Windach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windach
Windach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 4′ N, 11° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Verwaltungs­gemeinschaft: Windach
Höhe: 599 m ü. NHN
Fläche: 24,85 km2
Einwohner: 3769 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 152 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86949
Vorwahl: 08193
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 146
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: von-Pfetten-Füll-Platz 1
86949 Windach
Webpräsenz: www.windach.de
Bürgermeister: Richard Michl
Lage der Gemeinde Windach im Landkreis Landsberg am Lech
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Über dieses Bild

Windach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und bildet zusammen mit den Gemeinden Finning und Eresing die Verwaltungsgemeinschaft Windach, deren Sitz sich im Schloss Windach befindet.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Schloss der Hofmarkherren (Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Windach)

Es existieren folgende Gemarkungen: Hechenwang, Oberwindach, Schöffelding, Unterwindach.

Zu Windach gehören noch die Einöden Dürrhansl und Weghäusl.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofmark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1157 wurden die Herren von Windach erstmals urkundlich erwähnt. Windach gehörte zum Kurfürstentum Bayern. Es handelte sich um eine geschlossene Hofmark, die später in Besitz der Freiherren von Füll gelangte und deren Sitz Unterwindach war.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1939 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberwindach und Unterwindach zur neuen Gemeinde Windach zusammengeschlossen.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die Gemeinde Schöffelding und ein Großteil der Gemeinde Hechenwang (ohne Achselschwang) eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1741 Einwohner
  • 1987: 2264 Einwohner
  • 1991: 2565 Einwohner
  • 1995: 2725 Einwohner
  • 2000: 3214 Einwohner
  • 2005: 3601 Einwohner
  • 2010: 3668 Einwohner
  • 2015: 3759 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Richard Michl. Er wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Walter Graf.[3]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.

Sitzverteilung im Gemeinderat
Jahr DGW FWGS FW WGH BILO gesamt Wahlbeteiligung in %
2014 4 3 4 2 3 16 65,6[4]
2008 6 3 2 2 3 16 70,7

BILO = Bürgerinitiative Lebendiger Ortskern
DGW = Dorfgemeinschaft Windach
FWGS = Freie Wählergemeinschaft Schöffelding

FW= Freie Wähler Windach
WGH = Wählergemeinschaft Hechenwang

Die Gemeinderatswahl 2008 wurde angefochten und wurde nach Ungültigkeitserklärung des Landratsamtes am 28. September 2008 wiederholt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau unter einem silbernen Wellenbalken ein aufspringendes, golden bewehrtes silbernes Ross auf silbernem Dreiberg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St Petrus und Paulus
Autobahnkirche
  • Schloss Windach, aus dem Jahr 1610 stammend (Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, frei zugänglicher Schlosspark)
  • Katholische Nebenkirche St. Petrus und Paulus (Alte Pfarrkirche) und daneben das ehemalige Pfarrhaus
  • Pfarrkirche St. Martin in Hechenwang, von Joseph Schmuzer 1740 erbaut
  • Großes frühmittelalterliches Erdwerk südwestlich des Ortes über der Windach (Schanze Unterfinning)
  • Kleine frühmittelalterliche Abschnittsbefestigung auf der Burgleiten zwischen Windach und Eresing (Abschnittsbefestigung Unterwindach)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windach verfügt über eine Anschlussstelle an der A 96 MünchenLindau.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Windach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 507.
  3. Augsburger Allgemeine: Michl siegt deutlich, abgerufen am 31. März 2015
  4. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 - Gemeinderatswahlen Oberbayern. Abgerufen am 2. Oktober 2017.