Windach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windach
Windach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 4′ N, 11° 2′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Verwaltungs­gemeinschaft: Windach
Höhe: 599 m ü. NHN
Fläche: 24,85 km2
Einwohner: 3814 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86949
Vorwahl: 08193
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 146
Gemeindegliederung: 6 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: von-Pfetten-Füll-Platz 1
86949 Windach
Website: www.windach.de
Erster Bürgermeister: Richard Michl[2] (Freie Wähler Windach)
Lage der Gemeinde Windach im Landkreis Landsberg am Lech
AmmerseeLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis OstallgäuLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis StarnbergLandkreis FürstenfeldbruckWindachWeil (Oberbayern)Utting am AmmerseeUnterdießenThainingPürgenSchwiftingSchondorf am AmmerseeScheuringRott (Landkreis Landsberg am Lech)ReichlingPrittrichingVilgertshofenPenzing (Bayern)ObermeitingenLandsberg am LechKinsauKauferingIglingHurlachHofstetten (Oberbayern)GreifenbergGeltendorfFuchstalFinningEresingEgling an der PaarEching am AmmerseeDießen am AmmerseeDenklingenApfeldorfKarte
Über dieses Bild

Windach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung.

Gemeindeteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Schloss der Hofmarkherren (Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Windach)

Die Gemeinde hat sechs amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3]

Es existieren die Gemarkungen Hechenwang, Oberwindach, Schöffelding und Unterwindach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofmark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1157 wurden die Herren von Windach erstmals urkundlich erwähnt. Windach gehörte zum Kurfürstentum Bayern. Es handelte sich um eine geschlossene Hofmark, die später in Besitz der Freiherren von Füll gelangte und deren Sitz Unterwindach war.[4]

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1939 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberwindach und Unterwindach zur neuen Gemeinde Windach zusammengeschlossen.[5]

Erster Bürgermeister der fusionierten Gemeinde wurde August Popp.[6]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die Gemeinde Schöffelding und ein Großteil der Gemeinde Hechenwang (ohne Achselschwang) eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2019 wuchs die Gemeinde von 2.338 auf 3.814 um 1.476 Einwohner bzw. um 63,1 %.

  • 1970: 1741 Einwohner
  • 1987: 2264 Einwohner
  • 1991: 2565 Einwohner
  • 1995: 2725 Einwohner
  • 2000: 3214 Einwohner
  • 2005: 3601 Einwohner
  • 2010: 3668 Einwohner
  • 2015: 3759 Einwohner
  • 2018: 3834 Einwohner
  • 2019: 3814 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Richard Michl. Dieser wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Walter Graf. Am 15. März 2020 wurde er mit 70,3 % der Stimmen wiedergewählt.[7][8]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder:

Sitzverteilung im Gemeinderat
Jahr DGW FWGS FWW WGH BILO gesamt Wahlbeteiligung in %
2020 2 3 5 2 4 16 70,9[9]
2014 4 3 4 2 3 16 65,6[10]
2008 6 3 2 2 3 16 70,7

BILO = Bürgerinitiative Lebendiger Ortskern (seit 2020 BILO/B90 Grüne)
DGW = Dorfgemeinschaft Windach
FWGS = Freie Wählergemeinschaft Schöffelding
FWW= Freie Wähler Windach
WGH = Wählergemeinschaft Hechenwang

Die Gemeinderatswahl 2008 wurde angefochten und wurde nach Ungültigkeitserklärung des Landratsamtes am 28. September 2008 wiederholt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Windach.svg
Blasonierung: „In Blau unter einem silbernen Wellenbalken ein aufspringendes, golden bewehrtes silbernes Ross auf silbernem Dreiberg.“[11]

Seit 1953.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St Petrus und Paulus
Autobahnkirche
  • Schloss Windach, aus dem Jahr 1610 stammend (Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, frei zugänglicher Schlosspark)
  • Katholische Nebenkirche St. Petrus und Paulus (Alte Pfarrkirche) und daneben das ehemalige Pfarrhaus
  • Pfarrkirche St. Martin in Hechenwang, von Joseph Schmuzer 1740 erbaut
  • Großes frühmittelalterliches Erdwerk südwestlich des Ortes über der Windach (Schanze Unterfinning)
  • Kleine frühmittelalterliche Abschnittsbefestigung auf der Burgleiten zwischen Windach und Eresing (Abschnittsbefestigung Unterwindach)

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Windach

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Windach

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windach verfügt über eine Anschlussstelle an der A 96 MünchenLindau.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Windach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bürgermeister. Gemeinde Windach, abgerufen am 22. November 2020.
  3. Gemeinde Windach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 7. September 2019.
  4. Narziß Baader, Geschichte der Hofmark Windach, in: Oberbayerisches Archiv Band 46, S. 242–277, München 1890.
  5. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 507.
  6. Heininger, Gerhard, "450 Jahre Schloss Windach", in Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach Ausgabe 10, S. 83, St. Ottilien 2018.
  7. Augsburger Allgemeine: Michl siegt deutlich, abgerufen am 31. März 2015
  8. Wahl des ersten Bürgermeisters – Kommunalwahlen 2020 in Windach – Gesamtergebnis. Abgerufen am 19. März 2020.
  9. Wahl des Gemeinderats – Kommunalwahlen 2020 in Windach – Gesamtergebnis. Abgerufen am 19. März 2020.
  10. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 – Gemeinderatswahlen Oberbayern. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  11. Eintrag zum Wappen von Windach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte