Asperhofen

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Asperhofen
Wappen von Asperhofen
Asperhofen (Österreich)
Asperhofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Sankt Pölten-Land
Kfz-Kennzeichen: PL
Fläche: 28,92 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 15° 55′ O48.2515.916666666667212Koordinaten: 48° 15′ 0″ N, 15° 55′ 0″ O
Höhe: 212 m ü. A.
Einwohner: 2.174 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 75 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3041
Vorwahl: 02772
Gemeindekennziffer: 3 19 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindeplatz 1
3041 Asperhofen
Website: www.asperhofen.at
Politik
Bürgermeister: Josef Ecker (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
12 L.ÖVP, 3 L. KISSER, 2 SPÖ, 2 L.FPÖ
Lage der Marktgemeinde Asperhofen im Bezirk Sankt Pölten-Land
Altlengbach Asperhofen Böheimkirchen Brand-Laaben Eichgraben Frankenfels Gerersdorf Hafnerbach Haunoldstein Herzogenburg Hofstetten-Grünau Inzersdorf-Getzersdorf Kapelln Karlstetten Kasten bei Böheimkirchen Kirchberg an der Pielach Kirchstetten Loich Maria-Anzbach Markersdorf-Haindorf Michelbach Neidling Neulengbach Neustift-Innermanzing Nußdorf ob der Traisen Ober-Grafendorf Obritzberg-Rust Prinzersdorf Pyhra Rabenstein an der Pielach Schwarzenbach an der Pielach Weinburg Statzendorf Stössing Traismauer St. Margarethen an der Sierning Weißenkirchen an der Perschling Wilhelmsburg (Niederösterreich) Wölbling St. Pölten NiederösterreichLage der Gemeinde Asperhofen im Bezirk Sankt Pölten-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Asperhofen von der Buchbergwarte mit Haspelwald im Hintergrund
Asperhofen von der Buchbergwarte mit Haspelwald im Hintergrund
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Asperhofen ist eine Marktgemeinde mit 2174 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Asperhofen liegt im Mostviertel in Niederösterreich, 6 km nördlich von Neulengbach, am Rande des Haspelwalds sowie an der Tullner Straße B 19 nach Tulln. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 28,85 Quadratkilometer. 20,87 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Asperhofen ist Mitglied der Wienerwald Initiativ Region.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 20 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Asperhofen (571)
  • Diesendorf (98)
  • Dörfl (33)
  • Dornberg (44)
  • Erlaa (82)
  • Geigelberg (34)
  • Grabensee (163)
  • Großgraben (142)
  • Habersdorf (31)
  • Hagenau (40)
  • Haghöfen (61)
  • Johannesberg (60)
  • Kerschenberg (25)
  • Kleingraben (3)
  • Maierhöfen (16)
  • Paisling (49)
  • Siegersdorf (342)
  • Starzing (126)
  • Weinzierl (14)
  • Wimmersdorf (163)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Asperhofen, Diesendorf, Dörfl, Dornberg, Erla, Geigelberg, Grabensee, Großgraben, Habersdorf, Hagenau, Johannesberg, Kerschenberg, Kleingraben, Paisling, Siegersdorf, Starzing und Wimmersdorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Nach der endgültigen Eroberung des Awarenreiches durch den fränkischen Kaiser Karl den Großen im Jahr 803 setzte die Besiedlung der Ortschaften Siegersdorf und Wimmersdorf ein. Die entstehenden Orte befanden sich nun auf dem Gebiet des Baierischen Ostlandes.[2] Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1037. 1972 wurden mehrere Umlandgemeinden nach Asperhofen eingemeindet. Die Markterhebung erfolgte 1987.

Politik[Bearbeiten]

  • Bürgermeister der Marktgemeinde ist Josef Ecker, Amtsleiterin Antonia Benesch.
  • Gemeinderat: Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 12, Unabhängige Liste Kisser 3, SPÖ 2, Liste FPÖ 2, andere keine Sitze.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Asperhofen
  • Landesgarten Asperhofen: Im Nordwesten Asperhofens befindet sich seit 1995 der Landesgarten Asperhofen. Der Weg hindurch ist als Runde angelegt und dauert etwa eine halbe Stunde. Er führt durch abwechslungsreiches Gelände, wie zum Beispiel durch einen Auwald, entlang von Blumenwiesen, artenreichen Hecken und durch einen idyllischen Laubwald, durch den ein kleiner Bach fließt. Entlang des Weges findet man Informations- und Ratetafeln, an denen man sein Wissen über Vögel, Schmetterlinge, Wiesenblumen, Getreidearten, Bäume, Insekten, Pilze und anderes testen kann. Weiters führt der Weg entlang eines Aussichtsturms, der Wilhelm-Kisser-Jubiläumswarte, vorbei.
  • Wilhelm-Kisser-Jubiläumswarte: Im Mai 2001 wurde von der Berg- und Naturwacht Asperhofen und von der Marktgemeinde Asperhofen auf der Anhöhe (254 m Seehöhe) des Landesgartens Asperhofen eine Aussichtswarte anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Berg- und Naturwacht Asperhofen errichtet. Die Aussichtswarte wurde nach dem im September 2004 verstorbenen Wilhelm Kisser benannt. Er prägte die Marktgemeinde unter anderem als Volksschuldirektor und Gemeinderat sowie durch sein Mitwirken bei der Freiwilligen Feuerwehr und am Landesgarten Asperhofen.
  • Jakobsweg: Einer der österreichischen Abschnitte des Jakobsweges verläuft durch die Gemeinde Asperhofen und führt durch Siegersdorf, wo neben einem Jakobsbrunnen auch eine Pilger-Selbstversorgerhütte errichtet wurde. 2007 wurde in der Ortschaft ein Bildstock mit einer Statue des heiligen Jakobus gesegnet.

Sport[Bearbeiten]

  • Union Tennisverein Asperhofen
  • Sportclub Asperhofen
  • Beachvolleyballplatz (seit September 2003)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

2001 gab es 54 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, darüber hinaus, gemäß einer Erhebung 1999, 106 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug 859 (Volkszählung 2001). Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,35 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Asperhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Hans Krawarik: Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese, Verlag Lit, 2006, S. 126f