Windach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Windach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windach
Windach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 4′ N, 11° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Verwaltungs­gemeinschaft: Windach
Höhe: 599 m ü. NHN
Fläche: 24,85 km2
Einwohner: 3759 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86949
Vorwahl: 08193
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 146
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: von-Pfetten-Füll-Platz 1
86949 Windach
Webpräsenz: www.windach.de
Bürgermeister: Richard Michl
Lage der Gemeinde Windach im Landkreis Landsberg am Lech
Ammersee Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Ostallgäu Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Starnberg Landkreis Fürstenfeldbruck Windach Weil (Oberbayern) Utting am Ammersee Unterdießen Thaining Pürgen Schwifting Schondorf am Ammersee Scheuring Rott (Landkreis Landsberg) Reichling Prittriching Vilgertshofen Penzing (Bayern) Obermeitingen Landsberg am Lech Kinsau Kaufering Igling Hurlach Hofstetten (Oberbayern) Greifenberg Geltendorf Fuchstal Finning Eresing Egling an der Paar Eching am Ammersee Dießen am Ammersee Denklingen ApfeldorfKarte
Über dieses Bild

Windach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und bildet zusammen mit den Gemeinden Finning und Eresing die Verwaltungsgemeinschaft Windach, deren Sitz sich im Schloss Windach befindet.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Schloss der Hofmarkherren (Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Windach)

Es existieren folgende Gemarkungen: Hechenwang, Oberwindach, Schöffelding, Unterwindach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofmark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1157 wurden die Herren von Windach erstmals urkundlich erwähnt. Windach gehörte zum Kurfürstentum Bayern. Es handelte sich um eine geschlossene Hofmark, die später in Besitz der Freiherren von Füll gelangte und deren Sitz Unterwindach war.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1939 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberwindach und Unterwindach zur neuen Gemeinde Windach zusammengeschlossen.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die Gemeinde Schöffelding und ein Großteil der Gemeinde Hechenwang (ohne Achselschwang) eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1741 Einwohner
  • 1987: 2264 Einwohner
  • 1991: 2565 Einwohner
  • 1995: 2725 Einwohner
  • 2000: 3214 Einwohner
  • 2005: 3601 Einwohner
  • 2010: 3668 Einwohner
  • 2015: 3759 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Richard Michl (Freie Wähler). Er wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Walter Graf (Dorfgemeinschaft).[3]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.

Sitzverteilung im Gemeinderat
Jahr DGW FWGS FW WGH BILO gesamt Wahlbeteiligung in %
2008 6 3 2 2 3 16 70,7

BILO = Bürgerinitiative Lebendiger Ortskern
DGW = Dorfgemeinschaft Windach
FWGS = Freie Wählergemeinschaft Schöffelding
WGH = Wählergemeinschaft Hechenwang

Die Gemeinderatswahl 2008 wurde angefochten und wurde nach Ungültigkeitserklärung des Landratsamtes am 28. September 2008 wiederholt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau unter einem silbernen Wellenbalken ein aufspringendes, golden bewehrtes silbernes Ross auf silbernem Dreiberg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Windach, aus dem Jahr 1610 stammend (Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, frei zugänglicher Schlosspark)
  • Katholische Nebenkirche St. Petrus und Paulus (Alte Pfarrkirche)
  • Pfarrkirche St. Martin in Hechenwang, von Joseph Schmuzer 1740 erbaut
  • Großes frühmittelalterliches Erdwerk südwestlich des Ortes über der Windach (Schanze Unterfinning)
  • Kleine frühmittelalterliche Abschnittsbefestigung auf der Burgleiten zwischen Windach und Eresing (Abschnittsbefestigung Unterwindach)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windach verfügt über eine Anschlussstelle an der A 96 MünchenLindau.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 507
  3. Augsburger Allgemeine: Michl siegt deutlich, abgerufen am 31. März 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Windach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien