispiele für die christologische Symbolik der Raute als Christus-Pflanze finden sich literarisch bei Hrabanus Maurus[115] sowie belegt bei Heinrich Marzell[116] und (zur Symbolik in Litauen) Stith Thompson[117] sowie Jonas Balys.[118][119]

Im persischen Kulturkreis werden die Rautensamen als glückbringendes Räucherwerk bei festlichen Anlässen verwendet.[120]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen & Neumann, Würzburg 1998 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 65). ISBN 3-8260-1667-X.
  • Christina Becela-Deller: Die Wirkung von Ruta graveolens L. auf die Fertilität. Eine Gegenüberstellung von medizinischen Quellen und naturwissenschaftlichen Studienergebnissen. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 17, 1998, S. 187–195.
  • Manfred Bocksch: Das praktische Buch der Heilpflanzen. München 1996
  • Anneliese Ott: Haut und Pflanzen (Allergien, phototoxische Reaktionen und andere Schadwirkungen) 1991
  • Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait. 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.
  • Udo Eilert: Ruta. In: Rudolf Hänsel, Konstantin Keller, Horst Rimpler, Georg Schneider (Hrsg.): Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis. Band 6: Drogen P–Z. Unter besonderer Mitarbeit von S. Greiner, G. Heubl und Elisabeth Stahl-Biskup. Berlin/ Heidelberg 1994, S. 507–521.
  • Rainer Klosa, Alfred Zänglein: Ruta graveolens - Die Gartenraute. Portrait einer Arzneipflanze. In: Zeitschrift für Phytotherapie. Band 8, 1987, S. 202–206.
  • Oskar Sebald, Siegmund Seybold, Georg Philippi (Hrsg.): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs. Band 4: Spezieller Teil (Spermatophyta, Unterklasse Rosidae): Haloragaceae bis Apiaceae. Eugen Ulmer, Stuttgart 1992, ISBN 3-8001-3315-6.
  • Dietmar Aichele, Heinz-Werner Schwegler: Die Blütenpflanzen Mitteleuropas. 2. Auflage. Band 3: Nachtkerzengewächse bis Rötegewächse. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2000, ISBN 3-440-08048-X.
  • Bruno Wolters, Udo Eilert: Antimicrobia substances in callus cultures of Ruta graveolens. In: Planta medica. Band 43, Nr. 2, 1981, S. 166–174.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weinraute (Ruta graveolens) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 16, 20, 24, Anm. 41, und S. 112.
  2. Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 644.
  3. Karl-Heinz Kubeczka: Die ätherischen Öle verschiedener Ruta-Arten. In: Herba hung. Band 10, Nr. 2–3, 1971, S. 109–118.
  4. M. Taylor, C. Hill: Hardy plants introduced to Britain by 1799. 2. Auflage. Cranborne Garden Centre, Cranborne Dorset ohne Jahr, S. 70.
  5. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 159 f.
  6. Charles Pickering: Chronological history of plants. Boston 1879, S. 271 und 969.
  7. Ralph L. Roys: The ethno-botany of the Maya. New Orleans/ Los Angeles 1931 (= The Tulane University of Louisiana Middle American Research Series. Band 2).
  8. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 25 f.
  9. István Novák, Géza Buzás, Emil Minker, Mátyás Koltai, Kálmán Szendrei: Untersuchungen der Wirkstoffe der Ruta graveolens. I–IV. In: Planta medica. Band 13, Nr. 2, 1965, S. 226–233, Band 14, Nr. 1, 1966, S. 57–61, Nr. 1, 1966, S. 151–156, Band 15, Nr. 2, 1967, S. 132–139.
  10. István Novák, Géza Buzás, Emil Minker, Mátyás Koltai, Kálmán Szendrei: Die Isolierung einiger Wirkstoffe aus Ruta graveolens L. In: O. Hanc, J. Hubik (Hrsg.): „Scientiae pharmaceuticae I.“ Proceedings of the 25th Congress of Pharmaceutical Sciences […] 1965. London 1965, S. 331–336.
  11. István Novák, Géza Buzás, Emil Minker, Mátyás Koltai, Kálmán Szendrei: Isolation of some effective substance from the herb of Ruta graveolens L. In: Acta pharmaceutica Hungarica. Band 37, Nr. 3, 1967, S. 131–142.
  12. István Novák, Géza Buzás, Emil Minker, Mátyás Koltai, Kálmán Szendrei: Beiträge zur Kenntnis der Wirkstoffe von Ruta graveolens L. In: Pharmazie. Band 20, Nr. 11, 1965, S. 738.
  13. István Novák, Géza Buzás, Emil Minker, Mátyás Koltai, Kálmán Szendrei: Untersuchungen der Wirkstoffe der Ruta graveolens I. In: Planta medica. Band 13, Nr. 2, 1965, S. 226–233.
  14. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 61 f.
  15. Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie. 4. Auflage. Berlin/Heidelberg/New York 1988, S. 702.
  16. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 23.
  17. Vincenzo De Feo, Francesco De Simone, Felice Senatore: Potential allelochemicals from the essential oil of Ruta graveolens. In: Phytochemistry. Band 61, Nr. 5, 1. November 2002, S. 573–578, doi:10.1016/S0031-9422(02)00284-4 (sciencedirect.com).
  18. Karl-Heinz Kubeczka: Pregeijeren, Hauptkomponente des ätherischen Wurzelöls von Ruta graveolens. In: Phytochemistry. Band 13, Nr. 9, 1974, S. 2017 f.
  19. Vgl. auch Karl-Heinz Kubeczka: Vergleichende Untersuchungen zur Biogenese flüchtiger Produkte des Sekundärstoffwechsels, I.: Untersuchungen an Ruta graveolens L. In: Flora, Abt. A. Band 158, Nr. 5, 1967, S. 519–544.
  20. N. B. Piller: Variatins in acid and neutral protease activity of rats with thermal oedema together with the influence of various benzopyrones. In: Arzneimittel-Forschung. Band 21, Nr. 1, 1977, S. 1069–1073.
  21. Alexander I. Gray: Structural diversity and distribution of coumarines and chromones in the Rutales. In: Peter G. Waterman, Michael F. Grundon (Hrsg.): Chemistry and chemical taxonomy of the Rutales. London/ New York 1983 (= Annu. Proc. Phytochem. Soc. Eur. Band 22), S. 97–146.
  22. Alexander I. Gray, Peter G. Waterman: Coumarins in the Rutaceae. In: Phytochemistry. Band 17, Nr. 5, 1978, S. 845–864.
  23. Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu Rutarin: CAS-Nummer: 20320-81-4, PubChem: 70697716, Wikidata: Q27104967.
  24. G. Schneider, H. Müller: Das Hauptcumarin der Weinraute. In: Pharmazie. Band 21, 1966, S. 707 f.
  25. G. Schneider, H. Müller: Über das Furocumaringlukosid „Rutarin“ aus der Weinraute. In: Arch. Pharm. Band 300, Nr. 11, 1967, S. 913–916.
  26. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 21.
  27. Bernice Knowlton, Phyllis Ockert: Dermatitis caused by Rue. In: The Herbarist. Band 16, 1950, S. 32.
  28. N. S. Heskel, R. B. Amon, F. J. Storrs, C. R. White: Phytophotodermatitis due to rue. In: Contact Dermatitis. Band 9, Nr. 4, 1983, S. 278–280.
  29. G. H. N. Towers, Z. Abramowski: UV-mediated genotoxicity of furanoquinoline and of certain tryptophan-derived alkaloids. In: Lloydia. Band 46, Nr. 4, 1983, S. 576–581.
  30. Karl-Hermann Neumann, Ashwani Kumar, Sudhir K. Sopory: Recent Advances in Plant Biotechnology and Its Applications: Prof. Dr. Karl-Hermann Neumann Commemorative Volume. I. K. International Pvt Ltd, 2008, ISBN 978-81-89866-09-9, S. 538 (books.google.de).
  31. Externe Identifikatoren von bzw. Datenbank-Links zu Chalepensin: CAS-Nummer: 13164-03-9, PubChem: 128834, Wikidata: Q27106137.
  32. R. M. Brooker, J. N. Eble, N. A. Starkovsky: Chalepensin, chalepin and chalepin acetate, three novel furocoumarins from Ruta chalepensis. In: Lloydia. Band 30, 1967, S. 73.
  33. Rainer Klosa, Alfred Zänglein: Ruta graveolens - Die Gartenraute. Portrait einer Arzneipflanze. 1987, S. 206.
  34. Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie. 4. Auflage. Berlin/Heidelberg/New York 1988, S. 702.
  35. Otto Nieschulz: Pharmakologische Befunde an Alkaloiden aus Ruta graveolens L. und einigen verwandten Verbindungen. In: O. Hanc, J. Hubik (Hrsg.): „Scientiae Pharmaceuticae II.“, Proc. 25th Congr. Pharm. Sci. 1965. London 1967, S. 559–564.
  36. Otto Nieschulz, Georg Schneider: Pharmakologische Befunde an Alkaloiden aus Ruta graveolens L. In: Naturwissenschaften. Band 52, Nr. 13, 1965, S. 394 f.
  37. István Novák, Géza Buzás, Emil Minker, Mátyás Koltai, Kálmán Szendrei: Alkaloide aus Ruta graveolens L. In: Pharmazie. Band 20, 1965, S. 654 f.; und dieselben: Ein neues Alkaloid aus Ruta graveolens L. ebenda, S. 655; sowie dieselben mit J. Reisch: Quartäre Alkaloide aus Ruta graveolens L. In: Pharmazie. Band 23, Nr. 9, 1968, S. 519 f.
  38. Vgl. Bruno Wolters, Udo Eilert: Accumulation of acridone epoxides in callus cultures of Ruta graveolens increased by coculture with non-host-specific fungi. In: Z. Naturforsch., C: Bioscio. Band 37C, Nr. 7–8, 1982, S. 575–583.
  39. Rudolf Hänsel, Konstantin Keller, Horst Rimpler, Georg Schneider: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis: Drogen P-Z Folgeband 2. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-57881-6, S. 512 (books.google.de).
  40. Vgl. auch J. C. Chenieux, P. Maupas, M. Rideau, C. Verchere, C. Viel: Inhibitory activitiy on the growth of vegetal an animal cells of furoquinoleic alkaloids from Rutaceae. In: Comptes rendues des Hebd. Seances Acad. Sci., Ser. D. Band 283, Nr. 1, 1976, S. 101–104.
  41. Ewald Sprecher: Beiträge zur Frage der Biogenese sekundärer Pflanzenstoffe der Weinraute (Ruta graveolens L.). In: Planta. Band 14, 1956, S. 323–358.
  42. Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie. 4. Auflage. Berlin/Heidelberg/New York 1988, S. 702.
  43. Rainer Klosa, Alfred Zänglein: Ruta graveolens - Die Gartenraute. Portrait einer Arzneipflanze. 1987.
  44. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 20–22.
  45. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 18–20.
  46. Wolfgang Haase (Hrsg.): Philosophie, Wissenschaften, Technik, 1–2: Wissenschaften (Medizin und Biologie) (= Aufstieg und Niedergang der römischen Welt, XXXVII. Band 1–2). Berlin/ New York 1993–1994.
  47. J. P. Pals, V. Beemster, A. Noordam 1989: Plant remains from the Roman castellum Praetorium Agrippinae near Valkenburg (prov. of Zuid-Holland). In: Udelgard Korber-Grohne.
  48. H. Küster (Hrsg.): Archäobotanik. Dissertationes Botanicae 133, 117–133.
  49. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 95–117.
  50. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 26, 53–56, 65 f. und 219–221.
  51. Paul Heinz List, Ludwig Hörhammer (Hrsg.): Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. 4. Auflage. Band 3. Berlin/ Heidelberg/ New York 1972 (Folia Rutae).
  52. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 233.
  53. Alfred C. Andrews: The use of rue as a spice by the Greeks and Romans. In: Classica Journal. Band 43, 1948, S. 371–373.
  54. Willi Richter (Hrsg.): Lucius Iunius Moderatus Columella, Zwölf Bücher über Landwirtschaft, Buch eines Unbekannten über Baumzüchtung. 3 Bände, München 1981–1983, hier: 12. Buch, Kapitel 9, 49, 50 und 59.
  55. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 112 f.
  56. Johanna Maria van Winter: Kochen und Essen im Mittelalter. In: Bernd Herrmann (Hrsg.): Mensch und Umwelt im Mittelalter. Stuttgart 1986, S. 88 f.
  57. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 227 und öfter.
  58. James A. Duke: CRC handbook of medicinal herbs. Boca Raton (Florida) 1985; Nachdruck ebenda 1986, S. 416.
  59. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 114 f. und 200.
  60. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 246 f.
  61. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen & Neumann, Würzburg 1998 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 81–94, 112–139, 220 und 238–244.
  62. Christine Becela-Deller: Die Weinraute (Ruta graveolens L.) als Beispiel für eine Heilpflanze zur Zeit der Schule von Salern (10.–13. Jh.). In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 12, 1994, S. 143–152.
  63. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 117–139 und 238–240.
  64. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 132 f., 197, 200 und 210 f.
  65. Konrad Goehl: Beobachtungen und Ergänzungen zum ‘Circa instans’. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 34, 2015 (2016), S. 69–77, hier: S. 75.
  66. Eduard Gildemeister, Friedrich Hoffmann: Die ätherischen Öle. Band 5. Berlin 1959, S. 414.
  67. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen & Neumann, Würzburg 1998 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 23.
  68. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 23 f.
  69. Jean Renaux in: A. Int. Pharmacodyn. 66, 463 (1941).
  70. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 232.
  71. Karl-Heinz Kubeczka, Franz-Christian Czygan: Ruta graveolens L. In: Gerhard Vogel (Hrsg.): Monographien der Kooperation Phytopharmaka. Köln 1986, S. 58 f.
  72. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 217, 232 und öfter.
  73. Vgl. exemplarisch auch Larissa Leibrock-Plehn: Hexenkräuter oder Arznei. Die Abtreibungsmittel im 16. und 17. Jh. Stuttgart 1992 (= Heidelberger Schriften zur Pharmazie- und Naturwissenschaftsgeschichte. Band 6); sowie John Marion Riddle: Contraception and abortion from the ancient world to renaissance. Boston 1992. Zur kontrazeptiven Wirkung vgl. auch Y. C. Kong, P. G. Waterman u. a.: Antifertility principle of Ruta graveolens. In: Planta med. Band 55, 1989, S. 176–178.
  74. Des Pedanios Dioskurides aus Anazarbos Arzneimittellehre in fünf Büchern. Übersetzt und mit Erklärungen versehen von Julius Berendes. Ferdinand Enke, Stuttgart 1902 (Volltext; Digitalisat Digitalisat); Nachdruck Sändig, Wiesbaden 1970 (und öfter), S. 293.
  75. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 230–234 und 236.
  76. Fr. Meyer, E. Meyer: Percutane Resorption von ätherischen Ölen und ihren Inhaltsstoffen. In: Arzneimittel-Forschungen. Band 9, Nr. 8, 1959, S. 516–519.
  77. Vgl. auch A. G. Gonzalez, V. Darias, G. Alonso, J. N. Boada, F. Rodriguez-Luis: Cytostatic Activity of some Canary Islands species of Rutaceae. In: Planta med. Band 31, Nr. 4, 1977, S. 351–356.
  78. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 232 f. (mit weiterführender Literatur zu photochemotherapeutischen, zytostatischen, antibiotischen und mutagenen Wirkungen).
  79. Elke Wolf: Kompression und Ödemprotektiva alsStandbeine der Venentherapie. In: Pharmazeutische Zeitung. (20. April 1998)
  80. Karl-Heinz Kubeczka, Franz-Christian Czygan: Ruta graveolens L. In: Gerhard Vogel (Hrsg.): Monographien der Kooperation Phytopharmaka. Köln 1986, S. 63.
  81. Elof J. Johnson: Rutin and capillary fragility. In: American Journal of Pharmacology. Band 118, 1946, S. 164–175.
  82. Vgl. auch J. B. Bennet, B. D. Gomperts, Eckhard Wollenweber: Inhibitory effects of natural flavonoids on secretion from mast cells and neutrophils. In: Arzneimittel-Forschung. Band 31, Nr. 3, 1981, S. 433–437.
  83. André Patoir u. a.: Étude expérimentale compartive de quelques abortifs (Apiol, Rue, Sabine, Armoise). In: Gynéc. et Obstétr. Band 39, 1939, S. 201–209.
  84. Marie J. Papavassiliou, C. Eliakis: De la rue comme abortif et poison. In: Ann. med. legale criminol. police sci. Band 17, 1937, S. 993–999.
  85. Karl-Heinz Kubeczka, Franz-Christian Czygan: Ruta graveolens L. In: Gerhard Vogel (Hrsg.): Monographien der Kooperation Phytopharmaka. Köln 1986, S. 57 f.
  86. Emil Minker, C. Bartha, Z. Rosza, Kálmán Szendrei, J. Reisch: Antispasmogenic effect of Rutamarin and Arborinine on isolated smooth muscle organs. In: Planta med. Band 37, Nr. 2, 1979, S. 156–160.
  87. István Novák, Géza Buzás, Emil Minker, Mátyás Koltai, Kálmán Szendrei: Die Isolierung weiterer spasmolytischer Substanzen aus der Ruta graveolens L. In: Naturwisenschaften. Band 52, Nr. 10, 1965, S. 263.
  88. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 56–62, 225 und 232 f.
  89. Gerhard Madaus: Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Band 3. Olms, Hildesheim/ New York 1976, ISBN 3-487-05892-8, S. 2372–2379 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1938) (online).
  90. Dieter Beckmann, Barbara Beckmann: Alraune, Beifuß und andere Hexenkräuter. Alltagswissen vergangener Zeiten. Campus Verlag, Frankfurt am Main/ New York 1990, ISBN 3-593-34336-3, S. 53 und 199–201.
  91. Christine Becela-Deller: Die Wirkung von Ruta graveolens L. auf die Fertilität. Eine Gegenüberstellung von medizinhistorichen Quellen und naturwissenschaftlichen Studienergebnissen. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 17, 1998, S. 187–195, hier: S. 189 f.
  92. Vgl. auch Y. C. Kong, P. G. Waterman u. a.: Antifertility principle of Ruta graveolens. In: Planta med. Band 55, 1989, S. 176–178.
  93. Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch: Weinraute.
  94. iztauhyatl.
  95. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 17 f.
  96. Isabel Allende: Das Geisterhaus. Frankfurt am Main 1984; 32. Auflage ebenda 1987, S. 87.
  97. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 224–228 (Das Ansehen der Raute in Süd- und Mittelamerika).
  98. Vincenzo de Feo, Felice Senatore: Medicinal plants and phytotherapy in the Amalfitan Coast, Salerno Province, Campania, Southern Italy. In: Journal of Ethnopharmacology. Band 39, 1993, S. 39–51.
  99. Vittorio Nigrisolo, Pietro Zangheri: Le piante medicinali della Romagna. Forli 1951, S. 302–304.
  100. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 23 und 224–228.
  101. Kommission E. In: Bundesanzeiger. Nr. 43 vom 2. März 1989.
  102. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, . 223 f.
  103. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 21 f., 51–72 und 232 f..
  104. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 24.
  105. Roger Morrison: Handbuch der homöopathischen Leitsymptome und Bestätigungssymptome. 2. Auflage. Kai Kröger Verlag, Groß Wittensee 1997, ISBN 3-9801945-5-8, S. 583–586.
  106. Jerry Stannard: Magiferous plants and magic in medieval medical botany. In: Maryland Historian. Band 8, 1977, S. 33–46.
  107. Christine Becela-Deller: Die Weinraute. Heilpflanze zwischen Magie und Wissenschaft. In: Deutsche Apotheker-Zeitung. Band 31, Nr. 51/52, 1991, S. 2705–2709.
  108. Adolph Franz: Die kirchlichen Benediktionen im Mittelalter. 2 Bände. Freiburg im Breisgau 1909; Neudruck Graz 1960, S. 417–419.
  109. Franz-Christian Czygan: Kulturgeschichte und Mystik des Johanneskrautes. In: Zeitschrift für Phytotherapie. Band 14, 1993, S. 272–278.
  110. Heinrich Marzell: Raute. In: Hanns Bächtold-Stäubli unter Mitwirkung von Eduard Hoffmann-Krayer (Hrsg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. 10 Bände. Berlin (Band 1–7 auch Leipzig) 1927–1942; Neudruck ebenda 1989, hier: Band 7 (1935/1936), Sp. 542–548.
  111. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 114, 197 f., 210 und 222–224.
  112. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 190 f., 199, 209–211 und 217 f.
  113. lithaz.org: Lithuanian traditions: Common Rue, abgerufen am 24. März 2019
  114. Danutė Brazytė-Bindokienė: Lietuvių papročiai ir tradicijos — Lithuanian Customs and Traditions. 1989, S. 67f
  115. Hrabanus Maurus: De universo, libri XXII. In: Jacques-Paul Migne: Patrologiae cursus completus […]. Band 111, Sp. 532.
  116. Heinrich Marzell, Wilhelm Wißmann: Ruta graveolens L., Raute. In: Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. Band 3. Stuttgart/ Wiesbaden (1963) 1977, Sp. 1552–1556, hier: Sp. 1554 (Fünfwundenchristikraut).
  117. Stith Thompson: Motif-index of folk-literature. Indiana University Press, Bloomington/ London 1955, Band 1, S. 331.
  118. Jonas Balys (Hrsg.): Lithuanian folk legends. Kaunas 1940 (= Publication of the Lithuanian Folklore Archives. Band 1), S. 101.
  119. Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. 1998, S. 197 f., 211 und 217 f.
  120. Fattaneh Haj Seyed Javadi: Der Morgen der Trunkenheit. Insel, Frankfurt am Main 2000, S. 413
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